Welches Blasinstrument?

Guten Morgen,
unser Sohn muß sich bis morgen für ein Blasinstrument entscheiden, nachdem sie in der Schule nur eine Stunde Zeit hatten, verschiedene Instrumente kennen zu lernen.
Die Entscheidung fällt ihm schwer.
Es gibt dann Unterricht in Kleingruppen über eine mobile Musikschule und später nach einem halben Jahr zudem MItspielen im Ensemble bzw. Bigband . Ein Wechsel ist nach der Entscheidung nicht mehr möglich.
In der Grundschulzeit hat er Blockflöte gelernt, was ihm sehr gefallen hat.
Habt Ihr Erfahrungen mit folgenden Instrumenten:
Klarinette, Trompete, Querflöte, Posaune? Vor- und Nachteile?
Viele Grüße,
Gerbera

Hallo Gerbera,

unser Sohn spielt begeistert Trompete und Posaune.
Den Vorteil der Trompete sehe ich in der Kompaktheit; die Posaune, selbst im Rucksack statt Koffer ist „riesig“ und sperrig.
Beide Instrumente sind in der Anschaffung „günstig“ und „auszubeulen“, während die Klarinette, die unsere Tochter spielt, kostenintensiv in der Anschaffung und Wartung ist. Allein die Klappen, Polster und das Holz sind anfälliger „als Blech“.

Das sind meine „Müttergedanken“; vom Klang mag ich alle.

Liebe Grüße

Hallo, ich würde mich daran orientieren:

1.) Wohnsituation zum Üben (Posaune ist sehr laut, Trompete auch)
2.) Transportwege des Instruments (Klarinette und Querflöte super, Trompete geht auch noch - Posaune vermutlich sehr schwierig mit Schultasche zusammen und womöglich noch Sportbeutel)
3.) Welchen "Übungsklang" kann ich überhaupt ertragen …. klingt ja nicht immer astrein …

Ich persönlich würde das Instrument wählen, mit dem ich auch allein ein Melodie spielen kann - Übungsmotivation.
Für mich persönlich würde daher die Posaune rausfallen, alles andere ist Geschmackssache.

VG
B

Hallo!

Ich selber spiele schon seit Jahren in einem Musikverein Querflöte und bin durch meine Vorstandsarbeit auch gut über die Nachwuchsarbeit informiert.
Von daher rate ich Dir dazu, dass Dein Sohn das ganz alleine selbst entscheidet. Alle Kinder, wo die Eltern das Instrument gewählt haben, sind damit nicht glücklich geworden. Wir haben einen Jungen im Verein, der musste Klarinette lernen, obwohl er lieber ein Blechblasinstrument lernen wollte. Wenn der nicht von seiner Mutter jede Woche in die Probe gezwungen würde, hätte er längst aufgehört. Und man merkt dem Jungen an, dass er einfach keinen Bock hat in die Probe zu kommen oder auch nur zu üben.

Und zu den Instrumenten:

Klarinette: gut zu transportieren, sehr vielseitiges Instrument, kommt in den meisten Musikrichtungen vor, allerdings kein Big-Band-Instrument. Nachteil sind der hohe Anschaffungspreis, quietscht v.A. am Anfang oft sehr unangenehm. Als Holzblasinstrument klingt es eher leise und geht dadurch in klassischen Blasorchestern auch gerne mal unter.

Querflöte: gut zu transportieren, sehr angenehmer Klang, günstiger in der Anschaffung als eine Klarinette, Tonerzeugung gelingt aber am Anfang nicht jedem. Für Zuhörer beim Üben sicher das angenehmste Instrument, da selten unangenehme Töne entstehen, im Zweifelsfall kommt nur "heiße Luft" und der Ton kommt sehr "rauschig". Nachteil ist, dass es im Blasorchester gerne untergeht (sehr leise), außerdem als C-Instrument im Blasorchester fast immer auf Vorzeichen angewiesen, da die meisten Blasinstrumente in B klingen.

Trompete: günstiger Anschaffungspreis, in jeder Musikrichtung vertreten, erfordert aber ein gutes Gehör, da es nicht für jeden Ton einen eigenen Griff gibt und die Töne quasi "vorausgedacht" werden müssen. Außerdem sehr laut, gerade bei Anfängern.

Posaune: Sehr großes Instrument, dadurch natürlich schwerer zu transportieren, braucht aber durch die Größe eben auch sehr viel Luft. Deutlich größerer Körpereinsatz erforderlich, da eben nicht nur die Finger sondern der ganze Arm eingesetzt wird (unsere Posaunisten schwitzen immer am schnellsten ;-)), für kleine Kinder nicht gut zu erlernen, da die Armlänge für die Tiefen Töne noch nicht ausreicht, leiser als eine Trompete (kommt dabei aber trotzdem im Blasorchester gut raus). Für mich wäre außerdem noch wichtig, dass gute Posaunisten (neben den Tubisten) eher seltener sind als z.B. Trompeter.

LG

P.S.: Was den Transport angeht: Meine Tochter spielt im Schulorchester Cello und bekommt das auch im Schulbus mit

ihr wisst ja nicht erst seit gestern, dass diese Entscheidung anfällt...

Wenn da im Vorfeld schon abgezeichnet war, dass Unsicherheit besteht, hätte ich mich halt im Vorfeld gekümmert und wäre privat oder Musikschule/Verein halt zum Schnuppern gegangen.
Tja: der Zug ist jetzt leider abgefahren...

Frage nicht, was die Leute hier von Instrumenten halten, -- sondern frage Deinen Sohn....
"ausprobiert" hat er es ja schon, -- vielleicht hilft anschauen bei youtube, dmit er sich einfach seine eigene Vorstellung vom zukünftigen Üben machen kann? Gibt es kurzfristig heute Mittag bei Mitschülern von grösseren Klassen, Freunden, Bekannten nochmal auszuprobieren?

Was möchte dein Kind denn am liebsten spielen?

Bei uns war das ähnlich, alle interessierten durfte eine Stunde lang alles ausprobieren und eine Woche später mussten die Instrumente gewählt/bestellt werden.

ALLE Kinder bis auf eines haben sich alleine für ein Instrument entschieden. Ein Mädchen MUSSTE Querflöte spielen obwohl sie viel lieber Waldhorn wollte...
Es kam wie es kommen musste, das Kind hatte keinerlei Spaß daran und hatte sich verweigert. Zum Glück hat unser Lehrer eine Lösung gefunden damit das arme Kind doch noch das gewünschte Instrument spielen durfte. Seit dem hat auch dieses Kind endlich Spaß daran!!

Deshalb sollte es jedes Kind selbst entscheiden!

Ist das bei euch Pflichtunterricht oder freiwillig?
Wenn er sich nicht entscheiden kann/möchte, vielleicht sollte er dann nichts von all dem machen müssen.

Hi,
die Querflöte ist hier eher das typische Mädcheninstrument.
Da unser Großer Tuba spielt, ist der Transport der von dir aufgeführten Instrumente für mich Pillepalle😉, dennoch ein sehr wichtiger Aspekt.
Die Klarinette erfordert etwas mehr Aufwand beim Aufbau, unser Kleiner spielt Saxophon, da muss auch erstmal das Holzblättchen befeuchtet und eingebaut werden.
Das ist halt Geschmacksache so ein Instrument...

vlg tina

Hallo,
vielen Dank für Eure ausführlichen Hinweise, auch was den Transport und Preise und Übungssituation angeht.
Es ist freiwilliger Instrumentenunterricht durch eine mobile Musikschule, der in seiner Schule stattfindet. Er selbst möchte gerne ein Instrument lernen und v.a. damit in der 6. Klasse im Ensemble und ab der 7. Klasse in der Schul-Bigband spielen.
Das Ausprobieren war in einer Stunde mit 29 Mitschülern, da war nicht viel Zeit.
Leider haben wir jetzt erst in einem Flyer gelesen, dass die Musikschule auch Probeunterricht anbietet. Sie ist zwar eine Fahrstunde entfernt, aber vielleicht hätten wir es doch gemacht.
Er wollte spontan Trompete, da der Musiklehrer in der Probestunde vor den Ferien meinte, er habe Talent dafür. Aber wir haben im Internet gelesen, dass man nicht einen Tag aussetzen darf beim Üben, da sich die trainierte Mund- und Bauchmuskulatur schnell wieder "abbauen" und der Mund beim Üben monatelang wund sein kann.
Alternativ Klarinette, da ihm die Flöte sehr gut gefallen hat und die KlarinettenTöne so schön sind. Allerdings fand er es schwierig überhaupt einen Ton herauszubekommen zu Beginn und anscheinend machen ihm die vielen Klappen plötzlich Sorgen.
Seit Tagen spricht er von der Posaune, vielleicht weil seine Freunde die Posaune oder ein Tenorhorn wählen wollen (die allerdings auch fast alle größer sind als er) oder weil es ihm einfacher mit dem "Schieben" erscheint.
Und als 2. Wahl plötzlich von der Querflöte, ohne es begründen zu können.
Daher die Ratlosigkeit, da wir zwei Wochen von Trompete oder Klarinette ausgegangen waren.
Dass er entscheiden muß ist klar, damit er auch hoffentlich motiviert ist, aber man kann doch gemeinsam über das Für und Wider sprechen...
Vielen Dank nochmal und viele Grüße,
Gerbera
P.S. Falls sich noch jemand dazu äußern möchte, würde ich mich über jede weitere Meinung freuen.

Hallo

Bei uns stand letztes Jahr die gleiche Entscheidung an, allerdings zwischen Trompete, Posaune und Tenorsaxophon, mein Sohn ist in einer Bläserklasse sie hätten im zweiten Jahr das Instrument wechseln dürfen. Gibt es diese Option bei euch denn nicht?

Mein Sohn war auch von allem begeistert und hätte laut Lehrer talentmäßig jedes nehmen können, es wurde dann das Saxophon.
Er spielt gut und gerne nur ärgert ihn jetzt das ständige mitschleppen des großen Instruments...ich glaube alles hat seine Vor-und Nachteile, das Wichtigste ist dass es ihm Freude bereitet!

Viel Erfolg euch #winke

Ich kenne ganz konkret zwei Grundschulkinder, die Trompete lernen und nicht wirklich jeden Tag üben (Schwimmverein zB ist sehr spät am Mittwoch und dadurch schaffen sie es zeitlich nicht und Freitags habe sie auch anderen Verein). Keiner davon hat Wunden am Mund...Kind 1 kommt besser voran als Kind 2 (nicht verwandt, Aussage der Eltern!). Scheint aber nicht so easy zu sein.

Mein Kind spielt Cello unen kann durch besagten Schwimmverein auch nicht täglich üben. Du musst eh damit rechnen, dass die Kinder täglich oder so gut wie täglich üben sollten, an den angeblichen Wunden, die entstehen sollten, würde ich mich nicht abschrecken lassen. Vor allem, wenn dies der 1. Wunsch war.

Nach meiner Erfahrung mit Cello würde ich zur Querflöte oder Klarinette raten...große Instrumente sind umständlicher!!! Klar geht das, aber mein Grundschulkind kann nicht Ranzen und Cello alleine transportieren, auch übrigens keiner der anderen, die wir durch Orchester kennen. Erst die größeren kriegen das hin. Ich würde daher die praktische Seite einer Querflöte nicht unterschätzen....

Ansonsten fällt mir nur ein: YouTube Videos von Solisten sich anzuschauen und Kind nach Klang und Geschmack wählen lassen. Wenn es DER Wunsch ist, kommt man eher dankten klar mit den Tucken...und ja, jedes Instrument hat seine Vor- und Nachteilen.

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Hallo,

"Er wollte spontan Trompete, da der Musiklehrer in der Probestunde vor den Ferien meinte, er habe Talent dafür. Aber wir haben im Internet gelesen, dass man nicht einen Tag aussetzen darf beim Üben, da sich die trainierte Mund- und Bauchmuskulatur schnell wieder "abbauen" und der Mund beim Üben monatelang wund sein kann."

Mit Trompete direkt habe ich keine Erfahrung, aber unser Sohn spielt (Wald-)Horn.

Da hat seine Lehrerin mit ihm anfangs ganz viele Übungen gemacht, damit er genug Luft zum Spielen hat, und der Ansatz wurde ebenfalls ganz intensiv geübt.
Beim Horn kann man den Kiefer irgendwie falsch anspannen, und das tut dann auch weh.
Ich schätze, wenn man bei der Trompete die richtige Technik beherrscht und nicht ewig lange am Stück spielt (was die Kinder sowieso nicht sollen), sollte es mit den Lippen gehen.

Letztes Frühjahr hat unser Sohn wegen anhaltendem Pseudo-Krupp wochenlang sehr wenig geübt. Das hat aber weder seinem Ansatz geschadet, noch seinem Lungenvolumen.
Lediglich die Ventile vom Horn haben sich festgefressen, weil sie zu wenig bewegt wurden, und weil wir nicht wussten, wie man sie richtig ölt. Aber das bekam der Blasinstrumentenbauer unseres Vertrauens wieder hin. ;-)

"Alternativ Klarinette, da ihm die Flöte sehr gut gefallen hat und die KlarinettenTöne so schön sind. Allerdings fand er es schwierig überhaupt einen Ton herauszubekommen zu Beginn und anscheinend machen ihm die vielen Klappen plötzlich Sorgen."

Das klingt für mich, als sei das eher nicht sein Instrument.

Ich sage mal so, ich stehe mit allen Blechblasinstrumenten und auch mit dem Saxophon auf Kriegsfuß, was die Tonerzeugung angeht. Da kommt bei mir nie ein klarer Ton raus, egal, wer es mir wie und wie oft erklärt. Dabei finde ich Hörner und Saxophone vom Klang her total toll. Aber das hätte definitiv keinen Sinn. #schwitz

"Seit Tagen spricht er von der Posaune, vielleicht weil seine Freunde die Posaune oder ein Tenorhorn wählen wollen (die allerdings auch fast alle größer sind als er) oder weil es ihm einfacher mit dem "Schieben" erscheint."

Posaune ist auch schön, klingt aber ganz anders als die Trompete.
Da würde ich ihm sagen, er soll sich bitte entscheiden, welcher Klang ihm besser gefällt.

"Und als 2. Wahl plötzlich von der Querflöte, ohne es begründen zu können."

Die hat auch einen Haufen Klappen...

Also, wenn ich raten sollte, würde ich aus den Aussagen Deines Sohnes heraus lesen, dass ihm die Blechblasinstrumente eigentlich sympathischer sind. ;-)
Da wäre für mich nur die Frage, ob die Posaune oder die Trompete seine Nr. 1 ist.

LG

Heike

Hallo,
die Entscheidung sollte, wie schon gesagt, das Kind alleine fällen. Ansonsten verliert es erfahrungsgemäß nach kurzer Zeit die Lust.
Man kann dem Kind wohl beratend zur Seite stehen und Vor- und Nachteile besprechen. Man sollte vielleicht auch mit dem Kind überlegen, in welche Musikrichtung es irgendwann gehen soll. In Bigbands benötigt man z.B. keine Flöten und auch Klarinetten habe ich da noch nicht gesehen.
Die Kosten des Instruments sollten dabei zweitrangig sein. In vielen guten Fachgeschäften kann man vor dem Kauf die Instrumente erstmal für eine Zeit leasen und kann dann später das Instrument kaufen, wobei die bereits getätigten Zahlungen berücksichtigt werden.
Das Trompeten "billiger" sind als Klarinetten ist schlichtweg Quatsch. Es gibt zwar wirklich billige Anfängerinstrumente, die man aber nicht unbedingt empfehlen kann. Und mit "mal eben ausbeulen" ist es im Notfall auch nicht unbedingt getan. Ich spreche da aus Erfahrung, unser Grosser spielt seit fast 9 Jahren, ist mit einer gebrauchten guten Trompete angefangen und nutzt diese immer noch für Auftritte, wo z.B. dichtes Gedränge ist wie auf Schützenfesten. Für besondere Zwecke hat er sich vor 1,5 Jahren eine zweite Trompete gekauft, hat er lange drauf gespart. Mit der ist er echt pingelig.
Unser Kleiner spielt seit gut 4 Jahren Tenorhorn. Für beide Jungs stand allerdings schon vor dem Schnuppertag des Musikvereins klar, welches Instrument sie spielen wollen.
Lg
Elsa01

Klarinetten sind definitiv im Einstiegssegment deutlich teurer als Trompeten und auch als Querflöten. Nur mal zum Vergleich: Bei beiden Instrumenten macht Jupiter ganz ordentliche Einstiegsinstrumente. Eine Jupiter Trompete kostet ca. 500€, eine Klarinette mehr als das Doppelte. Eine Querflöte liegt preislich etwa im Bereich einer Trompete. Ein Saxophon liegt zwischen Querflöte und Klarinette.
Klarinetten müssen übrigens - da sie aus Holz sind - deutlich intensiver gepflegt werden als andere Instrumente. Ein Junge aus unserer Bläserklasse meinte einmal, er müsse seine Klarinette nicht regelmäßig putzen - bis er die Birne nicht mehr vom Korpus bekam...
Unsere Blechbläser habe ich noch nie ihr Instrument putzen sehen nach dem Spielen, und eine Querflöte verzeiht gelegentliche Schludrigkeit auch schon eher mal (wenn sie ständig nicht getrocknet wird, leiden allerdings die Polster)

LG

Anfängerklarinetten fangen in "unserm" Musikladen bei ca. 400 € an. Die erste Trompete unseres Sohnes hat gebraucht 400 € gekostet. Und Jupiter wäre uns sowieso nicht ins Haus gekommen. Und selbstverständlich müssen auch Trompeten, und auch alle anderen Blechblasinstrumente, gut gepflegt werden. Bei uns ist mindestens einmal im Monat Grossreinigung aller Instrumente angesagt, vom Fetten und Ölen mal abgesehen. Fingerabdrücke müssen selbstverständlich nach jedem Gebrauch weggeputzt werden.
Lg
Elsa01

Hallo,
vielen Dank für die weiteren Erfahrungsberichte.
Der Preis ist erstmal nicht so ausschlaggebend, da es für die ersten 18 Monate, für die wir uns jetzt festlegen müssen, ein Leihinstrument gibt für zuhause (das in den Unterrichtskosten enthalten ist) und in der Schule weitere Instrumente vorhanden sind (immer eins für einen 5. und einen 6. Klässler, da die nacheinander Unterricht haben), für die man dann sein eigenes Mundstück benutzen soll.
Nur die Klarinette und Flöte muß man transportieren.
Aber ab der 7. Klasse müßte man dann eins kaufen und auch transportieren, einmal für die Probe und einmal für den Unterricht, also 2x pro Woche. Er fährt mit dem Rad zur Schule.
Sollte er durchhalten, spielt die Instrumentengröße also doch eine Rolle.
Die sogenannte Bigband unserer Schule beinhaltet auch Klarinetten - und Querflötenspieler.
Die Posaune ist wohl raus, da er nicht zu den größeren und kräftigeren Schülern seines Jahrgangs gehört und das Halten und Spielen dann wohl zu schwierig wird. Außerdem spricht dagegen, dass man keine ganzen Musikstücke/Melodien alleine spielen kann.
Gerade hat er nochmal betont, dass ihm die Klarinette wegen der vielen Klappen nicht sympathisch ist.
Daher wird es wohl anscheinend auf die Trompete hinauslaufen, von der er nach der Probestunde ja auch am meisten angetan war und die er jetzt auch gerne lernen möchte.
Saxophon hat er direkt ausgeschlossen, da es ihm vom Gewicht zu schwer war.
Bisher kannten wir persönlich nur Gitarre und Klavier und mehrere Querflötenspielerinnen. Die übrigen Blasinstrumente sind uns einfach völlig fremd.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Gerbera

Meine Kinder spielen Saxophon und Oboe. Wir haben also schon etwas Erfahrung mit Blasinstrumente.

Ich wäre für Trompete. Gerade weil es ihm gefällt und schon Mal Lob vom Lehrer erhalten hat.

Außerdem ist die Trompete sehr vielfältig. Ich mag sie sehr.

Querflöte ist hier in Deutschland komischerweise wirklich ein Mädcheninstrument. Sehr Schade!

VG

Hey,
Mein Sohn spielt Trompete. Er hatte am Anfang ein Leihinstrument. ( Von der Kirche, da er es dort gelernt hat) als er dabei bleiben wollte und auch schon gut spielen konnte, hat er eine zum Geburtstag bekommen. Wir haben 600€ dafür ausgegeben. ( Gibt aber auch gute gebrauchte für weniger) wir waren in einem Laden, wo er verschiedene Typen ausprobieren konnte. Wir haben uns dann für eine klassische "Schülertrompete" entschieden.
In der Schule haben die Bläser alle ein Leihinstrument von der Schule. Hier ist man für 2 Jahre verpflichtet und kann dann in der siebten Klasse neu entscheiden, welche AG man wählt.
Mein Sohn übt auch nicht jeden Tag...er hatte nie irgendwelche Verletzungen, auch nicht am Anfang. Ausser, dass die Lippen kribbeln. Mein anderer Sohn hat vor kurzem angefangen zu spielen, auch er hat keine Verletzungen...
Ich würde ihn selbst entscheiden lassen.
Lg

Hallo,
noch zwei Stimmen für die Trompete, das ist schön.
Diese hat er jetzt auch als Wunsch angegeben.
Viele Grüße,
Gerbera

Hallo,

die Querflöte war jahrhundertelang ein Instrument für Könige - der berühmtestete Spieler war Friedrich II. Allerdings wissen Kinder das natürlich nicht und auch Lehrer für die Querflöte sind oft Frauen.
Allerdings kann man mit den Griffen tatsächlich trotz der Klappen an die Blockflöte anknüpfen. Wenn ihm das Instrument also zusagt, wäre das sicher keine schlechte Wahl.

Klarinette ist sehr vielseitig. Und auch hier werden die Klappen ja der Reihe nach eingeführt - letzten Endes verdeckt jede Klappe nur ein Loch. Auch große Blockflöten haben unten eine Klappe ;-)

Wenn er sich jetzt auf die Trompete eingeschossen hat, ist das auch ein tolles Instrument. Er sollte sie aber nicht wählen, weil er vor dem anderen Instrumenten Angst hat. Und es ist tatsächlich so, dass man auf der Trompete sehr schnell merkt, wenn man eine Weile nicht gespielt hat. Das ist bei der Querflöte allerdings auch so.

Viel Glück bei seiner Entscheidung!

LG!