Gibt es hier Grundschulen, die mit Lernmanagementsystemen arbeiten?

Hallo,

jetzt in Zeiten von Corona und Home Schooling kommt ja nun endlich Schwung in Sachen Digitalisierung von Schulen.
Meine Söhne arbeiten am Gymnasium mit diversen Lernmanagementsystemen. Unter anderem Moodle. Das gibt es in der Schule allerdings schon länger. Ich habe mich damit erst jetzt befasst bzw. erstmals geschaut, was das ist und finde es für die Schüler eine Erleichterung. Eventuell auch für Lehrer. Nun sind wir in unserer Grundschule am überlegen, auch ein solches System einzuführen. Zum einen sehen wir einen Vorteil darin, dass der Zettelverkehr verschwindet. Die Lehrer können Informationen direkt auf die Seite stellen, Hausaufgaben hochladen etc. Es ist logisch, dass kein Erst- oder Zweitklässler selbständig damit arbeiten kann. Aber als reine Informationsquelle für Eltern und ab Klasse 4 zur Vorbereitung auf die weiterführende Schule. Wir sehen es als Vorteil, wenn Eltern so etwas schon mal kennen und Kinder darauf vorbereitet werden, wenn sie dann ab der 5. damit arbeiten müssen.
Nun meine Frage... Gibt es hier Eltern, deren Grundschule ein solches System haben? Wie kommt ihr und die Kinder damit zurecht. Und an die Grundschullehrer, ist es für euch eher Aufwand oder Erleichterung?

LG
Lotta

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Hallo,

ich administriere beruflich Ilias, was ja ähnlich ist, wie Moodle.

Meine Erfahrungen damit sind, dass die Leute, die da Inhalte einstellen wollen/sollen, sich häufig schwer tun und bei mir landen, weil sie nicht klar kommen.
Das sind Bürokaufleute, BWLer und ähnliches.
Ich glaube, die meisten Lehrer haben noch weniger Draht zu solchen Sachen.

Außerdem muss mindestens ein Lehrer bei Euch die Plattform administrieren und bei Problemen helfen können, oder Ihr braucht einen professionellen Support, der wahrscheinlich nicht ganz billig ist.
Es ist bei diesen Plattformen nicht so einfach, Gruppen, Zugänge und Rechte zu verwalten.

Die Mitarbeiter, die bei uns Ilias nutzen, kommen gut klar, weil wir nur Schulungen haben, die man anklickt und die dann laufen. ;-) Die Links da hin werden per Mail verschickt.
Ich glaube aber, wenn die Sachen einreichen sollten, etc., gäbe es bestimmt nicht wenige, die überfordert wären.

Man muss allgemein bedenken, dass immer noch viele Leute von allem überfordert sind, was über die grundlegende Bedienung eines Smartphones oder Tablets oder von Word hinaus geht.
Denen reicht schon der Anblick einer Lernplattform, um einen Fluchtreflex auszulösen. ;-)

Ich weiß auch nicht, ob man Moodle in türkisch, arabisch oder russisch etc. umschalten kann, wenn die Sprache bei den Eltern ein Problem darstellt. Das würde ich auf jeden Fall recherchieren.

"Wir sehen es als Vorteil, wenn Eltern so etwas schon mal kennen und Kinder darauf vorbereitet werden, wenn sie dann ab der 5. damit arbeiten müssen. "

Vor Corona hat das Gymnasium unserer Kinder gar nicht mit so etwas gearbeitet (jedenfalls nicht unterhalb der Oberstufe).
Momentan arbeitet die Große (7. Klasse) mit der SchulCloud. Da wird aber auch nur ein Bruchteil von dem genutzt, was man damit machen könnte.
Der Kleine (5. Klasse) ist aber mit dem Fernunterricht schon genug gefordert. Dem brauchen wir zur Zeit nicht auch noch mit dem Ausbau seiner IT-Kenntnisse kommen. #schwitz Was damit zusammen hängt, machen wir für ihn.

Ich finde es ausreichend, wenn ab Klasse 8 oder so mit solchen Sachen gearbeitet wird. Grundschüler haben analog schon genug zu lernen.

Es ist auch immer die Frage, wie gut Familien mit Geräten ausgestattet sind, und ob das Grundschulkind dann nicht die Arbeit der älteren Geschwister oder der Eltern blockiert, wenn es ein Gerät braucht.
Ehrlich gesagt, lasse ich unsere Kinder nicht gerne an meinen Rechner. Wenn die den runter werfen oder softwaretechnisch etwas kaputt machen oder Viren runterladen, fände ich das nicht so lustig.
Vor der 7. oder 8. Klasse würde ich da keinem Kind vertrauen.
Unsere Kinder haben zu zweit mein altes Notebook, das sie schrotten können.
Für die Große werden wir jetzt ein eigenes Notebook anschaffen. Aber die kommt nach den Sommerferien in die 8. Klasse.

Tablets sind nur Surf- und Spielgeräte. Ernsthaft arbeiten kann man damit kaum.

LG

Heike

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Ich kann mich wie eigentlich immer deinem Beitrag nur anschließen...

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Super, vielen Dank für deinen Beitrag. Nach so etwas habe ich gesucht.
Ich kenne Lernmanagementsysteme von meinen älteren Kindern, die damit auch problemlos arbeiten. Von den Eltern der unteren Klassen habe ich gehört, dass ihre Kinder das LMS auch besser finden als die analoge Variante. Bei meiner Tochter in der Grundschule bin ich Schulelternsprecherin und es kam von vielen Eltern, die Kinder auf weiterführenden Schulen haben, die Frage auf, ob es so etwas auch für unsere Grundschule geben kann. Da meine Großen in der 9. und 11. Klasse sind, habe ich, außer ein paar Elternmeinungen von Fünftklässlern, keine Erfahrung mit LMS in unteren Klassen. Klar können es die Kinder toll finden, wie die hochgeladenen Sachen beim Lehrer ankommen ist die andere Sache. Auf der anderen Seite muss auch an die Lehrer und den Mehraufwand gedacht werden. Ich habe zwar schon Lehrer gefragt, aber die sind LMS-begeistert und können gut damit umgehen. Da waren die Antworten, dass es einfach ist hochzuladen. Das können 2 einfach finden, aber 20 kommen nicht zurecht. Die Pflege dieser Plattform sehe ich auch als großes Problem. Die weiterführenden Schulen haben zumindest schon mal Informatiklehrer, die sich auskennen. Deshalb finde ich es sehr gut, dass du darauf eingegangen bist. Bei uns in der Schule ist die Meinung zwiegespalten. Ein Teil ist voll begeistert und der andere Teil kann sich darunter nicht viel vorstellen. Deshalb bin ich auf der Suche nach pro und contra Argumenten. Am hiesigen Gym ist das LMS seit 2 Jahren ab Klasse 5 in Gebrauch. Deshalb das Argument mit der Vorbereitung. Das kam von Eltern, deren Kinder jetzt in Klasse 5 sind. Die hätten es schön gefunden, wenn in der GS langsam darauf vorbereitet worden wäre.

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Hallo,

an unserer Grundschule gibt es noch kein Gesamtes System. Allerdings hat die Klassenlehrerin unserer Erstklässlerin für ihre Klasse bei PADLET eine klasseneigene Plattform erstellt. Dort finden die Kinder täglich eine Voicemail zu den Themen des Tages von ihr, sowie kurze Erklärvideos von ihr selbst gemacht oder Links zu passenden Videos anderer.
Finde es bisher ganz gut. Unsere Tochter freut sich über die tägliche Nachricht und ist motivierter die Tagesaufgaben genauso zu erledigen wie im Video vorgegebenen.

Die Klassenlehrerin unseres Sohnes in der 4. Klasse nutzt bisher nur Email und WhatsApp für kurze Videos oder zur Übermittlung der erarbeiteten Dinge sowie eine feste Postbox im Eingangsbereich der Schule. Dort sind an einem festgelegten Tag in der Woche für 2 Stunden die neuen Wochenaufgaben deponiert zur Abholung und es müssen bestimmte Dinge der Vorwoche zur Korrektur hinterlegt werden. Auch ok, aber weniger... ansprechend.

LG

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Erstmal müssen doch in der Familie aller Schüler die Voraussetzungen gegeben sein, auf ein solches System zuzugreifen. Und gerade jetzt zeigt sich, daß das keineswegs so ist.
In vielen Familien besteht der Internetzugang einzig aus den mobilen Daten der Smartphones, sind die einzigen digitalen Geräte Smartphones.
Das mag reichen um den Vertretungsplan zu checken, Schul-Emails abzurufen. Aber wenn es darum geht, Aufgaben herunterzuladen, auszudrucken oder digital zu bearbeiten und wieder hochzuladen, sind Kinder dieser Familien doch gnadenlos abgehängt.

Erstmal müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit alle Kinder am digitalen Lernen teilnehmen können. Solange das nicht gegeben ist, öffnet der Umstieg auf digitale Medien die Ungleichheitsschere noch weiter.

Grüsse
BiDi

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Das ist uns klar. Die Mehrheit der Kinder verfügt über diese Endgeräte. Das hat die Corona-Schließung jetzt gezeigt. Lediglich 4 Familien besitzen keinen Computer, die haben aber ein Tablet.
Uns geht es jetzt rein darum, Erfahrungen zu finden, ob es Sinn macht, ob es eine Erleichterung oder eher mehr Arbeitsaufwand ist.

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Das ist Augenwischerei. Wir z. B. verfügen auch über ein Notebook, nur benötigt das mein Mann nun jetzt im Homeoffice, in dem er jetzt fast 12 h jeden Tag ackert. Somit steht das unseren Kinder auch nicht zur Verfügung. Bei mit ist es ähnlich - ich habe ein Firmennotebook, nur darf da aus Sicherheitsgründen niemand anderes ausser mir ran. Schon gar nicht Kinder!

Also, nur weil etwas da ist, bedeutet es nicht das es auch genutzt werden kann.

Wir mussten für unsere 5. Klässlerin ein Tablet anschaffen, weil die Klassenlehrerin denkt, das Padlet ach so vielversprechend ist und jetzt hat sich die Grundschule meiner Kleinen einfallen lassen, alles über Moodle laufen zu lassen. Da wird dann jetzt bald das 2. Tablet fällig.

Ganz ehrlich, ich frag mich wirklich in welcher Realität Lehrer in Deutschland leben. Ich kann es mir zwar leisten mal einfach so € 400 für 2 Tablets zu bezahlen, ganz viele können dies aber nicht. Was mich allerdings am meisten ärgert ist, das diese bescheuerte Form von Digitalisierung 0 Mehrwert hat, im Vergleich zu E-Mails.

A.

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Was ist das Problem mit den Zetteln? Weder als Mutter noch als Lehrerin erschließt sich mir das. Meine Kinder achten sehr genau auf ihre Formulare, Briefumschläge etc., sie wissen, dass die wichtig sind.

Warum sollte der Lehrer denn die Hausaufgaben für die Eltern hochladen? Das fördert ja nur Unselbständigkeit, wenn keiner mehr richtig aufpassen und abschreiben muss, gibt ja dann eh ne Sprachnachricht und ein Videotutorial und die Eltern lesen ja eh die Aufgaben bei IServ.

Falls übrigens irgendjemand der Meinung ist, dass Lernplattformen und möglichst viel Digitalisierung bessere Leistungen von Schülern zur Folge haben, dann kann der gern mal die hochgeladenen Sachen meiner Schüler korrigieren, das dürfte für einen ziemlichen Realitätscheck sorgen...

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Gerade das mit den Zetteln ist hier ein riesiges Problem und führt in jeder Versammlung zu Diskussionen. Ich kann es auch nicht nachvollziehen, weil meine Kinder da sehr zuverlässig waren oder ich in den unteren Klassen den Ranzen kontrolliert habe. Die Lehrer sind ebenfalls der selben Meinung wie du, dass die Kinder es lernen müssen. Das sehe ich ebenfalls so. Aber viele Eltern sehen es anders und schreien schon seit geraumer Zeit nach einer anderen Variante der Informationsübermittlung. Wegen allem ständig E-Mails zu schreiben, wollen die Lehrer nicht. Deshalb war jetzt die Frage, ob so eine Plattform Sinn macht oder nicht und ich sammel pro und contra Argumente.

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Hallo,

unsere Grundschule hat nach den Ferien Padlet für alle Klassenstufen eingeführt.
Wir, das Kind und die Eltern finden das vollkommen übersichtlich.
Es gibt Lernvideos, online lernen und Aufgabenblätter. Wir drucken diese auch aus.

Beim anderen Kind (Gymnasium) läuft alles über E-Mails und Downloads. Jedes Kind hat eine schuleigene Adresse. Außerdem treffen sie sich auf Videokkonferenzen.

Da mein Mann in der IT Branche arbeitet, sind wir mit Hardware und Software gut ausgestattet. Mein Mann hat beruflich und privat Notebooks, das große Konsums ich auch, das kleine hat einen Computer, gedacht zum Musik machen, jetzt sehr hilfreich, da jeder online arbeiten kann.

Aus persönlicher beruflicher Erfahrung kann ich aber sagen, dass es nicht in allen Familien eine solche technische Ausstattung gibt. Ich meine es nicht böse, aber es ist Fakt, je bildungsferner und je ärmer Familien sind, desto weniger technische Equipment ist im Haushalt. Nicht alle haben E-Mail. Die Ausstattung sind 1-2 Smartphones mit mobilen Daten.

Meiner Meinung nach, müssen diese Schüler zuerst in die Schulen zurückkehren, um mit ihnen vernünftig arbeiten zu können. Eine Rückkehr aller, die mit Homeschooling gut zurecht kommen, ist meiner Meinung nach nicht zwingend erforderlich. Da läuft was politisch gehörig schief.

Ich weiß von unsere GS, dass dort nach Rückkehr der Klassen ohne Arbeutsbögen gearbeitet werden soll, um Kontaktflächen zu vermeiden.

War aber nicht deine Frage!

VG

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sorry, bei einigen Wörtern fehlen die Endungen. Schnelles Tippen auf dem Handy ist nicht meins!

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Ich habe dich trotzdem verstanden 😉.

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Hallo,
seit den Osterferien hat unsere Grundschule für sämtliche Klassen PADLET eingeführt.
Dort finden wir den Lernzeitplan für die jeweilige Woche, Arbeitsblätter zum herunterladen, Lehrvideos und freiwillige Angebote. Und wir können mit den Lehrern in Kontakt treten.
Mir gefällt es eigentlich gut. Meine Kinder (1.und 2.Klasse) arbeiten damit aber noch nicht selbstständig, ich drucke alles aus und unterstütze sie.
Im Lernplan sind auch immer mal Aufgaben bei ANTOLIN oder ANTON. Das bearbeiten die Kinder mehr oder weniger selbstständig am Tablet. Besonders bei Anton haben sie richtig Spaß.
An unserer Schule ist der Zugang zu Endgeräten aber auch überwiegend kein Problem.
LG

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Wir hatten bei 2 Kindern Moodle und bei drei Kindern Teams.
Wir finden Teams viel,viel besser zum Arbeiten und viel übersichtlicher und viel mehr Möglichkeiten
🙋🏻‍♀️

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Bei Teams streikt das Schulamt wegen Datenschutz. Das hatten wir auch schon auf dem Schirm. Aber vielen Dank für deine Antwort 🙋.

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Bei unseren Schulen hat da keiner gestreikt,sind drei verschiedene und laufen schon seit Wochen,wir hatten dadurch keine Lücken.

🙋🏻‍♀️

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Bei unserem Sohn (5. Klasse Gymnasium) wurden alle Lehrer und Lehrerinnen während der Osterferien in eine Lernplattform eingearbeitet, nach den Ferien wurden dann Abfragen der Lehrer gemacht, wer zu welchen Endgeräten Zugang hat und wer was schon nutzt und es wurden Leihgeräte der Schule, die da sehr gut aufgestellt ist, angeboten, um Schülern ohne passende Mittel den Zugang zu dieser Plattform zu gewähren...
Zusätzlich wurde seitens der Schule auch in einen Zugang zu einer Videokonferenz-Plattform investiert, die erste Test Konferenz in der Klasse unseres Sohnes war gestern und verlief ganz gut, notfalls kann man auch nur per Telefon teilnehmen...

Mittlerweile haben wir uns gut in diese Plattform eingearbeitet und ich finde es deutlich angenehmer als die Flut der Emails, die wir vor den Ferien hatten, wo es so war, dass ich die Emails vom Klassenlehrer über einen Verteiler bekam, diese dann selber weiterschicken musste an unseren Sohn, weil ich arbeiten musste, er ja aber was tun sollte etc... Ganz zu schweigen von den dauernden Hilferufen in der Klassen Whatsapp Gruppe von Eltern, die diese Email nicht zeitnah bekommen haben...

Natürlich ist der Umgang damit noch nicht perfekt, weder auf Lehrer- noch auf Schülerseite, aber das wird schon werden...

Bei unserer Tochter (4. Klasse Grundschule) läuft alles über eine Zettelflut, die ihre Lehrerin unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln persönlich nach den Ferien zu jedem Schüler brachte... Da würde ich mir allerdings auch wünschen, dass zumindest in der "Abschlussklasse" der Grundschule schon wenigstens ein bisschen drauf hingearbeitet wird, dass digitales Lernen in der Zukunft nötig sein wird, aber da ist die Schule bisher sehr schlecht aufgestellt, die Kinder wurden bisher noch nicht annähernd an die digitale Welt rangeführt etc...

Da wir wussten, dass sich unser örtliches Gymnasium sehr für die Digitalisierung des Unterrichts einsetzt und technisch wirklich sehr weit und gut ausgestattet ist, haben wir direkt zum Schulbeginn der weiterführenden Schule entsprechend vorgesorgt, gleiches werden wir dann in diesem Jahr erneut machen, wenn unsere Tochter ebenfalls auf die Schule wechselt... Sie haben ihre eigenen Endgeräte )bzw werden sie haben), die sie jedoch nur und ausschließlich für die Schule nutzen dürfen, was sie auch zum Glück nicht ausnutzen...

Wie gesagt, für den 4. Jahrgang der Grundschule würde ich mir gewisse Grundkenntnisse auch wünschen, aber ich weiß leider auch, dass das seitens der Schule dort abgelehnt wird... Zumindest für unser Gymnasium wäre das jedoch von Vorteil, aber gut, was nicht ist, ist halt nicht, das wissen die Lehrer dort zum Glück auch...

LG

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Achso, ergänzen muss ich noch, dass die Lehrerin unserer Tochter von sich aus für die ganze Klasse Zugänge bei Anton gemacht hat und sich auch die Mühe gemacht hat, uns Eltern über die Elternvertreter eine Liste mit verschiedenen Internetseiten zukommen zu lassen, auf denen die Kinder wissenswertes lesen und erarbeiten können, dies ist jedoch absolut freiwillig und nicht für Lehrplan relevant... Sie ist halt noch recht jung und sehr engagiert, ich hoffe wirklich, dass sich die Schule bis zur Einschulung unserer Jüngsten dahingehend ein wenig verändert...

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Hallo Lotta 😉

Schaut euch mal „Sdui“ an. Kann man momentan kostenlos testen.

Wir denken an der Grundschule darüber nach. Kostet zwar 1-2€ pro Kind im Jahr und eine Einrichtungsgebühr aber das finde ich eine gute Investition weil der ganze Service mit dabei ist und man sich z.B. nicht selbst um Datenschutz und Co kümmern muss.

Hab mir letztens so einen virtuelle Erklärung dazu angesehen, man kann da aber auch Termine buchen in denen einem persönlich auf dem Bildschirm alles erklärt wird.

Meine persönliche Meinung: Sowas ist grundsätzlich in der Grundschule Gold wert für die Zettelwirtschaft an Elternbriefen (welche bei Sdui automatisch in andere Sprachen übersetzt werden können) und auch eine Erleichterung für die Lehrer wenn sie nicht mehr jedem Rücklaufzettel nachrennen müssen. Besonders auch um kurzfristig Dinge mitzuteilen oder den Kontakt zu Lehrern zu ermöglichen ohne, dass sie private Daten rausgeben müssen.

Für richtiges Beschulen daheim finde ich die Kinder zu klein. Wir haben auch ein Padlet in der 4. Klasse und unsere ist froh wenn sie die Zettel ausgedruckt vor sich liegen hat. Ist vermutlich aber auch nur eine Frage der Zeit 😊 Was ich an den Padlets nicht mag ist, dass die Kinder von dort auf verlinkte Seiten im www gelangen je nachdem wie die Lehrer etwas hochladen und dann ungestört von dort aus weitersurfen können. Da muss man als Eltern entweder daneben sitzen oder ausgiebige Beschränkungen auf dem pc einrichten. Das kann man nicht von allen Eltern erwarten.

LG

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Vielen lieben Dank. Das schaue ich mir an. Gerade die von dir genannten Dingen empfinden viele Eltern als wichtig. Zettelwirtschaft, Erreichbarkeit der Lehrer und kurzfristige Übermittlung von Informationen. Gerade unsere Werken- und Kunstlehrerin wünscht sich so etwas. Wenn z.B. irgendwelches Material mitgebracht werden muss, kann sie sicher sein, dass es etliche gar nicht oder zu spät daheim mitgeteilt haben. Klar hat das Kind die Konsequenzen, wenn es kein Material dabei hat. Der Lehrer aber auch, weil er keinen ordentlichen Unterricht machen konnte. Mir ging es selbst auch schon so. Bei meiner eigentlich zuverlässigen Tochter kontrolliere ich kein Hausaufgabenheft mehr. Eines morgens, kurz vor der Schule, fiel ihr ein, dass sie an dem Tag für Kunst weiße und hellblaue Wolle braucht. Wo will man die morgens um 7:00 her nehmen? 2 Kinder hatten an diesem Tag Wolle in der richtigen Farbe dabei. Die meisten haben Zuhause mitgeteilt, dass sie Wolle brauchen und einige haben vergessen überhaupt rechtzeitig was zu sagen. Und solche Dinge ziehen sich durch mehrere Bereiche.