Dauerhomeschooling´ Erfahrungsaustausch

Hallo,

ich würde mich gerne austauschen mit anderen Eltern, die eins ihrer Kinder dauerhaft zuhause haben.

Es geht mir z.B. darum:

Wie geht es euch, wie geht es den Kindern ?
Gibt es Lernschwierigkeiten, wenn ja - welche ?
Wie ist die Zusammenarbeit mit der Schule ?
Wie werden die Kinder bewertet ?
Wie hat es euren Alltag verändert ?
Arbeitet ihr dabei ?
Wie habt ihr euch das gedacht, was die Befreiung betrifft. Bis forever, über Winter ?
Hat jemand das Thema ,,Versetzung“ angesprochen ?

Da es sich um sehr persönliche Angaben handelt, würde ich es sehr gerne per PN machen.
Ich würde mich sehr freuen. Ich fühle gewisse Einsamkeit, was das Thema betrifft.

Lieben Dank!

1

Ich würde meine Tochter gerne aus der Schule nehmen, solange sie die kack Masken tragen müssen. Aber ich glaube es ist nicht so einfach und ausserdem weis ich dass meine Tochter das nicht gut finden würde, wenn sie als Einzige nicht in die Schule darf.
Wie hast du es geschafft dein Kind aus der Schule zu nehmen?

2

Hallo,

wir haben Gesetze und Verordnungen und an die haben wir uns gehalten. Die Maske, die du so negativ siehst, rettet aber wahrscheinlich das Leben. Mein Kind würde in die Schule gehen, wenn die Kinder dort Masken tragen würden UND Abstand halten würden. Ich kann Dich verstehen, zudem meine Tochter nachweislich dann viel müder ist.

Wir sind zum Arzt gegangen und haben eine Bescheinigung geholt. Sonst hätte unser Arzt mein Kind auch ,,dauerkrankgeschrieben“.

Ich kann es aber verstehen, dass es die Schule nicht will. Bei uns muss mein Kind einmal die Woche 45 Minuten mit einem Lehrer sitzen, der ihn dann abfragt. Zusätzlich sollen wir wöchentlich in die Schule, um Tests zuvschreiben und das zur Vollzeitarbeit.

Homeschooling ist unedlich anstrengend, wenn das Kind dazu nicht passt. Ich habe keine Ahnung, wie lange wir es durchhalten,

#winke

3

Hallo,

also meine Tochter ist schon deutlich älter, d.h. 17 und zu Deinen Fragen kann ich folgendes beantworten:

Wie geht es euch, wie geht es den Kindern ?

Es überwiegt die Unsicherheit, wie die Schule/das Schuljahr nut dem entscheidenden Abschluss zu Ende gebracht wird.

Gibt es Lernschwierigkeiten, wenn ja - welche ?

Es stehen Klausuren an, extensieller Lerninhalt fehlt. Aufgaben , die im 1. Lockdown wenn überhaupt per Mail geschickt wurden, hatten keinen Bezug zum Lernplan und waren aus dem Zusammenhang gerissen, also Inhalte aus den speziellen Kursen LK/GL fehlten komplett.

Wie ist die Zusammenarbeit mit der Schule ?

Mangelhaft

Wie werden die Kinder bewertet ?

Erfolgte aus den Leistungen bis März 2020, darüber hinaus nicht.

Wie hat es euren Alltag verändert ?
Arbeitet ihr dabei ?

Da meine Tochter selbststänig für die Schule arbeitet, wenig, nur das Thema beherrscht den Alltag. Auf mich hat das wenig Einfluss.

Wie habt ihr euch das gedacht, was die Befreiung betrifft. Bis forever, über Winter ?
Hat jemand das Thema ,,Versetzung“ angesprochen ?

Den Schülern wurde das Abitur vom Schulleiter "zugesagt". Aus welchen Leistungen sich das errechnet, soll Mitte Januar mitgeteilt werden und wie es überhaupt mit den Klausuren weitergeht - ob die überhaupt in die Bewertung einfließen, da wartet man auf einen Erlass aus dem Ministerium. In der Presse las ich davon nichts??

Meine Tochter überlegt, das letzte, entscheidende Abi-Schuljahr zu wiederholen, mit dem Antrag warten wir bis Januar, dann sollen auch die Schullaufbahnbescheinigungen erstellt und alles weitere bekannt gegeben werden.

Viele Grüße

4

Hallo,

Unsere Tochter, 13 Jahre, ist seit März im Homeschooling in Baden-Württemberg.

Auf der einen Seite genießt sie es, auf der anderen Seite fehlen die Kontakte.

Wir können uns gerne persönlich darüber austauschen. Du kannst mir schreiben, wenn Du magst.

Liebe Grüße

Carola

7

Ja, das mache ich sehr gerne. Danke🌺

5

Wir erarbeiten derzeit das Konzept zum Thema.

Du fragst nach der Zusammenarbeit mit der Schule. Wie würdest du dir diese Zusammenarbeit vorstellen ?

Was sind deine Ideen ?

6

Hallo,

wer sind denn wir ?

Die Vorstellung ist für mich eher ein vages Thema ? Ich stelle mir schon vor, dass wir im Kontakt sind, wenn sich es die Schule wünscht. Ich denke aber schon, dass wir uns dann einmal die Woche sehen sollten. Sie haben dazu Microsoft Teams. Ich denke schon, dass man nicht telefonieren sollte aber dass man sich sehen sollte. Dies ist für das Kind glaube ich wichtig.

Och denke aber nicht, dass der Kontakt nur darin bestehen sollte, um das Kind zuvtesten. Wie muss sich das Kind fühlen ? Diese Begegnungen sind für das Kind dann purer Stress

Des Weiteren finde ich, dass ein minimaler Austausch bestehen sollte, dass ein Kind Fragen stellen kann. Immerhin benotet die Schule das Kind für etwas, was aber die Schule nicht ansatzweise vermittelt hat.

Ich verlange nichts. Was ich als das Mindeste verlangt habe, dass ich einen Wochenplan bekomme, damit wir wissen, was zu tun ist und dann verlange ich, dass ich eine Emailadresse habe, an die ich die Arbeitsergebnisse schicken kann. Damit belegt mein Kind, dass es gearbeitet hat. Es ist mir egal, ob man es kontrolliert oder nicht

Wenn mehr daraus kommt, dann freue ich mich.

Ich habe bis jetzt den Eindruck, dass wir Last sind. Dabei produziert mein Kind nichts. Es fragt nicht, es stört nicht im Unterricht. Es ist nicht da.

Aber klar - wenn nur einer von 600 daheim ist, ist man eher ein Exot un ybelastunv zusätzlich.

#winke

8

Danke für deine Antwort.

Wir sind eine Grundschule.;-)

Und genau die Punkte, die du beschreibst werden bei uns ausführlich und bis ins Detail diskutiert. Schließlich sind wir auch alle Eltern.

Genau wie du es schreibst, kann man nicht am Telefon anfangen und (erworbenes) Wissen abfragen.

Woher sollen die Noten kommen? Was ist beurteilbar, als Leistung, als Lernleistung, vom Kind.

Ja, da hat das Ministerium was tolles ausgedacht. #zitter