Vitamin Präparate für Kinder

Hallo ihr lieben. Gebt ihr euren Kindern Iwelche vitaminpräparate? Mein Sohn ist 7. jetzt kommt die dunkle Jahreszeit . Hab selbst das Gefühl, das auch ich Vitamine brauche. Vit. B 12? Folsäure? Fischöl?

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Wir haben das immer mal wieder gemacht. Auf alle Fälle wäre wahrscheinlich sinnvoll, erstmal ein Test zu machen und sachasen, was/ob was fehlt. Bei sehr schlechten Esser (zB Omega 3 bei Fischverweigerer) oder dank Corona (zB Vitamin D) könnte durchaus sein, dass ein Mangel entsteht.

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Hallo,

ich würde B12 oder D3 nur geben, wenn ein tatsächlicher Mängel besteht. In der Regel bildet der Körper im Sommer genug D3, dass es über den Winter reicht. Wenn das Kind also im Herbst und Winter trotzdem häufig an der frischen Luft ist, reicht das dem Menschen. Ist das Kind antriebslos, müde und abgeschlagen, würde ich den Vitamin D Spiegel testen lassen. Ein Mangel an B 12 ist bei normal essenden Kindern in der Regel auch nicht der Fall. Auch da zeigt sich ein Mangel durch Müdigkeit, Antriebslosigkeit.
Meinen Kindern gebe ich über den Herbst/Winter ab und an Zink und Vitamin C. Vornehmlich dem Mittleren, weil dieser so gut wie kein Obst und Rohkost isst und eh ein mäkeliger Esser ist. Omega 3 habe ich meinen ebenfalls gegeben, weil sie kaum Nahrungsmittel zu sich nehmen um den Bedarf zu decken. Omega 3 gebe ich wegen der Gehirnentwicklung. Der Große isst alles und ernährt sich gesund. Er hat noch nie Nahrungsergänzungsmittel bekommen. Ich würde es vorher mit dem Arzt absprechen und nicht einfach was geben.

LG
Lotta

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Hallo!

"In der Regel bildet der Körper im Sommer genug D3, dass es über den Winter reicht."
Das ist in Mitteleuropa oftmals nicht der Fall, außerdem hängt die Vit.D Produktion auch vom Hauttyp ab.
Mein Sohn war im Naturkindergarten (nicht überwiegend im schattigen Wald) und eigentlich Sommer wie Winter von 8:00-16:00 draußen (außer zu den Mahlzeiten, wenn es zu feucht oder kalt war). Trotzdem wurde durch eine Blutuntersuchung ein Vit.D Mangel festgestellt. Das Problem ist auf der einen Seite sicherlich der Sonnenschutz - das UV-Licht, was dadurch rausgefiltert wird, wird nämlich für die Vit.D-Produktion benötigt. Die Empfehlung ist, 5-25 Minuten täglich mit ungeschütztem Gesicht, Händen und Armen rauszugehen - außer im Hochsommer am Besten in der Mittagszeit. Nun ja, aber wer lässt sein Kind im Sommer ohne Sonnenschutz in die Sonne (mein Sohn hat ohnehin total empfindliche Haut, da reichen schon 10 Minuten für einen Sonnenbrand)? Gerade wenn man das Kind morgens in den Kindergarten bringt, cremt man es ja i.d.R. morgens direkt ein. Und kurzärmelig laufen die Kinder auch nur wenige Monate im Jahr.
Dann kommt noch dazu, dass die Sonneinestrahlung in den Wintermonaten zu flach ist, um ausreichend Vit.D zu produzieren. Somit hat doch ein großer Prozentsatz der Bevölkerung zumindest im Winter einen Vit.D-Mangel
Hier mal ein interessanter Artikel zu dem Thema:
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-162011/mangel-ist-weit-verbreitet/#:~:text=Werte%20unter%2020%20ng%2Fml,sehr%20selten%C2%AB%2C%20so%20Worm.

LG

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Ich habe sowohl vom behandelnden Arzt meiner Tochter als auch zwei Kinderärzten gesagt bekommen, dass wir Europäer im Winter immer einen D3 Mangel haben. Von den klimatischen Bedingungen her, könnte nicht das Niveau gebildet werden, was man haben sollte. Und weil meine Tochter richtig doll Mangel hat/hatte ganzjährig habe ich mir auch rein gezogen, dass D3 Mangel ein höheres Risiko birkt für Herzerkrankungen, Entstehung von Krebs, sämtliche Skelettgeschichten und bei Corona soll ein D3 Mangel auch blöd sein. Meine Ärztin rät jedem um die 1500 / 1600 Einheiten nach Packungsbeilage über den Winter zu nehmen. Meine Tochter braucht zum Vergleich 2000-2500 Einheiten.

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Nur nach Testung.

Ein Arzt wollte mir welche andrehen, damit er nichts untersuchen muss.
Ich wollte einen Test. Und das war auch gut so.

Dort, wo bei mir ein Mangel vorliegt, reichen mir die üblichen Mengen nicht aus. Da brauch ich was spezielleres höher dosiertes.
Dort wo alles im grünen Bereich liegt, kann ich mir das Geld sparen. Da scheint es über die Ernährung ja gut zu klappen.

Bei meinem Kind ebenso. Nur, dass da zum Glück kein Mangel vorliegt.

Bei der Ernährung achte ich darauf, dass es Ausgewogen ist.
Da sie vieles gerne isst und gut verträgt, ist es einfach.

Zusätzlich etwas geben, wenn man im grünen Bereich ist und sich gut ernährt, ist nicht ohne. Das kann dann auch zu viel sein und dadurch Schaden anrichten.

Bei dem Gefühl, dass etwas fehlt, würde ich
- zum Arzt gehen, Blut testen lassen. Ggf. auch in Eigenleistung (Vitamin D z.B.)
- Ernährungsberatung (wenn Mangel oder Erkrankung vorliegt, kann man da ggf. Zuschüsse bekommen)
und dann das nehmen, was gebraucht wird.

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Huhu

Präparate bekommt unsere Tochter nicht.

wir drücken ihr jeden Tag eine Zitrone ins Wasser und geben ein schuss Sirup, Himbeere oder Kirsch für ein wenig Geschmack dabei.

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Das würde ich noemals ohne ärztliche Weisung / Begleitung machen.

Wenn man das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt, sollte man eventuell erstmal über die Ernährung und die Bewegung an der frischen Luft nachdenken. Befindet man, dass dort alles passt, kann man ärztlichen Rat einholen und ggf. die Werte testen lassen.

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D3, den Mangel haben wir alle, kann aber wirklich viel ausmachen, falls das Kind eher müde und lethargisch ist auf jeden Fall versuchen. B12 und Omega 3 sind auch nicht verkehrt.

Also bei einem Kind muss ich das geben, das hat nachgewiesen einen relevanten Mangel und da merke ich es auch wenn es fehlt. Die liegt dann nur noch rum und "chillt" und ganz krass habe ich es daran gemerkt, dass die Rechtschreibung nachgelassen hatte auch bei Wörtern, die sie eigentlich schon Jahre richtig konnte, so als wenn die Konzentration oder Kraft nur noch fürs Mitschreiben nicht aber für das Drumherum an Anforderungen gereicht hat.

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Ich kaufe bei DM so kleine Vitaminlutschbärchen, davon gibt es eines morgens auf den Weg zur Schule. Das mache ich von Herbst bis Frühjahr.


Aber wirkliche Nahrungsergänzungsmittel gebe ich nicht.

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In meinen Augen nur rausgeworfenes Geld.

Im Herbst/Winter gibt es JEDEN Tag frisch gepressten OSaft mit einem Schuss Zitrone.
Wir essen viel Salat, Wirsing, Kohl, Fisch.

Das reichte bislang immer aus.

LG

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Danke für eure Antworten ihr lieben ! Ich denke bei Zitronensaft und o Saft reden wir von vit c oder? Mein kleiner hat immer aphten im Mund und trockene Haut. Denke das da vielleicht b12 fehlt. Ich meine mal gehört zu haben, das die b und d Vitamine so wieder ausgeschieden werden und garnicht zu viel gegeben werden können, vielleicht vertue ich mich auch ! Werde mich aber mal schlau machen beim Kinderarzt

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"Werde mich aber mal schlau machen beim Kinderarzt "

Ich würde niemals ohne Zustimmung oder Aufforderung des Kinderarztes meinem Kind irgendwelche Vitaminpräparate geben. Je nach Vitamin, kann eine Überdosierung Folgen haben. Wenn mein Kind sich über einen längeren Zeitraum nicht wohl fühlt, meist sehr müde und antriebslos ist, würde ich das mit dem Artzt besprechen.

Das Kind einer Freundin bekommt vom Herbst bis Januar/Februar Calciumtabletten. Dazu hat der Kinderartzt geraten, das soll helfen Heuschnupfen zu lindern. Laut der Mutter, leidet ihr Kind deutlich weniger an Heuschnupfen seit es im Herbst das Calcium nimmt.
Sowas würde ich natürlich auch meinem Kind geben, wenn es an Heuschnupfen leiden würde. Ansonsten würde ich grudsätzlich versuchen über eine ausgewogene Nahrung einen Mangel zu verhindern.

#winke

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Bei gesunder Ernährung sind keine Präparate nötig.

Das Einzige, was ich meinem Sohn gebe, ist Magnesium. Habe jetzt schon öfter gelesen, dass es zappelige Kinder etwas ruhiger machen kann. Und bei uns scheint es zu wirken.