Lesen 1 Klasse bitte um Hilfe

Hallo, wir haben ein riesiges Problem mit dem Lesen, es will einfach nicht so klappen, und vielleicht hat ja jemand Tipps oder Ratschläge.
Sie lesen schon eine ganze Weile, und das ist jedesmal eine Qual fürs Kind, teilweise so dass sie die Leseaufgaben die sie auf haben geheim halten will.
Sie starrt auf diese ( zur Zeit ist es eine Nikolausgeschichte) und es kommt nichts raus, sie dichtet sich selber was oder lest etwas was gar nicht dort steht. Sie tut sich unheimlich schwer diese Wörter zusammenzusetzen, sie kennt aber nun schon alle Buchstaben über diese lauttabelle ( also wenn ich die Bilder Verdecke und sie Abfrage weiß sie die Buchstaben) aber kaum geht's ans lesen weiß sie noch nicht mal mehr die Buchstaben die in ihrem eigenen Namen vorkommen, da wird aus L dann T und so weiter. Hat jemand Tipps für mich, ich will die ungern jeden Tag so viel quälen, teilweise sitzen wir 2 Stunden bis sie die Geschichte 1 mal durch hat, und am nächsten Tag weiß sie nichts mehr und es geht alles wieder von vorne los. Die Lehrern schrieb auch in ihr Heft das sie lesefaul ist, aber was soll ich machen, ich übe jeden Tag mit ihr.
Sorry für den langen Text 😔☕

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Guten Morgen,

bei uns ist es ähnlich.
Mein Sohn geht so gerne in die Schule, er ist fleißig, übt freiwillig und schreibt richtig schön.
Motiviert macht er seine Hausaufgaben und sogar zusätzliche Aufgaben.
Aber wenn es ums Lesen geht, dann ist es vorbei mit der Motivation.

Buchstaben sind bei uns auch bekannt, benennen kann er sie ebenfalls.
Wenn er dann liest, kann er die Buchstaben nur mit Mühe zusammen ziehen.
Oft rät er auch, macht aus Tim einfach Tom oder aus im am usw.


Wir lesen jeden Tag, erst lese ich vor und dann liest mein Sohn.
Ich lasse ihn auch aus seinen eigenen Büchern Wörter suchen, zb alle "ist" auf einer Seite usw.
Das klappt eigentlich immer ganz gut,er fragt auch viel was das und das heißt und ich motiviere und helfe damit er es selbst lesen kann.

Wir hatten auch im Hausaufgabenheft stehen, dass wir lesen üben sollen.
Machen wir natürlich täglich aber ich möchte es auch nicht zur Qual machen.

Liebe Grüße

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Dein Sohn scheint um einiges Motivierter als meine Tochter.
Sie hat sich auch wirklich sehr auf die Schule gefreut, vom KiGa haben wir auch positive Rückmeldungen erhalten bezüglich der Vorschule und was sie da alles gemacht haben, aber nun ist es vorbei. Sie bemüht sich überhaupt nicht, sie braucht ewig ihre Sachen fertig zu machen, sie schreibt bzw gibt sich keine Mühe schön zu schreiben oder gewisse Dinge schön auszumalen, das ist wirklich ein gekritzel. Sie sagt auch selbst dass sie die Schule nicht mag, ich versuche ihr wirklich Motivation zu geben, aber langsam weiß ich nicht mehr weiter, was ich noch anders machen könnte, um ihr das ganze schmackhaft zu machen.
Liebe Grüße

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Will sie nicht oder kann sie nicht?

Ich habe malen / zeichnen gehasst. Egal wie sehr ich mich anstrengte, das Ergebnis war mies. Kein Wunder, ich sah es ja nicht gut.

Diese Anstrengung kostet viel Konzentration. Da ziehen die Augen 90% Energie, ist mühsam und dann soll noch das Ergebnis passen.

"Bleib auf der Linie! Schreib schöner"
"Ich seh Wellenlinien " wurde nie ernst genommen. Das sei nur eine optische Täuschung/Ausrede, weil meine Buchstaben nicht auf der Linie seien.

Heute kann ich sehr schön schreiben. Auch mit Linien. Ich habe mich darauf eingestellt, dass ich meine Schrift, den vermeintlichen Wellen anpasse. Schreibe ich mit der Welle, dann ist es auf der Linie, die andere als gerade sehen ;-)


Dass ich nicht mehr wollte, war nur eine Folge.
Ich wollte nciht mehr, weil ich für viel Aufwand, nur schlechtes Ergebnis hatte.

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Ich würde dem Kind einfach noch Zeit geben!
Nimm den Druck raus.
Lies dem Kind selbst viel vor und motiviere und warte einfach ab.
Das mit dem Silbenzusammenziehen ist ein grosser Schritt.

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Mal eine ganz andere Frage:

sind ihre Augen und Ohren in Ordnung?

Ich habe überhaupt nicht gern gelesen.
Einzelne Buchstaben waren einfach.
Lesen Horror.

Zum einen war da natürlich eine Abneigung und Erwartungsdruck der Erwachsenen.

Aber ganz schwierig waren auch meine Sehprobleme.

Einzelne Buchstaben sind einfach. Da ist viel Abstand und ich kann mich auf EINEN konzentrieren.
Als Wort verschwimmt vieles.

Da musste mein Gehirn noch zusätzliche Tricks lernen. An manchen Tagen errate ich Wörter auf der Grundlage, dass ich nach Wahrscheinlichkeit gehe.
Das, was ich höre und das, was ich sehe.

EIn "g" ist in der Mitte und unten. Ein "t" ist in der Mitte und oben. Ein "e" nur in der Mitte.

Das Wort "essen" kann somit kein g, t, b, d, f, j, h enthalten. Diese würden ja in eine andere Zeile gehen.

Was mir tatsächlich geholfen hat:
Bücher mit
a) sehr großer Schrift
b) sehr großem B u c h s t a b e n a b s t a n d

Damit bin ich zwar gezwungen, die Buchstaben e i n z e l n zu "lesen". Dafür kann ich sie aber auch einzeln sehen, erkennen, nachdenken , zu ordnen, aussprechen.

Das hilft meinen Augen. Aber auch damals meiner Geschwindigkeit. Sind sie auseinander, suggeriert mir das, dass ich mir mehr Zeit nehmen darf. Stehen sie eng beieinander fühle ich mich im Zugzwang, das Wort schneller zu erkennen.


Was mir auch sehr geholfen hat: Comics.
Ich konnte anhand der Bilder den Zusammenhang erkennen. Wörter waren also nicht der ganze Inhalt.
Passt das, was ich sehe zu dem, was ich GLAUBE zu lesen zusammen?

Wörter ergänzen die Bilder! Aber nicht: Wörter sind die einzige Information.

Eines meiner Geschwister hat sich wohl selbst lesen beigebracht, in dem Bumm und änliches am ehesten in den Kontext passte; andere Schrift hatte.


Zu den Ohren:
kann sie gesprochene Informationen gut aufnehmen?
Hört sie b, d, gut?

Manche Kinder haben wohl Schwierigkeiten beim Lesen lernen, wenn sie Buchstaben schwieriger auseinander hören. Einzeln kein Problem. Zusammen gezogen schon.


Bei Zahlen hatte ich mit den Augen nie ein Problem. Deswegen kam es bei mir erst viel später raus.
Zahlen stehen aber meistens weit auseinander und haben Zeichen dazwischen. Erst bei 3-stelligen Zahlen wurde es schwierig.

In der ersten und zweiten Klasse waren sie schön groß, wir hatten große Karos in den Heften und die 2-/3- stelligen Zahlen waren logisch erkennbar. Da hat sich selten eine 389 verirrt. 1 5 7 ist einfach. 389 398 893 sind für mich sehr schwierig. 372 einfacher. Verschiedene Formen und 7 lockert viele bauchige Zahlen auf. Erholungseffekt für meine Augen. ;-)

Das hat nichts mit Kurz- / Weitsichtigkeit zu tun. Es gibt noch jede Menge anderes.
Bei einem Mitschüler wurde er später festgestellt, dass er doppelt sah. Zufallsbefund.
Mit Zahlen rechnen konnte er super. Bei Gummibärchenmengen drückte er sich (Ausweichtaktik).

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Erstmal vielen Dank für deinen Beitrag 😊
Aber das mit Augen und Ohren kann ich ausschließen, da sie vor Schulbeginn einen großen Augen und Hörtest hatte.
Natürlich gibt es auch Kinder die Malen nicht gerne, ist auch nicht schlimm, aber ich finde ein Bild in einem Malbuch für 2 - 3 jährige ohne viel schick schnack sollte sie schon möglichst ohne viel rausmalen schaffen, aber sie schafft es nicht, und ist meist auch in 2 Minuten fertig, da sie keine große Lust hast. Fehler sind okay und nur durch sie kann man lernen, ich in wirklich ein sehr sehr geduldiger Mensch, aber ich befinde es bei ihr einfach so als das sie keine lust hat.
Ich habe schon diverse bücher gekauft, auch so eins wie von dir beschrieben mit großen Buchstaben und weit auseinander, aber da ist es dasselbe. ☕

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Wie kam es zu dem Augen- und Hörtest?

Wurde dieser auf einen Verdacht hin gemacht?
Kamen da andere Diagnosen raus?

Ich meine es so: bestand ein begründeter Verdacht etwas zu testen, dann gab es ja Hinweise, dass sie Probleme hat.
Wurde die Ursache der Probleme gefunden?
- Kann man gezielt fördern
- Prüfen , ob sich das auch auf Lesen, Malen, Konzentration auswirkt.

Kam kein Ergebnis dabei raus? Was wurde geraten?
Probleme lösen sich ja nicht in Luft auf, nur weil man sie noch nicht gefunden hat.

Bekam sie auch ohne Diagnose Unterstützung? Wenn ja: bringt es was? Eher nichts?


Waren die Tests Standard, ohne Hinweise auf.... irgendwas?

Dann würde ich noch mal gezielt zu einem GUTEN Augenarzt gehen.

Mein erster Augenarzt hat mein Problem erst sehr spät erkannt. Da war ichi schon viele Jahre dort. Ich sei einfach nur faul und hätte keine Lust. Würde mich nicht anstrengen.
Dann kam raus: oh hoppla, da ist ja doch noch was .... tja, damit muss sie leben. Faul ist sie nicht, aber Pech gehabt.

Als ich konnte, wechselte ich. Augenarzt sagte mir nach 2 Minuten !!! alle bisherigen Diagnosen.
Leider muss ich mit einigen Leben, weil man gar nichts dagegen machen kann.
Aber er nahm mich ernst und gab mir Tipps.
Trainieren kann man nichts. Aber eben Tipps, wie ich mir Bilder/Texte auch anders erschließen kann, auch dann, wenn ich es nicht sehe.

Leider musste ich nach Umzug wechseln. Den Arzt sprach ich darauf an: ich habe doch .... Der guckt micht entgeistert an. Das können SIe NICHT haben!
Ich: wieso? Er: weil ER sich nicht damit auskennt. :-[

Der nächste sagte nach 10 Minuten alle. Und fragte mich, wie ich damit zurecht komme.

So viel zu Ärzten und Ergebnissen.


Falls die Tests ohne Probleme waren, sondern eher Standard, würde ich noch mal genauer forschen.

Falls die Tests auf Grund von Problemen waren, würde ich dem noch mal genauer nachgehen.
WIe ist sonst ihre Wahrnehmung?
Wie ist sonst ihre Konzentration?
Wie ist sie sonst Feinmotorisch?

Mein Kind findet malen und so furchtbar. Das ist ok.
Mit richtiger Brille wurde es besser.
Feinmotorisch klappt es.
Da sie es aber kann, wenn sie will. Und dann nicht kann, wenn sie keine Lust hat, weiß ich woher es kommt.

Würde sie selten wollen; würde sie auch dann nicht zu einem Ergebnis kommen, wenn sie sich anstrengt, es versucht: dann würde ich mir externe Hilfe suchen ! Bzw. habe es schon gemacht.

Die Ursachen können soooooo vielseitig sein.


Daher ist die Grundfrage für mich oft:

- wie ist es in anderen Situationen?

(wobei Vorsicht zu beachten ist. Als ADHSler kann ich mich stundenlang intensiv, detailverliebt in Lieblingsbeschäftigungen vertiefen. Bekomme aber nichts auf die Reihe, was ich auch nur annähernd nicht mag).


Welche Materialien mag sie gerne?
Sind ihr manche Materialien unangenehm?

Kann sie gut mit Lego spielen und hat auch keine Probleme mit Kleinstteilen?

Wie reagiert sie auf Buchstaben im Alltag?
(da ich schlecht sehe, kennt es mein Kind, dass ich auch mal frage: "was steht da auf dem Schild? Ich kann das grade nicht erkennen?")

Schulisches Rechnen fand meine eine Zeit lang doof.
Wenn ich aber fragte, welche Zutatenmenge wir brauchen, rechnete sie das sofort aus. 6 Portionen standen im Rezept, 2 Portionen brauchten wir aber nur. Also durch 3 teilen klappte prima, "Dann bleibt eben noch was übrig" oder "den Rest musst du machen."

Da wusste ich dann, dass sie es konnte. Dass die Abwehr wirklich nur auf das Schulische bezogen war.

Bei anderen Dingen merkte ich, wie sie sich wirklich sehr anstrengt oder auch im Alltag ausweicht. Da habe ich dann beim Kinderarzt gefragt bzw. mit der Lehrerin gesprochen.
Üben (wenn ja wie) Zeit geben oder beobachten/testen.

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Hallo meine liebe,
Ich antworte jetzt mal als Lehrerin, mein eigenes Kind ist noch nicht soweit...
Erst mal ist es ganz normal dass sich viele Kinder anfangs schwer tun mit dem Lesen. Bis zu den Osterferien (jetzt mit der corona Situation vielleicht sogar noch etwas länger) kann man erstmal abwarten, ist bessert es sich bis dahin meistens.
Ansonsten würde ich euch empfehlen, nochmal einen Schritt zurück zu gehen. Sprich nochmal weg von den Texten und erst silben erlesen (na, ta, Mi, so usw) (es gibt die sog. Silbenteppiche). Wenn das gut klappt, dann erste (kurze, lautgetreue) Wörter (Rose, Nase usw, je nachdem welche Buchstaben schon eingeführt und). Und erst wenn das gut klappt längere Wörter und erste Sätze. Ganz beliebt sind dann bei vielen Kindern diese lesemalblätter, wo man Lesen und entsprechend (an)malen muss.
Noch eine Sache zur anlauttabelle: nur weil das Kind die Buchstaben alle benennen kann, kennt es sie meiner Meinung nach nicht unbedingt. Ich habe oft erlebt dass ein Kind die Buchstaben in der Tabelle benennen könnte, weil es sich zb das Bild oder die Position gemerkt hatte. Richtig verinnerlicht war der buchstabe bzw der zugehörige laut (das ist das entscheidende fürs Lesen) aber nicht. Führt die Lehrerin die Buchstaben denn nochmal gesondert ein oder geht sie nur mit der Tabelle vor?
Solltest du noch fragen haben oder so kannst du mir gerne auch eine PN schreiben.
Liebe Grüße

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Ich kann dir leider nicht helfen, möchte dir aber sagen, dass dein Kind nicht alleine ist. Meinem Sohn geht es genauso. Er kann die Buchstaben, er kann auch nach Gehör schreiben, aber lesen will einfach nicht klappen, auch bei kleinen Silben ab drei Buchstaben tut er sich schwer. Bei Texten rät er sich Wörter zusammen, sagt sie auswendig und bei Wörtern würfelt er die Buchstaben die er sieht wild durcheinander und erfindet Buchstaben dazu die dort gar nicht stehen. Mittlerweile wird er immer demotivierter was das Lesen angeht und wir immer ratloser, was wir tun sollen um ihm zu helfen. Bei uns war die Aussage, dass die Kinder bis Weihnachten lesen können, davon ist unser Sohn weit entfernt und das baut zusätzlich Druck auf. Ein Hausaufgaben Heft gibt es bei uns nicht wir wissen also auch nicht, ob das Lesen bei ihm als Problem angesehen wird oder ob das noch gar nicht so erwartet wird. Denn Lesen bis Weihnachten kann viel heißen, einzelne bekannte Wörter, unbekannte Texte, etc. Wir wissen einfach nicht, was bis jetzt gekonnt werden soll. Ich bin gespannt, ob hier noch Tipps und Ratschläge kommen.

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Ich verstehe dich gut 😔
Laut der Lehrerin hängt sie aber ziemlich weit hinten, sie sagt in der Klasse sind Kinder mit migration die zuhause kein Deutsch sprechen oder lesen, die aber wesentlich weiter sind als meine Tochter, die ja so gesehen keinen migrationshintergrund hat. Alles nicht so einfach

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Schau mal weiter oben, was ich zu Lesenproblemen und den Urachen bei unserem Sohn geschrieben habe. Vielleicht erkennst du dein Kind da auch wieder.

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Hallo.

Also bei uns hat es immer so gut geklappt. Wir haben die Geschichte bzw. was zu Lesen auf war, gemeinsam gelesen. Jeder immer ein Satz. Dann gesteigert, ein Abschnitt und irgendwann jeder mal eine Geschichte. Und nicht als Üben abstempelt, sondern als freiwillig. Es soll ja Spaß machen.

LG

PS: Versuch aber langsam zu lesen. Habe gemerkt, wenn ich lese und "zu schnell" bin waren sie schnell demotiviert. So lesen, dass sie mitlesen kann.

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geht zurück auf einfacheres.
Mensch! -- das ist erste Klasse, 4 Monate nach Schulbeginn. Da hatten meine Kinder mit dem anderen Konzept gerade mal 8 Buchstaben gelernt!

macht euch locker... holt euch für die kommenden Wochen "Lies-Mal" Anfänger-bücher oder druckt einzelne kurze Wörter aus dem Internet aus, wenn man nach "LEseanfänger" sucht.

Nimm den Druck raus, - fangt von vorne mit kleinen Dingen an, ... dann kann sie wieder Optimismus udn Erfolge sehen und dann kommt der Rest von selbst...

Meine Güte, - was manche Konzepte so verlangen.... ist einfach zu viel.
Lieber täglich kurze, einfache Wörter lesen (statt diese ganzen Geschichten) und sie bis Weihnachten ganz langsam motiviert aufholen lassen.
Gebt euch die Zeit und nehmt den Druck raus.

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Ich würde wirklich gerne den Druck da rausnehmen, aber dann wird sie ganz faul. Und die Lehrerin Stempelt es ab als Hausaufgabe nicht erfüllt, was uns dadurch ja ihre Einträge zeigen. Wir müssen also versuchen die Geschichte zu lesen. Sie haben ja auch noch nicht alle Buchstaben, aber sie sollten dann in der Laut Tabelle den Buchstaben suchen und so zu einem Ergebnis kommen. Ich weiß es ist echt viel, und wir gehen auch zurück, aber das Lesen wird eben immer mehr

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du nimmst nicht den Druck raus, wenn du alternativ die leichteren Varianten machst. Ihr macht ja was.

Wirklich: macht euch locker und sag der Lehrerin, dass du zuhause so große Probleme hast und mit ihr weiter übst und versuchst, mit leichteren Wörtern/Sätzen die Blockade zu lösen...., Du kannst bei den Pflichtübungen auch nachhelfen und einflüstern und mit ihr zusätzlich die leichten dinge machen. --- das ist nicht faul: das ist Mehrarbeit.

Meine Güte, ... dann denkt die Lehrerin halt ihren Teil ... soll sie ..... es ist Dein Kind und wenn du selbst zum Schluß kommst, dass ein paar Wochen lang eigenes Programm hilfreicher und zielführender ist, dann sag das der Lehrerin und gut ist.

DIeses Lesen Lernen durch Anlaut-Tabelle macht einfach nur Stress für die Durchschnitts-Kinder und die Kinder, die etwas langsamer sind. -- Punkt.
Setz dich drüber weg, wenn dir die Langfristigkeit und der Erfolg wichtiger ist.
Meine Güte: wenn sie mit dir eingeflüstert die Geschichten gelesen hat, dann hat sie es doch gemacht... ---
Du musst im heutigen Schul-Leben und wie es so läuft wirklich etwas selbstbewusster werden, wenn du denkst, da läuft was an die Wand. - Mit Lehrern kann man reden, wenn man zielführende Ideen hat.

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Ich kann dir das Intraact Plus Konzept empfehlen. Es gibt es als Buch und App. Damit werden zunächst die Buchstaben gelernt und dann Silben. Raten fällt weg, da die Silben alleine keinen Sinn ergeben. Es wird sehr kleinschrittig vorgegangen, damit kann jeder lesen lernen.
Die App finde ich persönlich noch etwas besser als das Buch, da man es auch unterwegs mitnehmen kann (Buch ist ein DIN A 4 Ordner) und das Kind auch selbständig üben kann.

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Hallo,viele Kinder brauch en Zeit. In der Klasse meiner Kinder hat es bis 3 Klasse gedauert bis die Kinder wirklich lesen konnten.
Falls das Konzept wirklich nichts ist, es gibt ein anderes das IntraActPlus-Konzept. Das kostet nicht viel und autimatisiert das Lesen.