Hilfe gesucht! Französisch 1. Fremdsprache

Unser Sohn wird nach den Sommerferien ein Gymnasium besuchen.

Die Schule bietet sowohl englisch als als auch französisch als 1. Fremdsprache an.

Er tut sich ein bisschen schwer mit der deutschen Rechtschteibung, obwohl er viel liest und das auch gut beherrscht. Wir werden vor dem Schulwechsel noch einen Rechtschreibschwächetest durchführen lassen.

Nun seid Ihr gefragt. Vom Gefühl her würde ich sagen, französisch als 1. Fremdsprache niemals. Ich hab nun einige Studien gelesen, die einen Vorteil in dieser Sprachenfolge belegen.

Ich würde mich sehr über Eure Erfahrungswerte, Pro und Cons, Gedanken und alles was mir weiterhelfen könnte in der Entscheidungsfindung freuen.

Ein Vorteil wäre, dass die Französischklasse vermutlich eher Kapazitäten hat als die Englischklasse. Aber das soll nicht ausschlaggebend sein.

Vielen lieben Dank.

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Englisch braucht man dauernd und überall, Französisch nicht. Also würde ich selbstverständlich Englisch wählen.

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Ja das ist selbstverständlich und genauso seh ich es auch. Ich war nur vielmehr darauf aus, positive wie negative Erfahrungen bzgl. Franz. als 1. Fremdsprache zu sammeln.

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Ich finde ja im Gegensatz zum anderen Beitrag, dass Englisch ja jeder kann und eine weitere Fremdsprache durchaus ein gutes Argument im Lebenslauf ist.😉 Bin da aber auch natürlich ein bisschen parteiisch. Außerdem lernen die Kinder ja auch Englisch, nur ein bisschen später. Es begegnet einem ja in seinem Lebensumfeld sehr oft.

Was mir Sorgen machen würde wären tatsächlich die Rechtschreibprobleme....
Das empfinden viele Französischlernende ja durchaus als Herausforderung, obwohl sie eigentlich lernbaren Regeln folgt.

Ich möchte noch etwas zu bedenken geben: Wenn dein Sohn die Schule wechseln sollte, kann es da zu Problemen kommen, weil Französisch als erste Fremdsprache nun doch sehr selten ist.

Liebe Grüße
Merveilleux

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Damit befasse ich mich seit einigen Wochen, vorwiegend nachts, wenn ich eigentlich schlafen sollte 😳

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Das kommt darauf an.

Bei Französisch muss man sehr viel auf die Rechtschreibung achten. Das kann mit LRS schwierig sein.
Andererseits kenn ich jemanden mit LRS wo französisch gerade deswegen super war. Gute Noten durch viel mündliches.


Die Schwierigkeit mit Sprachen:
liegt es einem, dann kann es motivieren.
Liegt es einem nicht, dann hat man die verhasste Sprache 2 Jahre länger. Das demotiviert dann u.U.


Hat er die Möglichkeit in französisch mal reinzuschnuppern?
Liegt es ihm, kann er dadurch gut Punkten und die Vorteile für sich nutzen.

Tut er sich schwer, liegt es ihm nicht, dann kann das Jahr, das er sie früher lernt, echt frustrieren.

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Nein leider gibt es in Zeiten der Pandemie keinen Schnupperunterricht.

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Französisch setzt viel Fleiß voraus. Es muss wirklich einiges gelernt werden. Auch die Schreibung der Wörter ist nicht immer einfach.

Da ist Englisch schon leichter.

Mein Sohn ist mit Englisch in der Realschule gestartet und hat nun WP Französisch.
Er lernt in Englisch deutlich leichter

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Danke schön.

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Hallo,

ich tendiere auch zu Englisch als 1. Fremdsprache. Ganz einfach, weil man Englisch stets und ständig braucht. Das Argument einer Vorschreiberin, dass es sich bei Bewerbungen besser machen könnte, wenn man eine andere Sprache als die anderen besser beherrscht, halte ich für Blödsinn. Ich arbeite in einer Personalabteilung und ich würde bei einem Vorstellungsgespräch eher jemanden bevorzugen, der 8 Jahre Englisch hatte anstatt 7 oder 6. Wie gut die Kenntnisse in Französisch sind, sind mir völlig egal. Weil Französischkenntnisse bei uns nicht erforderlich sind. Englisch ist aber verdammt wichtig, weil wir Kunden unterschiedlichster Nationen haben und mit denen wird auf Englisch kommuniziert. Das ist Punkt 1, der für Englisch spricht. Ein weiterer Punkt ist, dass Englisch eine verdammt einfache Sprache ist, die sehr einfach zu lernen ist. Französisch ist um einiges schwerer und komplizierter. Meine Söhne haben Englisch als 1. Fremdsprache, Französisch als 2. und Spanisch als 3. Ich selbst spreche auch Englisch, Französisch und Spanisch. Aus Erfahrung würde ich Spanisch sogar Französisch vorziehen. Zum einen aufgrund der Schwierigkeit die Sprache zu lernen (Spanisch ist einfacher) und zum anderen aus beruflicher Sicht. Ich habe meine Spanischkenntnisse bisher mehr benötigt als meine Französischkenntnisse. Französisch benötige ich höchstens mal im Urlaub. Von daher rate ich definitiv zu Englisch als 1. Fremdsprache.

LG
Lotta

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Danke, ich seh das eigentlich genauso. Er lässt sich nicht wirklich davon abbringen, weil seine 3 Freunde auch französisch wählen 😕

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Hallo,
ich würde auch Englisch als erste Fremdsprache nehmen. Sollte er die Schule wechseln müssen, hat er keine Chance bei anderen Schulen, er müsste dann ein Jahr wiederholen.
Das ist in meinem Bekanntenkreis so vorgekommen.
Schulwechsel kann schneller passieren als man denkt ... sei es ein Umzug oder er schafft das Gym nicht oder das Umfeld passt nicht oder ... oder ...
Viele Grüße

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Danke ja ich seh das eigentlich genauso.

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Hallo, mein Sohn ist auch auf dem Gymnasium und hat LRS, keine schwere. Er hat seltsamerweise weder in Englisch noch in Französisch Rechtschreibprobleme (nur in Deutsch).
Ich führe das darauf zurück, dass man anders schreibt als man spricht .... ob das stimmt - keine Ahnung :-)

Er hat Englisch als erste Fremdsprache und in der 6. dann Französisch als 2. Fremdsprache gewählt. Er mag Französisch lieber, aber das hat nichts mit seiner LRS zu tun.

VG
B

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Danke, ist das vielleicht so, weil er durch das eine Jahr Vorsprung in Englisch eher schon sein Sprachgefühl trainiert hat? Ich weiß es nicht, bin nur auf der Suche nach wertvollen Tipps.

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Hallo,
nein, das glaube ich nicht. Er ist auch nicht besonders sprachinteressiert. Es steht und fällt häufig ja auch mit dem Lehrer .... :-)

Ich würde auch immer wieder Englisch als erste Fremdsprache wählen, einfach weil es später Grundvoraussetzung ist.

VG
B

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Hallo,

wo wohnt ihr denn?

Ich würde mein Kind immer Englisch als erste Fremdsprache lernen lassen. Damit kommt man überall klar, außer in Frankreich ;-)
Wir fahren aber auch viel nach Skandinavien, selten nach Süden.

Während meines Studiums in Süddeutschland hatte ich Kommilitonen, die total gut Französisch sprachen. Viel besser als ich. Die hatten das halt als erste Fremdsprache. Manche von denen konnten trotzdem sehr gut Englisch, andere aber eher schlecht. Meinem Eindruck zufolge lag das sehr am eigenen Interesse. Oder es wurde bei einem Auslandsaufenthalt gebraucht, dafür hat es auch als 2.Fremdsprache gereicht. Während die erste Fremdsprache (bei mir eben Englisch) auch ohne großes Eigeninteresse bei eigentlich allen Gymnasiasten, die ich kenne ziemlich gut sitzt.
Andererseits brauchen meine ehemaligen Kommilitonen Französisch auch ständig: Frankreich ist nah und für ein paar Brocken Italienisch ist das auch eine gute Grundlage. Bis dorthin ist es von uns aus ziemlich weit ... ;-)

LG!

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Im Rhein-Main-Gebiet.

Man sagt dass es Vorteile bringt mit der schweren Sprache VOR der Pubertät zu beginnen.

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Aber die Pubertät beginnt doch nicht schon mit 10 :-)
In der 6. Klasse wählt man dann schon die 2. Fremdsprache und ist mit dann 11 bis max. 12 Jahren doch auch noch VOR der Pubertät ...

VG

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Ich hatte beide Sprachen in der Schule und Französisch war schon um einiges mehr zu lernen als, Englisch. Die englische Grammatik ist leichter, und was mir im Französischen auch schwer fiel, war die Rechtschreibung mit all den vielen Häkchen, die einmal nach links und einmal nach recht schauen mussten, puh!
Das einzige, was mir am Französischen besser gefiel, war die Aussprache. Viel melodischer als Englisch 🎶🎵