Mein 7 Jähriger hat kaum Freunde

Hallo an Alle🙋‍♀️

mir brennt es ganz schön auf dem Herzen, dass mein fast 8 jähriger Sohn kaum Freunde hat. Er hat 2 Freundinnen und seinen Bruder. Das war's. Sein ehemals bester Freund ( direkter Nachbar) hat jetzt einen anderen besten Freund und sich total von ihm angewandt. Ich hab ihn natürlich immer unterstützt mit wem er sich denn sonst mal treffen möchte. Entweder er hat wenig Interesse an den anderen Jungs oder er trifft sich zwei mal mit welchen und dann wollen diese nicht mehr... So richtig nach denen Fragen tut mein Sohn dann auch nicht.... Also es ist ja so, dass er eigentlich völlig zufrieden ist. Er spielt gern mit seinem Bruder, seinen 2 Freundinnen und manchmal mit den Nachbarskindern draußen, die rumschwirren. Aber mein Sohn bekommt nie Spieleinladungen. In der Schule u Hort ist er aber gern und spielt mit anderen. Also ich mache mir halt total schlimme Sorgen, dass er zb auch noch keinen besten Freund hat. Er ist ein fröhliches intelligentes Kind und eigentlich ist alles gut. Aber dieses Freundschaftsthema macht mich fertig! Ist das alles normal, wie es bei ihm läuft? Ich hab den Eindruck, die anderen haben viel mehr Freunde. Wem geht es denn ähnlich?

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Dein Sohn scheint doch sogar viele soziale Kontakte zu haben (Bruder, 2 Freundinnen, Hort, Nachbarschaft), warum sollte ihm etwas fehlen?

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Dein Sohn klingt genau wie meiner... mein Sohn wird im Oktober 8 und scheint auch mit sich allein und seiner Schwester zufrieden zu sein. Er hat kein Interesse Verabredungen zu machen. Es gab schon viele Spieletreffen am Nachmittag, aber es ging selten sehr stark von ihm aus und er hat auch nie den Wunsch geäußert sich wieder zu treffen. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass sich die Interessen bei den bisherigen "Freundschaften" nicht decken. Mein Sohn spielt gerne Lego, Playmobil, Sandspielen, Federball... die anderen wollen immer eher "wilde", freie Spiele wie Verstecken und Fangen. Er findet es dann blöd, wenn ihm die anderen das Cap klauen und er soll hinterherrennen (ginge mir nicht anders).
Von daher mache ich mir aktuell wenig Sorgen... mein Sohn ist glĂĽcklich so wie es ist und vielleicht findet er dann auch in einer weiterfĂĽhrenden Schule einen echten besten Freund. Bisher war es ja auch sehr schwierig wegen Corona Freundschaften zu schlieĂźen.

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Mein Kind ist ähnlich alt... ich mein durch die lange Schulschließung/Wechselunterricht gab es ja nicht genügend Zeit wirkliche Freundschaften zu schließen.
Aber er ist happy in der Schule/im Hort, er hat soziale Kontakte, ich finde es nicht schlimm, dass es da noch keinen besten Freund gibt (der aus der Kita ist weg gezogen).
Wozu braucht man diesen denn, wenn sonst alles gut ist?

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Hallo,

Ich bin etwas verwundert, Dein Sohn ist doch glücklich und zufrieden mit seinen beiden Freundinnen und seinem Bruder. Warum ist das ein Problem für Dich? Weil es Mädchen sind? Willst Du ihn denn zwingen mit anderen Jungs zu spielen obwohl er das gar nicht mag? Nur Dir zu liebe soll er sich verbiegen?

Ich mein das nicht böse oder übergriffig, überlege Dir aber ob da wirklich ein Problem besteht.

LG
Sunny

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Mach dir keine Sorgen. Wenn es deinem Sohn an irgendetwas fehlen wĂĽrde, wĂĽrdest du es merken sei dir dessen sicher.

Meine Tochter wird im Januar 8. Sie hat sich schon im Kindergarten schwer getan, eine beste Freundin auszumachen. Als sie endlich eine hatte, wurde sie mit 5 eingeschult (Eingangsstufe) und somit trennten sich die Wege. Ich hab mir furchtbar Gedanken deswegen gemacht. Sie kam in die Schule und war vom 1. Augenblick integriert in eine völlig neue Gemeinschaft; Klassenkameraden, die sie vorher noch nie gesehen hat, alle anderen kannten sich von den jeweiligen Kitas.

Sie hat heute noch keine beste Freundin, aber wenn sie rausgeht, trifft sie immer jmd, mit dem sie spielen kann. Das macht sie glĂĽcklich.

Deshalb: vertrau darauf dass es ihm gut geht. Ansonsten wĂĽrde er maulen.

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Er hat doch zwei Freundinnen, mit denen er sich offenbar verabredet. Wo ist das Problem? Weil es Mädchen sind?

Meine Schwester hatte in ihrem Freundeskreis von der 5.Klasse bis zum Abitur einen "besten Freund", der ausschließlich mit Mädchen befreundet war. Er hat sich zwar während der Oberstufe, mehr scherzhaft, gefragt, was bei ihm eigentlich nicht normal ist. Gleichzeitig war er aber glücklich und zufrieden mit seinem Freundeskreis. Er wurde von anderen auch immer darin bestärkt, dass er, so wie er ist, genau richtig ist.
Er war nie ein wilder Draufgänger, sondern eher Gentleman, kameradschaftlich und rücksichtsvoll.
Heute ist der Mann glĂĽcklich verheiratet, hat einen verantwortungsvollen Job und mehrere Kinder.

Solange dein Sohn nicht unglĂĽcklich ist, musst du dir doch keine Sorgen machen.

LG!

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Hallo!

Dein Sohn hat doch soziale Kontakte, dann ist doch alles gut! Mein Sohn wird im November 9 und ist sehr wählerisch mit seinen Freundschaften. Er hat seit dem Kindergarten einen besten Freund und obwohl sie auf unterschiedliche Schulen gehen, sehen die Jungs sich mindestens alle zwei Wochen... manchaml mehr manchmal weniger. Ansonsten hat er in der Schule seine Jungs, mit denen er Fußball spielt.... und zwei Jungs, die er etwas mehr mag. Einer von ihnen wird in den Sommerferien nach Wien umziehen. Mit Mädchen kann er so gar nichts anfangen... nur mit seiner 15 Monate jüngeren Schwester liebt er zu spielen.

Meine Tochter ist ganz anders. Sie würde am liebsten jeden Tag zu jemanden gehen oder ständig jemanden einladen. Eine beste Freundin hat sie trotzdem nicht. Sie kann mit Jungs irgendwie mehr anfangen. Die Mädels sind ihr oft zu kompliziert. :-)

LG

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Hallo

mein Sohn (9) hat noch weniger Freunde. Er ist Einzelkind bzw die Halbschwester ist schon volljährig. Sein einer Freund kommt ab und zu wg aber auch eher weniger weil die Interessen sich verlagert haben. Er hat noch eine gute Freundin mit der er gerne telefoniert und sich trifft. Mit Jungs hat er es nicht so da die meisten sehr wild sind. Mein Sohn ist zwar auch nicht ruhig aber er braucht wohl einen ruhigen Gegenpol. Finde es nicht schlimm das er eine beste Freundin und keinen besten Freund hat. Zum Glück sieht die andere Mama das auch so. Viele Mädchenfreundschaften gingen kaputt weil die Mamas wollten das die Mädels sich auch mit Mädels treffen.

Die meisten bleibenden Freundschaften entwickeln sich meist in der fortfĂĽhrenden Schulen (Ausnahmen gibt es natĂĽrlich).

Lg Hexe12-17

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und dann wollen diese nicht mehr

Und warum?