Ständig Nasenbluten

Hallo, meine Tochter hat ständig Nasenbluten. Nachts, in der Schule... es ist sehr nervig für sie. Nach 10 Minuten bekommen wir es immer gestoppt, das ist nicht das Peoblem. Aber die Häufigkeit und die Situationen schon.
Bisher benutzt sie ein pflegendes Nasenspray und demnächst haben wir einen HNO Termin. Am Telefon sagte sie allerdings schon, dass man häufig gar nichts machen kann.

Was sind denn eure Erfahrungen?
Lg

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Hallo,

unsere Erfahrung: man kann nichts machen. Wir cremen mit einer vom Arzt verschriebenen Creme regelmäßig aber das hilft auch nichts. 1x mussten wir veröden, die Blutungsdauer lag hier bei über 20 min an 3 aufeinanderfolgenden Tagen. Das ist zu viel. Nach dem Veröden blutetet es leider weiter immer nur kurz aus der anderen Nasenseite oder an anderer Stelle in der Nase :-[

Liebe Grüsse

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Ich hatte das als Kind und Jugendliche auch, ganz furchtbar heftig und sehr, sehr oft. Besonders dann, wenn die Luft trocken war, also im Winter bei Heizung, bei Klimaanlagen oder wenn wir in einer sehr trockenen Gegend Urlaub gemacht haben
Mir wurde damals gesagt, man könnte vielleicht was veröden, aber das habe ich nicht machen lassen.

Irgendwann mit Anfang 20 hat es dann seltsamerweise plötzlich aufgehört. Jetzt habe ich zwar auch noch häufige mal Nasenbluten, aber bei Weitem nicht mehr so schlimm, wie es mal war.

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Ich hatte das als Kind und mein Sohn ebenfalls ganz schlimm. Es war wie bei euch, gesundheitlich nicht bedenklich aber massiv einschraenkend, weil es immer und ueberall passierte. Uns wurde ebenfalls jahrelang gesagt, da koennte man nichts machen. Schliesslich habe ich mich durchgesetzt und das schlimmere Nasenloch veroeden lassen.

Fuer meinen Sohn war das das beste, was ihm passieren konnte. Seitdem blutet es viel, viel seltener und um Groessenordnungen weniger stark. Wo er vorher praktisch taeglich bis zu 15 Minuten am Stueck geblutet und packungsweise Taschentuecher verbraucht hat, gibt es heute vielleicht alle paar Wochen mal ein paar Tropfen.

Bei mir wurde damals schon im Kindergartenalter veroedet, und es war danach auch wesentlich besser. Als Jugendliche wurde es wieder staerker und ich habe es dann nochmal veroeden lassen. Bis heute habe ich nur so selten Nasenbluten, dass es meine Lebensqualitaet nicht beeinflusst.

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Würden mal beim Kinderarzt die Gerinnungsfaktoren bestimmt? Meist ist es nichts, aber unser Kinderarzt hielt es für sinnvoll.

Ich selbst hatte als Kind auch sehr oft Nasenbluten, das erste Mal mit knapp 3 Jahren, das letzt mal mit 19 Jahren.
Mein Sohn hatte es nur von ca 3-7 Jahren und auch nicht ganz so häufig.

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Hallo, ich hatte als Kind auch ständig und heftig Nasenbluten. Meine Schleimhäute waren zu trocken. Ich musste abends immer eine Salbe in die Nase auftragen mit einem Wattestäbchen. Die hieß damals Bremer Nasensalbe. Nach ein paar Wochen war die Nase in Ordnung, ich hatte damals noch einige Zeit weiter gecremt und seitdem nie wieder Nasenbluten.

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Ich hatte das früher auch. Vor allem wenn ich erkältet war. Geholfen hat nichts dagegen. Mit Ende 20 war es dann vorbei.

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Ein Freund von mir hat es als Kind veröden lassen und hatte seither Ruhe.

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Hallo,
Meine Tochter hatte/ hat auch ständig Nasenbluten. Die zerrütteten Nächte sind einfach furchtbar für alle.
Sie hat eine extrem starke Pollenallergie, der Fließschnupfen und die gereizten Schleimhäute befingen dies und lassen es auch furchtbar schlecht abheilen.
Wir haben nicht verödet.
Mit Allergiemedikation und Nasensalbe (Nisita) haben wir es gut im Griff. Beides täglich.
Vielleicht überprüft Ihr auch, ob Allergien vorliegen.
Übrigens waren jegliche Nasensprays bei uns eher kontraproduktiv.

Liebe Grüße
Love

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Allergietest steht tatsächlich aus. Ich vermute Hausstaub - wir sind eine Allergikerfamilie.

Einen Zusammenhang hab ich da noch gar nicht vermutet. Dann bin ich ja mal gespannt.

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Das können Anzeichen einer Blutgerinnungsstörung sein. Ich leide an einem Protein Z Mangel und habe ebenfalls ständig Nasenbluten und blaue Flecken. Lass bitte eine Gerinnungsambulanz die Sache anschauen.
Normale Ärzte können das nicht vollständig testen. Damit ist man in einer Gerinnungsambulanz gut aufgehoben.