Wenn die Klasseneinteilung fest steht

Bei uns in der Grundschule stehen die Klasseneinteilungen fest. Und irgendwie bin ich echt enttäuscht, alle Freunde von meinem Kind kommen in eine Klasse, mein Kind in eine andere. Ich verstehe das gar nicht. Wonach werden den die Klasse gebildet? Ich finde das auch echt seltsam das alle anderen in eine Klasse kommen und mein Kind nicht. Ich habe jetzt irgendwie sorge, dass es es in der Klasse schlechter Anschluss findet, weil es in der Pause mit seinen Bekannten Freunden spielt. Hat ihr schon mal jemand das selbe erlebt?

1

Hi,
Bei uns durfte man sich ein Kind wünschen, mit dem man dann auf jeden Fall zusammen kommt.
Wie war das bei euch?
Es könnte Zufall sein, nach Straßen, auf die Geschichtsschreibung wird geachtet, möglicherweise auch auf die Sprachkenntnisse...
Normalerweise bilden sich schnell neue Freundschaften, aber ich finde auch zum Start hilft ein bekanntes Gesicht schon.
Es ist auch möglich, sich ein Kind zu wünschen mit dem man NICHT in eine Klasse kommt.
Wenn ich dann drei habe, die sich gegenseitig zusammen wünschen und einer wünscht den vierten nicht, kommt dieser evtl in eine andere Klasse...

Lg

3

Geschichtsschreibung....Geschlechtereinteilung

2

Hallo,

da fehlen Infos:

Konntet ihr bei der Anmeldung Wünsche äußern und die wurden ignoriert?
Ist er mit seinen Freunden in derselben Kindergarten-Gruppe und die Kinder aus derselben Gruppe wurden getrennt?
Das wäre in der Tat merkwürdig, kommt aber leider vor... Habe ich bei Bekannten schon gehört.

Ich kenne folgende Punkte, die bei der Klasseneinteilung wichtig sind:
- Buskinder alle in eine Klasse
- ausgewogenes Verhältnis Jungs/Mädchen
- Einteilung nach Wohnort, falls verschiedene Dörfer oder Wohngebiete zum Einzugsbereich gehören.

LG!

4

Hallo.

Bei meiner zweiten war es auch so, dass alle Freundinnen in die andere Klasse kamen.
Da beide Klassen noch nicht so dieses "A gegen B"-Gezanke haben, wurde in den Pausen klassenübergreifend auf dem Schulhof gespielt. Auch im Hort waren die Kinder, die vorher im Kindergarten zusammen waren, wieder zusammen.
Es wurden aber auch ganz schnell neue Freundschaften gefunden.

Jetzt auf dem Gymnasium (vier 5.Klassen) wurden alle Schüler, die von einer Grundschule kamen, in die selbe Klasse gesteckt. Somit sind alle aus unserem Ort zusammen.

Ich wünsche deinem Kind einen tollen Start ins Schülerleben. #klee
Ich glaube, wir als Eltern machen uns da zu viele Gedanken. Die Kinder sehen es vermutlich gar nicht so drastisch - erst recht nicht, wenn wir kein Problem daraus machen. ;-)
Alles Gute für euch!

5

Ja die sind alle in der gleichen Kindergarten Gruppe. Man durfte bei der Anmeldung wünsche angeben und die wurden überhaupt nicht berücksichtigt. Ich finde das einfach schade und frage mich wonach die da gegangen sind.

6

Solltet ihr ein Kind finden, das ebenfalls gerne tauschen möchte, besteht vielleicht die Möglichkeit die Klasseneinteilung zu ändern (also ein Kind, das unbedingt in eure Klasse möchte). Vielleicht hilft ein Aushang im Kindergarten.

7

Ich hatte 3 Kinder in der GS und ich kann dich beruhigen--bei keinem meiner Kinder hat die Kindergartenfreundschaft die 1. Klasse überstanden. Meine Kinder haben sich alle neue Freunde gesucht.
Bei Sohn 1 war es so, dass die gesamte Kindergartengruppe in eine Klasse kam (wir haben 3 Kindergärten und es gab 3 Eingangsklassen). Mein Sohn hat sich schnell ganz andere Freunde gesucht und sein bester Freund und er gingen getrennte Wege.
Bei Sohn 2 und 3 durften die Kinder je einen Hauptwunsch äußern, mit dem sie in die Klasse wollen. Obwohl es auch jeweils die besten Kindergartenfreunde waren, zerschlug sich das ab Klasse 2.

8

Dein Kind wird sich gut einfinden oder auch nicht. Du kannst es unterstützen, indem du ihm Vorfreude und Zuversicht vermittelst. Deine Sorge ist nachvollziehbar, aber die Kinder finden meist eh nach wenigen Wochen neue Freunde, Kindergartenbekanntschaften bleiben selten stabil in der Schulzeit. Das sortiert sich jetzt alles völlig neu, und ob dein Kind das in Klasse a, b oder Goldfischchen erlebt, ist wirklich völlig egal.

(Gängige Kriterien sind Wohngebiet, Geschlecht, Inklusion, Religion, Wahlfächer, Muttersprache, Alphabet...)

9

Hallo,
hier ist es z.B. auch üblich, dass man auch nach Konfessionen trennt, damit die Stundenplanplanung (was für ein Wort!) einfacher ist und die Klassen nicht schon in der 5. Klasse gemischt werden müssen. Im Jahrgang unseres Großen gab es 2 rein katholische und eine "ökumenische" Klasse, beim Kleinen gibt es 3 katholische und 2 gemischte Klassen (also katholisch, evangelisch und alles, was übrig bleibt...).
Vielleicht hängt es davon ab?
Beide Jungs durften sich auch jemanden aussuchen, der mit in die Klasse kam. Da aber kein bester Freund mitging, haben beide nur ein Wunsch geäußert, mit jemanden aus unserem Ort zusammen zu sein.
LG
Elsa01

10

Bei unserem Sohn war es bspw. 2020 so, dass nur er und ein Mädchen aus seinem Kiga auf diese GS gehen.
Sohn ist in Klasse a und Mädchen ist in Klasse b.

Fanden wir zuerst etwas schade, zumal in seiner Klasse sehr viele Kids aus einem anderen Kiga zusammen gekommen sind und sich schon kannten, nebeneinandergsetzt haben etc.


Mittlerweile ( 2 Klasse) haben wir mitbekommen, dass in der b Klasse wohl einige Kids sind, die Probleme haben / machen und auch vom Stoff her langsamer vorgehen....


Von daher vermuten wir mal, dass auch darauf geachtet wurde, was bei der Einschulungsuntersuchung herauskam.....und dann halt geguckt wurde, wenn die Förderkraft nur stundenweise kommt, dass die dann die Kids in eine Klasse packen.

Bei ihm in der Klasse sind auch Kids mit Förderbedarf, aber eben nicht so massiv....dass da ständig jemand dabei ist ( Schulbegleitung).





Bei unserer Großen war es 2014 bspw. so, dass alle Kids aus ihrem Kiga in eine Klasse kamen---waren aber auch nur 4...davon eine gute Freundin, zwei normale FreundInnen
Unsere Tochter wurde im Sept. eingeschult und hatte 14 Tage später Geb.---- es waren AUSSCHLIEßLICH Kinder da, die sie vorher noch nicht kannte...


Und auch da war es so, dass die B Klasse am Ende der Klasse 4 komplett im Stoff hintherherhinkte...

unsere Tochter hat bspw. damals im MÄRZ eine Deutscharbeit geschrieben.... und es gab sie irgendwie nicht zurück... auf Nachfrage hieß es dann, die gäbe es erst wieder, wenn die B Klasse die auch geschrieben hätte....
das war dann Mitte JUNI der Fall---- unsere Tochter wusste gar nicht mehr, dass da noch was war wegen Deutsch


und auch insgesamt war die Klasse einfach schwächer---- es gingen 3 Kids davon am Ende aufs Gym, der Rest OBS/IGS ( 15 Kids)

bei unserer Tochter gingen 12 Kids auf Gym, 4 auf die IGS und 2 auf die OBS


damals hatte sich eine Bekannte total aufgeregt warum ihr Sohn nicht in unserer Klasse war ( wohnt 3 Minuten entfernt) und alle anderen Kids auch aus dieser Ecke in unserer Klasse waren---nur ihr Sohn nicht...

ja stellte sich dann raus-- später-- ihr Sohn galt als "bedingt Schulfähig" ( Eltern wollten ihn hinhaben, es war knapp 6 ( Julikind/ Stichtag Sept.) und im Laufe der 1 Klasse kam raus er hat eine Dyskalkulie...

von daher war er in der Klasse eben genau richtig.... langsamerer Unterricht, extra Förderung durch Förderschulkraft etc. etc.---

in Nachhinein war es ganz gut so und es wurde nie mehr davon gesprochen, wie "ungerecht" das doch alles war......

11

Bei uns haben das damals die Lehrer selbst beurteilt. Sie waren in den Kindergärten und haben die Kinder an den Tagen in der Schule in Gruppen miteinander arbeiten lassen.
Bestimmte Gruppen wollen Lehrer einfach vermeiden in der Klasse. Dazu gehören allzu enge Freunde, die nur quatschen und die anderen vom Unterricht abhalten, aber auch Kids, die miteinander gar nicht klarkommen.