Welche Klasse soll sie gehen?

Hallo an alle, die schon Schulkinder haben!

Meine Tochter kommt dieses Jahr die Schule.
Es werden bei uns drei Klassen aufgemacht. Nun stehen wir vor der Entscheidung, in welche Klasse unsere Tochter kommen soll.
Entweder in die Klasse mit ihrer Nachbarin/beste Freundin. Mit der sie auch gerne gehen will. Allerdings wären in dieser Klasse keine Kinder aus ihrem Kindergarten. Nachbarin war in einem anderen Kindergarten. Wir haben drei in unserem Ort.

Oder in die Klasse, wo einige Kindergarten Freunde von ihr sind. Aber eben nicht ihre Nachbarin.

Sie ist grundsätzlich ein sehr aufgeschlossenes Mädchen, und findet sehr schnell neue Freundinnen.
Außerdem, wenn auch nicht so wichtig, sind wir Nachbarn auch befreundet.
Wir finden es natürlich schön, wenn unsere zwei in eine Klasse kommen würden, weil sie dann auch am Nachmittag gemeinsam Hausaufgaben etc machen könnten.

Nun stehen wir da, und überlegen…! Ich werde wahrscheinlich unsere Tochter durch die Blume selbst fragen.

Aber was meint ihr? Was ist wichtiger, ihre beste Freundin oder Freundinnen aus dem Kindergarten?

Fühlen sich Kinder wohler, wenn mehrere in einer Klasse sind die sich schon kennen? Oder findet sich eh alles neu? Es wären auch ungefähr 28 Kinder pro klasse!

Wir haben bis Montag Zeit, uns zu entscheiden!

Vielen, vielen Dank für eure Hilfe!!

Welche Klasse?

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Was hat das Nachbarsmädel noch für Freundinnen aus dem Kindergarten? Wäre deine Tochter dann ein Anhängsel des Nachbarmädchens und könnte das zu Konflikten führen. Wie weit wohnen die Freunde aus dem Kindergarten weg? Wäre der Weg auch bald alleine möglich? Und wo wohnen die Kinder die mit dem Nachbarsmädchen in die Klasse kommen? Am Ende wird der Kontakt zur Nachbarin gut sein egal ob eine Klasse oder nicht. Und vielleicht ist es auch gut ein zweites Standbein zu haben zusätzlich zu den Kindern aus der Klasse. Denn ich vermute das Nachbarsmädchen wird über kurz oder lang nicht die einzige Freundin sein und vielleicht gibt es mehr streitereien, wenn sie zusammen in der Klasse sind.
Passen eure Erwartungen an die Freundschadt zu der der Nachbarn? Oder ist deine Tochter für die Nachbarin nur dann interessant wenn sie sonst gerade nichts vor hat? Das ist bei meinem Großen und dem
Gleichaltrigen Nachbarsjungen so. Da es aber beide so sehen und sie in unterschiedlichen Klassen sind, ist das gar kein Problem und z B schon immer klar wenn einer wen zum spielen da hat, hält sich der andere raus. Ich glaube meinen Sohn würde es nerven wenn der Nachbarsjunge immer dabei wäre. Aber das hängt vom Kind und der Freundschaft ab.

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Es ist total egal, du machst dir viel zu viele Gedanken. Es ist ganz einfach in eurem Fall: lasst eure Tochter entscheiden. Erklärt ihr Variante A und B und sie entscheidet es dann. Es ist meistens so dass man bei der Einschulung nur 1 Kind kennt und der Rest findet sich. Ich würd sie also nicht durch die Blume fragen. Hier ist es normal dass die Kinder Den Namen des Kinder aufschreiben mit dem sie in eine Klasse wollen.

Und ausserdem: wieso willst du wissen dass die Kinder nicht gemischt werden? Also die Nachbarin plus ein paar aus dem Kiga könnten in eine Klasse kommen. Denn sie mischen sehr gerne die Kinder neu zusammen sodass eben keine ganze Gruppe zusammen bleibt.

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Du hast recht. Ich mache mir zu viele Gedanken.

Doch, ich weiß es zu 100%. Wir wurden extra deswegen gefragt.
Also es wird diese zwei Möglichkeiten geben.

Aus ihrem Kindergarten gibt es ca 14 Vorschulkinder und diese werden dann wohl auf die anderen zwei Klassen aufgeteilt.

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Ok, aber dann würd ich deiner Tochter die Wahl lassen. Das können sie. Und beide Varianten werden gut werden. Aber sie sollte es dann doch in der Hand haben :)

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Ich würde sie mit der Nachbarin in eine Klasse tun, wenn sie das will! Und ich würde Wunsch fragen!!!

Meiner Erfahrung nach braucht es die ersten Wochen sind krasse Sicherheit und danach sortieren sich für Freundschaften komplett neu (zumindest bei 90 Prozent der Kinder)!

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Hallo

Mein Sohn wurde bewusst in eine andere Klasse eingeteilt, da er mit seinem besten Freund zu viel Quatsch macht und somit abgelenkt wird. Spielen können sie ja auch sonst zusammen.

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Hi,
wegen Hausaufgaben mitbringen bei Krankheit und evtl. mal Schulfrei, könnt ihr euch doch etwas besser dann mit den Nachbarn kurzschließen, als vielleicht mit anderen Kindern aus dem Ort, wo jedesmal das Auto angeworfen werden muß, um die Hausaufgaben zu holen.

Ich würde sie mit der Nachbarin einschulen lassen.

Gruß

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Mein Sohn geht auch mit den Nachbarsmädl in die Klasse.
Wenn sie oder er krank sind werden die Hausaufgaben mitgebracht. Manchmal machen sie die zusammen.
Alle anderen Kinder aus der Kindergartengruppe sind in die andere Schule im Ort gekommen.
Kinder finden oft schnell neue Freunde.

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Deine Frage irritiert mich, wo hat man denn als Eltern Mitsprachrecht bei der Klassenbildung? Kenne ich überhaupt nicht und habe ich auch so noch nie gehört.

Ja, klar, man kann auf der Anmeldung Namen angeben....aber das ist doch nur ein Wunsch. Und wie das bei Wünschen nun mal so ist, nicht jeder wird erfüllt.

Bearbeitet von Butterstulle
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Hallo,

wir haben die Möglichkeit dies genauso zu entscheiden. Meine Tochter hat den Wunsch angegeben und der kann erfüllt werden. Allerdings ohne irgendjemanden aus dem anderen Kindergarten. Und da wurden wir extra gefragt. Weil es eigentlich untypisch ist ( zumindest hier bei uns im Ort) dass nur ein Kind aus einem Kindergarten in einer Klasse ist. Die meisten wählen ja einen Freund aus dem gleichen Kindergarten. Bei meiner Tochter eben nicht.
Sie hat aber auch viele Freunde aus ihrem Kindergarten die dann alle auf die anderen zwei Klassen aufgeteilt sind.
Sie will eigentlich mit ihrer Nachbarin gehen aber nicht das einzige Kind aus dem Kindergarten sein.

Viele Grüße!

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Wow, da habt ihr Glück, aber jetzt auch die Qual der Wahl, leider.

Hm, ich würde das Kind entscheiden lassen, kann es das nicht, dann wirklich genau hinhören was ihr besser gefallen würde.
Aber ich kann jetzt nicht sagen, das aus meiner Sicht eine Entscheidung besser oder schlechter ist. Die anderen haben Hausaufgaben angeführt, bei uns werden die im Krankheitsfall per Mail durch die Lehrer versendet. Selbst als dafür noch die Kinder untereinander zuständig waren haben wir Eltern uns das hin und her geschickt, jetzt in der 4. Klasse regeln die Kids das schon selber....zumindest die, die Zugriff auf die Technik haben.
Ich würde auch aus einem anderen Grund eher nicht zur Nachbarin tendieren....wenn sich sich zerstreiten, dann wohnen sie einfach zu nah beieinander. Eine Freundin meiner Tochter erlebt das so, in der 1. Klasse zerstritten, nie wieder vertragen, heute fahren sie sogar unterschiedliche Wege mit dem Rad zur Schule. Spielt eine im Garten oder hat Besuch, dann will die andere nicht raus. Für meine Tochter ist das immer doof, denn sie mag beide Kinder und hat ein schlechtes Gefühl, wenn sie bei einer von beiden zu Besuch ist. Dabei waren sie bis zur Einschulung wie Pech und Schwefel. Mittlerweile haben sie auch so völlig unterschiedlich entwickelt. Muß ja nicht automatisch so kommen, aber es ist echt doof für alle Beteiligten.

Ich würde wohl doch eher zur Kindergartentruppe tendieren, den Schulweg kann sie trotzdem mit dem Nachbarskind meistern.

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Allein wegen der Option Hausaufgaben mitzubringen habe ich mich für die Klasse mit der Nachbarin entschieden bei der Umfrage gerade weil du geschrieben hast, dass sie prinzipiell ein aufgeschlossenes Kind ist. Mit ihren Kiga Freunden könnte sie auch in den Pausen spielen und sie findet bestimmt auch neue Freunde.
Aber im Endeffekt würde ich das Kind entscheiden lassen. Gib ihr die Optionen und lass sie entscheiden.

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Aus dem Kiga (obohl sprengel!) Ging mein kind alleine auf die Schule. Noch dazu sind wir im sommer davor umgezogen.

Hatte als wunsch ein kind aus dem kinderturnen (wohnt auf der anderen Seite des sprengels) angegeben. Waren keine dicken freunde aber zumindest vekanntes Gesicht.

Kind wurde in die andere Klasse aber eingeteilt. Somit kannte es gar keinen.

2 Wochen später hatte nein Kind einen großen Freundeskreis. Sehr praktisch wenn jemand aus der Klasse in der Nähe wohnt.
Zusammen laufen, Hausis bringen wenn ktank, ggf gegeseitiges mitbetreuen fslls mal eine Stunde ausfällt wird erleichtert.

Auch wenn sich die Freundschaft deines Kindes verändert sollte würde ich sie trotzdem rein tun.
Ihre Kuga Freunde sieht sie ja auch in der Pause, ggf werden auch Klassen zusammen gelegt (z.b reli) wo sue sich auch sehen

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Mit der Nachbarin.

In der Schule werden die Freundschaften noch mal neu gemischt. Und mit der Nachbarin kann man dann viel verabreden, wenn z.B. Unterricht ausfällt, oder wenn ein Kind krank ist oder wenn Feste anstehen und und und.