Klasseneinteilung Wünsche Erfahrung

Hi,
Punkt 1: Ich möchte das mein Kind und ein anderes Kind nicht zusammen in die Klasse kommen?
Geht aus eurer Erfahrung die Direktion auf diese Wünsche ein?
Punkt 2: Ich möchte eine Regelklasse und keine Integrations Klasse
Was meint ihr? Hab ich gute Chancen das darauf eingegangen werden kann?

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1. Nein, außer dein Kind und das andere Kind haben eine Vorgeschichte mit massiven Tätlichkeiten, bei denen dein Kind sehr, sehr eindeutig das Opfer war und das andere Kind sehr deutlich nur dein Kind anging und keine anderen Kinder.

2. Nein. Das wäre diskriminierend und ist eine völlig absurde Idee. Inlkusion ist die Regel.

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Hallo

Warum möchtest du nicht das dein Kind in eine Integrationsklasse kommt.

Ich denke nicht das dir die Wünsche anerkannt werden, Da in jeder Klasse Kinder mit Integrationsgrund sein können.

Zudem wird es kein gutes Licht auf euch rücken.

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1) Nein

2) Nein

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Punkt 1: vielleicht, wenn es eine Vorgeschichte gibt und z.B. der Kindergarten hierzu eine Empfehlung ausspricht ja. Evt auch so, hängt davon ab welche Kinder da noch involviert sind und ob wenn du sagst dieses Kind nicht dann dein Kind ggf ohne weitere Freunde in eine andere Klasse kommt. Aus meiner Erfahrung gehen Schulen solchen Wünschen schon hin und wieder nach, weil sie ja auch nichts davon haben wenn in einer Klasse ständig unfriede herrscht.

Punkt 2: nein und das ist auch gut so, dass das nicht die Eltern entscheiden.

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1) Nur mit massiver Vorgeschichte. Und das muss dann auch über die Erzieher kommen (ich denke wir reden hier von Klasse 1?). War hier auch mal so, aber das wurde eben auch über die Erzieher schon so empfohlen

2) Natürlich nicht!!!

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Geht es um den Wechsel auf die weiterführende Schule?

Bei uns kommt Punkt 1 immer wieder mal vor. Entweder notieren die Eltern es bei der Anmeldung oder wir bekommen einen Hinweis von der Grundschule. Wir probieren es (bei Wunsch der Eltern) im Anmeldegespräch weiter zu eruieren WARUM gerade nicht dieses Kind nicht in der selben Klasse sein sollte. Sind die Gründe wirklich schwerwiegend, dann notieren wir es und machen es meistens auch möglich (bei 4 bis 6 Paralellklassen geht es meist). Kommt der Hinweis von den Kollegen, nehmen wir ihn zu 99% einfach an und hinterfragen nicht groß. Die Kollegen haben ja 4 Jahre Erfahrung mit den Kids.

Punkt 2 wird kaum mehr möglich sein. Die meisten Schulen haben (zu mindest hier in Niedersachsen) so viele SchülerInnen mit einem Förderschwerpunkt, dass sie auf alle Klassen aufgeteilt werden MÜSSEN, damit überhaupt Unterricht möglich ist.
Die Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen werden geschlossen, die Schüler "schwemmen" die Regelschulen und keiner ist mit der Situation zufrieden. Viele Eltern von Förderschülern gehen auf die Barrikaden, aber es ist politisch nicht gewollt, dass die Förderschüler gemeinsam (meines Erachtens viel besser und gezielter gefördert werden können und am Ende sehr viel bessere Abschlüsse machen...) unanhängig von den Regelschülern lernen sollen... Stichwort Personalnot und Sparpotential...

Viele Förderschüler erkennst du als Mutter nicht, da sie zielgleich unterrichtet werden (Förderschwerpunkt sozial/emotional oder körperlich/motorisch zum Beispiel, aber auch Hören oder Sehen). Nur die Schüler mit den Förderschwerpunkten Lernen und/oder Geistige Entwicklung werden zieldifferent unterrichtet und auch da hat dein Kind doch nichts mit zu tun, denn da hat dein Kind "normalen" Unterricht während die Förderschüler entsprechend anders gefördert werden, an anderen Aufgaben arbeiten (still und leise für sich) oder eben raus gehen und mit einem Förderschulkollegen arbeiten oder oder oder oder.

Und dann hast du wieder noch Schüler die keinen Förderschwerpunkt haben aber andere "Baustellen", wie Autismus, AD(H)S, chronische Erkrankungen.................


Jedes Kind ist individuell und muss eben so betrachtet werden. Das möchtest du doch auch für dein Kind, oder? Meistens sind die Klassen mit Förderschülern viel kleiner als Klassen ohne, denn je nach Förderbedarf zählen Schüler doppelt oder dreifach. Im besten Fall sind in einigen Stunden 2 Lehrer und 1 Schulbegleiter anwesend und die Klasse kann intensiver betreut werden. Manchmal hat man sogar den Luxus von Bufdis oder oder oder und dann lernen die Kinder auch einfach toll zusammen und voneinander. Wenn es richtig angegangen wird, dann zeichnen sich "solche Klassen" durch ein tolles Sozialverhalten und einen guten Zusammenhalt aus.

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A weiß ich nicht.

B würde ich sehr merkwürdig finden, weil das ziemlich diskriminierend ist.

Bearbeitet von anaie
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Hi,
Punkt 1 könnte erfüllt werden, denn so nimmt man Konfliktpotenzial aus der Klasse.
Punkt 2 nicht unbedingt. Ich denke, diesen Wunsch äußern noch viele andere Eltern.

vlg tina

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1) wenn gerechtfertigte Gründe vorliegen und es genug Plätze gibt und nicht deshalb die Klasse geteilt werden muss-- dann schon

2) Dann wirst du keine Grundschulklasse finden- Inklusion ist in allen Schulen oberste Wahl....---zumal sich oft auch erst im Laufe des Schuljahres rausstellt, dass Kinder ggfls eine Schulbegleiterin bekommen...

an weiterführenden Schulen kann es anders aussehen, da hat man manchmal die Wahl-aber eben auch nicht immer