Zahnspange

Okay, ich bin was Zahnspangen angeht echter Laie. Udn cih weiß das mein Beitrag sicherlich verschoben wird, hoffe aber hier auf mehr Erfahrung. Und ja, ich stelle meine doofe Frage auch noch mal dem Zahnarzt meiner Tochter.

Also, meine Tochter hat einen leichten Überbiß (Oberkiefer), Unterkiefer alles gut. Aktuelle Aussage des Zahnarztes: Wir warten noch, weil es noch nicht stark genug wegen der Kostenübernahme ist. Erklärte kurz die Einteilung (KIG1?). Habe genickt und wieder raus.

Naja, wenn ich drüber nachdenke, so mit meinen laienhaften Gedanken....warten wir jetzt so lange, bis eine feste Spange nötig wird oder könnte man nicht jetzt schon mit einer losen Spange etwas machen?

Die Kostenübernahme wäre jetzt ja erstmal zweitrangig, wenn wir dadurch dem Kind eine feste Spange ersparen könnten. Obwohl ich auch da überhaupt keine Ahnung habe, was das in Eigenleistung kosten könnte.

Ih bin eben irritiert, das man jetzt warten möchte um daraus eine Kassenleistung zu machen, wenn man jetzt mit weniger Aufwand gegensteuern könnte....oder habe ich da einen Denkfehler? Er hat das ja nicht anders begründet....noch zu viele Milchzähne oder so was.

Kann mcih heir jemand etwas aufklären?
Danke#winke

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Kenne mich auch (noch) nicht aus.

Vor 6 Monaten hieß es bei meinem Kind: kreuzbiss.

Mir wurde gesagt es ist jetzt nicht soo schlimm und sie würde warten bis mehr neue Zähne da sind um dann nur die große Behandlung (feste Spange) zu machen solange das Kind keine Beschwerde hat.

Da kann man sich die kleine Behandlung (lose Spnge) erstmal sparen.

Bei der letzten Klntrolle urfe gesagt wir sollten doch anfangen mit der losen da sich einiges getan hat.
Bisher haben wir die Fotos machen lassen, die Besprechung ob notwenig oder nicht erfolgt demnächst.
Aber seit den Fotos hat sich irgendwie schon wieder einiges getan. Mal schauen was dabei rauskommt.

Ich wünsche meinem Kind, dass es keine doppelte (sehr lange) Behandlung braucht.
Aber das Kind sieht es locker, solange due Spange nicht in der Schule getragen werden muss.

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Ich habe das Gefühl,. das ich mich da nie mit auskennen werde#rofl.

Er hat noch gar nichts gemacht, aber dann gesagt das er noch nichts aufschreibt und mir dann zugezwinkert. Ich glaube jetzt nicht, das er mit mir flirten wollte...er wollte mir damit was sagen...nur was?

Hm, ich dachte auch bis gerade (habe in der Zwischenzeit versucht mich tewas zu belesen), das man bei so einer leichten Fehlstellung generell mit einer losen Spange arbeitet....aber dem ist wohl auch nicht so.

Puh, alles ein Rätsel#gruebel.

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Sobald er es „aufschreibt“ greift eventuell keine Zusatzversicherung. Vielleicht meinte er das.

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Hallo Butterstulle,

ich persönlich habe auch wenig Erfahrung mit der Kostenübernahme bei Zahnspangen…
Ich hatte mal eine lockere Spange als Teenager. Aber ich hab das damals nicht weiter verfolgt.
Ich würde heutzutage eher eine dieser modernen Zahnschienen wählen, weil man sie einfach fast gar nicht sieht. Ich folge auch einer Influenzerin, die so eine Schiene jetzt 20 Wochen tragen soll (jede Woche eine andere) und dann mal schauen, was bei ihr bewirkt wurde.
Und wenn das bei ihr gut wird, dann bekommt meiner vielleicht auch mal einen Termin bei dieser Praxis ( die ist eh in meiner Stadt). Eigentlich bräuchte er keine Zahnschiene / Zehnspange, seine Zähne sehen schön aus, das wäre bei ihm eher der letzte Schliff, dass es perfekt ist. Also sicher würde die Kasse eh nichts zahlen und wenn ich eh alles selber zahlen muss, dann die Zahnschiene!

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Bei ner Schiene bekomme ich Augenzucken...triggert mich jetzt etwas#rofl.

Hatte mal eine gegen Knirschen, bin am ersten Abend mit dem Ding eingepennt .... mein Kiefergelenk hat sich mit tagelangen Schmerzen dafür bedankt#rofl.

Das es Schienen zur Zahnkorrektur gibt, das übersteigt gerade meine Vorstellungskarft, mir fehlt da gedanklich der "Gegenzug" auf dem Ding, damit die Zähne sich in die andere Richtung bewegen.

Hm, mal schauen.

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Mit Kunststoffschienen geht das wunderbar. Trage selber welche. Das Ergebnis ist erstaunlich. Aber man muss sie tragen mehr als 20 Stunden ist die Forderung meines Kieferorthopäden. Und es ist halt doch verlockend sie hier und da mal nach dem Essen draußen zu lassen und nicht direkt Zähne putzen und wieder rein. Da hat die feste zahnspange den Vorteil dass sie nicht rausgenommen werden kann.

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Hallo butterstulle,

Leider kann ich nichts zu deiner Frage der sinnhaftigkeit sagen. Mein Patenkind hat allerdings eine feste Spange wegen schiefen Zähnen, also auch ohne kostenübernahme. Aktuell gehen die Eltern davon aus, dass es so 3000-4000 Euro kosten wird insgesamt.

LG

Bearbeitet von Davi
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Ja, eine feste Spange ist wesentlich teurer, deine Angaben decken sich mit dem, was andere im Umfeld über die Kosten berichten...so weit bin ich auch schon. Aber ich habe ja den Gedanken, das es eine lose Spange noch richten kann....so als Laie.
Also eher eine Verhinderungsmaßnahme, als später eine aufwendige Korrektur.

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Die Meinungen bzgl. Zahnspangen gehen auseinander. Es gibt Studien die zeigen, dass je früher man anfängt desto länger dauert die Behandlung. Man kann die Frontzähne nach meinen Kenntnissen nicht isoliert gerade rücken und die bleiben dann da. Denn die bleibenden Eck und Backenzähne schieben das ggf. wieder zusammen wenn sie Platz brauchen. Daher würde ich mich wenn eine Zahnspange vom Zahnarzt ins Gespräch gebracht wird immer beim Kieferorthopäden vorstellig werden und es mit ihm besprechen.

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Guten Morgen, wir stehen vor einem ähnlichem Problem. Meine Strategie ist, das sie morgen auf anraten des Zahnarztes zum Kieferorthopäden geht. Wenn dieser sagt, dass das Problem jetzt schon, trotz fehlender Übernahme der Krankenkasse, zu beheben ist und dadurch aber weniger lange dauert, wir halt die Kosten tragen.
Das würde ich dir auch raten. Geht zu einem Kieferorthopäden und schaut was der dazu sagt. Er hat euch sicher auch sagen wo man sie preislich befindet. Nicht umsonst ist ein Kieferorthopäde ein Kieferorthopäde und ein Zahnarzt ein Zahnarzt. Alles gute für euch

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Hm, das hat der Zahnarzt noch nicht geraten. Er hat mir egstern aber was zu evrstehen gegeben, was ich nicht deuten kann. Er sagte, das er noch nichts aufschreibt und hat mir dann zugezwinkert.....ich bin mir sicher, das er definitiv nicht flirten wollte. Was wollte er mir damit nur sagen?

Ansonsten wäre deine auch meine Strategie;-).

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Vielleicht würde jetzt noch eine Zusatzversicherung greifen? Wenn ihr keine Kenntnis über den Zustand habt?

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Ich hatte selbst jahrelang eine lockere Spange. Auch mit Pubertät würde sie weniger getragen und als dann eine feste Spange nötig war, kam die Aussage, dass es mit der lösen sowieso (egal wie viel getragen) nicht gereicht hätte. Klang schon eher nach Geldmacherei mit der losen. Mich hat die feste Spange (waren 2 Jahre) nie gestört und habe von Anfang an normal gegessen.

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Hm, auch ein Gedanke, den man auf dem Schirm haben sollte.

Ich denke im Moment nur, das wenn es nur eine leichte Fehlstellung ist, dann könnte es aktuell noch reichen mit einer losen Spange. Ich sehe ja, wie sich mit jedem ausgefallenen Milchzahn da recht schnell was an den Zähnen verändert. So irgendwie...hui Platz, ab dahin und dann wieder boh, jetzt wirds eng also wieder zurück.

Bin halt kein Zahnarzt oder Kieferorthpäde....also alles bei nur ganz naive Gedanken zu dem Thema;-).

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Hallo

bin ich auch noch. Allerdings hat meine Freundin das mit ihren Jungs schon durch. Gute Zusatzversicherung suchen. Lose Spange ist wohl fast immer am Anfang und dann kommt die feste und danach eine Lose. Alles zusammen waren es so um die fünftausend Euro. Wieviel davon selber zu tragen war kann ich dir jetzt gar nicht sagen.

LG

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je mehr ich mitkiege oder selbst erlebt habe, komme ich immer mehr zu dem Entschluss, dass man Regulationen ERST dann machen sollte, wenn Kiefer und Schädel ausgewachsen sind. -- auch wenn die Kinder dann älter sind, hat es für mich Sinn, denn wenn man noch wächst, verschiebt sich alles gerichtete ja wieder.

Ich selbst bin so ein Schadensopfer: 8 4er-Zähne gezogen, weil "zu wenig Platz war" -- tja: heute habe ich ganz viel Luft hinten und ich habe einen knackenden schmerzenden Kiefer, weil die Stelle, wo die Zähne schön hingerichtet wurde, nicht zu meinem heutigen Kiefergelenk passen. Ob mein Tinnitus daher kommt wird übrigens auch vermutet, aber das kann man ja leider nicht messen.

Meine Kinder kriegen vor 15 oder sogar später keine Regulierung.

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Also Dein Beitrag lässt mich jetzt stutzen.

Meinem Kind wurde jetzt von 1 Kieferorthopäden geraten, auch alle 4 Eckzähne ziehen zu lassen, da im oberen Kiefer nicht ausreichend Platz vorhanden + leichter Kreuzbiss. Mein Kind ist 9. Dann soll eine Gaumennahterweiterung erfolgen.
Ich finde das Teil gruselig! KIG 4 seiner Meinung nach.

Wir haben uns dann eine 2. Meinung geholt. Dieser Kieferorthopäde sieht die Sache ganz anders. Rät zu warten und meinte, dass aktuell noch nicht KIG 3 wäre und daher kein Zuschuss von der KV möglich wäre.

Tja, wir haben uns entschieden, erstmal die 6 Monate abzuwarten und dann ggf.eine 3. Meinung einzuholen.

Ich finde es unheimlich schwer, da als Elternteil eine gute Entscheidung zu treffen.

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in solch einem Fall musst Du Dich fragen, was denn passiert, wenn man die Entscheidung aufschiebt. -- in den meisten Fällen nix.
-- Tatsächlich sahen die Zähne meines Sohnes mit 10 oder 12 schlimmer als als heute. Da war alles kreuz und quer.
Er wird nächste Woche 15 - der biss stimmt, aber die Eckzähne stehen etwas vor den anderen. - -Der Kopf und Kiefer wird immer größer und die Zähne haben immer mehr Platz bekommen. -- Das bestätigt mich in meiner Meinung, zu warten.

Das einzige was doof ist, wenn man später an eine Spange geht, ist die "Optik" und psychische Themen, weil ein Teenie sich blöd vorkommt als einziger mit Spange usw....

Mal logisch nachgedacht. Warum soll ich Zähne durch die Gegend schieben, und Gaumen erweitern, wenn im Wachstum der Körper alles noch einmal verschiebt? -- Warum dieser doppelter Aufwand? Mir kommt es vor, dass es nur die Geldmacherei ist, so früh anzufangen.

Okay: wenn es so schlimm ist, dass sich Zahnschmelz durch Fehlstellungen abreiben oder andere schwere Folgen entstehen, mag ein früher Beginn wichtig sein. --- aber nur wegen der Optik oder "leichten Fällen" ?
-- da muss man nicht studiert haben, dass man da wartet, bis ein Kopf ausgewachsen ist oder? Das ist meine persönlicher Meinung.

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Zähne richten zu lassen macht erst Sinn, wenn alle bleibenden Zähne da sind. Wenn du jetzt etwas richtest, können neue Zähne beim Zahnwechsel alles wieder verschieben. Zudem werden die Zähne ja nicht mit der Zeit größer, der Kiefer aber in dem Alter schon. Es kann also sein, dass sich der Biss durch den Zahnwechsel auch noch mal verändert. Eine Behandlung zum "richten" macht somit bei deinem Kind aktuell also keinen Sinn.

Was man im Grundschulalter jedoch machen kann, sind vorbereitende Maßnahmen, die die "richtige" Behandlung später vereinfachen.

Bei mir war in der dritten Klasse klar, dass mein Oberkiefer sowas von zu klein für meine Zähne ist, dass eine Gaumenerweiterung mittels loser Zahnspange Sinn macht. Somit habe ich mehrere Jahre nachts eine lose Klammer getragen, die immer weiter gestellt wurde und somit mehr Platz geschaffen hat. Mit 14 gab es dann die feste Klammer für ein Jahr, um alle Zähne "schön zu schubsen".

Zudem Bedarf es nach einer Korrektur der Zahnstellung eines Retainers, da sich die Zähne sonst wieder verschieben. Zu meiner Zeit war es leider noch nicht Gang und Gäbe, dass der Retainer dann für immer drin blieb, sondern er wurde nach 5 Jahren wieder entfernt. Fazit: im Unterkiefer ist in den letzten 20 Jahren ein Zahn wieder verschoben worden und steht wieder schräg. Die Zähne werden von Bändern gehalten, die wieder anfangen zu ziehen, wenn der Retainer rausgenommen wird.

Ich würde im Grundschulalter auch auf keinen Fall schon Zähne ziehen lassen.

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Oh nein, das wird garantiert nix gezogen....nur über meine Leiche.

Bei jedem Milchzahn der rausfällt sieht man deutlich wie sich da was hin und her schiebt. Also wohl auch kein Schnellschuß nötig, so wie er mir durch den Kopf schoß....habe nicht zuende gedacht.

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Hallo, ganz ehrlich würde ich dazu mal einen KFO befragen. Das ist ja nicht ohne Grund ein ganz anderer Ausbildungszweig.

Zum Thema: im Rahmen der Frühbehandlung (bei meiner Tochter, jetzt 11, Gaumennahterweiterung und lose Spange mit 8) kann man bereits sehr viel richten bzw Grundlage schaffen. Die Gaumennahterweiterung geht z.B. nur, so lange der Knochen noch weich und nicht ausgewachsen ist. Ihr Kiefer ist jetzt symmetrisch, kein Überbiss und alle Zähne bislang gerade. Sie benötigt nach jetzigem Kenntnisstand keine KFO-Behandlung. Wir sind dennoch seit der Frühbehandlung im regelmäßigen Kontrollturnus bei der KFO, falls sich der status quo durch neu nachgewachsene bleibende Zähne verändern sollte. Die Frühbehandlung ist ausdrücklich eine Kassenleistung, frag da bitte nochmal nach, wobei natürlih auch das Alter des Kindes eine Rolle spielt. Dazu hast du keine Angaben gemacht.


Mein Großer, jetzt 15, trägt seit ca 2 Jahren seine feste Zahnspange, davor einen sog. Aktivator. Wenn er in ein paar Monaten damit fertig ist, wird ein Retainer gesetzt, der bleibt drin, bis das gesamte System komplett ausgewachsen ist und sich nichts mehr verschieben kann. Wir bekommen alles erstattet, außer die Wunschleistungen (Keramikbrackets z.B.)

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

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Ja, ich merke, das mein Gedanke nicht zuende gedacht war...aus Mangel an Erfahrung und (klar) Wissen.

Naja, es war ja auch nur ne Idee, haben jetzt erstmal eine Zusatzversicherung im Kopf....wer weiß wozu die noch gut ist. Wenn der Vertrag unterschrieben ist, dann werden wir wohl einen KFO aufsuchen.

Der Zahnarzt selber hat uns noch nicht weiter geschickt, ich bewerte jetzt Aussage mal als "Warnschuß", das was kommen könnte und ich mal wieder nur zu schnell handeln wollte.

Also ja, ich hatte da wohl ne doofe Idee;-).
Dank dir.