Lt Senungsverfolgung Ware zugestellt, ich habe sie nicht bekommen

    • (1) 07.12.15 - 11:17

      Hallo,

      wie es im Betreff schon steht, habe ich etwas bestellt, in der Sendungsverfolgung (DHL) stand eine ganze Woche "die Sendung wird voraussichtlich heute zugestellt". Dann wurde zurückdatiert, es heißt, die Sendung sei vor über einer Woche an mich persönlich zugestellt worden. Der Händler verweist auf diesen Stand, ich selbst kann kein Nachforschungsauftrag online erteilen... Werde heute nachmittag zur Post gehen und das dort melden. Es handelt sich um Warenwert von rund 50 Eur. Ärgerlich!

      In der Nachbarschaft habe ich auch schon nachgefragt, ob das jemand entgegengenommen hat, leider Fehlanzeige.

      Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, wie ging es weiter?

      Danke und Grüße,

      • Schau online nach, wer unterschrieben hat. Es MUSS eine Unterschrift da sein!

        Hier war es der DHL-Fahrer, den habe ich dann abgefangen und er sagte rotzfrech, wir hätten eine Ablagevereinbarung. Haben wir aber nicht. Das Paket lag beim Nachbarn auf der Terrasse - der war aber in Urlaub... von daher hätte ich ewig warten können!

        Ach so... der Fahrer hat uns mit dem Nachbarn verwechselt, der hatte die Terassen-Ablagevereinbarung.

        Gruß
        Mareike

        Hallo,

        Lass dir die Unterschrift zeigen, entweder doch irgendein Nachbar oder der Paketbote hat selber unterschrieben, hatte ich auch schon öfter.
        Dann kannst du Beschwerde bei dhl einlegen und die müssen den Fahrer befragen wo das Teil abgeblieben ist.
        Wenn es dann tatsächlich verschollen ist muss der Verkäufer sich eben mit DHL auseinander setzen wegen Schadensersatz.

        LG

        • So würde ich es auch machen - wenn du Facebook oder Twitter hast, würde ich vielleicht sogar dort schreiben - sei nett aber bestimmend. Meistens kommt man dort schon ziemlich weit und so lange du keine Vereinbarung hast, du nichts unterschrieben hast, kann dir nicht viel passieren - dhl bzw. der Verkäufer sollte das entsprechend klären.

      (7) 08.12.15 - 09:59

      Hallo,

      wie schon gesagt müßte eine Unterschrift vorliegen. Du hast das Recht diese zu überprüfen.

      Schreibe an DHLoder persönlich, da du dort hin gehen möchtest , sowie an den Verkäufer das du jetzt eine Anzeige wegen Unterschlagung (jemand hat sich ja wohl das Paket gekrallt), sowie Fälschung deiner Unterschrift

      aufgeben wirst.

      In der Regel wird erst reagiert, wenn man Zähne zeigt.

      Dem VK sendest du eine eidesstattliche Erklärung und dann soll er den Nachforschungsantrag stellen.

      • Hallo,

        ja, der Verkäufer hat inzwischen einen Nachforschunsauftrag erteilt, ich war selbst gestern auch bei der Post, sie haben mir die Telefonnummer einer Hotline gegeben. Ich dachte erst - na toll, werde bestimmt in einer Wartescheife landen. Aber nein, ich kam recht schnell dran, Sachverhalt wurde aufgenommen und es wurde versprochen, innerhalb der nächten Tage sich zu melden. Ich bin mal gespannt, aber zumindest fühle ich mich mit dem Problem nicht mehr ganz so alleine gelassen ;-)

        LG

    Der Verkäufer kann erst 10 Tage nachdem er das Paket verschickt hat einen Nachforschungsauftrag erteilen.

    Was soll denn der Verkäufer deiner Meinung nach tun? Er hat das Paket mit Sendungsnummer verschickt und es wurde zugestellt. Das der Empfänger nun nicht du bist, da kann der Verkäufer ja nix dafür - hier liegt die Schuld ganz klar beim Zusteller. Bleib nett zum Verkäufer und bitte ihn, einen Nachforschungsantrag zu stellen bzw. soll er dir bitte sagen, wer bei Annahme unterschrieben hat evtl. dir eine Kopie schicken.

    Denn als Empfänger kann man die Unterschrift nicht einsehen, dieser Service ist nur Händlern erlaubt.

    Ich muss hier auch mal die Onlinehändler in Schutz nehmen.

    Selbst auf die Post zu gehen, kannst du dir sparen, die können da garnix machen, ausser vielleicht auch im Internet mit der Sendungsnummer schauen.

    • "hier liegt die Schuld ganz klar beim Zusteller"

      Hallo,
      mag ja tatsächlich so sein, aber für den Versandweg haftet ein gewerblicher Verkäufer vollumfänglich!

      Sprich, geht der Artikel unter und kommt nicht beim Empfänger an, dann muss der Verkäufer den Artikel nochmal auf den Weg schicken oder aber den Kaufpreis inklusive Versandkosten zurückerstatten.

      Es wäre also im ureigensten Sinne des Verkäufers schnell und unbürokratisch zur Lösung beizutragen ;-)

      Gruß
      Demy

      • Für den Versandweg ja, da gebe ich dir recht, das Paket ist aber als zugestellt mit Unterschrift gebongt, von daher sehe ich die Schuld bei der Post/Zusteller.

        Der Händler kann ja jetzt nicht auch noch aufpassen wer unterschreibt oder das Paket annimmt.

        • "Für den Versandweg ja"

          Es zählt alles zum Versandweg bis ein berechtigter Empfänger eine Sendung in seinem Machtbereich hat.
          Unabhängig davon, wie ein Versand Status bei einem Versandunternehmen geführt/ gelistet wird.
          Haftung hat ja nicht immer etwas mit Schuld zu tun, darum geht es nicht.

          In der Praxis haftet ein gewerblicher Händler solange für eine Sendung bis der Empfänger die Sendung in den Händen hält.

          Gruß
          Demy

          • ja, aber laut Sendungsverfolgung wurde es doch an die TE (Empfänger) zugestellt.

            Wie weit muss denn das Angagement des Händlers gehen?

            • "Wie weit muss denn das Angagement des Händlers gehen?"

              Einfach tätig werden, wenn der Empfänger behauptet dass er die Sendung nicht erhalten hat.
              UND, man darf sich als Händler auf keinem Fall alleine auf den Versandstatus verlassen den einem das Versandunternehmen mitteilt, schon gar nicht wenn der Empfänger sich meldet und sagt, dass er die Sendung nicht erhalten hat.

              Die Reputation der Versandunternehmen, als zuverlässig zu gelten mit ihren Zustellungen, haben sie sich zu Zeiten von Sub Sub Subunternehmen schon lange verspielt.

              Vor Gericht wird mittlerweile als ordnungsgemäße Zustellung beim Empfänger nur noch eine Unterschrift von ihm oder einem Bevollmächtigten als Beweis der korrekten Zustellung anerkannt.
              Ausgenommen natürlich besondere Lieferverträge bei dem Empfänger, wenn z.B. der Paketlieferant vertraglich bereinbart seine Lieferung an einem bestimmten Ort ablegen darf.

              Gruß
              Demy

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