Reklamationsversuch bei Privatverkauf - Frage!

    • (1) 21.01.17 - 13:02

      Hallo,

      ich habe bei Ebay Kleinanzeigen sehr gut erhaltene Turnschuhe nach bestem Wissen und Gewissen verkauft, die mein Sohn ein Jahr lang ausschließlich im Schulsport getragen hat.
      Schuhe wurden verkauft und verschickt. Dann meldete sich der Käufer, es gäbe einen Verarbeitungsfehler in der Innensohle, die Schuhe wären nicht tragbar. Ich habe mich sehr gewundert (mein Sohn hat sich nie beschwert und auch auf Nachfrage gesagt, dass da nie etwas gewesen sei), zugesichert, dass ich die Kosten erstatte, falls ich einen Fehler gemacht habe und die Schuhe zum Anschauen zurück gefordert.
      So, eben kamen die Schuhe zurück und ich kann KEINERLEI Fehler entdecken. Da es meine Größe ist, habe ich sie eben sogar eine Weile im Haus getragen - NICHTS!
      Auf Nachfrage besteht der Käufer auf diesen Fehler, kann ihn aber nicht beschreiben und meint, das müsste man doch merken. Er hätte 15 Paare dieser Marke (?) und das wäre sonst nie.... Gut, das kann kein Argument sein...
      Ich werde jetzt kulanterweise den Preis der Schuhe zurück überweisen, aber ich sehe es nicht ein, zweimal Porto dafür zu bezahlen. Eine Gewährleistungspflicht hatte ich als Privatverkäufer zwar nicht ausdrücklich ausgeschlossen, aber ich sehe auch absolut keinen Mangel, also auch keinen Fall für Gewährleistung. Zusätzlich werde ich die Schuhe mal in ein Sportfachgeschäft mitnehmen und die Fachleute dort draufschauen lassen.
      Kann ich da noch irgendwelche Probleme kriegen? Oder bleibe ich aus irgendwelchen Gründen tatsächlich auf den Portokosten sitzen?

      Viele Grüße, Lena

      • Soll er doch machen. Ehrlich. Den Anwalt will ich sehen, der einen Prozess gegen einen Privatverkäufer gewinnt. Über Risiken wusste der vorher bescheid.

        Leute ernsthaft.

        Ich habe deinen Text nichtmal vollständig durchgelesen. Okay, ich machs jetzt nochmal.

        Wenn er jetzt noch unversichert versendet hat, kannst du ihm sagen, dass die Scheiße nie bei dir angekommen ist.

        15 Paare haben, aber den billigen Scheiß (sinngemäß, die Schuhe entsprechen natürlich deinen Anforderungen an Qualität und Gewissen, dafür Geld zu nehmen) bei Gebrauchtplattformen einkaufen.

        Die entstandenen Portokosten kannst du abziehen, Rest soll der Spacken wieder haben, solltest du kein China-Plagiat zurückerhalten haben.

        Das wäre mir meine Zeit nicht wert.

    (6) 23.01.17 - 08:44

    Ich habe den leisen Verdacht das die Schuhe nicht gepasst oder nicht gefallen haben.
    Ich selbst überprüfe alles vor den Verkauf peinlich genau und wenn jemand etwas abholt muss er es sich in meinen Beisein genau anschauen. Will der Käufer es versendet haben kann er hinterher mäkeln wie er will.Ich nehme nichts zurück.

    In deinem Fall würde ich ihn anschreiben das du keinerlei Mängel findest und von daher bekommt er den Kaufpreis zurück, mehr nicht.

Du warst doch schon viel zu kulant.

Überweise ihm den reinen Kaufpreis zurück und fertig.

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