Unsere Familienministerin ist schwanger!

    • (1) 19.01.11 - 08:12

      Guten morgen!

      Die frohe Botschaft ist verkündet, Frau Schröder ist schwanger!

      Wie herrlich, jetzt wird uns die Superwoman vor Augen führen wie einfach es doch ist Familie und Beruf unter einen Hut zu kriegen.

      Klar wird sie direkt nach dem Mutterschutz ( wenn überhaupt) wieder arbeiten und alles ist total easy. Mal davon ab, das das Kind total pflegeleicht sein wird.

      Und ihre Familie wird ihr natürlich den Rücken stärken und immer für sie und ihr Kind zu Verfügung stehen. So wie es sich gehört und in all den anderen Familie auch sein sollte.

      Ich freue mich für sie und ihren Mann!

      arielle11

      • Vielleicht begreift sie dann endlich mal, das das Leben mit Kind in echt anders ist als auf dem Papier. Und ganz ehrlich: ich wünsche ihr, das sie die Chance bekommt, das wahre Leben kennen zu lernen. Ohne Promi Bonus, ohne Reichtümer, mit denen man sich jede Hilfe erkaufen kann und mit einem Vollzeit arbeitenden Gatten, der selber einen anstrengenden Job hat. Mit Großeltern, die keine lust haben immer zu helfen, oder zu weit weg sind.

        Einfach mal s owirkliche echte Realität. Ist doch Emanzipation oder? Wenn FRAU alles alleine schaffen muss (ohne, das man ihr den Hintern hinterher trägt?)

        lg

      Naja,
      ich bin überzeugt dass auch diese sog. Supermütter im stillen Kämmerlein ihre Tränen vergießen, wenn sie direkt wieder arbeiten gehen, das Kind ständig in Fremdbetreuung ist und das Familienleben kaum existiert! Frau Schröder hat sich für eine Karriere in der Politik entschieden und dafür muss man Opfer bringen. Alles "total easy", das gibt es in so einem Job nicht.

      Ich wünsche ihr alles Gute und viel Kraft. Und dass sie es in Zukunft besser macht :-p

      • Ich heule nicht im stillen Kaemmerlein und hab trotz Vollzeit-Arbeit noch ein Familienleben.

        Heulen Eure Vollzeit-Arbeitenden Maenner, oder sind es nur Frauen die mit ner Doppelbelastung angeblich nicht klarkommen.

        Ist ja ok wenn es Frauen gibt die sich bewusst fuer's Hausfrauenleben entscheiden, aber deshalb Frauen die sich anders entscheiden zu wuenschen dass es schief geht ist einfach nur widerlich.

        Es gibt mehr als einen Lebensweg, und nur weil Euch Eurer so gefaellt heisst es nicht dass es fuer Alle Anderen auch das Richtige ist.

    Als Ministerin und in der Einkommensklasse, wird sie sich sicher eine Nanny (oder andere qualifizierte Betreuung) leisten können, die ihr das Kind regelmäßig zum Stillen vorbeibringt.

    Ich sehe da nicht so unbedingt die Probleme, die jetzt die Masse der Mütter betrifft.

Warum sind viele eigentlich immer so missgünstig und griesgrämig, wenn es um Haushälterin & Co. geht?? #gruebel
Das fällt mir immer wieder auf, wenn es um Promis und Familie geht.

Als Ministerin hat sie sicherlich keinen 9-to-5-Job. Sondern wird eher 12-16 Stunden am Tag arbeiten. Da ists doch logisch, dass sie dann Personal braucht, das die Hausarbeit erledigt. Gerade wenn sie mit Baby früh wieder einsteigt. Da spielt sie sicher abends lieber mit dem Kind, als den Geschirrspüker auszuräumen.

Ich würde auch immer lieber beispielsweise eine Stunde länger in meinem Beruf arbeiten und eine Putzfrau beschäftigen, als in der einen Stunde selbst zu putzen. Außerdem verdiene ich in der Stunde mehr als ich der Putzfrau zahlen muss, also mache ich auch noch Gewinn dabei.
Ist doch eigentlich nur logisch, oder?

LG, Nele

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