Ich kanns nicht mehr hören...

    • (1) 22.08.11 - 12:15

      Quatschen die ganze Zeit von Steuersenkungen und nun wollen sie die Beiträge für die Pflegeversicherung erhöhen. Man überlegt noch wie das Modell aussehen soll, aber auf jeden Fall wird es teurer für den Bürger. Na da freuen wir uns doch alle. Von wegen die "kleinen Bürger" entlasten. Ich lach mich kaputt. Aber sich alle Nase lang die Diäten erhöhen die Affen... Tschuldigung, aber ich hab mich grad total gepestet.

      Hallo,


      mal eine ehrliche Frage, hast du wirklich geglaubt dass es zu Steuersenkungen kommen wird ??? Sorry aber das habe ich nie geglaubt. Selbst eingefleischte FDP-Wähler haben gesagt dass sowas nicht geht.

      Außerdem ist es ja echt schon lange nichts neues mehr dass viel versprochen aber wenig bis gar nichts gehalten wird !!!


      LG Andy

      • Hey,

        nein, habe ich nicht. Bei der Haushaltssituation, merkt doch der Dümmste, dass es schlicht nicht zu machen ist. :-p
        Und die FDP wusste es wahrscheinlich schon vor der Wahl in den Bundestag, dass sie dieses Wahlversprechen definitiv nicht einhalten können.
        Was mich einzig und allein daran ärgert, dass sie sich immer noch als die Samariter hinstellen, die alles möglich machen werden, um den Bürger zu entlasten und dann kommt eine Erhöhungsbotschaft nach der anderen. Und drei Tage später liest du zu allem Übel dann in der Zeitung, das beschlossen wurde, dass die Diäten der Abgeordneten erhöht werden.

        Im ersten Moment könnte ich dann immer platzen vor Ärger und da ich grad in dem Forum unterwegs war, musst ich mal meinen Frust ablassen. Nichts für ungut.

    (7) 22.08.11 - 14:11

    Auch wenn dieser Beitrag mich eigentlich nicht zur Diskussion animiert, möchte ich folgendes loswerden:

    Wir deutschen Bundesbürger schaukeln hier in einer gemütlichen Hängematte vor uns hin.
    Wir haben Meinungs-, Rede- und Reisefreiheit. Wir haben auch bei "Nichteinbringung" unserer Arbeitskraft eine soziale Grundabsicherung, sowie eine Krankenversicherung.
    Wir können Kinder bekommen und uns als Eltern darum kümmern, während unser Arbeitsplatz garantiert bleibt.
    Wir können inzwischen unsere Angehörigen pflegen und bekommen Geld dafür.
    Unsere Kinder besuchen Kindergärten und Schulen, Vereine und Archen.

    Das alles ist initiiert von unserer Regierung, bezahlt wird es von der arbeitenden Bevölkerung.
    Aber nahezu jedes Individuum sucht Schlupflöcher. Man beantragt unberechtigt Harz4, gibt Arbeitsverhältnisse nicht an, mogelt bei der Steuererklärung, macht krank statt Urlaub zu nehmen - entzieht diesem System Gelder, die nötig sind, um "rund" laufen zu können.

    Und wenn dann mal wieder Kosten entstehen, die wir zur Festigung unserer Hängemattenschaukelei benötigen, dann gibt es Proteste.
    Gegen den Staat, gegen die regierung, egal, hauptsache Protest.

    Mich nervt diese Haltung. Damit meine ich niemanden persönlich. Es ist nur eine allgemeine Stellungnahme.

    Ich würde mal gern wissen, was passiert, wenn dieser Staat die Löhne fast netto wie brutto auszahlt, aber dafür die realen Kosten für Betreuung, Krankenversicherung, Strassennutzung, Schulen, Rente usw. auf jeden Einzelnen zukämen.
    Und die Unterstützung von jungen Müttern und abeitslosen Menschen wieder den Familien anheim fallen würden, ohne Wohnheime und Arbeitslosengeld 1 oder 2.

    WAS wäre dann?

    Nachenkliche Grüsse,

    die Zahl

    • (8) 22.08.11 - 14:21


      >>"WAS wäre dann? "<<

      Dann wäre es bei uns fast wie in Amerika.

      Egal, wie du es dreht und wendest:
      Der Großteil unserer Bevölkerung ist immer der Geknebelte:
      Er arbeitet, um zu leben und dabei noch vera.... zu werden.

      Das ist nunmal der Mechanismus der Politik, um das Volk zu erniedrigen, damit es ja nicht soviel Macht erlangt.

      • (9) 22.08.11 - 14:46

        "Das ist nunmal der Mechanismus der Politik, um das Volk zu erniedrigen, damit es ja nicht soviel Macht erlangt. "

        Der Satz macht mich sprachlos.

        Ich fühle mich in keinster Weise von der Politik erniedrigt. Ich finde nur, dass die Bürger mit all dem nichts anzufangen wissen.
        Solche Menschen, die so denken, scheinen mir wie kleine Kinder, alles haben wollen und nicht hinterfragen, wo es denn herkommt.

        Kopfschütteln.

        • (10) 22.08.11 - 15:10


          >>"Ich finde nur, dass die Bürger mit all dem nichts anzufangen wissen."<<


          womit anzufangen wissen?
          Kannst du das bitte näher erläutern?

          • (11) 22.08.11 - 15:29

            Mit der sozialen Polsterung, mit all den Rechten und Freiheiten.

            Mir scheint es, es werden immer nur die Dinge gesehen, die man persönlich lieber hätte.

            Über den Tellerrand hinaus scheint schwierig.

            Das eben alles bezahlt werden muss. Die Schulbetreuung, das letzte, kostenfreie Jahr im Kindergarten, die Pflegestufen und das Recht für Pflegende auf Pflegeurlaub, usw.

            Man schätzt immer nur das, was man gerade benötigt. Und empfindet das Geld als verschleudert, wenn man den Zweck nicht direkt brauchen kann.

            Politische Entscheidungen finde ich diskussionswürdig, aber dieses Gemeckere über all das, was bezahlt werden muss, das geht mir auf den Keks.
            Am liebsten sind mir die, die am lautesten "SCHEISSSTAAT DEUTSCHLAND" schreien und selbst am wenigsten einbringen.

            Egal, ich brfürchte, ich werde niemanden von meiner grundsätzlichen Zufriedenheit überzeigen können.

            • (12) 22.08.11 - 15:38

              Auf den Teil deines Beitrags habe ich doch gar nicht geantwortet ;-)
              Ich habe lediglich Bezug auf deine Frage genommen, "was wäre, wenn all das abgeschafft würde..."

              Und da gebe ich dir Recht. Denn ich glaube auch, dass sehr vielen nicht bewußt ist, wie gut es ihnen hier geht.

              Traurig ist natürlich die Kehrseite der Medaille und leid tun mir diejenigen "Vergessenen", bei denen selbst mache Hilfe nicht ausreichend ist.

              • (13) 22.08.11 - 15:47

                O.k.,o.k., dann packe ich meine Friedenspfeiffe aus.#liebdrueck

                Trotz allem - ich bin mit der sozialen Komponente und deren Finanzierung einverstanden.

                Was allergings nicht für inhaltliche Grundsatzentscheidungen gilt.

    (14) 22.08.11 - 14:35

    Ganz meine Meinung.#pro

    Gestern habe ich erst von einer Userin gelesen, dass sie extra mehrere Jahre nicht geheiratet hat um ALGII zu bekommen und die Wohnung bezahlt zu bekommen. Wenn ich sowas höre, geht mir die Hutschnur hoch! Und dann noch erzählen, dass man Sozialbetrug begonnen hat.

    Genau wegen sowas geht das System irgendwann den Bach runter!

    Und ich finde auch Hilfe von Staat bei Kindern toll und wenn man auf etwas Anspruch hat, dann sollte man es auch nutzen..ABER.. es ist nicht Aufgabe des Staates meine Kinder zu finanzieren, man sollte schon vorher überlegen ob man es sich Leisten kann.

    Und vielleicht sollten die Leute auch mal zum wählen gehen und dabei das Hirn einschalten statt immer hinter nur zu maulen...

    • Ich meinte meiner Aussage durchaus globaler. Es geht nicht um Kinder, um Arbeitslosengeld II oder etwas Spezielles.

      Es geht darum, dass jeder nur sieht, wie gerade er in diesem Solidarsystem am besten wegkommt. Weil gerade seine Situation die ungerechteste ist.

      Und so funktioniert Solidargemeinschaft eben einfach nicht.

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