biologischer Vater gegen sozialen Vater - Auswirkung auf das Kind?

    • (1) 15.09.11 - 18:43

      Ich frage mich, ob hier wirklich das Kindeswohl eine Rolle spielt:

      http://www.focus.de/finanzen/recht/europaeischer-gerichtshof-rechte-leiblicher-vaeter-gestaerkt_aid_665668.html

      Geht es hier um das Ego des abgewiesenen Mannes, oder um das Glück des Kindes? Kein Gutachten über die Auswirkungen für das Kind. Nur die Rechte des biologischen Vaters. Ist Blut wirklich auch im übertragenen Sinne dicker als Wasser?

      Gruß

      Manavgat

      • Hallo,

        ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum du hier jetzt auf ein vermeintlich verletztes Ego des Vaters anspielst.

        Ich denke auch das die Motivation des Klägers nicht wirklich eine Rolle spielt.

        Meiner Meinung nach hat der europ. Gerichtshof hier völlig zurecht die Diskriminierung von nicht ehel. Vätern angeprangert.
        Nicht mehr und nicht weniger.

        Viele Grüße


      hallo,

      ich würde den gleichen weg gehen, wenn mir alle rechte genommen werden und ich keinen umgang mit meinem kind habe. der leibliche vater möchte doch eine beziehung aufbauen.

      das hat nichts mit egoismus zu tun.

      wo ist das problem ?


      lg

    • Die eigenen wurzeln zu kennen ist immer eine frage des Kindeswohles
      und natürlich muß auch ein vater das recht haben, als solcher in erscheinung treten zu dürfen. unabhängig vom familienstand der mutter

      und: kinder zu bekommen, sich mit ihnen zu identifizieren, sie zu erziehen und ihnen etwas mitzugeben für ihr leben hat IMMER auch as mit dem Ego der eltern zu tun- das ist per se nichts schlechtes- sonst wäre nwir längst ausgestorben


      lisasimpson

      Dem biologischen Vater sollte jede Chance gegeben werden auch Vater zu sein.

    • Ist es so schwierig die Begründung zu verstehen?

      Also mal ein Fall für Dich:

      Eine alleinstehende Frau bekommt ein Kind von einem mit einer anderen Frau verheiratetem Mann.

      Da der Vater in einer Ehe ist, gilt die andere Frau automatisch als rechtliche Mutter. Die biologische Mutter die von Anfang an Umgang mit ihrem biologischen Kind will erhält keinerlei Umgangsrecht.
      Sie hat keinerlei juristische Handhabe irgendwie Kontakt zu ihrem Kind zu bekommen.

      Sie klagt sich bis zum europäischen Gerichtshof der sagt so geht es nicht.

      Wie beantwortest Du folgende Fragen:

      Geht es hier um das Ego der abgewiesenen Mutter oder um das Glück des Kindes? Kein Gutachten über die Auswirkungen für das Kind. Nur die Rechte der biologischen Mutter. Ist Blut wirklich auch im übertragenen Sinne dicker als Wasser?

      Ich bin auf Deine Stellungnahme gespannt.

      Bestimmt bekomme ich aber allenfalls ein #paket statt Antworten und Argumente, richtig?

      Gruß
      parzifal

      • #paket#paket#paket

        • Dass meine Argumente nicht zu widerlegen sind war klar.

          Auch das Du nicht Stellung bezuiehen wirst ebenso. Das Thema ist es ja nicht wert (auch wenn Du es angeschnitten hast).

          Warum wundert mich das nicht?

          • Welche Argumente?

            Du hast doch nur Fragen gestellt!

            • Kann man auf den ersten Blick tatsächlich so sehen.

              Mein "Gegenargument" war in der Fragestellung versteckt.

              m führt vor, dass sie wiedermal alles nur einseitig aus der feministischen-subjektiven Perpektive sieht.

              Wenn sie es aus der juristisch-objektiven Perpektive sehen würde müsste sie auch im umgekehrten Beispielsfall ihre Meinung beibehalten.

              Das wird und kann sie nie und nimmer. Deshalb äußert sie sich nicht zum Inhalt (Apropo: bist nicht auch Du in einem anderen Thread kritischen Fragen ausgewichen oder verwechsle ich dich?).

              Durch meine Frage soll sie aber erkennen, dass ihre Meinung verkehrt ist.

              Ist dass jetzt kein Argument? Gute Frage.

              Hätte ich deutlicher schreiben sollen, dass ihre Ansicht falsch ist, weil sie dann auch im umgekehrten Fall der Mutter ihre Mütterrechte absprechen müsste (und bringe dann meinen Beispielsfall).

              Würdest Du es so herum formuliert als Argument akzeptieren?

              Überfordere ich die Poster im Erkennen wo die Unlogik bzw. Widersprüche in ihren Behauptungen/Aussagen steckt?

              • "Überfordere ich die Poster im Erkennen wo die Unlogik bzw. Widersprüche in ihren Behauptungen/Aussagen steckt?"


                Hmm, mancher ist vielleicht überfordert, mancher nicht. Das kann ich Dir nicht pauschal beantworten, ich kenne hier ja nicht jeden.

                Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass dieser Stil zu "Diskutieren" sehr unangenehm ist und Du daher oft keine Antworten erhältst.

                Aber ich glaube, dass interessiert Dich einfach nicht und Du wirst weiter ein Ausbleiben einer Antwort als argumentativen Sieg werten. Und anscheinend geht es Dir auch NUR darum und nicht um eine konstruktive Diskussion.

                Du magst ja in vielen Dinge der Meinung sein, wirklich Ahnung zu haben, aber Kommunikation ist einfach nicht deine Stärke!

                • Wenn ich geschrieben hätte, dass die Ausführungen von m falsch sind, weil sie dann auch zustimmen müsste Müttern im von mir geschilderten Beispielsfall ihre Kinder zu "entziehen" wäre das denn nun ein Argument gewesen oder nicht?

                  Diese Frage hast Du leider nicht beantwortet, obwohl es doch darum ging.

                  Könntest du das noch nachholen, damit ich weiß wann etwas für dich ein Argument ist und wann nicht?


                  "Hmm, mancher ist vielleicht überfordert, mancher nicht. Das kann ich Dir nicht pauschal beantworten, ich kenne hier ja nicht jeden."

                  Du kennst doch aber dich. Überfordert es dich? Auch hier wäre eine Rückantwort weiterführend.

                  Möchtest Du lieber Feststellungen bekommen statt Fragen?

                  Oder sind das nicht alles Ausreden kritischen Fragen auszuweichen mit der Behauptung dies nur zu machen, weil Dir kritische Fragen eine "unangenehme Art des Diskutierens" sind (kritische Feststellungen aber nicht; die beantwortest Du)?

                  Jetzt sind es aber wieder Fragen geworden? Kannst du mir Beispiele geben wie ich das als Feststellungen rüberbringen kann damit Du antwortest?

                  Was meinst Du mit "Du magst ja in vielen Dingen der Meinung sein Ahnung zu haben"?

                  Du bist nicht der Ansicht, dass ich Ahnung habe von dem was ich schreibe? Anders macht Dein "Du magst der Meinung sein" keinen Sinn.

                  Warum nimmst Du diese Steilvorlage nicht zum Anlaß diese Aussagen mit Argumenten zu zerpflücken?

                  Wenn Du etwas an meinen Aussagen und Behauptungen für falsch hältst kannst Du dies doch sofort feststellen.

                  Nur sollten dann auch auf kritische Nachfragen auch Begründungen und Argumente folgen. Das fehlt halt leider regelmäßig.

                  Wie fandest du mein Beispiel zu m. Hat es Dich überzeugt oder nicht?

                  Im Übrigen ist der Vorwurf eines "unangenehmen Diskutierens" kein Ersatz für eigene Argumente, sondern ein Ausweichen mit vorgeschobener Ausrede.


                  • Genau das meine ich!

                    Das tut sich doch kein normal strukturierter Mensch an und ich lese mir das auch nicht mehr durch.
                    Ich bin ja gar nicht konträr deiner Meinung, aber ich schäme mich schon fast dafür, weil Du so dermaßen unangenehm rüber kommst.

                    Das mag ja alles sein, dass man gaaaanz tolle Argumente und gaaanz tolle rhetorische Fragen auf Lager hat, aber Kommunikation auf einem hohen, konstruktiven Niveau läuft anders.

                    Was willst Du hier eigentlich bezwecken? So inkompetent wie Du in Gesprächsführung bist hast Du hier doch noch nie jemanden zum Nachdenken bewegt, sondern nur Leute mobilisiert die eh deiner Meinung waren und sowieso jedem männlichen Subjekt hier Recht geben oder Du hast aufgrund deiner Art Fronten verhärtet.

                    Ich arbeite in einem kommunikativen Beruf und muss bei Dir immer schmunzeln , wie Du gegen jede Regel der "guten" Kommunikation konsequent verstösst. Du bist da einfach völlig unbeleckt.
                    ich finde es ja amüsant!

                    Schönen Abend Dir noch!

                    • Davon das Du einen "kommunikativen" Beruf hast zeigts Du aber nur sehr wenig.

                      Ist Dir aufgefallen, dass Du wieder jede Frage ausgewichen bist?

                      Einzig und allein dass Du meiner Meinung "nicht konträr" bist ist Deinem Beitrag zu entnehmen.

                      Lernt man in einem "kommunikativen Beruf" nicht eine eindeutige und klare Meinung äußern zu können? Oder sie zu begründen und mit Argumenten zu untermauern?

                      Statt dessen entweder nur schwammige Äußerungen wie "nicht konträr" oder "es mag sein, dass man gaaanz gute Argumente hat"(hatte ich diese denn nun oder nicht?).

                      Hast Du nicht gelernt ein klare Stellung zu beziehen? Kein klares "ich stimme da und darin zu" oder "damit stimme ich nicht zu, weil..)?

                      Nennt sich das die hohe Schule der Kommunikation?

                      Gerade in einem kommunikativen Beruf müsste man es doch lernen auch mit "schwierigen Kunden" umzugehen oder nicht?

                      Lernt man dort ständig ausreden zu (er)finden warum man nicht auf Argumente und Fragen eingeht?

                      Glaubst Du ich glaube Dir jetzt, dass Du meinen Beitrag nicht gelesen hast und deshalb nicht auf die Fragen antwortest.

                      Ein anderes Mal hast du dies damit begründet ich "könne keine Argumente erkennen" und hast deshalb die Antworten verweigert.

                      Oder Du wirfst mir ohne angesprochen zu sein vor (was erlaubt und legitim ist) keine Argumente gebracht zu haben und verweigerst selbst bei solch trivialen Punkten eine weitere Stellungnahme ob ein Argumnet vorlag oder nicht.

                      Man wirft nicht jemanden etwas an den Kopf und weigert sich dann darüber zu diskutieren.

                      Ich glaube auch nicht, dass man dies alles in einem kommunikativen Beruf so lernt.

                      Ich habe gelernt, dass Argumente, Fakten und Begründungen sich nicht ändern, egal von wem sie stammen.

                      Und auch wenn ich den Gegenüber ablehne setze ich mich in einem Schreiben, insbesondere aber in einem Schriftsatz mit den Argumenten des Anderen auseinander.

                      Auch in einem kommunikativen Beruf sollte man lernen Beschwerden von "unangenehmen Kunden" nicht mit der Begründung abzuwimmeln, dass er ein unangenehmer Kunde sei und man deshalb nicht auf seine Beschwerde reagiere oder ihm gar zuhöre egal ob er mit seiner inhaltlich Beschwerde recht habe oder nicht.

                      Auch dort sollte man lernen ( gelernt haben) die Beschwerde eines Kunden inhaltlich zu verstehen und auf sie einzugehen und mit ihr auseinanderzusetzen.

                      Ich muss noch überlegen, ob ich einen solchen Kommunikationsstil für amüsant oder für den Inhaber eines kommunikativen Berufes traurig finde.

                      Einen schönen gutem Morgen Dir noch.

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