Stellungnahme von Wulffs Anwälten

    • (1) 05.01.12 - 11:04

      Die wurde grade eben veröffentlicht, bin nicht durch mit lesen, wollte nur den Link mit euch teilen.

      http://www.redeker.de/downloads/pm/pm20120105.pdf

      • Hi!

        Schön! Der ...wieviele gibt es jetzt...4.(?) Thread zu dem weltbewegenden Thema:-)

        Ich verkneife mir jetzt einen weiteren Thread dazu und verlinke den äusserst amüsanten Artikel, über den ich soeben stolperte, einfach hier:

        http://www.wolfgangmichal.de/?p=1544

        ".....aber der Bundespräsident, mein Gott, der B-u-n-d-e-s-p-r-ä-s-i-d-e-n-t...."

        #rofl

        Entschuldigung, ich wollte nicht so laut lachen#hicks

        Grüsse

        serdes

        • und über was genau lachst du jetzt? Als jemand aus dem Ausland, der auf Deutschland sieht.

          • Ach... über so vieles....

            vor allen Dingen aber über die gewaltige Empörung die durch diese Nichtigkeit entfacht wurde....

            Das ist unterhaltsam. Das ist waschechter Boulevard. Genau wie er sein soll. Nicht hilfreich, nicht ernstzunehmend, aufgeblasen, destruktiv und von wichtigen Dingen ablenkend.

            Grüsse

            serdes

        Joa, gezwungen auf lustig gemacht. So Möchtegern tolerant. Kann ich nich drüber lachen.

        http://www.der-postillon.com/

        Darüber schon eher.

        • Es geht hier nicht um Toleranz, eher um leichte Aggressionen, denen ich mit etwas Humor und Lachen die Spitze nehmen möchte.

          Es macht mich tatsächlich ein kleines bisschen wütend, dass ernsthafte Themen an den Rand gedrängt werden und Instabilität provoziert wird, in Situationen, die eigentlich anderes erfordern würden.

          Aber wie auch immer...wenn es anderen Menschen gut tut, sich mit solchen Dingen von ernsthaften Gefahren abzulenken....bitte. Nur zu. Ist ja nicht wirklich meine Welt und nach mir die Sintflut.#stern

          Grüsse

          serdes

          • Ich meinte deinen Beitrag nicht, ich meinte den Link den du geteilt hast.

            Außerdem, kann man sich denn nicht gleichzeitg mit mehreren Themen befassen?

            • "Außerdem, kann man sich denn nicht gleichzeitg mit mehreren Themen befassen? "

              Eventuell. Könnte man theoretisch. Nur in der Praxis sieht es doch gänzlich anders aus. Da wird man von unwichtigem Geschreibsel über Wulff verfolgt und findet (wenn überhaupt) die interessanten Sachen auf der letzten Seite in der kleinsten Spalte.

              Zudem finde ich es fragwürdig so etwas Unwichtiges jetzt in dieser Situation so aufzublasen. Es ist wie bereits erwähnt nicht hilfreich.

              Die Krise ist nicht überstanden. Es werden noch immer ernstzunehmende Szenarien entworfen von drohenden Rezessionen, Massenarbeitslosigkeit, Aufständen und Möglichkeiten drohender Bürgerkriege (in Europa!) auf Grund der Wirtschaftslage. Es gibt viele Menschen, die hart daran arbeiten, dies abzuwenden, sowohl in der Politik als auch in der Finanzwelt. Doch das Vertrauen in die Politik schwindet mehr und mehr, wer (zum Teufel) ist auf die Idee gekommen, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt einen Politiker zu demontieren, in dem man Nonsense zur Staatsaffaire erhebt?

              Nun gut, es ist immerhin nur der Bundespräsident, wir können wohl froh sein, haben sich die Medien nicht jemand wirklich Wichtigen ausgesucht, um auf Kosten der Person und der Stabilität eine Schlagzeile zu platzieren.

              Grüsse

              serdes

      Herrlicher Artikel, danke für den Link!

      l-c

Hallo,
ich steuere mal diesen Link mit bei:
http://www.tagesspiegel.de/kultur/wulff-guttenberg-und-co-anleitung-zum-unfaehigsein/6016384.html
Hier wird gut, wie ich finde, über das heutige Politikgeschäft und die Ausübenden berichtet.

Die Polit-Show wird weiter gehen auch wenn die Namen der Agierenden wechseln, solange es Posten gibt dreht sich das Rad ;-)

LG marada

  • #pro

    Hast du einen Gegenentwurf zu den von Dir genannten "Posten", oder war dein Beitrag allgemein philosophischer Natur?

    Beste
    l-c

    • Hallo le-cochon,

      ich wollte den Lesern eine weitere Betrachtungsweise der Dinge aufzeigen!

      Ein Beitrag also der eher in Richtung allgemein philosophischer Natur einzuordnen ist.

      Einen Gegenentwurf für die Besetzung diverser "Posten" würde nichts bringen denn die Politiker sind ein Spiegel der Gesellschaft und wenn sich die nicht positiv weiterentwickelt dann werden es auch die Politikoberen nicht tun.
      Im Moment befindet sich die Gesellschaft wohl eher auf dem Weg in die falsche Richtung aber das ist wohl eher auch wieder eine Sache des jeweiligen Betrachters und dessen Standpunkt.

      An zwei Dinge muß man sich gewöhnen, um das Leben erträglich zu finden,
      die Unbilden der Zeit und die Ungerechtigkeiten der Menschen.
      (Nicolas Chamfort 1741-1794)

      Wohin die Karawane weiter ziehen wird können unsere Nachfahren irgendwann in Geschichtsbüchern lesen ;-)

      LG marada

      • D'accord!

        Du schriebst:
        '...denn die Politiker sind ein Spiegel der Gesellschaft'

        Immerhin das ist ja ein wunderbares Kompliment, stellt es doch jenen Grundsatz in den Mittelpunkt, nach dem die parlamentarische Demokratie gestaltet sein sollte.

        Nun liest man aber von den Kritikern öfter, die Politiker kännten sich ja selbst nicht in ihrem jeweiligen Metier aus, Sachverstand fehle, etc. pp.
        Ich denke, das ist eher das Problem der Kritiker, was du vielleicht bestätigen wirst?

        Was mir an deinen Postings allerdings ein wenig sauer aufstößt, ist der Tenor des "Ich aber sage euch..", den ich aus ihnen (vielleicht tatsächlich meiner Lesart geschuldet) herauslese.
        Dieser Defätismus, a la "Kommt sowieso irgendwie, ist schicksalsgegeben..."

        Die Geschichtsbücher werden irgendwann natürlich auch über unsere Zeit berichten, sich aber darauf zurückzuziehen, dass man selbst nichts ändern könne, was sich dann dermaleinst (Oops!) in den selbigen finden wird, halte ich auch für eine zumindest problematische Herangehensweise.
        Das stellt für mich einfach zu sehr die Abgrenzung zwischen "denen" und "uns" dar, und gerade die sollte nach dem Punkt, den ich eingangs aus deinem Beitrag zitierte ja eigentlich nicht allzu deutlich zu sehen sein.

        Beste Grüße
        l-c

        PS: Ich gebe zu, dass auch dieser Beitrag eher philosophischer Natur ist ;-)

        • Guten Abend!

          Ja, ich schrieb:
          '...denn die Politiker sind ein Spiegel der Gesellschaft'

          und Du schriebst:
          '...Nun liest man aber von den Kritikern öfter, die Politiker kännten sich ja selbst nicht in ihrem jeweiligen Metier aus, Sachverstand fehle, etc. pp.'

          Die Kritiker haben das wohl schon richtig gesehen denn auch im Alltag sehe und merke ich bei vielen Facharbeitern und Studierten das Fehlen von Sachkenntnissen.
          Man`wurschtelt sich halt durch den Job und das machen wohl auch viele Politiker und da sie oft nicht lange im Amt sind halten sie es wohl auch nicht nötig sich Sachkenntnisse anzueignen. Ehe sie die Kenntnisse gelernt haben sind sie ja auf einem neuen Posten. Da wird ein Gesundheitsminister schnell zum Wirtschaftsminister usw.

          Du schriebst:
          '..., ist der Tenor des "Ich aber sage euch..", den ich aus ihnen (vielleicht tatsächlich meiner Lesart geschuldet) herauslese.'
          Dieser Defätismus, a la "Kommt sowieso irgendwie, ist schicksalsgegeben...'

          Belehren oder zu etwas zwingen möchte ich meine Mitmenschen nicht aber anregen möchte ich sie mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich zu interessieren für viele Dinge, zu lernen aus innerem Verlangen, nachzulesen, neugierig zu sein für Vieles und wer es kann die vielen Dinge dann aus vielen Gesichtspunkten zu beleuchten.

          Bei all dem sollte aber auch kein Mensch vergessen was Herr Albert Einstein sagte:
          „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

          Du schriebst:
          'Dieser Defätismus, a la "Kommt sowieso irgendwie, ist schicksalsgegeben.'
          Erfolge gibt es, leider aber eher nur kurz. Erfolge müssen Tag für Tag neu verteidigt werden und schneller als man denkt ist man um Jahre im Kampf zurückgeworfen.
          Alles Neue ist nicht immer gut, sollte man nicht auch manches Alte beibehalten wenn es für gut befunden wurde.

          Die Geschichtsbücher haben mich gelehrt, die Menschheit sollte sehr bedacht sein mit dem was sie tut, sie sollte sich nicht auf Teufel komm raus vervielfachen. Der Mensch braucht Freiheit und Platz um seine Seele nicht krank werden zu lassen, um sich aus dem Wege gehen zu können in Notsituationen.
          Kleine Reiche wachsen zu großen Monstren und gehen dann unter, zerfallen mit Krieg in Vielfachnot.

          Es ist ein Kommen und Gehen der Großreiche, Völker erblühen und gehen unter. Ich sehe es mathematisch wie eine Endlosschleife, alles wiederholt sich immer und immer wieder in leicht abgewandelter Form.
          Kann man dagegen was tun? Ist das Schicksal? ich weiß es nicht. Klar, in den kleinen Tagesgeschäften kann man viel ändern, viel dazulernen, viel verbessern aber wenn man im Großen etwas verändern/verbessern möchte dann bedarf es einer völlig neuen Grundeinstellung zum Leben und das braucht sehr sehr viel Zeit und nicht dieser derzeitige Schnelldurchmarsch der Menschen durch ihre Existenz.

          Was nutzt die beste Medizinversorgung wenn sich die meisten Menschen diese nicht leisten können aus finanziellen Gründen.
          Was nutzt Bildung wenn die Ausgebildeten auf der Straße sitzen und ihr Wissen nicht einbringen können.
          usw., usf.

          Es ist sehr bedauerlich wenn man sieht wie Politiker nur noch von einer Wahl zur anderen denken, das ist der falsche Weg den die Menschheit da nimmt (mit Verlaub, nur meine kleine Meinung).

          Wäre es nicht schön wenn man sagen könnte, der oder die ... sind ehrenwerte vertrauensvolle und verläßliche kompetente Politiker?

          LG marada

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