11 Jährige stirbt an Methadon

    • (1) 25.01.12 - 18:09

      Eine 11 Jährige ist in Wilhelmsburg an der Ersatzdroge Methadon gestorben.im Verdacht stehen die Pflegeeltern und der leibliche Vater.Der leibliche Vater soll vor langer Zeit Drogenabhängig.
      Die Pflegeeltern streiten jeden Verdacht ab mit den worten mit Drogen haben wir nichts zutun.Es gab regelmässig Kontakt zum Jugendamt und es gab keine Hinweise auf Vernachlässigung oder Misshandlung.
      So die Nachrichten
      Mich würde eure Meinung dazu interessieren,und was denkt ihr über die Nachricht.Und findet ihr das Eltern die Ersatzdrogen bekommen Kinder haben dürfen oder nicht?Und was denkt ihr wie die 11 Jährige an das Methadon gekommen ist?
      Ich denke nicht das es ihr bewusst gegeben worden ist,ich denke das stand im Kühlschrank mit Saft und sie hat es getrunken.Ich kann mir schon vorstellen das die Pflegeeltern substituirt sind oder einer von beiden.(Substituirt heisst Ersatz bekommen).Oder das sie beim leiblichen Vater zu Besuch war und es da irgentwie genommen hat.Der Vater soll ja mal Drogenabhängig gewesen sein.Aber keiner hat ihr das mit Absicht gegeben das glaube ich nicht.Ich hoffe aufgrund der Nachricht das nicht wieder auf den Leuten rumgehackt wird, die eben in so ein Programm sind.Oder auf die Arzte die das Verschreiben,den dieses Programm kann ne super Sache sein.Und für manch ein Abhängigen die letzde Chance ein normales Leben zuführen.Leider ist das ziemlich oft so das wenn sowas passiert das die Politik wieder auf die Leute einschlägt.Obwohl ich auch sagen muss wenn man Kinder hat und so ein starkes Medikament bekommt hat man dafür zusorgen das dass in Sicherheit gebracht werden muss also weggeschlossen e.t.c

      Naja ich freue mich auf viele Meinungen

          • >wollte mal wissen wie und was manche leute denken.weil wir die in den programm sind haben die A...karte.wegen solchen nachrichten... <

            Was die Leute denken? So oder so..die Meinungen werden auch bei diesem Thema gespalten sein. Und Menschen die über ausreichend Intelligenz verfügen, lassen sich von solchen ( voreiligen) "Nachrichten" weniger beeinflussen.
            Die Anderen brauchen keine triftigen Gründe um verbal drauf loszuhauen.

      Da dies hier ja eine Diskussionsforum fuer Politik und Philosophie sein soll, gehoeren Spekulationen ueber den Tod dieses Kindes in Allgemein (oder Stammtisch).
      Immerhin werden zwei Themen angesprochen, die ich diskussionswuerdig finde: zum einen Methadonprogramme, zum anderen aber die Auswahl von Pflegeeltern.
      Ohne die Familie zu kennen, aber das Foto des Wohnhauses und die Information, dass dieses Haus in Wilhelmsburg steht, laesst mich vermuten, dass die Familie eher der unteren Sozialschicht angehoert. Da wundere ich mich mit "Peggy", der Nachbarin, warum eine solche Familie als Pflegefamilie akzeptiert wird. Natuerlich koennen finanziell benachteiligte Eltern gute Eltern sein, aber ich wuerde meine Kinder dort nicht zur Pflege wissen....

      Welche Mindestkriterien sollte eine Pflegefamilie erfuellen, Eurer Meinung nach und welche tatsaechlich?

    (9) 26.01.12 - 18:42

    Ob eine 11jährige ein Medikament einfach so mit "Saft" verwechselt? Wäre ja auch eher seltsam. Aber Spekulationen bringen an dieser Stelle niemandem was.

    Eine Freundin von mir die auch ein Kind hat wird ebenfalls substituiert. Es war ihre einzige Chance ein relativ normales Leben zu führen und das Kind zu behalten. Sie macht sich gut, versorgt den Jungen wirklich sehr gut und liebt ihn über alles. Aber mental ist sie meistens am Limit. Sie lebt in einem kleinen Ort und ist als alleinerziehende, substituierte Mutter da ziemlich stigmatisiert. Der Kleine wird darunter früher oder später leiden.

    Und deswegen sehe ich das mit gemischten Gefühlen, einerseits ist mir bewußt daß sie suchtkrank ist. Andererseits ist die Substitution für manche auch einfach zu bequem um etwas an ihrem Leben zu ändern. Bei manchen wird überhaupt zu schnell und zu hoch substituiert. Die oberste Priorität sollte langfristig doch sein die Sucht zu bekämpfen als jahrzehntelang legal Drogen vom Staat zu beziehen, vor allem wenn man Kinder hat. Wenn ich denke wie ewig lang es gedauert hat daß sie die Möglichkeit bekam eine Gesprächstherapie zu beginnen. Das Kind ist aber schon 5 Jahre alt.

    So gut man damit auch umgeht, man lebt seinen Kindern eine Substanz-Abhängigkeit vor und das wirkt sich früher oder später irgendwie aus.

    lg

    Methadon wird nie dem Patienten mitgegeben....es wird unter strenger ärztlicher Aufsicht gegeben und zusichgenommen....

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