neues von der Betreuungsgeldfront.....

    • (1) 17.04.12 - 16:51

      Ich weiß, noch ist garnix entschieden und so wie es aussieht, wird auch so bald nix entschieden....

      http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/betreuungsgeld-je-mehr-kinder-umso-hoeher-die-rente/6517496.html

      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-04/betreuungsgeld-streit-cdu

      http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/debatte-in-der-union-csu-beharrt-auf-betreuungsgeld/6520220.html

      Und wenn das Betreuungsgeld kommt, was ist dann eigentlich mit den Eltern, die Teilzeit arbeiten und nur Teilzeit eine staatliche Einrichtung nutzen?
      Bekommen die dann die Hälfte????

      • eine bestimmte Partei kotzt mich so an ,gut das ich die nie nie in meinem Leben gewaehlt zw. waehlen werde..

        Und ganz ehrlich nach Drei Jahren hat es Frau in bestimmten ereichen in ihren Beruf zu kommen ,geschweige den die betreuungszeiten die unflexible sind .
        Und viele gut auszubildenen koennen gar nicht drei Jahre zu Hause bleiben.
        Und viele frauen wollen gar nicht so abhaengig von ihrem Mann sein ,sondern sich eine Selbststaendigkeit erhalten.
        Dafuer haben viele Frauen vor uns gekaempft .
        Also weg damit ..Punkt

        lieber mehr Geld in Kitas und Krippen Ausbau,Veresserung und auch die Arbeitgeber sollten sich familenfreundlicher geben.
        und was noch wichtiger ist,das auch mehr Maenner erziehen etc.

        lg
        chris

        • Da stimme ich Dir zu, die FDP würde ich auch niemals wählen.:-p

          Es wird doch keiner gezwungen zu Hause zu bleiben. Ich frage mich, wo Deine schlechten Gefühle bezüglich der Kinderbetreuung zu Hause bis 3 Jahre herkommen. Bist Du irgendwie neidisch oder so??? Kann doch jeder machen wie er will. Fakt ist doch, dass die 150 Euro soviel zum Einkommen nicht beitragen, dass man aufgrund dessen zu Hause bleiben kann, wenn man vorher ein Gehalt hatte und danach 65% Elterngeld, womit die meisten sowieso schon gerade so um die Runden kommen.

          • Hallo,
            eben weil die 150 Euro nicht viel zum Einkommen beitragen, die Frage: Was soll das Ganze eigentlich?

            Niemandem geht es beim Betreuungsgeld tatsächlich um die Kinder, es geht lediglich darum, dass man für ausreichend Kita Plätze kein Geld zur Verfügung stellen will. Dabei wäre so manches Kind in einer Tagesstätte besser aufgehoben, als zuhause. Zumindest hätten Kinder aus sozial schwachen Familien oder mit Migrationshintergund bessere Zukunftschancen, da frühzeitig Sprachbarrieren und Bildungsunterschieden entgegengewirkt werden kann.

            • Da hast Du zweifellos recht. Aber ob gerade die wegen dem Betreuungsgeld ihr Kind nicht in die Kinderkrippe geben ist fraglich. Weil das sicher, wie alles andere, auf das ALG2 angerechnet wird und sie somit nicht mehr haben werden. Man kann auch die Leute, Betreuungsgeld hin oder her, nicht dazu zwingen, ihre Kinder in eine Einrichtung zu geben.

              • Man kann niemanden dazu zwingen, das ist richtig. Aber wird nicht mit dem Betreuungsgeld versucht, die Leute davon abzuhalten, ihre Kinder in eine Einrichtung zu geben?
                Es ist eine Sparprämie. Weil der Staat durch Leute, welche die Betreuung privat organisieren können, ja enorm viel Geld spart. Und die Leute, welche keine Großeltern haben und sich keine Tagesmutti leisten können, zahlen doppelt drauf.
                Und den Politikern ist es wurscht, dass sie damit den Kindern aus bildungsfernen Schichten die Chancen auf eine gute Bildung versauen. Denn bis diese Kinder dann mal dem Staat auf der Tasche liegen, sind die derzeitigen Politiker ja schon lange nicht mehr tätig sondern mit großzügigen Bezügen im Ruhestand.

          "Kann doch jeder machen wie er will."

          Leider ist dem nicht so, da Betreuungsplätze nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

          Grüße. Leni

          • Eben, darum wäre es doch gut, wenn die, die zu Hause bleiben müssen, weil sie keinen Platz bekommen, Geld bekommen würden. Das wäre doch gerecht, denn der Staat, bzw. die Komunen finanzieren doch die Krippenplätze auch mit. Man ist doch dann sozusagen Tagesmutter für sein eigenes Kind. Und die bekommen ja auch Geld pro Kind von der Stadt (bei uns zumindest).
            Aber ich finde die 150 Euro nicht wirklich diskussionswürdig, weil es die wenigsten in Anspruch nehmen werden, denke ich. Wegen dem Geld bleibt doch keiner zu Hause, also das reißt doch finanziell nichts raus. Und bei Hartz 4 Empfängern wird es sicher gegengerechnet, also ist das für die auch kein Anreiz.

            Und wie das ab 2013 ist, wenn es einen Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze gibt, wird sich sicher einiges ändern müßen. Weiß ja nicht, ob der Staat dann die entschädigen muss, die keinen bekommen und deshalb nicht arbeiten gehen können. Das Ziel sollte sein, dass jeder machen kann, wie er es möchte.

            • "Eben, darum wäre es doch gut, wenn die, die zu Hause bleiben müssen, weil sie keinen Platz bekommen, Geld bekommen würden."

              Nein, gut fände ich, wenn dieses Geld zusätzlich zum Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten genutzt würde. Ganz und gar nicht gut fände ich, wenn ich oder mein Mann beim zweiten Kind auf Grund von Platzmangel zu Hause bleiben müssten und dann mit 100 oder 150 Euro vertröstet werden. Da würden wir uns sehr veralbert vorkommen.

              "Das Ziel sollte sein, dass jeder machen kann, wie er es möchte."

              Genau, das wäre das Optimum.

              • Ds ist es doch, sie müßen die Betreuung so oder so ausbauen, weil man dann Klagen kann. Deshalb frage ich mich ja, ob es eine Entschädigung (nicht das Betreuungsgeld) von der Stadt gibt, wenn sie keinen Platz zur Verfügung stellen können. Man müßte doch dann den Verdienstausfall einklagen können... wäre zumindest gerecht, weiß aber nicht, ob das so wäre.

        Nee bin ich weiss Gott nich ..ich war nur sehr lange in einem anderen Land und da is es normal das Kinder ab 6 Monaten bis zu einem Jahr betreut werden ..
        und ich meine damit auch die CDU bzw. ihre scheinheilig Schwesternpartei CSU ...
        Und ausserdem git es genuegend Muetter die gar nicht so lange wegbleiben koennen oder Alleinerziehende.
        Mann muss nicht nur immer an sich selber denken ,sondern allgemein ...

    "Und ganz ehrlich nach Drei Jahren hat es Frau in bestimmten ereichen in ihren Beruf zu kommen ,geschweige den die betreuungszeiten die unflexible sind .
    Und viele gut auszubildenen koennen gar nicht drei Jahre zu Hause bleiben."

    Liest du eigentlich selbst, was du schreibst? Ich versteh deine Sätze nicht!

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