EU-Verordnung: Jährlicher TÜV für ältere Autos Pflicht

    • (1) 16.06.12 - 14:13

      Hallo,

      folgendes kam heute in den Nachrichten:

      http://www.spiegel.de/auto/aktuell/jaehrlicher-tuev-fuer-aeltere-autos-soll-laut-eu-pflicht-werden-a-839229.html

      Wie findet ihr das? Ich persönlich finde es echt seltsam und mich würde wirklich interessieren, was damit bezweckt werden soll. Vllt hat jemand eine Idee?

      vg, m.

      • Zur Korrektur: Ist natürlich noch nicht durch, sondern nur ein Entwurf.

        Ich weiß, dass viele Menschen viele Dinge entweder gar nicht wahrnehmen, oder sich nichts dabei denken oder schlimmstenfalls diejenigen, die etwas wahrnehmen und sich etwas dabei denken als Spinner oder Verschwörungstheoretiker beschimpfen...

        Die Sache mit dem jährlichen TÜV wird uns natürlich verkauft als eine Vorsichts- und Sicherheitsmaßnahme und die ist natürlich nur zu unserem Besten geplant. Das wäre nachvollziehbar und akzeptabel, wenn dann auch der Gesetzgeber die Kosten dafür übernehmen würde...

        So aber muss jeder Autobesitzer, der in die Rubrik mit den älteren Fahrzeugen fällt, die TÜV-Prüfung mal selber bezahlen. Der wirtschaftliche Aspekt dabei: Das Geld wandert von einem zum anderen... Es kann und wird aber auch passieren, dass bei den häufigeren Untersuchungen auch eher Mängel festgestellt werden, die dann entweder den Fahrzeugeigentümer in die Werkstatt zwingen (da wandert auch wieder Geld von einem zum anderen) oder dass sogar Autos still gelegt und ersetzt werden (auch da wandert wieder Geld von einem zum anderen).

        Jedes Mal, wenn Geld wandert, verdient der Staat mit (Mehrwertsteuer zum Beispiel)...

        Für so manche Leute mag das jetzt ganz sicher wie eine Verschwörungstheorie klingen und wisst Ihr was: Ich grusel mich auch schon selber #zitter

          • Der Steuerzahler ist immer der Zahlmeister, wenn der Gesetzgeber was beschließt. Was meinst Du, wer z.B. die "Herdprämie" zahlt, die der Gesetzgeber verteilen will?

            Bei den älteren Autos könnte der Gesetzgeber aber auch beschließen, dass der regelmäßige TÜV bereits durch die jährliche KFZ-Steuer bezahlt ist. Für den Fahrzeughalter würde sich die Mehrbelastung dann nur auf notwendige und vom TÜV verordnete Instandsetzungen beschränken...

            • *Der Steuerzahler ist immer der Zahlmeister, wenn der Gesetzgeber was beschließt.*

              Sach bloß.

              Wäre nur schön gewesen, hättest du das bei deiner Antwort auf den Eröffnungspost bedacht.

              Du machst es dir aber lieber weiter einfach:

              *Bei den älteren Autos könnte der Gesetzgeber aber auch beschließen, dass der regelmäßige TÜV bereits durch die jährliche KFZ-Steuer bezahlt ist.*

              Wo ist der Unterschied zu deinem ersten Vorschlag ("Der Steuerzahler soll aufkommen")?

              Die zusätzlichen Kosten für die TÜV Prüfer fallen doch trotzdem nicht vom Himmel? #aha
              Oder wolltest du die KFZ-Steuer für ältere Autos erhöhen?
              Dann können die Besitzer älterer Autos auch gleich den TÜV bezahlen.

      • "Jedes Mal, wenn Geld wandert, verdient der Staat mit"

        Also wir. Wo ist das Problem?

        • Wir sind der Staat? Welch romatische Vorstellung. #augen Wenn WIR der Staat wären, dann könnten WIR auch entscheiden, was mit diesem Geld gemacht wird. Nachdem aber z.b. das Betreuungsgeld trotz Widerstand durchgesetzt wurde (Umfragen dazu wurdne ja gemacht), kann ich nicht behaupten, dass WIR der Staat sind.

          Und frag doch mal die Bevölkerung alias "den Staat" wie sie den jährliche TÜV finden. Sollten sie nicht alle JA schreien, weil sie ja daran verdienen?

          "Also wir. Wo ist das Problem?"

          Linke Tasche -> rechte Tasche. #aha

          Wenn ich (wir als Bürger) entscheiden kann (können), wofür Geld eingenommen + ausgegeben wird, ist das kein Problem. Ich (wir als Bürger) kann (können) es aber nicht entscheiden. Zumindest nicht in entscheidendem Maße (maximal über die Politik, die wir wählen, wenn wir denn wählen gehen und bei der Wahl nachdenken, wo wir unser Kreuz machen).

      Waer's dir lieber wenn nicht verkehrs-sichere Autos laenger auf der Strasse unterwegs sind? Je frueher ein Mangel festgestellt und behoben, bzw falls nicht behebbar das mangelhafte Auto aus dem Verkehr gezogen wird, desto besser.

      • Das ist doch an den Haaren herbei gezogen. Nicht jedes alte Auto fährt im Jahr 50.000 Km und hat entsprechenden Verschleiß.

        Von mir aus soll man eine Regelung erfinden, die sich an der Laufleistung orientiert.

        Alles andere ist nur wieder Abzocke. Schade, dass das scheinbar nicht alle verstehen.

        Wäre schön, wenn der Staat auch so denken würde, aber dem geht es hierbei nur um´s Geld, glaube mir ;-)

        Das ist ähnlich wie Tempo 30 in der Stadt, soll ja jetzt auch zur Debatte stehen. Warum? Na weil´s sich finanziell lohnen würde, aber wie...#sorry

        • (15) 18.06.12 - 07:23

          Also wäre echt für Tempo 30 in der Stadt.
          Vllt fahren dann die leute wenigstens 50.
          Hier sind viele 30iger Zonen, aber es gibt trotzdem sehr viele, die um einiges schneller fahren. Das ist mir echt unbegreiflich.

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