"Sicherheit geht vor"

    • (1) 19.10.12 - 11:46

      Hi in die Runde,

      nachdem ich die Diskussion über das verunglückte 2jährige Kind in Trauer und Trost gelesen habe, bewegt mich eine Frage:

      Geht bei euch Sicherheit immer vor? Wenn ja, vor was?
      Versucht ihr tatsächlich alle Eventualitäten zu entdecken und abzusichern?

      Ich muss ganz klar sagen, so läuft das bei uns nicht. Ich könnte das, selbst wenn ich wollte, gar nicht leisten.
      Für mich gehören Risiken zum Leben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass noch viel Lebensqualität bleibt, wenn man seine ganze Energie darauf verwendet, alle Gefahren zu entschärfen. Das sehe ich so für mich und genauso für die Lebenswelt meiner Kinder.

      Damit es kein Missverständnis gibt, ich bin kein risikofreudiger Mensch: Kein Extremsport, kein schnelles Auto, keine Spielleidenschaft.

      Ich habe vor ein paar Wochen mal wieder "Ferien auf Saltkrokan" gelesen. Da gibt es eine Geschichte, in der sich ein paar Kinder mit einem Boot im Nebel verirren. Natürlich machen sich die Erwachsenen Sorgen, aber sie nehmen es dennoch mehr (oder auch weniger) gelassen hin. Aber dass die Kinder mit dem Boot unterwegs sein dürfen ist keine Frage. Das ist das normale Leben.
      Ist das nur "Astrid-Lindgren-Phantasie"? Oder spiegelt sich da eine reale Erfahrung?
      Für mich sind Astrid-Lindgren-Geschichten der Inbegriff der "Glücklichen Kindheit". Gehört zu einer glücklichen Kindheit notwendig ein liberaler Umgang mit Gefahr?

      Wie seht ihr das?

      LG Helga

      • Hallo,

        zu dem thread im Forum Trauer und Trost kann ich nur nochmal sagen: Es ist furchtbar, was dort passiert ist und die Schuldigen müssen sich dafür verantworten. Wobei ich denke, dass da mehr schiefgelaufen ist, als "nur" 2 unachtsame Erzieherinnen. Dennoch passieren solche Unfälle - so schlimm sie auch sind. Und zu behaupten, einem selbst würde das nicht passieren: Tja, das finde ich unglaublich überheblich.

        Ich selbst versuche schon, Dinge voraus zu sehen, allerdings laufe ich nciht mit einem "Oh gott, was wird uns heute nur wieder alles passieren" durch die Gegend. Da wird man ja dumm, wenn man den ganzen Tag nur versucht, alles so sicher wie möglich zu machen. Mal abgesehen davon, was man seinen kindern da mit auf den Weg gibt, wenn man ständig vor allem "Angst" hat.
        Und ich versuche auch, meine eigene Angst zurückzustellen und (derzeit nur) meinem Sohn, gewisse Freiheiten zu gönnen. Er ist 6. Und er darf auch schon mal eine Stunde allein zu hause bleiebn oder allein mit seinem Freund zum Spielplatz laufen. klar mache ich mir meine Gedanken udn bin immer wieder froh, wenn er wohlbehalten wieder bei mir ist. Aber auch ich muss lernen, langsam loszulassen. Ihm Stück für Stück ein kleines bißchen Verantwortung zu übergeben, denn nur so kann er lernen, damit umzugehen. Denn sind wir mal ehrlich: In 3 oder 5 Jahren wird es mit MEINEN Ängsten um ihn ja nicht besser. Wenn es also danach geht, könnte ich immer "Ausreden" finden, warum er dies oder jenes jetzt nicht machen darf. Von daher lass ich ihn auch jetzt schon, kontrolliere aber natürlich viel strenger (rufe z.B. zwischendurch zu hause an, wenn er allein ist) . Aber nur so kann ich Vertrauen auf- und meine Ängste Stück für Stück abbauen, als wenn ich sage: So, jetzt bist du 10, jetzt darfst du "alles" allein machen.
        und was die Fehler anderer gegenüber meinen Kindern betrifft: Die TM hat meiner Tochter vorgestern versehentlich das falsche Medikament in einer zu hohen Dosis verabreicht. Klar könnte ich jetzt rum wettern und behaupten, das mir sowas nciht passieren würde. Aber erstens hat sie sehr umsichtig reagiert und wir konnten sehr schnelle klären, obs schädlich ist oder nicht. Ich kann ihr also vertrauen, dass sie mir einen Fehler "beichtet" udn mir nicht verschweigt. Und zweitens bin ich auch froh, dass sie überhaupt bereit ist, ohne ärztliches Attest Medikamente zu verabreichen. Hätte ich sie zur Schnecke gemacht, könnte sie mir das Leben zukünftig deutlich schwerer machen, indem sie be jedem Husten eine Arztbescheinigung verlangt. Ich denke, sowas ist immer eine Gratwanderung. Aber wenn ich meine kinder vor anderen schützen will, weil nur ich alles richtig machen, dass muss ich sie allein zu hause betreuen. Dann ist es nämlich MEIN Fehler;-)

        vg, m.

        • Hi,

          die egenen Ängste sind bestimmt ein ganz wichtiger Faktor bei der Frage, wieviel Gefahr man seinen Kindern zumutet.
          Ich denke auch, dass man den Kindern eine große Last mitgibt, wenn man ihnen die eigenen Ängste aufbürdet.
          Natürlich brauchen kleiner Kinder mehr Schutz als ältere. Ich vermute, alle werden dir zustimmen, dass Kinder in die Verantwortung, selbst auf sich aufzupassen, hineinwachsen müssen.

          Die Frage, die mich umtreibt geht noch in eine andere Richtung:
          Brauchen Kinder das Risiko und die Erfahrung von Gefahr um sich zu entwickeln?
          Und als zweite Frage:
          Warum konnten Eltern das früher besser aushalten als wir heute? Oder stimmt das gar nicht?

          #danke

          LG Helga

          • hallo,

            nun ja: was bedeutet denn "Erfahung von Gefahr"? Haben die Kinder in deinem Beispiel die Gefahr denn schon tatsächlich erkannt? Sie haben sich verirrt. Aber wußten sie, was hätte passieren können? Das bezweifle ich ehrlich gesagt.
            Selbst mein Sohn weiß, dass er von einem Auto angefahren werden kann. Aber ist ihm die Gefahr tatsächlich bewußt? Ist sie überhaupt uns Erwachsenen bewußt? wenn ich sehe, wieviele Menschen trotz warnung ins Meer gehen, wieviele Menschen einfach hinter der tram die Schiene überqueren, wievile deutlich schneller fahren, als erlaubt... Wir wissen sicher, was passieren kann, aber ich denke die Gefahr ist vielen nicht bewußt, weil sie sich noch nie in einer wirklich brenzligen Lage befanden.
            Von daher glaube ich nicht, dass die Gefahr tatsächlich vorhanden sein muss, demit mein Kind sich richtig entwickelt. Aber er muss eigenen Erfahrungen machen dürfen udn sehen, dass er allein bestimmte Dinge meistern kann. Dazu benötigt er Freiraum.
            Und ob Eltern das früher besser aushalten konnten? Vermutlich schon, woran das leigt, kann ich aber nicht wirklich sagen. Ich mein: Wer sieht heute noch in der Stadt kleinere kinder (6 Jahre z.B.) allein auf dem Spielplatz spielen? Meist sitzen die Mütter in der Nähe. Ich war in dme alteer schon allein draußen. Warum das so ist? Naja, zu einem wird einem durch die Presse suggeriert, dass unsere kinder sich ständig in gefahr befinden (Kinderschänder etc.). Zum anderen sind die Menschen rücksichtsloser geworden. Jeder achtet nur auf sich, keiner hilft mehr dem anderen... Vllt liegt es daran, dass man lieber selbst aufpasst.

            vg, m.

            • Hi,

              "Haben die Kinder in deinem Beispiel die Gefahr denn schon tatsächlich erkannt?"
              klares "Ja". Sie waren mit dieser Gefahr vertraut.

              "...ich denke die Gefahr ist vielen nicht bewußt, weil sie sich noch nie in einer wirklich brenzligen Lage befanden."
              Ich denke, dass ist ein wichtiger Punkt. Kann es sein, dass wir (Eltern und unsere Kinder) mit Gefahr nicht bzw. schlecht umgehen können, weil uns die Erfahrung damit fehlt?

              Dann braucht's vielleicht doch, "dass die Gefahr tatsächlich vorhanden sein muss, demit mein Kind sich richtig entwickelt." #gruebel

              Schönen Abend und

              LG Helga

      Hallo,

      die Zeit von Astrid Lindgren als Beispiel zu nehmen, ist, glaube ich, falsch.

      Die Umstände waren anders. Die Kinder sind in einer ganz anderen Umgebung aufgewachsen, als die Kinder heute.

      Als ich mit meiner großen Schwester noch auf dem Land wohnte, sind wir natürlich draußen gewesen zum Spielen.

      Mit dem Umzug in die Stadt war das erst einmal vorbei. Meine Mutter war zwar nicht übermäßig ängstlich, aber sie behielt uns doch immer irgendwie im Auge, bis mein kleiner Bruder in die Schule kam.

      Und dann war es erst einmal meine Aufgabe und die meiner Schwester (die war zu diesem Zeitpunkt schon fast erwachsen) aufzupassen, dass ihm nichts geschieht.

      Ich versuche mein Kind so wenig wie möglich und so viel wie nötig zu beschützen.

      Und so halten es die meisten Eltern hier. Man wird hier keine 6-jährigen finden, die alleine durch die Stadt zum Spielplatz gehen oder 10-jährige, die mit dem Fahrrad auf den Sportplatz fahren.

      Ich glaube auch nicht, dass das unnötige Eingehen von Risiken irgendetwas mit glücklicher Kindheit zu tun hat.

      GLG

      • Hi,

        ich habe mich bei Astrid Lindgren bewußt _nicht_ auf Bullerbü bezogen sondern auf eine Geschichte, bei der die Gefahr von der Natur ausgeht. Diese Gefahr war vor 40 oder 50 Jahren keine andere als heute. Trotzdem kann ich mir kaum vorstellen, dass eine heutige Urbia-Mutti (mich eingeschlossen) das aushalten würde.
        Haben die Menschen damals anders getickt? Wenn ja, inwiefern?

        "Ich glaube auch nicht, dass das unnötige Eingehen von Risiken irgendetwas mit glücklicher Kindheit zu tun hat."
        Was ist ein unnötiges? Welche Kriterien gibt es dafür? Und gibt ein nötiges?

        #danke

        LG Helga

    Es ist doch immer Ansichtssache was zu vermeidbaren Risiken zählt?

    Ist es der Zaun um den Gartenteich oder ist es das Sicherheitsnetz unter der Rutsche?

    Ich denke man sollte das was man als wirkliche Gefahr ansieht versuchen zu umgehen indem man Sicherheitsvorkehrungen trifft. Dazu gehören meiner Meinung nach Helm beim Fahrrad fahren, Zaun um den Teich usw. Alles andere sind Tragödien und beschissene Zufälle.

    Das was dort passiert ist gehört in eine andere Kategorie. Warum ist es nicht möglich das eine Einrichtung für Kinder ein geeigenetes Fleckchen Rasen zum spielen hat? Ich finds unmöglich das sie mit den Kindern auf dem Parkplatz spielen müssen. Warum wird durch die Gemeinde dieses Loch im Zaun nicht repariert, wenn man doch weiß das dort eine Kita grenzt? Dann muss eben solch ein zaun gebaut werden der nicht einfach runtergetrampelt werden kann.

    • Ea ist halt 100000x nichts passiert und jede Eventualität kann man einfach nicht absichern.

      Es wird überall eine Ausflug hin gemacht, wo man nicht jeden Stein umdreht, um zu prüfen, ob es evtl. eon Problem geben wird.

      Wie war das mit diesem Schacht im Wald? Jetzt ist es ein Parkplaz -wo seid Jahren gespielt wird und nichts ist passiert...

      Unfälle passieren und das ist schon schrecklich genug!
      Nirgends können Kinder 100 % sicher sein. Sogar wenn die Mutter ihr Kind 5 sec aus den Augen läßt, kann es überfahren werden.

      Lisa

ich kann mich deinen gedankengängen anschließen

ich bin grundsätzlich sehr auf (vermeintliche) sicherheit aus
wir sind für (fast ) jede Eventualität versichert, ich versuche unnötige riskien zu vermieden, ich fahre immer vorsichtig, niemals auch nur würde ich einen schluck alkohl trinken, wenn ich fahren müßte, ich betreibe keinen extremsport und bin auch sonst ein eher vorsichtiger mensch

ABER: ich versuche mir dennoch so viele freiheiten zu bewahren, auch wenn diese riskien bergen, denn sicherheit um den preis der massiven einschränkung von feiheit wäre genau das gegenteil dessen was ich mit der sicherheit erreichen wollte

und seit ich kinder habe sehe ich das jeden tag: ich muß bereit sein los zu lassen und ich muß bereit sein risiken einzugehen.
ich muß meinen kindern etwas zutrauen, auch wenn das die sicherheit immer ein wenig schmälert zu gunsten von selbständigkeit und freiheit.

ich lebe glücklicherweise (und gezielt) in einer ecke, in der kinder auf der straße spielen können, in der 4 jährige mit dem fahrrad alleine draußen unterwegs sein können, in der kinder viel zeit und gelgenheit haben unter sich zu sen und dinge auszuprobieren .

wenn ich an meine kindheit denke, dann sind das sehr viele situationen, die hätten ins auge gehen können - und die aber glücklicherweise gut gegangen sind, aus denen ich viel gelernt habe und die für mich "unbeschwerte kindheit" bedeuten.

das möchte ich nicht missen und ich möchte s meinen kindern nicht vorenthalten

natürlich muß eine relaistische riskio- nutzenabwägung auch eine rolle spielen.
wie hier ebenfalls vor kurzem zu lesen sind natürlich seile- so toll sie auch sein mögen, an eienr rutsche befestigt und um den hals eiens kindergartenkindes gewickelt ein soo großes sicherheitsrisiko, daß der nutzen in keinem verhältnis stehen kann

ob in dem von dir angesprochenen fall der nutzen des ausflugs und die abschätzung der risiken in einem angemessenen verhältnis zueinander standen kann ich nicht sagen- aber daß unfälle auch dann passieren, wenn man versucht alle riskien zu umgehen, das dürfte jedem, der kinder hat, klar sein

  • Hi,

    danke für deine Antwort.

    Was das Loslassen der Kinder angeht, sind wir uns wohl einig.

    Warum konnten Eltern es vor ein paar Jahrzehnten so viel besser aushalten, dass sich ihre Kinder möglicherweise in Gefahr begeben?
    Was fehlt "uns" Eltern heute, dass "wir" es so schwer können.

    Über den angesprochenen Fall selbst, wollte ich mich gar nicht äußern, aber die Diskussion darum fand ich sehr bezeichnend.

    Schönen Abend und

    LG Helga

    • hmmmm schwierige frage

      ich glaube unserer elterngeneration ist noch mit sehr viel unsicherheiten aufgewachsen
      meine eltern sind kurz nach dem krieg geboren.
      das sterben, reale gefahren all das war noc hsehr viel präsenter im leben der menschen
      jede familie hatte verlust durch krieg und vertreibung, die säuglingssterblichkeit war höher, die alten starben noch in mitten der famlie, hunger, flucht, krankheiten die tödlich vrliefen waren irgendwo nocht merh "normalität"

      und auf de einen seite eben die normalität der "unberechenbarkeit" auf der anderen seite traditionen die einem halt gaben. es war realtiv klar, wann ein kind zum kreis der erwachsenen dazugestoßen ist (in der protestantischen gegend meiner eltern mit der konfirmation z.B.)

      wir sind doch die erste generation, dei mit nur sehr wenigen geschwistern aufwuchs, deren mütter (in westdeutschland) das ideal der "hausfrau und mutr" hatten und damit (häufig) genug zeit sich sehr intensiv um die wenigen kinder zu kümmern.
      das ganze hat sich jetzt noch potentiert
      reale gefahren werden imemr weniger
      kinder wachsen so sicehr auf wie niemals zuvor in der menschheitsgeschichte
      und gleichzeitig wächst die angst.
      denn auch das ist ein menschliches phänomen.
      haben wird etwas sicherheit erlangt (geld, gesundheit, lebensstandart..) dann geht das sofort einher mit der angst vor dem verulst

      und so bangen wir eltern nun um die sicherheit unsereres nachwuchses. wir haben viel zeit und energie und wenig kinder auf welche diese gerichtet ist,

      dazu kommt die neue möglichkeit sich zu informieren.
      wir menschen waren sicher schon immer darauf bedacht, etwas über potentielle gefahen zu erfahren, die unserer nächsten erlebt haben
      nur sind die "nächsten" dank boulevard-medien oder internet plötzlich 6 milliarden menchen und täglich können wir über gefahren, unfälle, gewalt, unglücke und riskien lesen und hören.

      das regt ins uns das gefühl, daß wir direkt bedroht sind, auch wenn uns rein kognitiv klar sein müßte, daß die chancen sehr gerin sind, opfer eines gewaltverbrechens, eiens flugzeugabsturzes .. zu sein-
      da wir diese immer wieder miterleben (zeitung, internet, fernsehen, bücher,...) erscheint es uns näher und das kostbarste was wir haben (unserer kinder) damit in permanenter gefahr

      nun ja- meien kurze theorie dazu....

hmm, also wir haben ein Treppengitter und Steckdosenschutz aber wenn wir auf den Spielplatz sind und Lisa sich eine Hand voll Sand in den Mund steckt renne ich nicht gleich mit ihr zum Kinderarzt weil sie sich dadurch nun irgend eine Seuche eingefangen haben könnte. Hinfallen gehört zum Laufen lernen. Natürlich nehme ich sie dann in den Arm und trockne die Tränen, aber danach ist wieder alles gut und Lisa versucht es erneut.

Die Geschichten zeigen die Welt udn die Abenteuer wie die Kinder sie sehen. Sie machen sich keine Srogen wenn sie mit einem Boot im Nebel alleine unterwegs sind, das tun nur die Erwachsenen. Kinder können mögliche Folgen noch gar nicht so richtig einschätzen aber diese Bücher sind mehr aus der Sicht der Kinder geschrieben. Da ist es dann gar nicht so schlimm wenn Pippi am Steuer ihres Schiffes einschläft, das Schiff fährt dann einfach von alleine dahin wo man hin will und mit einem selbstgebastelten Flugzeug über einen Vulkan fliegen ist auch kein Problem. Ich als Mutter würde daneben stehen und die Hände über den Kopf zusammen schlagen.

Deswegen glaube ich bei den Geschichten nicht so ganz, dass die Erwachsenen sich nur wenig Sorgne machen und gelassen sind, die Kinder nehmen das nur nicht so schlimm war.

Sicherlich gehören kleine Abenteuer zum Leben dazu, aber deswegen lasse ich mein Kind noch lange nicht mit einem Scharfen Schälmesser spielen und hab den Medizinschrank zugeshclossen. Gewissen Risiken MUSS ich einfach verhindern damit ICH mich gut fühle.

Das wiederum liegt jedoch bei jedem in einem anderem ermessen. Der aktuelle Kaiser von Japan ist der erste Kaiser von Japan, der Fahrrad fahren lernen durfte. Den anderen war das verboten damit sie sich nicht verletzten. Da haben die sich bestimmt was bei gedacht und Fahrrad fahren ist ja nun wirklich nicht gerade ungefährlich, aber mein Kind wird es trotzdme lernen dürfen und die meisten anderen Kinder bestimmt auch. Jeder hat da so seine eigene Grenze.

Gruß

Karin

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