Wahltrend

    • (1) 24.10.12 - 15:32

      Ich weiß, dass Umfragewerte nicht 100%ig verbindlich sind, aber sie sind doch ganz unterhaltsam. Was ist denn Eure Meinung zum aktuellen Stand? Der RTL-Wahltrend sieht aktuell folgende Verteilung:

      CDU / CSU: 38%

      FDP: 3%

      SPD: 27%

      Grüne: 12%

      Linke: 9%

      Piraten: 5%

      Sonstige: 6%

      http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-rtl-wahltrend-fdp-sackt-auf-3-prozent-1914361.html

      Andere Umfragen geben etwas andere, aber doch ähnliche Werte an. Manche sahen die Piraten bei 4% und die SPD bei 28%, aber für Grüne, Linke und vor allem für die Union scheinen die Zahlen stabil zu verharren.

      Was glaubt Ihr, versinken die Piraten wieder in den Fluten und müssen wir uns vor der FDP fürchten? Vielleicht zieht Rösler die FDP ja bewusst soweit in den Keller, um sozusagen Anlauf zu nehmen. Wenn er dann abspringt, dann schnellt sie in die Höhe wie ein abgeschossener Pfeil und überholt damit vielleicht sogar noch die SPD?

      Sollten die Piraten und die FDP an der 5%-Hürde scheitern, stehen die Zeichen wohl auf Rot / Grün.

      Hallo,

      abgerechnet wird am Wahltag.

      Deswegen halte ich diese sogenannten Wahltrends für völlig obsolet.

      Außerdem sollte sich ein Wähler nicht davon beeinflussen lassen, sondern für das stimmen, was er für richtig hält.

      Ich hoffe auf Schwarz, Schwarz-Gelb oder höchstens noch Schwarz-Rot. Letzteres aber nur unter Vorbehalt.

      GLG

        • Hallo,

          wenn sich Röschen & Co. auf den letzten Drücker noch ein bisschen zusammenraufen, wird das vielleicht noch was.

          Allerdings muss ich gestehen, dass ich im Moment daran nicht zu denken wage.

          GLG

          • Schade, dass die CSU nicht ohne die CDU kann...CSU/FDP wäre mir am liebsten!!!

            Piraten sind Mist und Dünnschiss 90 die Grünen kann ich auch nicht leiden.

            Jedoch ist mir alle lieber als irgeindeine Koalition mit SPD Beteiligung. Der STeinbrück privatisiert erst die Banken als Finanzminister und nun will er sie am liebsten wieder alle verstaatlichen... Nich, dass andere Politiker besser wären aber dieser Mensch ist mir grundsätzlich ziemlich unsympatisch.

            #schwitz

            • "nun will er sie am liebsten wieder alle verstaatlichen..."

              Welche "alle" Banken will er denn verstaatlichen?

              • alle die er als finanzminister erfolgreich "privatisiert" hat... Er will seine eige Reform rückgängig machen dieser Lausbub!

                • bitte etwas konkreter, denn sonst können wir Deinen Irrtum nicht aufklären.

                  • Ist es nicht so, dass er als Finanzminister die Banken dereguliert hat? Und nun will er, dass sie die Privatkundengeschäfte komplett von restlichen bankengeschäft trennen und zudem eine "private" Vorsorge für schlechte Zeiten (wie wir sie im moment haben) treffen. Auch er, hat maßgeblich als Finanzmister daran mitgewirkt, dass der Staat für Banken haftet.

                    • "Ist es nicht so, dass er als Finanzminister die Banken dereguliert hat?"

                      So ist es - aber Deregulierung ist etwas anderes als Privatisierung - und wohin uns diese Deregulierung geführt hat ist ja nun bekannt.

                      "dass sie die Privatkundengeschäfte komplett von restlichen bankengeschäft trennen"

                      Trennen will er (sofern man das für glaubwürdig hält) Investementbanking und Einlagengeschäft. Das klingt auf den ersten Blick vernünftig, führt aber zu der Frage, wie sich Investementbanking und "normales" Kreditgeschäft sinnvoll abgrenzen lassen.

                      ""private" Vorsorge für schlechte Zeiten"

                      Eigenkapitalquote ist wohl das Stichwort. Wo liegt denn das Problem, wenn die Personen und Organisationen die Risiken eingehen auch für diese geradestehen sollen? Das ist eigentlich sogar ein liberaler Gedanke.

                      "Auch er, hat maßgeblich als Finanzmister daran mitgewirkt, dass der Staat für Banken haftet."

                      Das ist korrekt! - und zwar auf eine für die Bevölkerung ungünstige und teure Art und Weise! Allerdings wurden damals sowohl Merkel als auch Steinbrück hinters Licht geführt.
                      Ackermann waren sie beide nicht gewachsen.

                      Durch einen Kanzler Steinbrück würden sich die Verhältnisse vermutlich weder verbessern noch verschlechtern.

                      • "Durch einen Kanzler Steinbrück würden sich die Verhältnisse vermutlich weder verbessern noch verschlechtern."

                        Auf die banken bezogen mag das so sein... Für mich bzw. meine Familie (mein Mann+Ich) käme eine SPD Mehrheit ungelegen (um es freundlich auszudrücken)! ;)

                        • Ich weiß zwar nicht genau, warum eine SPD-Mehrheit ungelegen käme, aber
                          die aktuellen Ankündigungen von Steinbrück stehen im Gegensatz zu seinen Taten der Vergangenheit. ich glaube eher an Taten als an Ankündigungen.

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