Vergewaltigungsopfer von katholischen Kliniken abgewiesen

    • (1) 17.01.13 - 14:06

      Hallo zusammen,

      Heute gehört

      http://www1.wdr.de/themen/panorama/vergewaltigungsopfer100.html

      Wann wird dieser Verein endlich seine Einstellungen überdenken und ändern?

      Diese Behandlung muss ein Schlag in das Gesicht des Opfers sein

      Gruß

      Ariane

      • Mh... Das sind nunmal katholische Kliniken. Genauso würde eine arabische Klinik niemals Impfstoffe, die aus bzw. von Schweinen gewonnen werden benützen.

        Ganz klar scheisse gelaufen, hätte man aber wissen können?!

        • Hi
          Nein.
          Hätte man nicht.
          Weil es da selbst unter katholischen Kliniken keine einheitliche Regelung gibt. Weil der Träger dieser KH sagt, dass das Verbot ausschließlich die Pille danach betrifft und sich nicht Erklären kann, warum die Versorgung total abgelehnt wurde. Weil ich in der Situation vieles im Kopf hätte - aber sicher nicht auf die Idee gekommen wäre, mir den Träger des KH anzugucken.

          Wie also soll man das vorher wissen? Vorher schnell den Träger anrufen und nachfragen?

          Vielke Grüße,
          Miau2

          Ne hätte man nicht. Denn ich hätte Hilfe erwartet

        • Ja: Kichensteuer!

          • Das ist ein weit verbreiterter Irrtum!

            Die Kirche ist Träger, dass heisst nicht, dass sie eine solche Einrichtung aus eigenen Mitteln finanziert.

            95% aller Kosten der Einrichtungen der Kirche, also Krankenhäuser, Kliniken, Kitas oder Caritas-Einrichtungen bezahlt der Steuerzahler, d.h. idR die Kommune oder das Land!!!

            Mit eigenem Geld ist die Amtskirche, sowohl katholiswche als auch protestantische, nur mit rund 5% dabei!

            Das ist der eigentliche Skandal. Übrigens auch bei den tariflichen Arbeitsbedingungen. Die Kirche als Träger und damit Arbeitgeber muss sich nicht an tarifliche Abschlüsse halten!

            Ein klarer Verfassungsbruch, der eindeutlig Trennung von Staat und Kirche vorschreibt!

            • Und was machst Du, wenn die Kirchen ihre Einrichtungen schließen von jetzt auf gleich ?

              Dann schauen Staat, Land und Kommune in die Röhre und dürfen selbst tief in die Tasche greifen und ratz fatz neu bauen.
              Es gibt nämlich Richtlinien und Gesetze dazu, wie viele Krankenhäuser, etc.... pro % Einwohner zu existieren haben und einsatzbereit sein müssen.
              Ebenso wie schnell ein RTW und NEF vor Ort zu sein haben und setz das mal um wenn Johanniter, Malteser und Co. wegfallen.

              Für die Bevölkerung hätte es allerdings einen großen Vorteil, reichlich neue Arbeitsplätze die nicht ehrenamtlich besetzbar wären.

              Erstens zu teuer, zweitens nicht zeitnah realisierbar und genau aus dem Grund werden diese Einrichtungen mitfinanziert, man spart sich damit quasi größere Ausgaben und vor allem laufende Kosten für Instandhaltung, etc.... .

        Hallo,

        die Kliniken werden durch eine Stiftung finanziert.

        Nicht einmal die Diözese hat direkt etwas mit den Kliniken zu tun.

        GLG

    Klar, nach der ersten Anfrage bei einem kath. Krankenhaus hätte man wissen können dass auch das zweite kath. Krankenhaus ablehnen würde, weil die sich ja an dieselben Grundsätze halten. Aber ach, das wäre dann doch kein Skandal geworden....

    • Natürlich - das Opfer hat sich natürlich nichts anderes gedacht als: "lass uns in noch ein katholisches Krankenhaus fahren und dann machen wir da so ein richtiges Fass auf, weil die uns bestimtm auch noch ablehnen werden"

      Du meinst doch nicht im Ernst, dass man in der Situation des Opfers auch nur EINEN Gedanken daran verschwendet, ob da nun Heilig Geist KRankenhaus der was-weiß-ich-für-Schwestern dran steht oder Städtische Klinik!

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