Wertigkeit von Kindern

    • (1) 04.02.13 - 12:01

      Was sind unsere Kinder den Staat wert?

      Ich habe vier Kinder:

      1 Kinder lebt in einer Pflegefamilie auf eigenen Wunsch und die anderen 3 bei ihrer Mutter.

      Für alle vier Zahle ich Unterhalt wie ich nach den dafür vorgesehenen Tabellen muss.

      Bei den Kind welches in einer Pflegefamilie lebt zahlt der Staat den Ausgleich zum Anspruch aus der Tabelle.
      Bei den anderen dreien wird dieses nicht getan. Sie Mutter ist Harz 4 Empfängerin und siehe da mein Unterhalt für die Kinder reicht aus das sie kein eigenes Geld bekommt.

      Wie geht das? Sind die Kinder den Staat nicht soviel Wert wie das Kind was in einer Pflegefamilie lebt?

      Ich finde es komisch.

      • Vllt liegt es daran, dass auch die Mutter unterhaltspflichtig ist und damit für den Teil des Unterhaltes aufkommen muss, für welchen der Staat bei dem Pflegekind aufkommt?
        Desweiteren wird die Mutter ja auch für die Kinder ALG2 beantragt haben, sodass der Staat ja dann doch wieder für die Kinder zahlt.

        Allerdings ist das nur meine Theorie ohne Anspruch auf Richtigkeit;-)

        vg, m.

        • Ja hat Sie aber für das Kind in der Pflegefamilie bekommt diese rund 950€ pro Monat und dann siehe dir mal den Hartz 4 Satz eines Kindes an. Hallo wo sind wir hier.

          Es sind Kinder und die sollten vom Staat alle gleich behandelt werden.

          • nun ja, es ist aber schon ein Aufwand, den die Pflegefamilie zusätzlich auf sich nimmt. außerdem: Wenn mein Mann ud ich uns morgen trennen, steht den Kindern auch ein höherer Unterhalt zu, als ich für sie ALG2 bekommen würde.

            • Erfüllst du dieses Aufwand gegenüber deinen Kindern nicht den eine Pflegefamilie aufbringt?
              Ich denke das macht jeder.

              • "Erfüllst du dieses Aufwand gegenüber deinen Kindern nicht den eine Pflegefamilie aufbringt?"

                MEINE kinder sind weder bei einer Pflegefamilie noch sind sie beim Vater, sodass ich nur Unterhalte zahle. von daher stellst sich die frage oben gar nicht, denn du weißt ja nicht, was ich ihnen zukommen lasse;-)

                • ja das weiß ich. Keine Sorge.

                  Aber sei mal ehrlich ist doch schon komisch diese Wertigkeit vom Staat oder?

                  • Komisch finde ich es dann, wenn es mir niemand erklären könnte. Evtl gibt es da aber eine Überlegung zu. diese müsste man aber wissen, um es beurteilen zu können. was sagt denn dein Anwalt? zu dieser Frage?

                    Sieh den Einsatz der Pflegefamilie doch mal aus dem Blickwinkel Job. Die Familie wird dafür bezahlt, dass sie sich um Dein Kind kümmert, also einen Job erledigt. Für einen 24 Stunden-Job ist das sogar unterbezahlt.

                    • (10) 05.02.13 - 08:21

                      Da stellt sich dann aber die Frage warum die Wertigkeit der Frauen nicht höher eingeschätzt wird, die diesen Job in der Regel völlig unendgeltlich erledigt.

                      Hör dir die Urbia-Frauen und Männer da mal an, der Mann geht ja arbeiten, und die Frau macht nichts ist der mehrheitliche Tenor.

                      Und wenn die Frau arbeiten geht, dann ist sie ja noch stolz darauf, dass sie alleine den Haushalt schupft, sich um Papa's Näschen kümmert, die eigenen Kinder großzieht und die Stiefkinder noch gleich mit.
                      Inclusive der Rechtsstreitigkeiten gegenüber der Ex des lieben Mannes und seine Steuererklärung erledigen.

                      Dann wird natürlich neidisch auf die Frauen geguckt, die es wagt sich den Mutterorden und Stiefmutterorden nicht verdienen zu wollen (den man eh nicht bekommt).

                      Aber der Mann geht ja arbeiten....er ist der Held.

                      • "Da stellt sich dann aber die Frage warum die Wertigkeit der Frauen nicht höher eingeschätzt wird, die diesen Job in der Regel völlig unendgeltlich erledigt."

                        meinst du mit "wertigkeit" ein bezahlen der häußlichen kinderbetreuung durch kinderlose?

                        sollte ich dann nicht auch dafür bezahlt werden, wenn ich mein auto wasche, die strasse kehre und mein bad putze?
                        denn für all das werden jeden tag menschen bezahlt.
                        wenn ich meine katze füttere und wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, wenn ich meine freundin berate oder wenn ich mir den hintern selbst abputze?
                        denn für all das werden menschen jeden tag bezahlt

                        wir sollten davon wegkommen die wertigkeit einer tätigkeit alleine am verdienst zu messen, dann wäre uns sicher viel geholfen.

                        aber nun jeden pups zu bezahlen ist sicher der falsche weg.
                        abgesehen von anderen gründen dafür spricht schon alleien die tatsache dagegen, daß ich dann vielleicht 500€ mehr steuern zahle unddiese 500€ dann wiederbekommen dafür, daß ich kinder betreue, meinen rasen mähe und meiner nachbarin beim einkaufen helfe.

                        genau das wäre kontrapoduktiv, wenn du möchtest, daß wertigkeit nicht mit erwerbseinkommen gleichgesetzt wird

                        • Nimm das Gegenteil, es ist nicht wertlos.

                          Bzw. ist es gleichwertig wie ein bezahlter Job außerhalb der 4 Wände.

                          Und solange das Geld ein Maßstab für viele ist, werden sie es leichter begreifen, wenn sie sehen das eine Pflegemutter für die gleiche Tätigkeit, zwar unterbezahlt aber bezahlt wird.

                          Und dann nicht als Argument anführen, nur weil Vater 8 Stunden gearbeitet hat, muß er die restlichen 16 Stunden vom Tag noch zusätzlich bedüddelt werden, da die Frau mit 3 Kinder ja eh nichts gemacht hat.

                          Das beste Argument ist noch, dass die Frau die Kinder ja freiwillig bekommen hat, und von daher dies schon mal nicht als Arbeit betrachten darf. Anstrengend darf es auch nicht sein.

                          Und nur auf diese Argumentationsschiene bezog sich mein Posting, die habe ich schon häufig hier gelesen.

                          Also, nicht ich bin diejenige die die Wertigkeit in Münzen zählt.

                          • (13) 06.02.13 - 01:43

                            Erstmal ein danke an euch hier für diesen Teil der Diskussion. So stelle ich mir eine vor.

                            (14) 06.02.13 - 11:50

                            Mit euch kann man über das Thema diskutieren. Und an jeder Aussage von euch ist was wahres dran.

                            Es ist nun mal schwer für mich als Vater der getrennt von seinen Kindern lebt dieses zu verstehen warum für das eine Kinder soviel gezahlt wird und für die anderen nur ein Minimum. Denn es sind meine Kinder und ich ziehe keins den anderen vor.

                            Meine Frau ( noch ) und ich lieben unsere Kinder über alles. Sie und ich, in soweit ich dieses durch die Entfernung kann, machen das best mögliche für unsere Kinder.

                            Jeder weiß das Eltern heißt 24 Std. Arbeit für beide und nicht nur für einen.

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