Lehrer, Streik, Personalversammlung...Lernen unsere Kinder noch was?

    • (1) 17.04.13 - 07:31

      Nicht denken das ich was gegen Lehrer habe, meine Oma und Tante waren Lehrerinnen u der Opa sogar Schuldirektor, aber ich kann mich nicht erinnern das soviel die Schule wegen was auch immer geschlossen hat.

      Mein Sohn besucht in Berlin die 5. Klasse einer Grundschule (In manchen Bundesländern geht die glaube nur bis Klasse 4.) und wenn nicht gerade mal wieder eine Personalversammlung ansteht, was früher NACH DER ARBEIT war und nicht WÄREND der Arbeitszeit, dann wird gestreikt. Ehrlich gesagt Verständnis habe ich langsam nicht mehr für und frage mich" lernen unsere Kinder noch etwas"? Man muss wohl langsam als Eltern ein Recht auf Unterricht einklagen, den es besteht ja in Deutschland eine Schulpflicht.

      Zu den Streiks, bei uns in Berlin soll am 23.04. mal wieder gestreikt werden. Meine Meinung dazu, Lehrer habens sicher mit den heutigen Schülern nicht einfach u müssen sicher mehr zahlen u vorstrecken als früher (Kopien, Wandertagsgelder bei Bildungsgutscheinen, da diese am ende eines Monats erst beim Direx eingereicht u wiedergeholt werden können usw), aber dennoch haben sie diesen Beruf gewählt u werden auch nicht schlecht für bezahlt, das sie meist Mittags schon nachhause können, Arbeit zuhause erledigen möglich ist, Ferien haben u auch extra Tage vor den Sommerferien um sich aufs neue Schuljahr vorzubereiten. Mann Lehrer so schlecht gehts euch doch gar nicht!!!!!!!

      Und das die Gehälter Bundesweit gleich sein sollen, kann schon mal wegen der unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Bundesländern garnicht funktionieren. Ist doch logisch das ein Lehrer in Bayern mehr verdient als in Thüringen, dafür kostet das leben in Bayern auch mehr als in Thüringen.

      So liebe Urbianer musste dem mal Luft machen, ist eben meine Meinung dazu

      LG#winke;-)

      • DA möchte ich meinen Senf als "Nicht-Lehrerin" und "Nicht-Mama" aber mit einem großen Lehrerbekanntenkreis (wo die alle herkommen #kratz) dazugeben:

        1. Streiken tun überwiegend die nichtverbeamteten Lehrer, die finanziell ganz anders bezahlt werden als verbeamtete Lehrer.
        2. Dieses "die haben ja eh ein ganz leichtes Leben und einen ganz leichten Job - vor allem in Bezug auf die Arbeitszeiten"-Gerede... scheinbar hast Du vom Leben Deiner Tante nicht viel mitbekommen, oder wann war die beruflich tätig? Heute werden ganz andere Ansprüche an die Lehrer gestellt: nicht nur lehren, bitte schön auch erziehen, psychologisch unterstützen, helfen und in wirklich jeder Schulform gibt es Kinder, bei denen engagierte Lehrer sich sehr einsetzen müssen, da von Haus aus irgendetwas in Schieflage ist.

        3. Mit den Plänen zur Inklusion wird den Lehrern nun etwas zugemutet, das langfristig darauf hinauslaufen wird, dass unsere Kinder den kürzeren ziehen (dagegen sollten die Lehrer auch mal auf die Straße gehen ;)).

        Klar ist es nicht doll, wenn die SChule ausfällt - aber ein bisschen mehr "Hinschauen" auf das, was ein Lehrer so leistet, wäre auch nicht übel, denn nicht jedes Kind ist so wie das eigene ;)

        LG

        Hallo,

        "Und das die Gehälter Bundesweit gleich sein sollen, kann schon mal wegen der unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Bundesländern garnicht funktionieren. Ist doch logisch das ein Lehrer in Bayern mehr verdient als in Thüringen, dafür kostet das leben in Bayern auch mehr als in Thüringen."

        Gleiches Geld für gleiche Leistung.

        Der Lehrer in Thüringen leistet nicht weniger als der in Bayern und dass das mit den Lebenshaltungskosten ein Märchen ist, wissen inzwischen auch viele Bayern. Warum kommt diese Erkenntnis in Berlin nicht an?

        • Weil es für andere viele andere berufe auch nicht so ist....also ich kenne leute in bayern u habe verwandschaft in thüringen. die leute in bayern zahlen egal ob für lebensmittel o miete mehr als wir hier in berlin u meine verwandschaft nähe gera zahlt weniger miete u hat weniger lebenshaltungskosten u mit dem lohn ist es genauso. bayern mehr gehalt u thüringen weniger....nix mit ausgedacht also, sondern real:-p

        • Also ich wohne auch "in der Naehe von Gera" und kann dir versichern, dass es selbst hier auf dem Land innerhalb von 10 Kilometern deutliche Unterschiede in den Lebenshaltungskosten gibt! Ich beziehe mich jetzt nur auf die Miete: wir hatten uns 2 Wohnungen angesehen, etwa gleich gross aber bei der Kaltmiete mit einem Unterschied von ueber 100 Euro #schock Beides Kleinstaedte, 10km auseinander... Weiter gin es dann mit der teureren PKW-Versicherun (anderer Landkreis - anderer Regio-Tarif), der miserablen Verkehrsanbidung (oeffentlicher Nahverkehr: so gut wie nicht mehr vorhanden), den Einkaufsmoeglichkeiten (wenn ich nur E*deka erreiche, leb ich wesentlich teurer als wenn ich bei A*ldi einkaufen kann).
          Was ich damit sagen wollte: man kann nicht direkt sagen, dass ein Bundesland "sowieso" guenstiger ist, wenn es innerhalb diesem schon solche Unterschiede gibt. Und solange selbst der oeffentliche Dienst so unterschiedlich zahlt, kann man auch in der Privatwirtschaft noch lange auf gleiche (aehnliche) Loehne warten.

          wenn deine logik stimmt hält niemand die menschen in bayern davon ab umzuziehen...

          auch in bayern gibts ländliche gegenden, wo die mieten nicht horrend sind. udn auch in thüringen gibts städte, in denen die mieten teuer sind.
          meine mutter hat 20 jahre nach der wende endlich das angleichende gehalt bekommen. für 20 jahre gleiche arbeit (eigentlich ja sogar mehr, wenn man bedenkt, was für eine leistung die lehrer nach der wende erbracht haben, um das neue schulsystem zum laufen zu bringen) weniger lohn, das ist beschämend! denn das bedeutet am ende auch weniger rente. der bayrische lehrer kann sich dann in der rente den winter in mallorca gönnen udn der in thüringen bleibt dort. sehr gerecht;-)

    "Und das die Gehälter Bundesweit gleich sein sollen, kann schon mal wegen der unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Bundesländern garnicht funktionieren."

    Ja, das behaupten vorwiegend FDP- und Unionswähler. Wenn Deutschland aber nun endlich mal EIN Deutschland werden soll, dann müssen die Löhne und auch die Renten hier wie dort gleich hoch sein. Nur, wenn wir weiter ein gespaltenes Land wollen, reiten wir weiterhin auf den Vorzügen einer Ungleichbehandlung herum.

    "Ist doch logisch das ein Lehrer in Bayern mehr verdient als in Thüringen, dafür kostet das leben in Bayern auch mehr als in Thüringen."

    Nee, das ist nicht logisch, sondern schlecht. Mir erschließt sich auch nicht, welchen Vorteil es haben sollte, wenn Menschen für die gleiche Arbeit hier soviel und dort soviel verdienen. In MeckPomm zum Beispiel sind die Löhne sehr niedrig. Für jeden Unternehmer muss das ein Traum sein. Und doch sehe ich nicht, dass da jetzt massenhaft neue Firmen entstehen. Warum wohl? Was hingegen passiert, ist die massenhafte Abwanderung von Arbeitskräften (wer abwandern kann). Was bleibt sind "blühende Landschaften" und das auch noch im wahrsten Sinne von Kohls Worten.

    • da hast recht, wenn eins werden solle dann muss das gesamtpaket mit rundherum stimmen u alles angeglichen werden, dann passt das auch mit löhnen u renten, so ist immer eine ungerade vorhanden u einer fühlt sich benachteiligt. in berlin iist es besonders schlimm, wer im osten der stadt ackert hat weniger als der im westteil der stadt arbeitet u das ist selbst in meiner firma so. eine stadt u dennoch so ungleich.

      lg#winke

So richtig aufgepasst hast du in deinem Deutschunterrricht vor ein paar Jahren auch nicht, oder?

So viele Rechtschreib- und Grammatikfehler und sich dann über das heutige Schulsystem aufregen.

Vielleicht solltest du dich auch mal mit den Gehältern von Lehrern auseinandersetzen. Angestellte Lehrer haben i.d.R. nur einen Bruchteil von dem, was verbeamtete Lehrer haben.
Unterschiede gibt es auch zwischen den Schultypen. Ein Grundschullehrer verdient nicht viel, ein verbeamteter Gymnasiallehrer dafür umso mehr - egal in welchem Bundesland.

Vielleicht haben Lehrer mehr frei als die meisten anderen Berufstätigen. Wenn sie aber mal arbeiten, können die meisten nicht mittags Feierabend machen. Die meisten arbeiten bis 15/16 Uhr. Nicht alle, aber doch viele sitzen noch zu Hause abends stundenlang am Schreibtisch und bereiten ihren Unterricht vor, korrigieren Klassenarbeiten, etc. pp.

Über das, was in den Schulen an Unterricht und ausgefallenen Tagen angeboten wird, kann man sich ärgern. Aber ich ärgere mich genauso über Eltern, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und dann solche unüberlegten Threads in die Welt setzen. Und nein, ich bin keine Lehrerin, kenne aber ein paar.

Oh ja, die bösen Lehrer, wie können die nur #sorry

Hallo,

und wieder eine Stammtischdiskussion über Lehrer...........

LG
si

Wie lange Arbeitet ein Lehrer im Jahr??

Das Jahr hat 365 Tage. Davon sind 52 Sonntage und 52 Samstage.

365 – 104 = 261 Tage.

Arbeitet ein Lehrer wirklich 261 Tage?

Ein Lehrer arbeitet ca. 8 Stunden, also etwa 1/3 des Tages.

261 : 3 = 87 Tage

Im Jahr sind 6 Wochen Sommerferien (30 Schultage), 2 Wochen Winterferien (10 Schultage), 2 Wochen Osterferien (10 Schultage), 2 Wochen Pfingstferien (10 Schultage), 1 Woche Herbstferien (5 Schultage) und noch 8 bewegliche Ferientage. Ergibt zusammen 73 Schultage.

Also: 87 – 73 = 14 Tage.

Arbeitet ein Lehrer wirklich 14 Tage im Jahr?

Es gibt ja auch noch Feiertage: Neujahr, 1.Mai, Fronleichnam, Allerheiligen, Tag der deutschen Einheit, Christi Himmelfahrt. Ergibt zusammen 6 Tage.

14 – 6 = 8 Tage

Arbeitet ein Lehrer wirklich 8 Tage im Jahr?

Moment, da fallen ja 7 Tage wegen Ausflüge, Prüfungen und Wanderungen an.

8 – 7 = 1 Tag

Was ist wenn ein Lehrer mal krank ist??

Top Diskussionen anzeigen