EU will Obst- und Gemüseanbau im Garten verbieten

    • (1) 25.04.13 - 10:01

      Moin Ihr LIeben,

      das bekam ich gerade von einem Kollegen http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/23/eu-will-anbau-von-obst-und-gemuese-in-gaerten-verbieten/

      Ich hoffe, das ist ein Scherz. Oder die EU ist endgültig zum Erfüllugsgehilfen der Großkonzerne geworden.

      Dass Obst und Gemüse, das nicht der Norm entspricht und somit nicht in Standard-Supermarktkisten passt, aussortiert wird, finde ich schon echt pervers angesichts des Hungers in der Welt.

      Aber das hier ist echt noch heftiger. Wie weit müssen wir uns noch vom normalen und ursprünglichen Leben entfernen?

      Und man scheint nichts dagegen tun zu können? Wie wird man diese Lobbygruppen wieder los?? #gruebel

      LG, Nele
      Wo ist eigentlich die Weltrevolution, wenn man sie braucht? ;-)

      • (2) 25.04.13 - 10:07

        Deine Überschrift ist völlig falsch, hast du den Artikel überhaut gelesen?!

        • (3) 25.04.13 - 10:09

          Das einzige was sich ändert, ist das Saatgut. In einer Zeit wo alles und jeder eine Norm entspricht, war das aber abzusehen... Und das ich mein Obst aus dem garten nciht mehr verschenken kann?! Glaubst du auch nur 1 Beamter wird das kontrollieren, solange man nicht anfängt einen Schwarzmarkt für bioGemüse zu betreiben?!

          Gewohnheitsrecht RULEZ ;D

          (4) 25.04.13 - 10:13

          ***
          Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden.

          ***

          Dann ergänze "unter bestimmten Umständen verbieten" oder streiche "verbieten" und nimm "einschränken", wenn die genaue Wortwahl wichtig ist.

          LG, Nele

          PS: Ich weiß, persönliche Attacken und Diffamierung von Postern sind hier beliebt - müssen aber ohne mich stattfinden, falls so etwas nun kommen sollte. Ich diskutiere nicht über mich, sondern ausschließlich über die Sache. Nur eins: Ja, selbstverständlich habe ich einen Artikel komplett gelesen, bevor ich ihn poste.

          • (5) 25.04.13 - 11:06

            Ich dachte, vlt. hat dein Kollege dir falsche Infos gegeben... War kein persönliches Ding :-)

            Die Uberschrift hat was von einer BILD überschrift^^

            • (6) 25.04.13 - 14:59

              OK, bin jetzt auch wieder lieb :-)

              Ich gebe es zu: Ich war faul und habe die Überschrift einfach von dem Link reinkopiert...

              Mich ärgert nicht das Saatgut an sich, noch nicht mal Bürokratie und Regulierungswut. Mich ärgert viel mehr, wie Großkonzerne und Lobbygruppen ihre Interessen durchsetzen und die Politik zum Erfüllungsgehilfen wird!

    Ich habe ein Interview mit dem zuständigen EU-Kommissar gehört. Von Verboten war dabei nicht die Rede.

    Die Kommission hat eine Richtlinie im Auftrag des EU-Rates (das sind die Landwirtschaftsminister der Mitgliedsstaaten) entworfen.

    Die Käufer von Saatgut sollen wissen, was sie bekommen. Da geht es um Qualitätssicherung.

    Seltene Sorten sollen registriert werden, damit man EU weit einen Überblick bekommt.

    Selbstverständlich sind private Gärten ausgenommen. Man könnte sie gar nicht kontrollieren.

    Peinlich ist, wie sich der österreichische Landwirtschaftsminister kämpferisch gibt. Er ist doch einer von denen, die die Richtlinie in Auftrag gegeben haben.

    Viele Politiker treiben ein falsches Spiel. Einerseits fassen sie im EU Rat Beschlüsse. Andererseits schimpfen sie darüber in ihren Herkunftsländern.

    • (10) 25.04.13 - 15:14

      ***
      Viele Politiker treiben ein falsches Spiel. Einerseits fassen sie im EU Rat Beschlüsse. Andererseits schimpfen sie darüber in ihren Herkunftsländern.

      ***

      Ja, ich finde es total schade. Die EU hatte angefangen gemeinsam zu wirtschaften und nicht zuletzt auch einem friedlichen Zusammenleben, was ja damals keine Selbstverständlichkeit war.

      Und jetzt endet die Idee in einem aufgeblähten Verwaltungsapparat und als Steigbügelhalter für die Profitinteressen der Konzerne auf Kosten anderer?

      • Ich finde, dass der Verwaltungsapparat angemessen ist.

        Die Qualifikation der Beamten ist besser als in den Mitgliedstaaten.

        Das Europäische Parlament ist ein Damm gegen die Profitinteressen der Konzerne.

        Die Medien sollten die Erfolge der EU mehr würdigen und die hetzenden Politiker blossstellen.

        Beispiel: Armin Wolf gestern in der ZiB2 (ORF2) mit seinen Fragen an den Landwirtschaftsminister.

Es gibt eine Petition dagegen: http://helfen.global2000.at/de/freiheit-f%C3%BCr-die-vielfalt

#rofl

Ja, witzig!!!

Es geht hier um die Registrierung von SAATGUT. Man darf also in Zukunft kein selbst gezüchtetes Saatgut WEITERGEBEN (verschenken, tauschen, verkaufen).

Man darf weiter gärtnern (kaufen die meisten Kleingärtner ihr Saatgut nicht sowieso im Supermarkt #kratz), man darf auch weiter das eigene Zeugs essen, man darf auch weiter Obst und Gemüse und was man noch so da hat VERSCHENKEN und VERKAUFEN und TAUSCHEN (denn die FRÜCHTE oder ERNTE ist was anderes als SAATGUT)!!!!

#rofl

Und ich dachte schon: Oh toll, dann wird in Deutschland endlich der Pflichtanbau in Kleingartenanlagen abgeschafft! Wieder nix! Bleibt uns der wohl erhalten!!!! #rofl

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