Eine Milliarde Euro versenkt! Euro Hawk wird nicht zugelassen!

    • (1) 14.05.13 - 13:18

      http://www.faz.net/aktuell/politik/eine-milliarde-euro-versenkt-euro-hawk-wird-nicht-zugelassen-12181768.html

      Warum interessiert das keinen?! Bei Hoeneß und seinen paar Millionen geht jeder an die Decke, aber bei solche großen Verschwendungen von EURERN Steuergeldern, bleibt es ruhig. Die Qualitätsmedien wie Bild und RTL geben der Gesellschaft den Rest, indem sie ihren Lesern und Zuschauern über Wochen sagten, was für ein schlimmer Mensch Hoeneß ist :-)

      Die Politiker, die in solchen Gremien sitzen (egal ob Bauvorhaben oder, wie jetzt, Anschaffungen) kommen ganz easy aus der Sache raus. Ich bin für die Einführung von Vertragsstrafen, bei solchen Projekten. Und das schlimme ist, sie können sich ihrer Sache sicher seinm, denn es wird niemanden interessieren!

      Da passt doch wieder die Vermutung, dass Medien in Deutschland immer plumper werden, weil die Zielgruppe auch immer blöder wird ;-)

      So, was raus muss muss raus :D

      • Na ist das nicht immer so?
        Wenn in den Medien irgendein "Fall" hochgepuscht wird, passieren im Hintergrund irgendwelche Schweinerein.

        Was war mit Hoeneß? :-D

        Ich denke die Sache interessiert schon, aber noch bevor irgendwelche Wut hochkommt wird in Resignation versunken, denn was kann man schon daran ändern?
        Die Politiker verklagen- man hat sie ggf selber gewählt ...

        Das Medien massive Wirkung auf den Menschen haben, ist ja bekannt.
        (gab es neulich mal ein schönes Video drüber, weiss nicht ob man es posten darf)
        von daher steht eher die Frage, bei der Qualität, dem Inhalt der Medien was für Menschen sich die Staatsführung wünscht....

      Ich bin schon lange dafür, dass verantwortliche Politiker....bzw. Entscheidungsträger solcher Projekte mit ihrem Privatvermögen dafür haften, dass alles sorgfältig geplant wird.

      Das wäre zwar dann auch nur ein Tropfen auf den heissen Stein....allerdings würden solche "Windbeutelaktionen" dadurch vielleicht auf ein Minimum reduziert, wenn die Verantwortlichen danach selbst ohne alles dastehen würden.

      Ich will gar nicht wissen, wer sich da nun eine goldene Nase verdient hat....und damit meine ich nicht die Herstellerfirma der Drohne ...bzw. eigentlich würde ich es schon gerne wissen !

      Man kann gar nicht so viel essen wie man gerne kotzen würde, wenn man hier mal reinschaut:

      http://schwarzbuch.steuerzahler.de/

      • Tja, dafür habe wir halt die GmbH/AG, damit das Privatvermögen der Verantwortlichen ja;-);-) nicht angetastet wird. Macht ja auch mehr Spaß, das Geld anderer Leute auszugeben ;-)

        • Eine Firma muss aber auch so wirtschaften, dass sie schwarze Zahlen schreibt, sonst ist sie in absehbarer Zeit weg vom Fenster.

          Verschwendung durch den Staat unterliegen aber scheinbar nicht dieser Regel.....und somit hätte ich gerne eine grundlegende Haftung der/des Entscheidungsträgers.

          Nicht um jemandem willkürlich gegen die Karre zu fahren, sondern um unsere "Beamten" mal dazu zu bewegen, ihr Hirn einzuschalten wenn es darum geht, mit unseren Geldern hauszuhalten....und da dies eigentlich selbstverständlich sein sollte, aber nicht funktioniert, könnte man doch da ansetzen, wo es jedem am meisten weh tut: Am Geldbeutel derjenigen, die das Projekt in den Sand gesetzt haben.

          Für jede 10.000 Euro die nicht beglichen werden können zusätzlich 1 Jahr verschärte Haft incl. allgemeinnütziger Arbeiten. Vielleicht ein zusätzlicher Anreiz wenn ein evtl Urteil dann auf 1.000 Jahre Gefängnis lauten würde.

          • Was fuer ein Bloedsinn.

            • Och jöhhhh...und was missfällt Madame Mieselpriemchen an der Idee?

              Mehr ist es doch nicht...einfach nur eine Idee.

              Oder wärst Du dann eine der Betroffenen, die ohne Sinn und Verstand agieren? Deine völlig fantasielose Antwort würde durchaus darauf schliessen lassen ! :-)

              • Wuerdest du einen Arbeitsvertrag unterschreiben, bei dem du fuer Fehler mit deinem Privatvermoegen haften wuerdest?

                • Arbeitnehmer müssen jetzt schon viel eher für gemachte Fehler einstehen.....bekommen evtl Abmahnungen...oder verlieren bei groben Verstössen den Job.

                  Ohne Job ist bei einem normalen Arbeitnehmer in der Regel die Existenz gefährdet, und im privaten Bereich kommt es evtl. zu einschneidenden Veränderungen.

                  Dies ist bei den benannten Entscheidungsträgern meistens nicht der Fall.....bzw. nur dann, wenn genügend Druck von aussen ausgeübt wird.

                  <<<Wuerdest du einen Arbeitsvertrag unterschreiben, bei dem du fuer Fehler mit deinem Privatvermoegen haften wuerdest? >>>

                  Das käme auf die Bezahlung und das Tätigkeitsfeld an. Wäre die Klausel "grobe Fahrlässigkeit" noch enthalten....warum nicht? Schliesslich habe/hätte ich dann bei sorgfältiger Arbeit nichts zu befürchten !

                  Im vorliegenden Fall mit dem E.Hawk wurden schon im Vorfeld bewusst alle vernünftigen und plausiblen Gründe die GEGEN das Projekt gesprochen haben ausser acht gelassen...warum die Verantwortlichen also nicht mal wirklich bluten lassen?

                  Was wäre denn Dein Vorschlag um so etwas künftig vorzubeugen? Hast Du überhaupt einen?

                  • Natuerlich gibt es den gleichen Druck bei Entscheidungstraegern, die in solchen Faellen natuerlich auch mal ihren Hut nehmen muessen - bzw in dem Fall wenn Untergebene was verbockt haben zur Verantwortung gezogen werden.

                    Wenn du nen Arbeitsvertrag, bei dem du mit deinem Privatvermoegen haften muesstest, wenn du einen Fehler machst, unterschreiben wuerdest, waerst du selbst schuld,

                    Solche grossen Projekte sind unheimlich kompliziert, und Fehler koennen im Normalfall keiner Einzelperson angelastet werden. Ausserdem sollte es bei einer Fehleranalyse im Vordergrund stehen, was falsch gelaufen ist und warum, so dass es beim naechsten Mal vermieden werden kann. Nur nach Schuldigen suchen um sie zu bestrafen, anstatt den eigentlichen Fehler zu analysieren fuehrt nur zu ner sehr ungesunden und unproduktiven Suendenbock-Kultur, weniger Fehler geben wird es dadurch aber nicht.

                    • Im Vorliegenden Fall geht es aber nicht um Fehler oder Unstimmigkeiten, die sich im Lauf des Projekts eingeschlichen haben.....so etwas kann durchaus passieren....bzw. ist bei grossen Projekten sogar die Norm, sondern um das bewusste ausser acht lassen von Fakten, die von Anfang an klar gemacht haben, dass das Projekt in dieser Form nie laufen KANN !

                      Das hat nichts mit "Sündenbock-Kultur" zu tun......sondern mit fehlendem Menschenverstand und dümmlicher Ignoranz die einfach nicht nachvollziehbar ist.

                      Und solange es als maximale Konsequenz darum geht, dass die Betroffenen nur den Hut nehmen müssen, aber es ansonsten ausser evtl. noch einen im Sande verlaufenden Alibiprozess vor Gericht gibt, wird sich daran ganz sicher nichts ändern, dass auch in Zukunft solche Schildbürgerstreiche von der Allgemeinheit finanziert werden, wo die Gelder an anderer Stelle wirklich gebraucht worden wären.

    (13) 14.05.13 - 20:45

    Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.

    Der Eid, den jeder Politiker ablegen muß, kann man abschaffen.

    Es macht ja doch jeder dass, wovon sein eigenes Portemonnaie noch dicker wird.

    Die Offenlegung und Haftbarmachung bei solchen Angelegenheiten wäre ein großer

    Schritt.

    Geld scheint genug dazusein, doch nicht für unsere Kinder, :siehe z.B. Lehrermangel

    und ausreichende Kita-Plätze.

    Wenn nun dieses Flugzeug angeschafft wurde, würde ich es meistbietend wieder verkaufen und das Geld für sinnvolle Dinge anlegen.

    Wer soll denn deiner Meinung nach die Vertragsstrafe zahlen und an wen? Da in dem Fall doch klar der Auftraggeber Mist gebaut hat, hat sich der Auftragnehmer doch nichts zu schulden kommen lassen.

    Dass die Aktion Muell war/ist, laesst sich nicht bestreiten, aber nach Vertragsstrafe schreien zeigt doch eher dass du von der Vergabe oeffentlicher Auftraege und Vertraegen nicht viel verstehst.

    • Ich verstehe als nicht viel... Der Staat/Politiker/Militärs/Beamten die in den Gremien sitzen wussten seit Monaten, dass die Drohen wegen fehlender automatischer Flughöhenänderung bei Kollisionskurs, im Europäischen Luftraum nciht zugelassen wird. Trotzdem geben Sie weiter hunterte Millionen für Tests usw. aus! Der Politiker, dem das ganze untersteht (in diesem Fall der MdV) sollte sich zumindestens öffentlich entschuldigen! Das währe Ehrenhaft!Warum schwören die Politker eigentlich noch zum Amtsantritt?! Wenn man sich anschaut, wofür da Steuergelder rausgeschmissen werden, brodelt es in mir!

      Wenn man den Politikern bei Amtsantritt eine Klausel mit Vertragsstrafen in den vertrag setzt, bei der es um die verschwendung von Geldern geht, wäre das ein guter Schritt! Dann überlegen die vorher zusammen mit ihren "Experten" mehr und falls dosch was schief geht müssen Sie den Betrag erstatten (bei mehreren hundert millionen vlt. schwer) oder müssen ihr Amt aufgeben!

      Bei jedem kaufmännischen Vertrag gibt es Vertragsstrafen... Warum nciht bei solchen Milliardenverträgen?! Klar müsste man das geschickt machen aber irgendwie kann das doch nicht sein, dass die da einfach so rauskommen!

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