Adoptionsrecht für Homosexuelle …

    • (1) 11.06.13 - 17:38

      von der Leyen sieht da kein Problem.

      Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Sozialministerin Ursula von der Leyen macht sich im Gegensatz zu anderen Spitzenpolitikern ihrer Partei für eine weitgehende Gleichstellung stark.

      "Ich kenne keine Studie, die sagt, dass es Kindern, die in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften aufwachsen, anders geht als Kindern, die in gemischtgeschlechtlichen Ehen aufwachsen", sagte von der Leyen am Sonntag im Deutschlandfunk.

      Eine derartige Begründung ist irrelevant, weil es ein derartiges Adoptionsrecht für Schwule und Lesben noch nicht gibt. Folglich kann es hierzu auch keine Studie geben. Frau van der Leyen sucht nur nach Gründen für ihren alleinigen Vorstoß.

      Schwulen und Lesben Ehen werden der natürlichen Ehe (fast) gleich gestellt.

      Man stelle sich vor, zwei Schwule oder zwei Lesben adoptieren ein - zwei - oder mehr Kind(er). Diese werden groß, gehen in die Schule. Dort erfahren sie von Mitschülern, dass sie Adoptivkind einer Schwulenehe sind. Jeder weiß, dass Kinder im Kindergarten oder Mitschüler in der Schule unbarmherzig sein können und einen solchen vermutlich stark mobben werden. Oder dieses Kind/Jugendlicher muss zu einer Behörde. Dort wird nach dem Namen von Vater und Mutter gefragt und muss erklären dass Vater und Mutter zwei Schwule sind. Oder dieser von zwei Schwulen Adoptierte Jugendlicher will sich bewerben und darin erklären, seine Eltern sind zwei Schwule. Wie mögen diese Erfahrungen auf einen solchen Jugendlichen wohl einwirken zu wissen, sein Vater, seine Mutter sind in Wirklichkeit nicht Mann und Frau, sondern zwei Schwule.

      Van der Layen ist das doch egal. Ihr geht es nur ums Politische Kalkül.
      Was die Kirche darüber denkt ist Frau van der Leyen auch egal. Auch das ihre Chefin kurz zuvor noch dem Papst die Hand gedrückt hat, ist ihr auch egal. Was Eheleute dazu sagen ist Frau van der Leyen auch egal. Welche Rechtlichen Konsequenzen sich dabei herauf beschwören könnten wie wenn sich zwei Schwule wieder scheiden lassen oder wie sieht eine Erbfolge aus, auch das ist Frau van der Leyen egal. Denn wenn diese Problematiken eines Tages auftreten, und diese werden auftreten, ist die ehrenwerte Frau van der Layen längst nicht mehr im Amt. Sie wird ihre dicke Pension verprassen und alles andere ist ihr egal.

      • Warum kann es keine Studien geben? es gibt doch sehr wohl Kinder, die mit 2 Müttern oder 2 Vätern aufwachsen. Ich kenne sogar 2 solcher Familien. Nur, das die Kinder hier eben zu einem leiblichen Elternteil gehören und nicht adoptiert sind.

        Ich finde die Gleichstellung absolut richtig und vielleicht sollten wir unsere Kinder zu einer großen Toleranz in dieser Hinsicht erklären und sie auch eine solche Konstellation als völlig normal erleben lassen.

        Und es gibt durchaus Kinder, die stolz sind auf ihre 2 Papas oder 2 Mamas und die das auch durch die Kinderzeit, Jugend und dann ins Erwachsenenleben als etwas positives mitnehmen.

        Deinen Beitrag empfinde ich als umgemein kurzsichtig und flach gedacht.

        lg

        Kinder mobben allerdings wegen jedem Scheiß heutzutage und durchaus auch Kinder, die aus ganz normalen Durchschnittshaushalten kommen. In meiner Klasse war damals ein Mädchen, das wurde gemobbt, weil die Eltern älter waren, als andere, ich wurde gemobbt, weil meine Mutter sehr groß ist und mein Vater kleiner als sie, dann gabs noch Mobberei wegen fehlender Markenbekleidung, dem falschen Handy, weil man seine Hausaufgabengemacht hat etc pp

        ***
        Eine derartige Begründung ist irrelevant, weil es ein derartiges Adoptionsrecht für Schwule und Lesben noch nicht gibt. Folglich kann es hierzu auch keine Studie geben***

        Es gibt genügend Kinder die in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft aufwachsen, sei es durch Samenspende, Auslandsadoption oder aus einer vorigen heterosexuellen Beziehung mitgebracht. es gibt also sehr wohl solche Familien und Studien dazu.

        ***Jeder weiß, dass Kinder im Kindergarten oder Mitschüler in der Schule unbarmherzig sein können und einen solchen vermutlich stark mobben werden.***

        Jeder weiß aber auch woher das kommt, wenn Kinder grausam sind. Kein Kind kommt auf die Idee ein anderes Kind wegen gleichgeschlechtlichen Eltern zu ärgern, ausser sie wurden von ihren Eltern so gepolt.

        Ich halte dieses "arme Kinder werden gemobbt"-Geschwätz für vorgeschoben vor die eigene Homophobie. Die sogenannten Regenbogenfamilien die ich kenne, da geht es den Kindern bestens und gemobbt werden sie auch nicht. Auch wenn sie das ein oder andere Mal auf Dumpfbacken stossen die irgendeinen Müll deswegen loslassen, aber das dürfte behinderten Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund oder sonstwas sicher auch ab und zu mal passieren.

        Und nur weil es immer noch Leute gibt die dumm Schwatzen sollen Homosexuelle nicht die gleichen Rechte haben?

        • Stimmt genau, Nobility ist das klassische Beispiel für Homophobie.

          Auch das noch, als wäre der ganze Rest, den User Nobility mit sich herumschleppt, nicht schon schlimm genug.

          #schwitz

          >>Jeder weiß aber auch woher das kommt, wenn Kinder grausam sind. Kein Kind kommt auf die Idee ein anderes Kind wegen gleichgeschlechtlichen Eltern zu ärgern, ausser sie wurden von ihren Eltern so gepolt.<<

          Sehe ich genauso (wie auch den Rest deiner Antwort). Gerade (kleine) Kinder gehen doch völlig unvoreingenommen und neugierig durch die Welt und werden erst durch den Einfluss der Erwachsenen intoleranter und kritischer "fremdem" gegenüber.

          Immer wieder unglaublich, dass man auch im 21. Jahrhundert in einem vermeintlich so fortschrittlichen Land wie Deutschland noch darüber diskutieren muss, ob allen Menschen die gleichen Rechte zugestanden werden sollten.

      Mit etwas Mühe wirst du sogar den Nachweis erbringen, dass Homosexualität eine Krankheit ist...

      Was für ein reaktionäres Geschreibsel.

      "Eine derartige Begründung ist irrelevant, weil es ein derartiges Adoptionsrecht für Schwule und Lesben noch nicht gibt. Folglich kann es hierzu auch keine Studie geben. Frau van der Leyen sucht nur nach Gründen für ihren alleinigen Vorstoß."

      Schwachsinn. Es gibt bereits jetzt Kinder, die in eheähnlichen, homosexuellen Partnerschaften leben. Von genau diesen Kindern wird sie sprechen.

      "Man stelle sich vor, zwei Schwule oder zwei Lesben adoptieren ein - zwei - oder mehr Kind(er). Diese werden groß, gehen in die Schule. Dort erfahren sie von Mitschülern, dass sie Adoptivkind einer Schwulenehe sind. "

      Zweiter Schwachsinn. Welche Adoptiveltern verschweigen denn heutzutage noch den Kindern, woher sie stammen? Welches homosexuelle Paar erklärt seinen Kindern nicht, wie sich die Familienverhältnisse verhalten?

      Warum genau sollte ein Kind aus einer Regenbogenfamilie KEINEN Arbeitsplatz erhalten, wenn es sich bewirbt und zwei Väter nennt/zwei Mütter nennt?

      Für mich ist es glasklar: Wenn Homosexuelle Partner Eltern werden können, wird bei ihnen im Falle einer Trennung ganz genau so verfahren, wie es heute auch bei heterosexuellen Paaren der Fall ist. Warum sollte es anders sein?

      • "Warum genau sollte ein Kind aus einer Regenbogenfamilie KEINEN Arbeitsplatz erhalten, wenn es sich bewirbt und zwei Väter nennt/zwei Mütter nennt?"

        Weil immer noch Chefs entscheiden wen sie einstellen und diese durchaus auch nichts von dieser Konstellation halten müssen.

        • (10) 13.06.13 - 07:37

          Mein Chef weiß gar nichts von meinen Eltern. Wer sie sind und was sie so machen. Das wird doch heute gar nicht mehr nachgefragt. Angaben hierzu wären wenn, dann IMMER freiwillig.

          (Wobei sich mein Chef ziemlich sicher sehr gefreut hätte, wenn ich aus einen schwulen oder lesbischen Elternhaus kommen würde. Tu ich aber nicht.)

          Schwule Chefs
          Lesbische Chefs
          rechtsradikale Chefs
          nette Chefs
          böse Chefs
          gute Chefs

          schlechte Chefs
          Chefs mit Tattoo
          Chefs mit Schmiss
          fremdenfeindliche Chefs
          homophobe Chefs

          Klar.

          Chefs, die Dicke nicht mögen
          Chefs, die Hässliche nicht mögen
          Chefs, die Frauen nicht mögen
          Chefs, die Arschlöcher nicht mögen

          Mich hat noch kein zukünftiger Chef auf die Vornamen meiner Eltern angesprochen. Sie haben auf meine Noten und Leistungen geachtet. Wer meine Eltern waren, war ihnen scheinbar egal. Ist das bei dir anders?

          es gibt auch Chefs die keine Dicken, keine Frauen, keine Kevins oder Menschen aus HArtzIV einstellen.

          Nur toll dass in einer Bewerbung nicht drin stehen muss wer die Eltern sind.

          Da eine Studie ergeben hat dass Kinder aus Regenbogenfamilien idR selbstbewusster und durchsetzungsfähiger sind, könnte es für einen schlauen Chef sogar durchaus attraktiv sein so jemandem einzustellen.

          Und wenn nicht, wer will schon für einen ewiggestrigen Idioten arbeiten, es gibt genug Menschen (auch Chefs) denen sowas wurscht wäre.

    Würdest du nicht die heutige Bundesministerin für Arbeit und Soziales zitieren, man könnte meinen, du hättest diesen gequirlten Mist aus dem "Völkischer Beobachter" abgeschrieben.
    Schlimm, echt !

das ist doch käse

zuerst ein mal solltest du überlegen, warum es eigntlic hgeht.
denn es geht doch gar nicht um ein "recht auf adoption" - denn das suggeriert, als würde es bei einer adoption um das "elternwohl" gehen- geht es aber nicht, in keine fall.
es geht IMMER um dei frage des Kindeswohls.

Nur kommt jetzt eine einschränkung: Selbst wenn das kindeswohl genau dies begründen würde (nämlich die möglichkeit auch vom anderen partner adoptiert zu werden und nicht,m wie bisher ja durchaus schon möglich von einem Partner einer homosexuellen verbingung)
also wie ist das in einklang zu bringen?
welchen vorteil haben kinder, die jetzt schon in familien leben mit zwei müttern oder zwei vätern und die jetzt schon von einem partner adoptiert werden können aber nicht von beiden?

und die begründung: kinder könnten gemobbt werden ist ja die einfältigste
denn was genau sollte denn unsere schlußfolgerung sein, falls kinder tatsächlich heute gemobbt werden, weil sie aus einer familie stammen, die nicht der "norm" entspricht? Sollten wir bei den kindern ansetzen, die gehänselt werdne oder bei denen, die hänseln?

sol lange menschen wie du die meinung vertreten, es wäre für kinder nicht gut bei homosexuellen eltern aufzuwachsen, so lange wird es kinder geben, die andere auf grund dieser tatsache mobben
genauso ist es bei kindern mit übergewicht oder einer Brille, bei kindern mit migranten-eltern, bei Kindern mit behinderungen usw...)

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