Artikel in der FAZ

  • Nicht alle Flüchtlinge sind auf der Suche nach "Wohlstand". Sie wollen ein Leben in Frieden, Freiheit und Sicherheit. Wollen ihren Kindern nicht mehr Mord und Krieg zumuten. Was ist daran nicht zu verstehen?
    Ein Blick in die Geschichtsbücher könnte den Horizont erweitern.
    Besonders der schwarze Kontinent wurde lange Zeit auf das Schlimmste ausgebeutet.
    Angefangen vom Sklavenhandel bis zur Ausbeutung in der Neuzeit durch Europa.
    Nun versuchen die Flüchtlinge sich einen klitzekleinen "Anteil" zurück zu holen. Und sei es nur Asyl.
    Ich lebe auf Teneriffa und habe die angespülten Leichen an den Stränden gesehen.
    Die Touristen waren allesamt über den Anblick entsetzt und geschockt. Aber nur, weil die Behörden die Leichen nicht schnell genug wegschaffen konnten.
    Die wenigsten Touristen haben den völlig entkräfteten Überlebenden Wasser gekauft und überreicht.
    Das war von Westafrika aus keine Reise mit einem Kreuzfahrtschiff.
    Die Toten die auf See geblieben sind hat niemand gezählt... es sind zu viele.
    Wir geben den Banken in Europa ungeahnte Milliarden von Euros. Die dann auch noch zweckentfremdet als Boni für Bankmanager verwendet werden.
    Und dann ist kein Geld für ein paar tausend Kriegsflüchtlingen vorhanden???
    Politiker prägen gerne den Begriff: das Boot ist voll.
    Nein, die Boote der Flüchtlinge sind nicht nur voll, sie sind völlig überfüllt und zu kentern verdammt.
    Das ist die Tatsache.
    Und Ironie ist bei solch einem Thema völlig deplatziert. Auch wenn sie, die Ironie nicht böse gemeint ist.
    Freundlichen Grüße..... acentejo

    • "Besonders der schwarze Kontinent wurde lange Zeit auf das Schlimmste ausgebeutet."

      Das wird er immer noch.

      • Hallo White, ich wollte nicht meinen Beitrag ins "unendliche" ausdehnen.

        Mein Beitrag sollte vor allem die Gleichgültigkeit der Menschen, Angesicht der vielen angeschwemmten Leichen dokumentieren.
        LG acentejo

        • Ja, du bist direkt vor Ort und siehst das Elend, wenn die Leichen angetrieben werden. Als Anwohner, nicht als Tourist, der "so etwas" nicht sehen will.
          Wie ist das noch bei "Die Eleganz der Madame Michel" (Achtung, ich zitiere frei aus demGedächtnis heraus und es könnte etwas falsch sein):

          Der Tod von dem Nachbarn Monsieur XY (ich habe den Namen vergessen, sorry) ist eine Tragödie, der Tod des Hausmeisters lediglich eine kleine Störung des alltäglichen Geschehens."

    (14) 31.07.13 - 16:55

    Dazu fällt mir dieses Lied ein:
    http://www.youtube.com/watch?v=MGxAUJ7P2vY

Top Diskussionen anzeigen