Veggie Day

    • (1) 07.08.13 - 14:46

      Die Grünen möchten ja gernen in öffentlichen kantinen einen "veggie day" einführen... Wie seht ihr das? Für mich geht das eindeutig zu weit. Nicht weil ich lieber fleisch essen möchte sondern weil der staat sich nicht einmischen soll! Man zwingt ja die vegetarier auch nicht, 1x in der woche fleisch zu essen.

      An sich bestimtm eine gute idee, zwecks gesundheit und so, aber eine einmischung und sicherlich würde dieses gesetzt auch nie einer überprüfung eines gerichts standhalten!

          • Du kannst dir doch von Zuhause deinen Hackbraten mitbringen. Das wird dir keiner verbieten. Du bist ja nicht gezwungen an diesem Tag in die Kantine zu gehen.

            • Eben.
              Ich habe das Gefühl, sobald sich ein Mensch hier im Lande auch nur den Hauch von bevormundet fühlt, muss er auf die Barrikaden gehen.
              Aber da, wo es wirklich wichtig wäre, hält er die Klappe.

              Wenn ich da an die lapidare Aussage heute in den Nachrichten denke: Im übrigen läuft seit zwei Jahren tonnenweise radioaktiv verseuchtes Wasser in Fukushima in den Pazifik. Die Regierung räumt ein, das gewusst zu haben und meint, nun selbst tätig werden zu müssen, da die verantwortliche Firma das Problem nicht lösen kann.

              BOAH! :-[

              Aber darüber regt sich niemand auf. Der Pazifik ist ja gross, geht uns nichts an hier in Deutschland, in my eye.

              Okay, white, locker bleiben. Einatmen und ausatmen. Ohhhmmm

              • Da stimme ich dir zu. Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der die Mehrheit nicht über den Tellerrand hinaussehen kann. Über Tschernobyl regt sich auch keiner mehr auf, obwohl die Anlage marode gesichert ist und die Gegend immer noch verseucht wird. Schlimm finde ich, dass wir in 30 Jahren noch immer nicht dazugelernt haben und von einer Technologie gebrauch machen, der wir nicht Herr werden.#klatsch

          Aber ich will das machen, wenn ich es will! Nicht, wann der Staat es will!

          Früher haben Raucher auch geraucht, wann und wo sie wollten. Im Büro zum Beispiel. In den 70-er hätte bestimmt niemand gedacht, dass sich der Staat mal einmischt. Und trotzdem ist es gut, dass der Staat sich in dieser Sache eingemischt hat.

          Und solange es am Veggieday an jeder Dönerbude und im Supermarkt Fleisch ohne Ende gibt, sehe ich die Einmischung des Staates nicht wirklich. Wird ja keiner weggesperrt, der sich am Veggietag nicht dran hält.

      Schreibt dir doch auch keiner vor. Kannst ja am Veggietag zu Kenntucky gehen oder zum Metzger oder oder oder.

Das ist doch aber im Prinzip keine Einmischung.

Niemand ist gezwungen, in der Kantine zu essen.

Oder?

Wenn mir das Essen in der Kantine nicht schmeckt, esse ich dort nichts.

Wenn ich an dem sogenannten "Veggie-Day" dort nicht esse, weil ich auf meinem Fleisch bestehe, ist doch alles okay?
Ich meine, welches Gericht schreibt einem Restaurant vor, was es anzubieten hat? Oder ist das etwas anderes?

Wie gesagt, ich kenne es so, dass die Teilnahme am Kantinenessen auf Freiwilligkeit der Mitarbeiter basiert. Wenn dem nicht so ist, dann liege ich falsch.

Ich finde es gut! Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass da die Kantinenpolizei rumläuft und das kontrolliert. Es wird vermutlich alles auf freiwilliger Basis ablaufen! Seitens der Kantinenbetreiber.

VG

Wer kein Fleisch essen möchte, kann ja in der Kantine auch was anderes essen.

Ich bin es langsam leid, mir immer was "verbieten" zu lassen.

Rauchen darf man nicht mehr (ich rauche zwar nicht mehr, finde es aber trotzdem unverschämt, dass die Wirte nicht selbst bestimmen könne, ob bei ihnen geraucht werden darf....)

Autos brauchen eine grüne Plakette, bald wird es bestimmt auch einen autofreien Tag geben.

Die Politiker sollten sich mal um wichtige Dinge kümmern!!!

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