Das ist mal ein lobenswerter Ansatz!

    • (1) 31.08.13 - 22:56

      Werte Urbianer!

      Was haltet ihr hiervon:

      http://www.der-postillon.com/2011/04/studie-abschiebung-von-nazis-wurde.html?m=1

      Ich fände es gut wenn diese Leute abgeschoben werden würden.

      Wie aus der Studie eindeutig hervorgeht stellen diese Leute ein großes wirtschaftliches Problem dar.
      Ganz viele davon sind arbeitslos und setzen trotzdem ein glatzköpfiges Kind nach dem anderen in die Welt.
      Ausserdem lässt ihr Integrationswille lt. dieser Studie schwer zu wünschen übrig.

      Aber lest selbst!

      Auf eure ernstgemeinten Antworten freut sich

      bim

      • Klingt irgendwie plausibel!

        ich würde auf jeden Fall keinem einzigen Nazi eine Träne hinterher weinen!

        #winke

        • Ja, das meine ich auch.
          Ein Kind nach dem anderen zeugen und nichts arbeiten wollen. Bloß weil sie fälschlicher Weise annehmen dass es das Mutterkreuz am goldenen Bande (das kann man ja bestimmt beim Trödler um die Ecke gewinnbringend verhökern) noch gibt.
          Was meinen die denn eigentlich wer sie sind!?!
          Ich sag nur "Sozialschmarotzer"!
          Die sollen da hingehen wo sie hergekommen sind.
          Wollen sich hier nicht anpassen aber Kohle kassieren.
          Und am Ende kaufen sie eh nur die Wurst aus em Supermarkt für 59 Cent die 100 Gramm.
          Nee, nee, nee...

      Endlich mal jemand, der eine anständige Quelle verlinkt!

      und wenn das stimmt, daß "Länder wie die Türkei, Afghanistan, Israel und Somalia" bereits siganlisiert haben, sie würden alles inklusive "glatzkopfkindern" aufnehmen, dann hoffe ich, die NPD läßt noch ein bißchen Platz auf dem fliegenden Teppich und wünscht eine Gute Ausreise!

      http://cdn-ak.f.st-hatena.com/images/fotolife/M/Makimiura/20110919/20110919063017.jpg

        • ganz ehrlich- eigentlich bin ich längst aus dem alter heraus, in dem man hobbymäßig wahlkampfplakate nachbarbeitet, aber seit ich diese dinger hier hängen gesehen habe, trage ich wieder eine spraydose in der handtasche#schein

          allerdings wissen die das wohl und hängen die in aller regel so hoch, daß ich auf dem weg zum kindergarten doch einige anstrengung unternehmen müßte um da ran zu kommen- vielleicht muß ich heute abend mal einen längeren spaziergang ohne kinder unternehmen#schwitz

    Ja, ist ganz lustig.

    So, und jetzt das Aber:
    Dieser Text sitzt einem Klischee auf, das durch ständiges Wiederholen nicht wahrer wird.
    Rechtsextremismus kommt in ALLEN Schichten vor. Und zwar gleich häufig.

    Das muss man sich vergegenwärtigen, gerade als saturierter Mittelschichtsbürger: Rechtsextrem sind nicht nur "die anderen", die (ich packe hier bewusst Klischees aufeinander) männlichen, arbeitslosen, bildungsfernen Mittzwanziger aus'm Plattenbau. Sondern genauso häufig die angestellten, verbeamteten oder studierten Nachbarn (Stichwort Studentenverbindung...), mit Reihenhaus oder Villa, die ihre Kinder Leopold und Klara in die alternative Privatschule schicken.

    Es unterscheiden sich nur die Begründungsmuster und die Aktionsfelder. Platten-Ulli wird eher zuschlagen und NPD wählen. Villen-Kati wird eher ökologisch-esoterische Schnittstellen finden, ihren Müttermystizismus pflegen und sich dafür einsetzen, dass im Privatkindergarten keine Ausländerkinder aufgenommen werden, in dem sie ehrenamtlich mitarbeitet. Ihr Mann wird seinen politischen Einfluss hintenrum geltend machen und die Bewerbungen von Azubis mit Migrationshintergrund direkt in Ablage P sortieren.

    Gefährlicher sind mE Villen-Kati und ihr Mann. Weil die nicht das Stigma des "Anderen" haben, sondern durch ihren sozialen Status dazugehören, vielleicht sogar Respekt ernten, und deshalb strukturell viel größeren Einfluss haben.

    Platten-Ulli wird von der Mitte der Gesellschaft als "anders" wahrgenommen, an ihn richten sich Aussteigerprogramme für Rechtsextreme. Reihenhaus- und Villen-Kati sind schon in der Mitte der Gesellschaft und können so unentdeckt agitieren. Sie sind integriert, mustergültig sogar.

    Da hast du nicht Unrecht.

    Der Postillon ist spaßig und greift ein beliebtes Stammtischthema (straffällige Menschen mit sog. Migrationshintergrund unbedingt abschieben - wohin auch immer, denn ihre Heimat ist nicht unbedingt im Ausland gelegen) auf, so dass man in sich hinein kichert.

    DU hingegen hast leider Gottes mal wieder Recht, mit dem was du ernsthaftes beizutragen hast. Die Glatzköpfe kann man erkennen. Oder man schaut sich die Bilder aus Hellersdorf an, wo es um das Flüchtlingsheim geht, und vor kurzem klischeebesetzte Bewohner prollend dagegen protestierten (ich komme aus dem Urlaub und bin nicht auf dem Laufenden, was da jetzt los ist).
    Kann man erkennen, einstufen und beurteilen.
    Die andere Gruppierung ist weitaus schwerer zu erkennen. Und es ist schwer, ihnen etwas vorzuwerfen. Sie nutzen keine Stammtischparolen und schüren keine Ängste vom "kleinen Mann"; sondern setzen woanders an. Sie greifen die Ängste der Mittelschicht auf (Bildung, Sicherheit...). Und die Mittelschicht setzt sich aktiver für ihre Werte und Wünsche ein.
    Gefährlich also, brandgefährlich.

    Wie dem auch sei, ich stimme dir zu. Ich freue mich aber auch weiterhin an blumen.im.muell mit den treffenden Beiträgen aus dem Postillon.

    L G

    White, die sich jetzt einen Kaffee wünscht.#tasse

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