Tag der deutschen Einheit

    • (1) 03.10.13 - 10:16

      Hi,

      heute feiern wir die Wiedervereinigung. Was mich interessieren würde ist, welche Erinnerungen habt ihr an den Tag, als die Grenze geöffnet wurde und die Menschen über die Maurer gestiegen sind?

      Ich war damals 13 und habe nicht in Deutschland gelebt, dann mich also nur an die Berichterstattung aus dem Fernsehn erinnern und dass meine Mutter geweint hat.

      Wie war das für euch damal? Seid ihr Ossis oder Wessis und was ist für euch persönlich seitdem besser geworden und was schlechter?

      VG

      Mateo

      • Entschuldigt die Tippfehler! Es ist noch früh und wir haben keinen Kaffee im Haus!:-[

        Hallo,

        soll ich mal ehrlich sein:

        Erinnerung an diesen Tag habe ich gar keine.

        Vielleicht war ich einfach zu weit von der Grenze weg, um es zu bemerken :-p

        Irgendwann tauchten dann die ersten Trabis auf den Autobahnen auf, was ich richtig nervig fand #augen

        Eine Freundin (Spanierin) hat mich im darauffolgenden Jahr mal gefragt, wie ich die Wiedervereinigung empfinde, ob das gut oder schlecht war.

        Und ich habe ihr geantwortet, dass ich das nicht wüsste.

        Es gibt zwar viele nette Menschen, die ich durch die Maueröffnung kennen gelernt habe (die allesamt jetzt im Westen leben), selbst war ich aber seitdem nicht da und irgendwie interessiert es mich auch nicht.

        GLG

              • Frage mich sowieso, was eine Millionärin hier zu suchen hat.

                Ich glaube, sie hat einfach nur Langeweile in ihrem riesigen Haus in ihrem Münchener Vorort. Der Mann ist nie zu Hause. Das eine Kind macht auch nicht so viel Arbeit. Hausarbeit und Garten werden wahrscheinlich von Nichtdeutschen bzw. von Deutschen mit Migrationshintergrund schön gehalten.

                Eigentlich kann sie einen nur leid tun. Ihre Schickeria-Damen können ihr bei der Kindererziehung wohl nicht helfen und sie muss auf das niedere Urbia-Fußvolk zurückgreifen.

                Und ja, es tut mir leid, dass trotz Millionen auf dem Konto kein 2. Kind kommt. Man merkt, auch Geld macht nicht komplett glücklich.

      hi.

      Ich war wohl zu Jung, 7 Jahre alt, wir haben damals auch nicht in Deutschland gelebt, ich kann mich mal erinnern dass es mal eine Situation gab wo meine Eltern sich freuten (auf Deutschland bezogen) aber ob das dieses Ereignis war weis ich nicht. Sie sind übrigens "Wessis".

      Ich denke das für Leute in unserem Alter, die nicht gerade sehnsüchtig den Mauerfall erhofften, sowie die in der Umgebung gelebt hatten nichtmehr viel davon wissen oder spüren.

      Ich für mein Teil finde es gut so wie alles ist, es muss schon furchtbar gewesen sein da "gefangen" zu sein und nicht "frei" leben zu dürfen.

      Lg

      Ich lebe in Süddeutschland und war damals 14. Ich habe es im Fernsehen gesehen und habe geweint vor Freude. In der Nachbarschaft wurden auch Raketen gezündet. Mir war damals klar, dass nun was ganz Großes passiert.

      Die DDR war damals für mich so ein schwarzer Fleck auf der Karte. Man hat in der Schule nur die großen Städte der DDR gelernt und wie eine Planwirtschaft funktioniert. Wir stellten uns das ganz schrecklich vor, wie die Menschen da leben, eingesperrt und ausspioniert.

      Ein halbes Jahr später waren wir auf Klassenfahrt in der damaligen Karl-Marx-Stadt. Es war eine ganz tolle Erfahrung, die so manches Vorurteil widerlegt hat. Aus dieser Geschichte entstand auch ein deutsch-deusches Baby :-p (meine Austauschschülerin mit meinem Klassenkamerad).

      (10) 03.10.13 - 16:03

      Hallo,

      ich war in der ersten Klasse als die Wiedervereinigung war, auf einmal kamen einige neuen Mitschüler von woanders.
      Einige Polen, einige aus der DDR...
      Damals wusste ich nicht warum-jetzt weiß ich es.

      Als ich dann in der Dritten Klasse war kamen die Bosnier in unsere Klasse...

      LG
      Selma

      Ich war damals - am 09.11.1989 schwanger mit meiner ersten Tochter und meine Gefühle haben mich übermannt. Ich konnte als Wessi das Glück kaum fassen und habe gelacht und geweint bei den Bildern im Fernsehen! Nie hätte ich geglaubt, diese Freiheit noch erleben zu dürfen und war so froh, das mein Kind in einem vereinten Deutschland aufwachsen würde!

      • In den Jahren davor hatte ich genügend Einschränkungen als Besucherin der DDR bei meiner Verwandtschaft in Sachsen-Anhalt erfahren und bin trotzdem niemals müde geworden, den Weg über die innerdeutsche Grenze auf mich zu nehmen.
        Immer leise sein, immer mit seiner Meinung "über den Berg" halten....Das hat mich schon als Jugendliche in den 80 gern sehr gestört. Wie wunderbar ist die Freiheit des Wortes und der Gedanken, die über allem steht! Und daher ist für mich der heutige Tag einer der wichtigsten deutschen Feiertage! :-)

    Wenn du heute 35 bist kannst du damals aber nicht 13 gewesen sein.

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