Die AfD - eine Partei vom rechten Rand ?/!

    • (1) 15.04.14 - 16:47

      Hallo,

      ich weiß, dass die Diskussion hier immer wieder gerne geführt wird, aber jetzt im Europawahlkampf, möchte ich sie gerne noch einmal beginnen.

      Wie steht ihr zur AfD ? Ist sie eurer Meinung nach rechtspopulistische? Geht von ihr eine Gefahr aus ?

      Anbei eine Anregung zum lesen:

      http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/burschenschaften-und-afd-allianz-der-rechtspopulisten-a-962356.html

      und ein Vergleich von Wahlplakten der NPD mit denen der AfD

      https://twitter.com/FKrauss91/status/455759047409410048/photo/1/large?utm_source=fb&utm_medium=fb&utm_campaign=henfling_m&utm_content=456055650708377600

      Ich bin gespannt auf die Diskussion

      • Was ist denn deine Meinung dazu?

        Also ich finde das mit den Wahlplakaten ziemlich lächerlich.

        Aber da wirst du hier genau ins Schwarze treffen, Sobald man auch nur zugibt, gerne deutsch zu sein ist man naürlich der böse böse Rechte.

        Was hat denn die Währung oder Volksentscheide mit Rechts zu tun#gruebel?

        Das ist nur mal wieder Stimmungsmache in die andere Richtung. Welcher Tisch ist eigentlich das Gegenteil vom Stammtischt? Genau die werden dann wieder mit ihren "Gegenteil-vom-Stammtisch-Parolen" kommen.

        • Also ich finde das mit den Wahlplakaten ziemlich gelungen. Es entlarvt nämlich das, was die AfD macht, als das, was es ist: billigste Polemik auf dem Rücken von Minderheiten.

          Bei uns in der Innenstadt stand letztens ein Stand von denen, da hab ich mich doch tatsächlich auf ein Gespräch eingelassen. Fazit: Vielleicht sind die Parteioberen nicht so dumpf rechts wie die in der NPD. Die "kleinen Leute" in der Partei sind es aber teilweise, und das wird wohl von der Spitze mehr oder weniger geduldet, weil man sonst so gar keine Basis hätte.

          Ob etwas jetzt "rechts" ist oder nicht, ist doch gar nicht das Wichtigste, ich bin auch gegen das sofortige Abstempeln aller politischen Aussagen als "rechts" oder "links". Aber die AfD betreibt brandgefährliche Bauernfängerei mit Aussagen, die alles andere als menschenfreundlich und friedensstiftend sind.

          Zum Thema Volksentscheid: Eine Stunde lesen bei URBIA ist die beste Medizin gegen jedwedes Engagement für mehr Volksentscheide. Die Menschen sind einfach zu leicht in die eine oder andere Richtung aufhetzbar. Leider meist eher in die eine als in die andere.

          • Geht doch!

            Wenn Du mal mehr als Zwei-Satz-Antworten schreibst liest sich das viel besser... ;-)

            Diese Antwort kann ich zu 100% unterschreiben...

            Es muß ja nicht alles zum Volksentscheid werden, aber bei manchen Dingen hätte ich doch auch gerne mehr Mitbestimmungsrecht.

            Würde es mehr Volksentscheide geben, könnte man sich nicht auf eine Partei verlassen, sondern muß sich sein eigenes Bild machen und ich denke, die meisten würden sich dann auch besser informieren, da sie evt nicht von irgendeiner Partei beeinflusst worden sind.

            Und klar gibt es auch Menschen, die für Volksentscheide überhaupt nicht kompetent sind, aber es gibt leider auch viel zu viele unkompetente Politiker, die nicht das Wohl des Volkes im Auge haben, sondern nur ihr eigenes.

            • Hallo,

              bei Volksentscheiden wird "das Wohl des Volkes" immer als kurzfristige, vor allem finanzielle, Erleichterung definiert werden. Ich denke nicht, dass ein Land so gelenkt werden kann.

              Außerdem steht es jeden frei, einer Partei beizureten, eine Partei zu gründen oder als parteiloser Bürger mitzuarbeiten, mitzudiskutieren, mitzustimmen.

              Aber das ist den meisten wohl viel zu anstrengend. Lieber ab und an ein Kreuzchen auf dem Papier machen.

              Du hast bereits mehr Mitbestimmungsrecht. Nutze es.

              • "Aber das ist den meisten wohl viel zu anstrengend"

                ja,weil die meisten aufrund Familie und Arbeit dazu einfach keine Zeit haben. Politiker ist ein Beruf und jeder sollte seinen Beruf ordentlich ausführen, darauf möchte ich mich verlassen können, ebenso wie man von mir erwartet, daß ich meinen Beruf ordentlich verrichte.

                Und wenn ich eine Partei wähle, möchte ich, daß sie hält was sie verspricht.........

                Es hat ja keiner gesagt, daß das Land nur noch durch Volksentscheide gelenkt werden soll, aber ein bißchen mehr fänd ich gut

                • Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen Berufspolitiker und (regional- oder lokal-) politisch engagiertem Bürger.

                  Und ich möchte nicht, dass politische Dinge entschieden werden, von Menschen, die angeben, dass sie wegen Beruf und Famlie keine Zeit haben, sich über aktuelle Politik zu informieren.

                  <<Und wenn ich eine Partei wähle, möchte ich, daß sie hält was sie verspricht.>>

                  Wenn man sich vernünftig informiert und ein bisschen nachdenkt, dann sieht man schnell, welche Interessengruppen von welcher Partei am häufigsten bedient werden und welche "Versprechen" nur Stimmenfänger sind.

                  Letztendlich können politische Entscheidungen in einem Großteil der Fälle immer nur Kompromisse sein.

                  "Es muß ja nicht alles zum Volksentscheid werden, aber bei manchen Dingen hätte ich doch auch gerne mehr Mitbestimmungsrecht."

                  "olitiker ist ein Beruf und jeder sollte seinen Beruf ordentlich ausführen, darauf möchte ich mich verlassen können, ebenso wie man von mir erwartet, daß ich meinen Beruf ordentlich verrichte."

                  aber das ist doch ein widerspruch.
                  ENTWEDER du gehst davon aus, daß die beste art ein land zu regieren die mit BERUFSpolitikern ist oder es ist die beste art einen so breite zustimmung über eine direkte Beteiligung der bevölkerung zu bekommen ,dei sich, deienr Meinugn nach wegen Job udn familie gar nicht ausreichend mit der Thematik beschäftigen kann.

                  welche fragen wären denn das dann, die im volksentscheid von den menschen ohne zeit entscheiden werden sollten?

                  • Natürlich muß die Richtung von den Parteien vorgegeben werden.

                    Ein guter Anfang war doch die Abstimmung zum Rauchverbot oder zu Stutgart 21. Diese Dinge kann man auch entscheiden, wenn man keine Zeit hat, sich in die ganze politische Thematik einzulesen.

                    Andere Themen wären z.B. noch: kostenloser Kiga, Tempolimit auf Autobahnen, usw.

                    Man muß ja nicht direkt mit der Frage nach der Todesstrafe anfangen.

                    In der Schweiz fubktioniert das doch auch, zumindest sind die Schweizer die ich kenne damit zufrieden

                    • <<Diese Dinge kann man auch entscheiden, wenn man keine Zeit hat, sich in die ganze politische Thematik einzulesen.>>

                      Man sollte GAR NICHTS entscheiden, ohne sich in die Thematik einzulesen und lang-kurz- und mittelfristige Vor- und Nachteile abzuwägen und einen Blick dafür zu bekommen, was für die Gesellschaft am besten ist und nicht sein Kreuzchen dort zu machen, wo es einem morgen am besten passen würde.

                      Was sind denn deine Gedanken zu den o.g. Themen? Wo würdest du dein Kreuzchen machen?

                    also dann: gründe eine bürgerinitiative und sorge so für volksbegehren.

                    "In der Schweiz fubktioniert das doch auch, zumindest sind die Schweizer die ich kenne damit zufrieden"

                    ich habe ja auch nicht behauptet, daß es nicht funktioneirts, sondern daß du dir selbst widersprichst, wenn du einerseits sagst, daß e eine direkte demokraktie geben sollte und andersetis sagst, die menschen hätten keien zeit sich mit politischen themen zu befassen und wären daher auf die vertreteung durch berufspolitiker angewiesen

                    • Zwischen "sich mit politischen Themen zu befassen" und eine Bürgerinitiative zu gründen oder aktiv in der Politik mitzuarbeiten ist allerdings ein großer Unterschied.

                      Wäre da so einfach. müßten sich 90% der Urbiamitglieder aktiv engagieren, denn jeder hat hier politisch etwas auszusetzen

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