Neue Gesetzesvorschläge

    • (1) 13.05.14 - 08:51

      http://www.bz-berlin.de/thema/schupelius/gruene-erfinden-acht-neue-verbote-fuer-hundehalter-article1841148.html#bzRSS

      Was haltet ihr davon?

      Eigentlich eine gute Sache, damit nicht Hinz und Kunz sich Hunde anschaffen, aber ich denke ein bestandener Hundeführerschein hält so manchen trotzdem nicht von mutwilliger schlechter Haltung ab obwohl er die richtige Theorie kann.

      Unter 18 finde ich jedoch überzogen und auch mit der extra noch einzurichtenden Prüstellen.
      Gut ist aber, dass wenn alle betroffen sind und nicht nur Neu-Hundebesitzer.

      Chippflicht sollte jedem selbst überlassen sein, hier ist es keine Pflicht (unserer ist es trotzdem ;-))

      Ich hoffe nur mal das wenn solche Gesetze durchkommen es nicht noch zu einer Aussetzflut führt weil die Leute sich vorher ihrem Hund entledigen wollen oder es dazu führt, das gerade alte Menschen ihren Hund bei nicht-bestehen abgeben müssen.

      Auch der Wesenstest wäre gut, wenn man sieht was für aggressive Hunde gehalten werden ohne Ausflagen, dann wären diese zumindenst zum Maulkorb verdonnert.

      Sieht ihr darin Vor- oder Nachteile?

      Liebe Grüße
      Reignofpain

      • Hi

        ich halte von Verboten gar nichts. Und damit auch nicht vom Vorschlag der Grünen.

        Sinnvoll finden würde ich, wenn ein Sachkundenachweis, der wirklich zur Haltung und dem Wesen der Hunde informiert, VOR Anschaffung eines (Erst-)Hundes Pflicht wird. Vielleicht würden dann einige doch erst überlegen und dann kaufen.

        Und mal abgesehen davon: wer soll das denn alles überwachen - und warum muss man Hundehalter überhaupt permanent überwachen, denn nichts anderes ist das?

        Ich bin mir aber sicher: das geht eh nicht durch,

        Die Politiker sollten sich lieber Gedanken machen, wie man Jugendgewalt vernünftig verhindern kann und die Strafen für Kindesmisshandlungen / Kindesmissbrauch verschärfen. Ein Steuerhinterzieher hat ja hätere Strafen zu erwarten als ein Kinderschänder!

        Gruß
        Kim

        • Genau das fordern sie doch, erst den Führerschein bevor man Hunde halten darf

          • Ja, genau das habe ich ja auch bestätigt, aber trotzdem:

            Es gibt bisher keinen "Hundeführerschein" - alleine das Wort ist schon schwachsinnig. Und außerdem wird gar nicht darauf eingegangen, dass Mio Menschen schon seit Jahren/Jahrzehnten Hunde problemlos und korrekt halten - was ist mit denen?

            Sinnvoll wäre ein Sachkundenachweis, der bundeseinheitlich ist, der Rasselisten abschafft, der gerne auch eine Halterprüfung (pol. Führungszeugnis) beinhalten darf und vor Anschaffung Pflicht wird und auch den Versicherungen sowie der Gemeinde bei Anmeldung eines Hundes vorgelegt werden muss.

            Aber mal ehrlich - wie will man das kontrollieren? Meinst Du, die priv. Hundeverkäufer scheren sich darum zu melden, dass jemand einen Hund kaufen will?

            Neee... alles in allem völlig undurchdacht und eher ketzerisch gemacht, als richtig und im Sinne der Menschen und Hunde!

            Gruß
            Kim

            • Wobei der Ruf nach Hundeführerscheinen generell schon lauter wird.
              Zumindest muss sich irgendwas tun das nicht mehr jeder Hinz und Kunz sich einen Hund halten darf der dann irgendwo an einer Kette oder im Keller vor sich hinvegetiert weil die Besitzer den ganzen Tag ausser Haus sind.

              Kontrollierbar ist ja nichtmals ob jeder Hund angemeldet ist und steuern zahlt.
              Das wird hier garnicht kontrolliert weder vom Ordnungsamt noch sonst was, die 52€ im Jahr könnte man sich auch sparen man kann an denen vorbeigehen die gucken nichtmals ob der Hund angeleint ist oder ne Plakette hat. Ein Dorf weiter gibt es sogar garkeine Hundesteuer selbst für Listenhunde nicht obwohl alles im selben Kreis ist. jedes Dorf hat seine eigenen Regeln#augen

              Aber in Deutschland ist so einiges anders in jedem einzelnden Gebiet, in anderen Gegenden bezahlt man bei nächtlicher Ruhestörung beim 1. Mal schon 150€ hier bekommst man beim 10. mal pro NACHT nichtmals die Anlage weggeholt.

              Daher hast du schon recht, bestraft werden am Ende wieder nur die ehrlichen

              >>Sinnvoll wäre ein Sachkundenachweis, der bundeseinheitlich ist,<<
              auch da sehe ich schwarz. Schau dir die Fragebögen für den "Hundeführerschein" an
              http://www.urbia.de/forum/34-mein-tier-und-ich/4242845-hundefuehrerschein-testfrageboegen
              wie oft z. B. ein Hund entwurmt gehört.

              Wenn es ums Futter geht, ich möcht nicht wissen, welche gut zahlende Lobby dann mit rein schwingt und Getreidefraß als gute Ernährung empfiehlt.

              Bei der ganzen Sache gehts in erster Linie ums Geld

              • Hi,

                ich kenne die bisherigen Fragebögen - und halte sie in weiten Teilen für völlig veraltet und teilw. sogar falsch.

                Ein bundeseinheitlicher Sachkundenachweis müsste von Fachleuten verschiedener Bereiche erarbeitet werden:

                Amtsveterinäre (die müssen ja ggfs. kontrollieren)
                Tierärzte
                Züchter
                VDH
                Verhaltensforscher (anerkannte)
                etc.

                Und die Politiker dürften das dann nur noch bestätigen...

                Aber das alles ist utopisch und somit nicht umsetzbar - leider.

                Gruß
                Kim

      Wieder mal total Nicht durchdacht #augen

      Hundeführerschein #rofl#rofl#rofl Es gibt in Deutschland noch nicht mal einheitliche Richtlinien in den verschiedenen Bundesländern wie der abzulaufen hat. Und wenn ich einen Hundeführerschein absolviere heisst das noch lange nicht das ich auch mit Hunden jeglicher Art umgehen kann. Selbst in der gleichen Rasse gibt es charakterliche Unterschiede sowas kann man doch gar nicht vereinheitlichen.

      Man hat es ja noch nicht mal hin bekommen eine einheitliche Rassenliste aufzustellen. Wir wohnen NRW, an der Grenze zu Niedersachsen. In NRW werden Briards als Anlage 2 Hunde angesehen ind Niedersachsen werden sie nicht als gefährlich eingestuft.

      Ein Wesenstest ist immer nur eine Momentaufnahme des Hundes. Ein Wesenstest für Menschen fände ich da angebrachter.

      Unter 18 finde ich auch leicht übertrieben allerdings sehe ich hier im Ort auch 4 jährige mit Hunden an der Leine laufen. Natürlich wäre eine Altersbegrenzung sinnig aber wenn ich zurück denke hatte ich auch schon mit 8 einen Hund und bin mit ihm gelaufen. Kommt auf das Kind an würde ich sagen...also nicht wirklich Realtätsnah

      Hunde generell chippen und Meldepflicht bei Tasso und Co finde ich sehr sinnvoll. Da überlegen sich die Leute vielleicht zweimal bevor sie einen Hund aussetzen bzw ob sie sich unter diesen Umständen einen zulegen sollten.

      Die FDP zieht in Erwägung Hunde zu schlachten....Ich muss sagen...die haben alle einen Knall, schmeissen irgendwas in den Raum ohne den Gedanken bis zum Ende durchzudenken Politiker inkompetentes Pack in meinen Augen

      • (10) 13.05.14 - 09:41

        "Unter 18 finde ich auch leicht übertrieben allerdings sehe ich hier im Ort auch 4 jährige mit Hunden an der Leine laufen. Natürlich wäre eine Altersbegrenzung sinnig aber wenn ich zurück denke hatte ich auch schon mit 8 einen Hund und bin mit ihm gelaufen. Kommt auf das Kind an würde ich sagen...also nicht wirklich Realtätsnah"

        Hi,

        sehe ich auch so. Unser Sohn ist 11 und darf mit unserem Spike (9,5kg) alleine spazieren gehen - immerhin hat er ihn alleine 2x durch die Begleithundeprüfung gebracht.

        Gruß
        Kim

    Hallo,

    8 völlig sinnlose Ver- und Gebote.

    GLG

    >>Was haltet ihr davon?<<
    Hirnschiss, und dann auch noch liegen gelassen. Wo ist die Hundetüte?

    Chippflicht inkl. Meldepflicht halte ich für sinnvoll.

    An einer in der Nähe befindlichen Hundewiese verläuft eine Schnellstraße und so selten es vorkommt, werden nicht abrufbare Hunde überfahren.

    Weniger selten machen die tierlieben Hundehalter dann eine Biege, weil das ja Unanehmlichkeiten und Kosten bedeuten könnte. Das Tier ist ja meist tot und

    warum soll man dann noch anderer Leute Schaden begleichen müssen....

    Immerhin wäre dann ein Halter ermittelbar.

    Wenn ich sehe, wie Kinder/Jugendliche mit den Hunden umgehen, wenn die ganz allein unterwegs sind, halte ich ein Ausführverbot für gerechtfertigt - auch im Interesse des Tieres. Bei mir gegenüber ist ein Spielplatz und Hundeausführstätte.....99% der Hunde, die von Kindern ausgeführt haben, dürften danach "Nacken" haben, so wie die an den Leinen rum reißen und ruckartig ziehen. Und das sind keine Ausnahmen!

    Bestimmt wieder die Gattung...."mein Kind macht so was nicht"

    Wenn manche Eltern wüßten, was deren Brut aus Langeweile mit den Tieren anstellt#zitter

    erstaunlich das sie nicht fordert das jeder Haushalt in dem Tiere jedweder Art und Rasse durch den Verfassungsschutz 24 Stunden am Tag cameraüberwacht sein muß....Kim Il Jung lässt grüßen..............

    Absoluter Schwachsinn.

    Hier die Aufklärung für alle, die diesen Mist auch noch geglaubt haben
    http://www.gruene-fraktion-berlin.de/artikel/liebe-hundehalterinnen-und-halter

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