Och neeeee.....

    • (1) 16.07.14 - 09:58

      Hallo,

      was mußte ich eben in den Nachrrichten hören?

      Der WM-tanz der DFB und die Euphorie in Deutschland über den WM-Sieg würde angeblich ein neues Nationalismusgefühl in Deutschland auslösen und das Volk würde sich der "rechten Seite" zuwenden. HALLLOOOOO???? Da können wir uns nicht mal freuen,dass wir Weltmeister sind, ohne den faden Beigeschmack den Nationalismus #schock

      Das ist doch traurig :-(

      Verständnislose Grüße....

      • Die ganzen Spieler mit Migrationshintergrund werden von den Volksdeutschen Spielern sicherlich auch total unterdrückt und diskriminiert! Denn vom Gaucho-Dance ist es nicht mehr weit bis zu einem 2. Holocaust! Gut, dass die Presse in Deutschland so ein wachsames Auge auf nationalistische Tendenzen hat!!!

        ;-)

        Mir doch egal was die denken! WIR sind Weltmeister! WIR haben gewonnen und die anderen (Gauchos) müssen halt mit der Schande leben^^ Das "WIR" Gefühl fasziniert mich immer wieder! Denn die nächsten 2 Jahre ist Patriotismus ja wieder "verboten".Da sollten wir uns mal ein Beispiel an dem Amis nehmen! Da hat fast jeder eine Fahne am Haus uns sie sind stolz in einem freien land zu leben... Aber ich schweife schon wieder ab!

        DIE NUMMER 1 DER WELT SIND WIR #ole#ole#ole#ole#ole#ole#ole#ole

        • Ich finde dieses "WIR-Gefühl" komplett überbewertet. Ich habe dieses Gefühl nicht. Und da bin ich nicht die Einzige. Dieses Land hat wichtige (soziale) Probleme, die von ein paar überbezahlten Fußballspielern, die zum Teil ihr Geld nicht mal in Deutschland lassen, nicht gelöst werden.

          Deutschland ist nicht die Nummer 1. Niemand ist das. Kein Wunder, dass die Deutschen von vielen anderen Nationen nicht gemocht werden, wenn einige Deutsche meinen, besser zu sein als die anderen.

          Aber hiermit gebe ich dir Recht: wenn ich eine deutsche Fahne bei mir zu Hause aufhängen will, dann mache ich das auch. Aber ein Nazi bin ich dann noch lange nicht, auch wenn so vieles braun ist in meinem Leben (meine Haare, meine Augen, meine Hautfarbe im Sommer, die trocknen Blätter im Garten, meine Tischsets #bla).

          • Nur das du das nicht hast. heißt ja nicht, dass Millionen anderer das haben. Und doch, wir sind die Nummer 1 im Fußball! Und Deutschland ist sogar eines der beleibtesten Länder der Welt. Schau dir nur die vielen Einwanderer an.

            So, willst du noch eine falsche Aussage machen? ;-p

          • Man, wer hat Dir denn in den Kaffee gespuckt #schock
            Zum Thema überbezahlte Fußballspieler....das kann nur jemand schreiben, der neidisch ist. Könnte ich spielen und würde es soweit bringen... würde ich auch nie nein zum Geld sagen und DU auch nicht. Viele der Spieler spenden, für was auch immer, aber sie engagieren sich.

            Ich kenne keinen Deutschen, der meint, besser zu sein, als andere. Nr. 1 sind wir aber nunmal und zwar im Fußball #aha

            "....Ich finde dieses "WIR-Gefühl" komplett überbewertet. Ich habe dieses Gefühl nicht. Und da bin ich nicht die Einzige....."
            Dann sind wir also schon zu zweit( Fast genug für eine Gruppe, die KEIN " Wir- Gefühl" hat;))
            Wenn ich ganz ehrlich bin, dann verstehe ich das noch nicht einmal....Wenn ich selber irgendetwas spiele und gewinne, kann ich das nachvollziehen, aber so? Ich wohne zufällig auf irgendeinem willkürlich abgegrenzten Stück Land und für dieses spielen einige Menschen, die mir persönlich nicht bekannt sind Fußball. Schön für sie, wenn sie gewinnen, aber was hat das mit mir zu tun?! Fußball interessiert mich nicht, aber viele andere scheinen es spannend zu finden und sie bezahlen Geld dafür das sehen zu können. Insofern sind Fußballspieler nicht überbezahlt, denn sie bedienen ein vorhandenes Bedürfnis. Man verdient eben das, was andere bereit sind für irgendeine von mir erbrachte Leistung zu zahlen.
            Bei derartigen Ereignissen habe ich immer das Gefühl aus einem Paralleluniversum zu stammen, aber ich bin ja nicht der Maßstab....

      Wo hast du das denn gehört. Die großen Zeitungen schreiben etwas anderes. Patriotismus ja - Nationalismus nein.#gruebel

    hmmm nicht sehr differnziert, was da bei dir angekommen ist..

    also es geht zum einen um die frage, inwiefern nationale symbolik einfluß auf nationalismus hat- dies wurde aktuell in einigen studien untersucht

    z.b.

    http://www.uni-marburg.de/fb04/team-wagner/forschung/publikationen/becker_etal_flag.pdf

    die andere frage ist die, ob das freuen über den eigenen sieg etwas anderes darstellt als die verhöhnung des gegners.

    das kann man aus der sportlichen perspektive betrachten- inwiefern entspricht es den regeln des "fair play", inwiefern ist es eingebettet in den wettkampfgeist eienr sportart wie dem fußball, der ganz klare regeln hat im umgang mit dem utnerlegenen gegner (repektbekundungen am ende des spiels!), wenn die siegreiche Mannschaft sich am ende eben nicht nur über den eigenen sieg freut sondern über die niederlage des anderen, indem sie den anderen verhöhnt?

    das kann man aber eben auch unter der frage subsummieren, inwiefern sich da patriotimus (ich fiebere mit meienr mannschaft mit, ich freue mich über den WM titel deutschlands) von nationalismus (ich blicke auf ander herab, ich verhöhne den unterlegenen/ dne anderen, ich erfreue mich an der niederlage des anderen) unterscheiden.

    Zu welchem ergebnis man bei diesen überlegungen kommt ist sicher sehr unterscheidlich ,je nachdem wie man die einzelnen situationen interpretiert- aber ganz so platt, wie d udies darstellst, ist die frage eben nicht

    • Wenn man sich über den eigenen Sieg freut, freut man sich automatisch über die Niederlage der anderen...

      Ich finde diese "Studien" (vermutlich noch von Steuergeldern finanziert) ziemlich haltlos. Ich habe während er WM nicht einen "nationalistischen" Moment erlebt. Im Gegenteil: Menschen jeder Herkunft haben Zusammen die deutsche Mannschaft unterstützt. Ist doch klasse sowas!

      Zudem bin ich der Meinung, dass man als bester der Welt ruhig mal einen Scherz auf Kosten der Verlierer machen kann.

      Und keine Angst, jetzt nach der WM verschwinden die Fahnen ja auch wieder und die ewige Schuld wird wieder zelebriert! ;-)

      Wir haben wirklich andere Probleme als solche Fragen wie "Nationalismus durch Flaggen?" zu klären... Freut euch doch einfach über den Sieg und darüber, dass Deutschland zusammengerückt ist!

      • hast du die studien gelesen und verstanden?
        was daran ist "haltlos"?

        Und nein- sich über den eigenen sieg zu freuen UND dem unterlegenen Gegner mit Respekt zu begenen ist genau das, was im fußball ritualisiert wird.

        "Und keine Angst, jetzt nach der WM verschwinden die Fahnen ja auch wieder und die ewige Schuld wird wieder zelebriert! ;-)"

        sorry, aber das disqualifiziert dich als ernstzunehmenden Gesprächspartner-
        wie ich geschrieben habe, welche schlüsse man aus meinen fragen zeiht, ist sicher ganz unterschiedlich und jeder dieser schlüsse kann sicher auch gut argumentativ belegt werden- aber polemik bringt eine solche diskussion nicht wirklich weiter

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