85 Menschen...

    • (1) 08.10.14 - 13:32

      besitzen so viel wie die arme Hälfte der Weltbevölkerung.

      http://www.focus.de/finanzen/news/drastische-ungleichheit-die-reichsten-85-menschen-der-welt_id_3556445.html

      Da muss man sich wirklich fragen, inwiefern wir von diesen Menschen abhängig sind und wie mächtig sie wirklich sind.Inwieweit beeinflussen sie unser Leben?

      Mich wundert es, dass angesichts dieser Zahlen kein richtiger Aufschrei durch die Bevölkerung geht. Für mein Empfinden interessieren sich die Deutschen viel mehr für Hartz VI Leistungen, voller Sorge man könne auch nur einem Ausländer zu viel Geld "in den Rachen" werfen. Spielt das bei solchen Zahlen überhaupt noch eine Rolle? Oder tritt es sich nur nach unten leichter?

      Könntet ihr als einer dieser 85 Menschen trotz dem Elend auf dieser Welt noch ruhig schlafen?

      • Irgendwie sind diese Menschen reich geworden. Durch gute Ideen, gutes geschäftliches Gespür, durch Erben. Bei einigen wird Vermögen auch auf Kosten des kleinen Mannes, durch Sklavenarbeit oder Zwangsarbeit angehäuft worden sein (besonders im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts). Aber auf alle Fälle kam dieses Geld bei den meisten durch harte Arbeit - egal ob von selbst oder durch die Vorfahren.

        Die meisten (wenn nicht alle) dieser 85 Menschen müssen sich wegen ihrem Geld nicht schämen. Warum sollten sie nicht ruhig schlafen können?

        In diesem Artikel wird mit keiner Silbe erwähnt, wer diese Super-Reichen sind, wie sie zu Geld gekommen sind und was sie mit dem Geld machen.

        Reiche Menschen haben schon immer das politische Leben beeinflusst - eigentlich solange wie es Politik und Wirtschaft. In den USA ist das um einiges schlimmer als in Deutschland. Hier in Deutschland fallen mir die Großkonzerne ein, die immer weniger Steuern zahlen wollen, aber immer mehr Privilegien fordern. Schlimm finde ich die Befreiung von der Energieumlage für energieintensive Firmen. Ich sehe das nur monatlich in unserem Unternehmen. Was da für Gelder gut geschrieben werden, bringt einen Privatverbraucher zum Heulen, weil der jedes Jahr fast 10% mehr pro kwh bezahlen muss. Irgendwo finde ich sowas nicht mehr fair.

        • Die Wahrscheinlichkeit mit anständiger, harter Arbeit Reich zu werden, ist sehr gering.
          Die Wahrscheinlichkeit mit Ausbeutung und Beziehungen Reich zu werden sehr groß.
          Wir hatten das sogar mal in der Schule als Spiell mit Holzperlen. Wer am Anfang wenig hatte, hatte auch am Ende wenig.
          Natürlich kann man sagen, dass bspw. Menschen, wie Steve jobs, eine Idee hatte. Aber zu welchem Preis hat er sie umgesetzt?

          Harte Arbeit ist leider kein Garant mehr für Reichtum und Wohlstand. Was ist mit den Leuten, die 2 oder 3 Jobs haben, um sich ihren minimalen Lebensunterhalt verdienen zu müssen? Arbeiten die mit beispielsweise einem Putz- und einem Taxifahrerjob nicht hart genug?
          Oft arbeiten doch die richtig reichen kaum oder gar nicht mehr. Warum auch? Die Arbeit erledigen andere.

          Für einen angemessenen durch Arbeit erreichten Wohlstand muss man sich nicht schämen, da gebe ich dir Recht. Aber das Vermögen ist nicht mehr angemessen. Was macht man denn so als Milliardär den ganzen Tag. Irgendwann sind die Grundbedürfnisse eines Menschen doch befriedigt. Ab da ist es dann Raffgier.

        • Ein Mann der sich damit auskennt (leider weiß ich den Namen nicht mehr), meinte dass man sich einen solchen Reichtum NICHT durch harte ehrliche Arbeit anhäufen kann.

          Ich habe an einer anderen Stelle zumindest von den 10 reichsten Menschen erfahren wie sie ihren Reichtum erlangt haben und da hatte keiner von denen gearbeitet, die haben geerbt. Deren Vorfahren waren bei weiten keine angenehmen Gesellen und ich sage dir, wenn du dir Satan auf Erden vorstellen könntest, dann hättest du nicht mal Ansatzweise eine Ahnung wie schlecht diese Menschen sind.

          Reiche Menschen sind nicht gleich reiche Menschen, die Menschen von denen wir hier sprechen bekommen schon alleine so viel Zins auf ihr Vermögen wie andere Millionäre besitzen.

          Welchen Charakter muss ein Mensch haben der so viel verdient und alles und noch viel mehr für sich alleine beansprucht!? Was muss ein solcher Mensch noch für Freunden haben wenn er alles kaufen kann, selbst Menschen!? Solche Perversionen können wir uns nicht ausmalen. Glaub mir, ein Mensch der so viel Geld für sich besitzt und immer noch mehr Geld damit macht, der hat keine Seele mehr.

          Diese Menschen lenken alles aber auch wirklich alles auf der Welt! Bei dem Gedanken graust es mich.

      (6) 08.10.14 - 17:19

      Das es unter den Menschen Reiche und Arme gibt ist der Lauf der Dinge.
      Das Beängstigende aber ist die rasante Umverteilung von Unten nach Oben.

      So langsam sehen dies auch viele Menschen. Ich las grad einen Artikel:
      "Der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz hält die ungleiche Vermögensverteilung in den USA zunehmend für ein Wachstumshemmnis. "Wir haben uns so weit vom gesellschaftlichen Optimum entfernt, dass weniger Ungleichheit unserer Wirtschaft guttun würde. Das ist wirklich offensichtlich", sagte Stiglitz im Interview mit dem "Manager Magazin". "
      http://www.epochtimes.de/US-OEkonom-haelt-Vermoegensverteilung-in-den-USA-fuer-Wachstumshemmnis-a1187277.html

      Dazu paßt auch gut diese Aussage:
      "Springer-Vize Christoph Keese hält das künftige Gelingen einer sozialistischen Planwirtschaft für möglich, jedenfalls mit der heute vorhandenen Technologie. Das geht aus einem Gespräch hervor, dass er mit der Tageszeitung “Junge Welt” geführt hat."
      http://www.polenum.com/politik_energie_umwelt_meinung/axel-springer-vize-sozialismus-mit-heutiger-technologie-moeglich/

      So wie es weltweit läuft wird es nicht mehr ewig laufen können.

      Ja, um sich groß zu fühlen tritt man unter sich. Es ist bequem und zieht keine Nachteile nach sich.
      Steuerflüchtlinge u.a. Sozialverweigerer erwähnt man nicht denn innerlich bewundert man die doch ob ihrer Raffinesse und Abzockerei, man hätte ja auch gern an dem Spiel teil genommen und sein Vermögen vermehrt.
      Der Mensch an sich ist doch sehr berechenbar.
      Der vermögende Weltenbummler ist ein Vorbild, er wird bewundert aber ein arbeitsunwilliger Hartz IV-ler ist ein Sozialschmarotzer. Ich sehe da aber keinen Unterschied denn Beide leben doch von dem was andere erarbeiten und eine große Arbeitsgemeinschaft kann das bestens verkraften, wie man ja sehen kann.

      Warum sollten diese 85 nicht ruhig schlafen können #kratz
      Wenn es danach geht gibt es viele Menschen die schlecht schlafen müssten (Zinseinnehmer, Waffenhersteller, Nahrungsmittelvernichter, Naturvernichter, Steuerhinterzieher, Diebe, Lügner usw. usf.)

      Diese Welt ist keine gute Welt aber jeder Mensch möchte wohl gerne in einer guten Welt leben und so heißt es ein gutes Spiel zu spielen in diesem Leben.

    • Also verwundert bin ich darüber nicht.

      Und klar haben die Reichsten der Reichen Einfluss auf die Politik. Auch auf die Deutsche Politik, da mache ich mir nichts vor. Aber wenn man da näher drauf eingeht wird das gleich als Spinnerei mit Verschwörungstheorien abgetan.

      Ich kann es aber überhaupt nicht verstehen wie man so viel Geld besitzen kann. Genauso wenig kann ich verstehen, dass sich irgendwer zB einen Kinderwagen aus Diamanten kauft, anstatt einen sehr guten "normalen" Wagen und das restliche Geld für Menschen oder Tiere in Not ausgibt. Ich hätte so viele Ideen wo man Geld sehr sinnvoll einsetzen könnte....

      Nach der ersten Million verdient sich das geld einfach. Zinseszins system und so. und so vermehrt sich das geld einfach weiter.

      Es wird erst einen aufschrei geben, wenn es anfängt weh zu tun. Momentan tut es nicht weh genug. Wir alle jammern über gestiegene lebenshaltungskosten. pber die presie an der Tankstelle. über die Mietpreise. Aber momentan können wir alle noch recht gemütlich leben.

      Keiner muss hungern. Sind wir irgendwann an dem Punkt wo wir wirklich was verlieren können, dann kkommt die Masse erst in Bewegung. (ich auch ürbrigens, momentan ist scheißhaufen noch nicht groß genug)

      und auf verschwörungstheorien steh ich total

      Leider habe ich dazu immer nur naive Gedanken (lassen sich einfach nicht abstellen...). Ich würde, wenn ich denn so reich wäre, mein Geld freiwillig in Projekte stecken, die Arm und Reich einander annähern. Volle Konten machen nicht glücklich.

      Wie schön lebt es sich denn als Reicher in einer Welt voller Slums? Ist es wirklich nett in einem abgeriegelten und bewachten Sondergebiet zu wohnen? MIR würde es nicht gefallen. Ich fühle mich wohl, wenn mein Umfeld (und damit meine ich z.B. eine ganze Stadt und kein abgesperrtes Luxusviertel) auf einem höheren Niveau leben kann.

      Ich kenne die finanziellen Verhältnisse einiger reicher Menschen (keine Milliardäre, aber immerhin Einkunftsmillionäre - ) aus beruflichen Gründen. Sie haben sich völlig vom normalen Leben zurückgezogen. Es interessiert sie schlichtweg nicht, was um sie herum passiert. Traurig, ein solches Leben hinter verdunkelten Scheiben von Luxuslimousinen. Kein Cent fließt freiwillig in irgendwelche sozialen Projekte. Nur auf "Spendengalas" (ich könnte k..., wenn ich das ekelhafte Getue sehe) sind sie dann mal großzügig und lassen sich feiern.

      Was sind das für Menschen? Spenden großkotzig 10.000 EUR, die fallen doch auf ihren Konten gar nicht auf. Ihre "Grund"bedürfnisse sind doch schon sowas von gedeckt, da dürfte es gern mehr sein. Und bitte etwas unauffälliger. Ich spende sehr viel und hätte gern mehr, um z.B. die Jugendarbeit zu unterstützen oder was es auch immer für Baustellen gibt. Leider bin ich eben kein Millionär. Aber noch nie habe ich mich irgendwo dafür feiern oder darum anbetteln lassen. Und auf meinen Konten fällt es auf...

      Gerade fällt mir ein sehr unangenehmer Zeitgenosse ein, der mit seiner Firma ordentlich verdient. Gut, wieder keiner der 85, aber auch ganz gut dabei. Seine Angestellten nagen am Hungertuch, Mindestlohn kennt er nicht. Ich würde mich schämen, jedes Jahr in den Bilanzen 7stellige Gewinne anzugeben und meinen Angestellten in die Augen schauen zu müssen, die jeden Monat aufs Neue irgendwie durchkommen.

      Es wird immer weiter so gehen, bis ... ja bis was? Was muss passieren?

      • "Ich würde, wenn ich denn so reich wäre, mein Geld freiwillig in Projekte stecken, die Arm und Reich einander annähern. Volle Konten machen nicht glücklich."

        Ähm.... Nimm es mir nicht übel aber ich denke genau das wird einer der Gründe sein warum wir "Normalos" niemals richtig reich sein werden.

    (11) 13.10.14 - 16:26

    Ich würde schon meinen das es einen Aufschrei gibt. Das Thema ist immer wieder in aller munde. Es ist nur sehr schwer gegen verhärtete Strukturen erfolgreich vor zu gehen. Außerdem wird der Aufschrei ja auch nicht gerade medialisert, was aber nicht bbedeutet, dass er nicht da wäre.

    Was bitte soll das eine mit dem anderen zu tun haben...und wieso "Aufschrei"????

    Wenn ich was nicht leiden kann, dann sind es solche völlig zusammengewürfelte Postings ohne Zusammenhang, wo einfach wild etwas vermengt wird, um eine haltlose These aufzustellen, ohne aber selbst wirklich Stellung zu beziehen.

    Fehlt nur noch die Vermutung, dass die Illuminaten an allem Schuld sind. #kratz

    <<<man könne auch nur einem Ausländer zu viel Geld "in den Rachen" werfen. Spielt das bei solchen Zahlen überhaupt noch eine Rolle?>>>

    Warum sollte man jemand der sich etwas hart erarbeitet hat beneiden?

    <<<voller Sorge man könne auch nur einem Ausländer zu viel Geld "in den Rachen" werfen>><

    Hier geht es nun mal an den eigenen Geldbeutel.

    Da hierzulande das Geld auch nicht mehr soooo locker sitzt, und ich genug Leute kenne, die sehr darauf achten müssen, dass am Geldende nicht allzu viel Monat übrig ist, kann ich es schon verstehen, wenn die Bereitschaft sinkt, noch mehr für andere zu bezahlen-, selbst aber immer mehr schwimmen zu müssen.

    Übrigens steht es Dir selbst frei, freiwillig anderen zu helfen und mehr zu tun, wenn es Deiner Meinung nach nicht reicht, aber doch bitte ohne andere anzuprangern dass sie angeblich nicht genug tun, wo Du es aber eigentlich gar nicht weisst ob das überhaupt stimmt.

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