Islam-gleichTerrorismus?

Stimmt ab mich interressiert wie Ihr denkt

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    • (1) 08.01.15 - 15:15

      Hallo Ihr Lieben!

      Mich interressiert es sehrwie Ihr, die Urbia Mitglieder über dieses Thema denk.
      Meine Umfrag sollte nicht zu Propagandazwecken ausgenutzt werden ,sondern,ich wiederhole,als Umfrage allgemein gewertet werden.

      Ich habe bewusst nach jeder Antwort auf einer Erklärung dahinter verzichtet da ich niemanden vorschreiben möchte ,was man denken sollte.

      Lg

      • Hallo,

        ich bin ein weltoffener Mensch und respektiere im Allgemeinen jede Religion. Ich denke nicht, dass der Islam mit Terrorismus gleichzusetzen ist, da es sowohl viele friedliche Anhänger des Islam gibt als auch nicht-islamistisch motivierte Terroristen. Dennoch habe ich Angst vor den terroristischen Ausprägungen aufgrund der hohen Geweltbereitschaft und der religiösen Begründung, die jede rationale Diskussion unmöglich macht.

        Ich denke, dass er Umgang mir extremistischem Terrorismus zu den größten Herausforderungen unserer Zeit gehört und die Islam Debatte ebenso notwendig wie schwierig ist.

        lg

        • Ich sehe es auch so.

          "Dennoch habe ich Angst vor den terroristischen Ausprägungen aufgrund der hohen Geweltbereitschaft und der religiösen Begründung, die jede rationale Diskussion unmöglich macht."

          Ja, Fanatismus ist immer gefährlich und dafür kann/wird wohl jede Religion/Glauben etc als Begründung herhalten. Ich würde das nicht nur auf den Islam beziehen, es gibt auch genug andere extreme Gruppierungen die zu starker Gewalt und Terrorismus neigen.

          Ich glaube, das es egal ist, mit welcher Begründung. Fanatiker sind so oder so nicht für rationale Diskussionen offen...

      Alle muslimischen Verbände haben sich voller aufrichter Anteilnahme zu den Morden von Paris geäußert, ebenso die Vertreter aller anerkannter muslimischer Staaten, vom Maghreb über die arabische Halbinsel bis zum Iran.

      Den Islam mit dem Terrorismus gleichzusetzen ist in etwa so, als würde jeder einzelne in "westlichen Werten" verhaftete Mensch, also wohl wir alle hier, dafür verantwortlich sein, wenn die USA im Namen dieser Werte foltern und die Bundeswehr im Namen dieser Werte Hochzeitsgesellschaften bombadiert.

    • Hallo,

      mich stört diese Umfrage, weil sie mir zu verallgemeinernd ist.

      Ein Mensch ist nicht per se ein Terrorist, weil er Moslem ist und ein Mensch ist nicht per se anständig, weil er Christ ist.

      Und es zeugt für mich von sehr viel Intoleranz und Ignoranz, wenn man jetzt alles in einen Topf wirft.

      GLG

      (6) 08.01.15 - 18:42

      Die Umfrage ist Blödsinn.

      Denn a) bin ich "ein Weltoffener Mensch und respektiere im allgemeinen jede Religion", habe aber b) Angst vor dem (politischen resp. extremistischem) Islam, weil er in seiner Reinform, die scheinbar zunehmend gewaltsam an die Oberfläche bricht, zutiefst faschistisch, menschenverachtend und gewalttätig ist.

      Siehe auch unter anderem Veröffentlichungen von Hamed Abdel-Samad.

      • Wow! Ich dachte, ich bin hier alleine mit meiner vom Mainstream abweichenden Meinung...

        • (8) 08.01.15 - 19:07

          Sorry, aber ich denke NICHT, dass du und ich irgend etwas gemeinsam hätten. Deine Diskussions"kultur" und perfide Form der Agitation lehne ich zutiefst ab.

          • Inhaltlich gibst Du aber genau das wieder, was ich hier auch schon schrieb, ob Dir das nun gefällt oder nicht: "...habe aber b) Angst vor dem (politischen resp. extremistischem) Islam, #aha weil er in seiner Reinform, die scheinbar zunehmend gewaltsam an die Oberfläche bricht, zutiefst faschistisch, menschenverachtend und gewalttätig ist. #aha

            Siehe auch unter anderem Veröffentlichungen von Hamed Abdel-Samad.

            Das hast Du geschrieben und auf Hamed Abdel Samad habe ich schon vor Dir hier verlinkt.

    Nein, Islam bedeutet natürlich nicht gleich Terrorismus, allerdings werden halt in letzter Zeit häufiger terroristische Anschläge von Islamisten begangen.

    Daß diese keine "normalen" Moslems sind, ist mir bewußt, aber in ihrem Kopf handeln sie so, wie sie denken, daß es der Islam für sie vorschreibt..

    Und natürlich ist es so, wo viele Moslems sind, ist die Gefahr höher, daß unter diesen ein Fanatiker ist, deshalb wollen viele auch keine Islamisierung.

    Und jeder Terrorist ist einer zuviel, deshalb gehören die ALLE (egal welche Religion) weg!

    lg

    • Das ist auch meine Meinung.

      Ich bin Muslimin und werde gerade wegen solcher dummen Menschen ,die meinen das alle Muslime Terroristen seien, absichtlich unter anderem angerempelt,egal ob ich mein Baby auf dem Arm hab oder nicht.

      Wir sind sehr offen und respektieren jede Religion mit allem was dazu gehört und haben auch einmal Weihnachten nachgeahmt(was uns nur so halb gelungen ist,,,hmhmmm! egal...!)weil wir unseren Kindern nicht´s verweigern wollten.
      Wir haben auch angst vor solchen Spinnern(die eins weiter unten aufgezählt worden sind)
      Also wer ist denn eher am gefährdesten?Nur mal so als Zweitfrage!?

      Wo soll der Wahnsinn noch hinführen?Wieviel dürfen sich diese radikalen (im Form von Rechtsgesinnten ,Islamisten ,Christliche Fanatiker...) Menschen untereinander noch raus nehmen?
      Wieviele unschuldige müssen denn noch sterben?Ich wünsche mir ,es sollte endlich mehr Vernunft einkehren und ein Friedvolles Miteinander.Lg

      "Und natürlich ist es so, wo viele Moslems sind, ist die Gefahr höher, daß unter diesen ein Fanatiker ist, deshalb wollen viele auch keine Islamisierung."

      Da muss ich mal nachfragen: Wie genau definierst du "Islamisierung"?

      Es könnte sein, dass da Begrifflichkeiten falsch verwendet werden.

      • Ein paar Beispiele der Islamisierung:

        Kein Schweinefleisch in Kiga-und Schulmensa, manche Banken geben am Weltspartag keine Sparschweine mehr als Geschenk, Umbenennung der Weihnachtsmärkte (auch wenn es nur einer oder zwei sind, das werden nicht die letzten bleiben), Gebetszeiten am Arbeitsplatz,
        Gräberfelder, usw

        Das ist für mich Islamisierung. Bitte keine Grundsatzdiskussion, wieso ich oben genannte Beispiele nicht gut heiße, oder ob das für die Islamisierung ist (wahrscheinlich nicht).

        • Wie traurig, wenn man seine Kultur an der Verfütterung von nachweislich ungesundem Fleisch an schulpflichtige Kinder festmacht.

          Aber ich weiss, das muss jeder für sich selbst ausmachen.

          Sind wir übrigens durch die Einführung des Euro keine Deutschen mehr, weil wir seitdem keine Deutsche Mark mehr haben?

          #gruebel

          Ich weiss auch, wir zwei beiden, wir sollten nicht versuchen miteinander zu diskutieren - ich höre also wieder auf.

          ....und die Abschaffung des St. Martins-Umzuges ! Heißt jetzt Lichterfest.

          Oder die Vorgabe an der Grundschule meines Sohnes, dass keine christlichen Weihnachtslieder mehr gesungen weden sollen. Denn in einigen Liedern würde Jesus als Gottes Sohn gepriesen und das sei eine Beleidigung für einen gläubigen Moslem.
          Mich ärgert sowas auch.

          Die Frage, die man sich aber stellen muss, WER ist denn tatsächlich der Verursacher dieser Änderungen ?
          Ich kenne viele Moslems, die sich bisher in keinster Weise über christliche Gebräuche im Alltag oder in in den Kindergärten und Schulen beschwert hätten.

          Unsere Politiker haben viele Entscheidungen getroffen in dem Glauben die Gefühle Andersgläubiger in jedem Falle schützen zu müssen. Und den Shitstorm bekommen nun diejenigen zu spüren, die mehrheitlich diese Veränderungen nicht durchsetzten wollten.

          Borstie

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