Griechenland zum x. mal

    • (1) 25.06.15 - 22:51

      Hallo

      bin in dem Thema leider unwissende und wollte nun mal einen Gedanken einbringen und mich von euch verbessern lassen oder eure Meinung dazu hören.

      Ich habe das Gefühl, das es egal ist, was in der Griechenlandfrage passiert. Die werden das so oder so nicht auf die Reihe bekommen. Die Griechische Bevölkerung tut mir so Leid, aber kein Geld der Welt wird WIRKLICH bei denen ankommen.

      Vor einigen Wochen habe ich im Radio von einem Fall Gehört: Autobahn vor Athen wurde privatisiert, von einem Angehörigen der Regierung gekauft und die Maut ist drastisch erhöht worden, so das die Bevölkerung dadurch wieder mehr Kosten hat. (Ich hoffe ich hab das so richtig verstanden)

      Mir ist es klar, das unter diesen Umständen die Bevölkerung nicht pro Europa und für die Sparpläne sind. Wahrscheinlich wäre das so nie umsetzbar, aber entweder müssten die Regierungen versuchen, das Geld direkt zum Volk zu bringen um damit die Wirtschaft anzukurbeln indem die sich wieder was leisten können und kleine Firmen wieder auf die Füsse kommen.

      Oder (und mir ist klar, dass das utopisch ist) die europäischen Firmen müssten ins Land und Arbeitsplätze schaffen um eine Hilfe von innen heraus dem Volk zu bieten.

      Die Griechische Regierung macht sich lustig über die Geldgeber. Und die Geldgeber, sowie die Regierung Merkel und Co. sollten alle Verhandlungen abbrechen und abwarten und die griechische Regierung auflaufen lassen, bis von denen was kommen muss.

      Mal sehen, wie ihr darüber denkt?

      LG
      Melanie

      • Kann deinen Unmut verstehen, ist sicher eine mehr als nur heikle Situation momentan da "unten".

        Ob da jetzt was dran ist an der privatisierten Autobahn und erhöhten Maut lasse ich mal so stehen, hab ich selbst noch nichts von gehört.

        Generell aber sag ich's mal so; seid 2011 beklagten sich die Griechen, sie hätten nicht genügend Zeit und die Vorgaben für eine Sparpolitik seien zu streng und in dem angegebenen Zeitrahmen nicht umsetzbar. Nun, seid der links-radikalen Tsipras Regierung ist es erstmal so das den Griechen von Deutscher Sicht aus mehr entgegenkommen gewährt wird als vorher jemals geplant war - dennoch ist keine Lösung greifbar, es scheint als würde die Regierung mit dem Volk oder andersherum kollidieren.

        Ein eventueller Ausschluss Griechenlands aus der Euro-Zone hätte wirtschaftlich überschaubare Folgen; die Unternehmen sowie die einzelnen Staaten konnten sich lange genug auf einen solchen Fall einstellen; angenehm wird's nicht die X-Milliarden-€ Schulden abschreiben zu müssen, aber die Folgen sind überschaubar und die Resultate zu bewältigen.

        Anders als die finanziellen Folgen sind die politischen jedoch vollkommen unklar und keiner kann genau sagen wie sich diese auswirken werden wenn es soweit kommt. Die Griechenland - Russland Annäherung würde unter Umständen verstärkt, etc.

        Alles in allem muss man weiter abwarten, es ist jedoch meiner Ansicht nach Humbug wenn selbsternannte Experten davon sprechen der Euro würde zusammenbrechen und alle anderen Mitgliedsstaaten und den wirtschaftlichen Folgen leiden sollte es zu einem GrExit kommen!

        Gruß

        • Ich kann es nicht mehr hören seit 6 Jahren täglich Bla, bla zu Griechenland.

          http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/Christian-Ehring-zur-Schuldenkrise-in-Griechenland,extra9550.html

          Das Thema Staatsschulden ist kein neues. In der Geschichte kam es immer wieder vor und so wie es aussieht bleibt das noch eine Weile so.

          Kompliziert ist das Thema in seiner Grundstruktur keinesfalls. Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Lösungsansätze die beide auf ihre Art und Weise funktionieren.

          Die erste Methode ist das Sparen und Kürzen, welches den Griechen in den letzten 5 Jahren aufgezwungen nicht zuletzt auch von unserer Regierung aufgezwungen wurde. Entgegen der Aussagen unserer Politiker dauert es allerdings sehr viel länger. 100 Jahre könnten es schon werden. Wer das nicht glaubt kann mal in der Geschichte Englands blättern und findet dort ein passendes Beispiel.

          Moralisch erscheint es auf den ersten Blick vielen Menschen der richtige Weg zu sein, zumindest in Deutschland, wo viele Menschen immer noch glauben, dass „Wir“ den „undankbaren Griechen“ einen ungebührlich hohen Lebensstandard finanzieren. Tatsächlich aber belastet und beschränkt man mit diesem Weg aber bereits Generationen, die noch nicht einmal geboren wurden.

          Nachdem das nun 5-6 Jahre so läuft und bisher noch keine Verbesserung abzusehen ist (in den anderen Südländern übrigens entgegen der Aussagen unserer Politiker ebenfalls nicht - die entscheidenden wirtschaftlichen Kennzahlen sind ebenso verheerend wie in Griechenland) haben die Griechen von diesem Weg die Schnauze voll und möchten den anderen Weg gehen.

          Der andere Weg besteht im Wesentlichen aus 3 Komponenten: Schuldenschnitt, Inflation und Sonderabgaben für die großen Vermögen. Das ist das was sich die neue griechische Regierung vorstellt und was von EU, IWF und auch unserer Regierung vehement abgelehnt wird. Dabei wäre das der pragmatische und für alle Seiten beste mögliche Weg.

          Natürlich müssen gewisse Missstände beseitigt werden, die es in Griechenland zweifellos gibt und was auch von griechischer Seite nicht bestritten wird. Was bisher an „Reformen“ verlangt und durchgesetzt wurde war teilweise richtig, teilweise allerdings nur hart, aber ohne Wirkung. Wiederum andere "Reformen" waren hingegen komplett kontraproduktiv und haben dafür gesorgt, dass man „in Summe“ noch keinen Schritt vorangekommen ist. Die ganzen „Reformen“ der Vergangenheit waren kein planvolles und aufeinander abgestimmtes Programm.

          Ginge man diesen „anderen Weg“ wäre das Thema innerhalb weniger Jahre erledigt und entgegen der Aussage unserer Politiker würde das keine Steuergelder kosten. Was man in Deutschland allerdings schlecht verkaufen kann wäre das Ziel einer höheren Inflation. Es gibt ja dieses Phänomen, was Amerikaner und Briten als „german angst“ bezeichnen und was jede Diskussion extrem erschwert.

          Den einfacheren „anderen“ Weg ist Deutschland übrigens bisher jedes Mal gegangen, wenn die Schulden zu viel geworden sind. Deutschland ist ein Musterbeispiel eines Landes, welches in seiner Geschichte NOCH NIE seine Schulden zurückgezahlt hat, aber immer besonders hart zu Anderen gewesen ist. Deutschland ist in seiner Geschichte noch nie den langen harten Weg gegangen, verlangt das aber von anderen mit dem Verweis auf die moralische Verpflichtung. Das kommt schon ziemlich komisch rüber.

          • Die erste Methode ist das Sparen und Kürzen, welches den Griechen in den letzten 5 Jahren aufgezwungen nicht zuletzt auch von unserer Regierung aufgezwungen wurde."

            Im Grunde hat Sparen ja nichts Schlechtes. Sparen sagt eigentlich, dass ich Geld, was ich habe, nur nicht in den Konsum stecke. Geld nicht auszugeben, was ich ohnehin nicht habe, ist genau genommen kein Sparen. Den ich kann nicht Nichts sparen. Es sei denn, ich spare mir neue Schulden. Aber das meint der Begriff nicht.

            Daher stört mich der Begriff der Sparpolitik an sich schon.

            "Entgegen der Aussagen unserer Politiker dauert es allerdings sehr viel länger. "

            Da bin ich völlig bei dir. Es wird mindestens eine komplette Generation in Griechenland komplett verarmen im Vergleich zur Vorgängergeneration bevor man Erfolg auf breiter Ebene spürbar merkt.

            Die angeblichen Erfolge in Spanien oder Portugal bei einem Miniwachstum von 2-3% nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung seit 2008 um fast 30% ist eigentlich ein Witz. Die breite Masse der Menschen in dieser Region merkt von der von den Brüsseler Technokraten propagierten Erholung nichts.

            "Natürlich müssen gewisse Missstände beseitigt werden,"

            Diese Missstände sind aber genau das, was u.a. Griechenland so von den anderen sog. Krisenstaaten unterscheidet. Und auch da glaube ich nicht, dass sich diese kurz- oder mittelfristig gänzlich lösen lassen. Auch da wird es 20- 40 Jahre dauern, bis es Verwaltungsstrukturen gibt, die annähernd einem Gemeinwesen auf dem Niveau der mitteleuropäischen Staaten entsprechen.

            Allein das Katasterwesen hat in etwa die Existenz wie bei einem Entwicklungsland in Zentralafrika. Rechtssicherheit bei Grundstücksfragen sind aber eine wichtige Voraussetzung für Investoren.

            " Die ganzen „Reformen“ der Vergangenheit waren kein planvolles und aufeinander abgestimmtes Programm."

            Ich gehe noch einen Schritt weiter. Die von Politikern oder mit Politikern initiierten Maßnahmen hatten v.a. politische Hintergründe und waren stellenweise ökonomischer Harakiri. In der jetzigen Situation hat übrigens am wenigstens Frau Merkel Interesse daran, genau dieser griechischen Regierung Erfolg zu wünschen oder zu bereiten.

            "Den einfacheren „anderen“ Weg ist Deutschland übrigens bisher jedes Mal gegangen, wenn die Schulden zu viel geworden sind. Deutschland ist ein Musterbeispiel eines Landes, welches in seiner Geschichte NOCH NIE seine Schulden zurückgezahlt hat, aber immer besonders hart zu Anderen gewesen ist. Deutschland ist in seiner Geschichte noch nie den langen harten Weg gegangen, verlangt das aber von anderen mit dem Verweis auf die moralische Verpflichtung. Das kommt schon ziemlich komisch rüber. "

            Im Prinzip ist das richtig, wobei bei Deutschland auch zweimal ein kompletter systemischer Wechsel anstand. Einmal ging es von der Monarchie und einmal von einer Diktatur in die Republik.

            (Es stimmt aber insofern, als dass auch Deutschland damals nie und nimmer hätte seine Schulden in einem absehbaren Zeitraum hätte zurückzahlen können. Dies trifft nun auch auf Griechenland zu. Ob selbst verschuldet oder nicht, spielt bei der Betrachtung im Ergebnis keine Rolle.)

            Allerdings funktioniert das auch in umgekehrter Reihenfolge. Verarmung und Rezession sind ein guter Nährboden für politische Radikalisierung. Die möglichen politischen Folgen wiegen aus meiner Sicht weit stärker als seinen Wählern die ökonomische Wahrheit JETZT zu erzählen: Nämlich dass das politisch geeinte und gewollte Europa (mit diesen Konstruktionsfehlern beim Euro) Geld kostet.

            Wenn Politiker aus politischer Motivation ökonomische Sachverhalte schaffen, kostet das meist Geld. Nur hat hinterher keiner die Traute, dies seinen Wählern zu sagen.

            Man hätte schon vor 5 Jahren den privaten Gläubigerbanken und damit auch deutschen Sparern und Wählern sagen müssen, "Sorry, Euer Geld ist futsch" und den Schuldenschnitt in Griechenland begehen können. Leider hat man immer noch mehr Geld hinterhergeworfen ohne die Wurzel anzupacken und hat mittlerweile eine Regierung in Athen, die einem so gar nicht in den Kram passt.

            Übrigens: Die, in der politischen Klasse, die jetzt den Grexit herbeischreien, haben 1998 beiläufig in eine andere Richtung geschaut als alle, ALLE Länder (außer Luxemburg) bei der Einhaltung der Beitrittskriterien ordentlich beschissen haben. Niemand mag sich mehr erinnern aber ich habe noch nicht vergessen, wie 1997 der damalige Finanzminister Waigel um eine Höherbewertung der Goldreserven bei der Bundesbank bat, um die 3% Neuverschuldungsquote in den Griff zu bekommen. Und wie oft hat auch Deutschland danach die Maastricht-Kriterien ignoriert? Oder Frankreich? Genau die Politiker haben jetzt aber den Nerv, Athen auf die Einhaltung von Verträgen hinzuweisen.

            Mir kommt es so vor, als habe man mit Griechenland nun den (zum Teil auch durch eigene Schuld in diese Rolle gedrängten) Prügelknaben gefunden, an dem man seine eigenen Fehler an jemand anderem zur Schau stellen kann.

      Hallo,

      ich kann nicht viel dazu sagen, ich bin hin und her gerissen.

      Aber was ich sagen kann, mir tut die Bevölkerung auch wahnsinnig leid.

      LG

    • Hallo,

      es ist einfach so dass man (wie so oft) zu spät reagiert hat und nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.

      Indem wir nun weitere Milliarden in das Land stecken, Geld das wir nie wieder sehen, wird es nicht besser werden.

      Seit Wochen geht da Thema durch die Medien und Sendungen. Alleine morgen bei Günther Jauch und Montag bei HartaberFair auch wieder.

      Ich finde das Land sollte aus dem Euro austreten, das ist, wie hier schon gesagt wurde, überschaubar was dann passiert. Aber nicht weiteres Geld reinpulvern.

      Lieben Gruß

      Andy

      • Es wird ja nicht mehr weiter reingepulvert. Griechenland bekommt keine weiteren Hilfen mehr. Aus der Euro-Zone auszutreten ist aber nicht so einfach möglich. Es gibt im Vertrag keine Regelung dazu. So ein Fall ist nicht vorgesehen. Und Millionen Gläubiger dürften sich auch dagegen sträuben. Ein Austritt wäre nur möglich wenn die EU zustimmt. Dann könnten die Gläuber aber Schadensersatz von der EU fordern. Also wieder Geld reinbuttern.

        Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

        http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/griechenland-eurogruppe-verweigert-athen-laengeres-hilfsprogramm-1.2540832

        • Ob nicht doch wieder was reingepulvert wird weiss man nicht. Heute morgen hies es bereits, man berate über einen Plan B. und das kann ja nur wieder Geld sein, denn ne andere Alternative gibt es ja kaum.
          Für mich ist das ein Faß ohne Boden.

          Nur lässt man die Griechen in der EU, dann muss man Ihnen ja helfen, weil wir doch ne Solidargemeinschaft sind (LACHE)

          Gruß Andy

          "Es wird ja nicht mehr weiter reingepulvert. Griechenland bekommt keine weiteren Hilfen mehr."

          ELA-Notkredite, aktuell ca. 90 Milliarden Euro!

    Griechenland ist in gewisser Hinsicht ein Lackmustest, ob es so etwas wie ein vereinigtes Europa geben kann. Oder weiterhin ein mehr oder weniger zusammenhängendes Gebilde aus nationalstaatlichen Interessen.

    Bei all dieser Berichterstattung vergisst man meines Erachtens wie so oft die Bevölkerung. Man schert alle über einen Kamm, der Grieche sei ja genauso korrupt, faul und unfähig wie seine Machthaber.
    Seit heute sind in Griechenland für 6 Tage oder so die Banken geschlossen. Man stelle sich das hier mal vor. Man zahlt uns einfach nicht mehr unser eigenes! Geld aus. Das ist schon krass und auch mir tut das griechische Volk leid.

    Wenn sie aus dem Euro aussteigen, würden sie sich wohl erholen. Ich habe aber mittlerweile so viel Gegenteiliges gelesen. 48% aller Lebensmittel werden importiert. Wie soll das künftig gehen, wenn die künftige Währung keinen deut mehr mit der Übermacht Euro mithalten kann?

    Das ist doch alles krank! Dieses ganze Machtgebilde. Ein Haufen imaginäres Geld wird hin und hertransferiert. Wozu das alles? Ich versteh die Welt nicht mehr.

    • " 48% aller Lebensmittel werden importiert. Wie soll das künftig gehen, wenn die künftige Währung keinen deut mehr mit der Übermacht Euro mithalten kann"

      ...dann lohnt es sich plötzlich wieder, die Lebensmittel im eigenen Land anzubauen. Und das gilt nicht nur für die Lebensmittel. Dadurch werden Arbeitsplätze geschaffen und die Wirschaft hat eine Chance, wieder aus eigener Karkt auf die Beine zu kommen.

Ich finde das ist ein sehr, sehr schwieriges Thema.

Jedoch sind die Folgen bei einem eventuellen "Grexit" durchaus NICHT ganz absehbar.
Für Griechenland wären sie absehbar. Ein Wechsel zu einer neuen Währung ist nicht einfach über Nacht möglich.
Die Stabilität einer Währung hängt MASSGEBLICH vom Vertrauen ab.
Ok., wenn also Griechenland rausfliegen würde, was würden die Menschen machen? Die zur Bank schicken, die am Schnellsten rennen können, damit alles abgehoben wird, was nur geht. Schon am nächsten Tag könnte KEINE Bank mehr arbeiten und alle würden schließen.
Im "Kleinen" sieht man das ja jetzt schon, wenn die Banken vorübergehend schließen. Damit kann erst einmal etwas von der Aufregung sich wieder legen.
Da jetzt aber ein Wechsel aber nicht mal so kurz nebenbei durchgeführt werden kann, hätte das auch direkten Einfluss auf den EUR.
Darüber hinaus wäre es für Griechenland der komplette wirtschaftliche Zusammenbruch und ein Super GAU.

Für den EURO an sich, wären die Folgen vielleicht direkt gar nicht sooo schlimm. Wenn man jetzt aber eben davon ausgeht, dass die Stabilität von Vertrauen abhängt, dann hätte es vielleicht doch auch hier einen größeren Einfluss.
Was darüber hinaus noch dazukommt. Griechenland würde sich weiter von Europa entfernen und mehr Russland annähern. Man mag von der derzeitigen angespannten Lage halten, was man will. Zur Entspannung würde dieses Szenario aber definitiv nicht beitragen.

Um ganz ehrlich zu sein, ist mir die griechische Regierung jedoch auch nicht sympathisch. Ich kann verstehen, dass die Griechen sie gewählt haben, aber es ist jetzt für beide Seiten nicht die Zeit zu pokern und Machtspielchen zu spielen. Es geht zumindest um die Wirtschaft einer ganzen Nation und den richtigen Weg haben sie bis jetzt nicht gefunden.

(15) 06.07.15 - 14:53

Einfach mehr Geld nach Griechenland pumpen hilft gar nichts.

In Griechenland muß sich grundlegend was ändern.

Die Einstellung der Leute ist anders als bei uns einkommensunabhänging.

Und ganz schlimm
kein vernünftiges Steuersystem und auch noch lange nicht aufgebaut
das ganze Vermögen hat das Land verlassen und keine Regierung in den letzten Jahren hat hinsichtlich dessen was unternommen - dann währen die Herrn Politiker und ihre Familien selber betroffen.

Bisher gibt es nur Einschnitte bei der normalen Bevölkerung, Arbeitslosigkeit, gesunkene Renten, gesunkene Einkommen und damit wurden die Kleinen- und Mittleren Unternehmen kaputt gemacht. Eine Spirale die immer weiter geht.

Wo ist unser ganzes Geld hingeflossen? Bestimmt nicht in Diätenkürzung

Wie um himmelswillen soll Griechenland wieder zu Geld kommen? Da fehlt denke ich jedem eine vernünftige Lösung.
Wir (Geldgeberländer) können doch nicht jedem Rentner seine Rente in die Hand drücken, Straßenbauprojekte beauftragen und die Warenrechnungen und Löhne direkt zahlen damit nicht irgendwo wie die ganze Zeit Geld verschwindet.
Und ohne Sparmaßnahmen in Griechenland geht es auch nicht. Warum sollen wir für was Zahlen was sich z.B. Deutschland nicht leistet.

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