Milliadärssteuer und Zwangsabgaben für Flüchtline?

    • (1) 04.09.15 - 15:37

      Hallo,

      Im Laufe der letzten Diskussionen über Flüchtlinge ist ja hin und wieder der Satz gefallen "sollen sich die reichen kümmern". Und ganz ehrlich ich habe noch kein einziges gutes Argument gegen Zwangsabgaben bei Super reichen gehört.
      Damit meine ich Personen die ein Vermögen im Milliardenbereich haben.

      Es ist zwar richtig, das jeder selber schauen sollte ob er etwas beitragen kann aber wenn man bedenkt das in Deutschland 90 Prozent des Geldes von fünf Prozent der Bevölkerung gehalten wird frage ich mich doch, warum man diese nicht zu Spenden und Zwangsabgaben heranziehen sollte. Schließlich sind es manchmal genau diejenigen, die von der Ausbeutung anderer Staaten am meisten profitiert haben Ein wirklicher "Schaden" würde oben genannten dadurch nicht entstehen. Die ein oder andere Million mehr auf dem Konto merkt man kaum.

      Gut, viele helfen schon, es gab ja auch schon Fälle bei denen jemand den grossteil seines Vermögens gespendet hat und immer noch ganz gut mit ein paar Millionen auf dem Konto leben kann .Aber das sind noch viel zu wenige.mal ganz simpel gesagt: wer mehrere Milliarden auf dem Konto hat kann doch noch nicht genug getan haben.
      Ich denke aber dazu wird es nicht kommen, weil eben jener Personenkreis auch mehr oder weniger Einfluss auf den Staat hat.

      Vielleicht ist das zu einfach gedacht, aber manchmal sieht man die Lösung eines Problems nicht, weil sie so simpel wäre.

      .Wie seht ihr das und was spricht für euch dagegen?

      • (2) 04.09.15 - 15:47

        50 Prozent nicht Neunzig :)

        • (3) 04.09.15 - 17:51

          Hallo,

          wenn ich das Wort Zwangsabgabe schon lese, rollen sich mir die Fußnägel auf.

          Wieso sollte ein Milliardär nicht das gleiche Recht haben wie ein Durchschnittsverdiener, das ihm nach Abzug aller Steuern und Abgaben zur Verfügung stehende Privatvermögen auszugeben wofür er es für richtig hält?

          Sicherlich muss den armen Menschen geholfen werden und Du kannst Dir wünschen, dass dies jeder in dem ihm zur Verfügung stehendem Rahmen auch tut. Aber dies staatlich zu fordern und sozusagen als Zwangsnächstenliebe einzutreiben, geht meiner Meinung nach deutlich zu weit.

          Das gilt auch für die von einigen Politikern geforderte Beschlagnahmung von Gebäuden/Wohnungen sofern sich die Eigentümer weigern diese als Asylunterkünfte zu vermieten.

          Ich dachte die Zeiten mit staatlich aufoktroyiertem Volkseigentum hätten wir schon lange hinter uns gelassen.

          LG Nenea

          • (4) 04.09.15 - 18:31

            Das Recht eines Menschen auf ein humanes Leben ohne Hunger hat für mich mehr Bedeutung, als das Recht auf unbegrenztes Eigenkapital.

            Es würde viele nur einen Mausklick kosten, hunderte Menschen zu retten. Wenn hier jemand umkippt oder du auch nur weist das jemand in einer Notlage ist bist du verpflichtet zu helfen. Tut man das nicht kann man juristisch verfolgt werden. Wir WISSEN das in jeder Sekunde Menschen verhungern und es ist trotzdem in Ordnung die Milliarden auf dem Konto zu bestaunen und sich den xten Benz gönnen.

            Ich komme aus einer wohlhabenden Familie und kann sagen, dass ein grosser Teil des Geldes einfach nur "da" ist und nicht verwendet wird. Wäre es weg würde man es erstmal gar nicht merken. Und das obwohl meine Eltern mit Sicherheit keine Milliardäre sind. Das ist der Unterschied zwischen Hänschen Müller und dem grossteil der Superreichen.

            • Komisch das immer erst dann gejammert wird wenn Flüchtlinge ins Spiel kommen . Was ist mit den zig zurück gebliebenen in Ihren Heimatländern oder Afrika ( im übrigen schon seit Jahrzehnten ) Afghanistan usw usw usw .... Ach und nicht zu vergessen , die Altersarmut hier im eigenem Lande ( Menschen die 40 Jahre und mehr gearbeitet haben ) .... , die wühlen in Müllcontainern nach Flaschen um sich ne Scheibe Wurst mehr kaufen zu können....

              Die Kinderarmut ist ebenfalls gestiegen. Na da frag ich mich , wo ist da die große Solidarität ? Aber da kommt bestimmt gleich , hier gibt's sowas nicht .

              Schulen die so marode sind, das teilweise Einsturzgefahr besteht und auch hier ,, usw usw usw "

              Das nervt einfach nur noch . Diese Beweihräucherung ,, wir wollen alle helfen und Lösungen finden " das ist die größte Lüge hier überhaupt . ,,JETZT "WOLLEN ALLE AUF EINMAL HELFEN . Na klar !

              • habe grade gehört, alle wollen nach Deutschland, jetzt versuchen sie in großen Massen von Ungarn her zu kommen, mit aller macht, nicht nur Syrier, aber behaupten sie seien welche...bin mal gespannt wie lange das noch gut geht, das eskaliert ja jetzt schon..

                schade das keiner merkt was grade passiert..weil Deutschland alle aufnehmen will ist das jetzt ein Freibrief für alle...

                wo sollen die denn bitte alle hin? wer soll das dann alles finanzieren..

                und nein, auch das hat nichts mit rechts zu tun..

                • Deutschland will überhaupt nicht ALLE aufnehmen. Will nicht, kann nicht, wird nicht. Wo hast du denn das gehört?

                  Unter Viktor Orbán möchte ich auch nicht Ausländer in Ungarn sein, aber das nur nebenbei...

                  • sie sind doch alle jetzt auf den Weg hier her...

                    • Alle wovon? Alle Flüchtlinge? Nö. Allein, weil 60% Binnenflüchtlinge sind, auf der Flucht im eigenen Staat. Weil von denen, die über die Grenze gehen, wiederum die meisten in Nachbarländern aufgenommen werden. Weil nur ein Bruchteil überhaupt in Europa ankommt. Nach Deutschland wollen auch nicht alle, denn Österreich, England, Frankreich, Skandinavien sind ebenso beliebte Ziele. Und von denen, die kommen, weisen wir rund die Hälfte ab.

                      Es geht nicht, es ging niemals um ALLE.

              (11) 04.09.15 - 20:15

              Weil das Thema im Moment im öffentlichen Fokus steht.
              Und nein, in Deutschland ist es einfach nicht so wie in anderen Ländern. Du musst nicht mal nach Afrika gehen, ich habe einen Teil meiner Kindheit in Südamerika verbracht und selbst dort muss ich schlucken wie gross da die Unterschiede sind.

              Wie du ja auch bestimmt gelesen hast ist es unfair die eine Armut gegen die andere auszuspielen.

              Die Kinderarmut ist ebenfalls gestiegen. Na da frag ich mich , wo ist da die große Solidarität ? Aber da kommt bestimmt gleich , hier gibt's sowas nicht

              ja genau damit kommen hier leider auch die meisten, ich weis nicht woran das liegt, oder ob Sie die Augen bewusst davor verschließen.

              interessieren würde mich das schon

              natürlich soll den Flüchtlingen geholfen werden, aber man kann nicht allen gerecht werden, es werden einfach zu viele..teilweise wissen die Städte doch nicht mehr wohin mit all den vielen Menschen die zuflucht suchen..und es werden mehr..immer mehr,

              die meisten sagen hier so viele wären das ja nicht...ich frage mich warum schon alle sagen es sei ein Ausnahmezustand und kaum noch zu bewältigen

              Hallo ?

              Momentan beziehe ich aAlg, davor hatte ich einen guten Beruf und einen gewissen Lebensstandard. Ich lebe ganz gut und kann mich absolut nicht beklagen. Im Oktober fange ich wieder an zu arbeiten, und natürlich freue ich mich auf den ein oder anderen Luxus den ich mir dann wieder leisten kann.
              Vom Pfandflaschensammeln oder im Müll wühlen bin ich ein ganzes Stück weit entfernt.

              Ich habe aber auch keine Schulden, rauche nicht, habe keine künstlichen Nägel und mein Handy ist drei Jahre alt. Möbel etc habe ich noch aus besseren Zeiten. Meiner Erfahrung nach treffen viele Klischees voll und ganz zu...und ich habe durch Kurse einige Hartz Empfänger kennengelernt.

              Bei den Löhnen bin ich zumindest im Mindeslohnsektor bei dir.

              Trotzdem steht doch fast jedem frei, sich hochzuarbeiten.

              Jeder kann in eine Notsituation kommen, niemand weiss das besser als ich. Aber die Pfandflaschensammeln die ich kennen gelernt habe, waren über sehr lange Zeit arbeitslos!

              Nur bei den Renten stimme ich dir uneingeschränkt zu.

            (15) 04.09.15 - 21:35

            Und?
            Was hast du bisher so getan für die Hungernden in Afrika, die Obdachlosen, die Kinder und die Rentner?

            Also ich meine, BEVOR du sie als Argument gegen Flüchtlingshilfe entdeckt hast.

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