Frau Merkel...

(11) 16.09.15 - 09:16

Hallo, da ist sie Jahre zu spät dran.

LG Leah

Also, Acentejo, nach meinem Empfinden hat sie eher was von Us-amerikanischem Motivationstrainer:

"Wir können das schaffen und wir schaffen das!"

Dann die typischen Angiefäuste in die Luft und die Halle jubelt.

Anpackend, emotional, aber erstmal noch ein wenig leere Phrase.

Ich habe nicht einmal Zweifel daran, dass sie recht hat, vor allem nicht finanziell. Aber als klare Kante würde ich ihre verbalen Auftritte nun nicht unbedingt bezeichnen.

Gleiches gilt für den pathetischen Satz: "Dann ist das nicht mein Land".

War es denn bisher ihr Land? So an innenpolitischen Aktionen gemessen..

Und dieser Satz ist auch eine Frechheit, denn Kritik kam eben gerade aus ihrem Land.

Und als noch größere Frechheit empfinde ich ihren Satz, dass man sich ja wohl nicht entschuldigen müsse, in der Not ein freundliches Gesicht zu zeigen.

Da stimme ich ihr vorbehaltlos zu, aber erst einmal München zum Beispiel mit dieser Riesenaufgabe weitgehend alleine zu lassen und dann Kritik am Vorgehen und der Organisation zurückzuweisen, ist kein guter Stil für eine Bundeskanzlerin.

Ich kann deine Begeisterung für ihre Sätze jetzt nicht so recht teilen.

  • Echt Klasse geschrieben! #pro

    #danke

    Hallo Kate, das ich kontra bekommen würde, war mir schon klar.

    Vorab, ich bin kein Fan von ihr und auch kein Wähler der CDU/CSU.

    Ich erlaube mir auch den vielen Contrastimmen pauschal meine Position darzustellen.
    Das, was sie gestern vor dem Bundestag von sich gegeben hat, war für ihre Verhältnisse schon ein klares und richtiges Statement.

    Glaubt hier einer wirklich das der Job von Merkel als Vergnügungssteuerpflichtig anzusehen ist? Meint ihr wirklich das sie sich die getroffenen Entscheidungen leicht gemacht hat?
    Und Kate, in welcher Textpassage hat sie welche Organisationen angegriffen?
    Habe ich da was überhört?

    Ohne die Gesamtheit der EU lässt sich das Problem nicht lösen.
    Eine Verweigerungshaltung einiger EU-Mitglieder ist schlichtweg zum kotzen!
    Demzufolge ist ein Umdenken in der Verteilung der EU-Gelder schon ein richtiger Denkanstoß.

    Griechenland, z.B. ist klar mit den vielen Flüchtlingen monetär überfordert. Auch Bulgarien und Rumänien. da sollte Geld in die Hand genommen werden.
    Aber der Libanon, die Türkei und andere kleinere Staaten auf der arabischen Halbinsel ebenso.
    Und der UN fehlen die zugesagten Gelder weil sich einige Staaten einfach weigern ihre Zusagen einzuhalten. Wie sollen da die Menschen noch ernährt werden wenn ca. 5o% der Gelder fehlen?

    Und ging es der BRD etwa schlecht in der bisherigen Regierungszeit von Frau Merkel?
    Klar, es könnte immer besser gehen. Nach oben sind selten Grenzen auszumachen.

    Mein Fazit ist: Frau Merkel hat die richtigen Worte gefunden.

    FG acentejo

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