und das ist erst der Anfang....

    • (1) 01.10.15 - 10:31

      https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Schlaegerei-in-Erstaufnahme-in-Hamburg,fluechtlinge3912.html

      Ihre Not bewußt zu machen,ist ok, aber doch nicht indem sie Sachen zerstören und mehr Kosten verursachen!
      Ist den Flüchtlingen echt nicht bewußt , wie hier routiert wird um die Massen überhaupt unterbringen zu können?
      Warum erzählt denn das ihnen keiner von unserer Not sie in der kurzen Zeit überhaupt unterbringen zu können?

      Bei allem Verständnis , dass die Situation für sie schwer zu händeln ist (selbst bei nur 10 Minuten duschen braucht es reichlich 10 Stunden für knapp 500 Leute)
      Aber für solche Aktionen fehlt mir jegliches Verständnis!

      Hamburg hat solche Probleme die Massen unterzubringen.
      Die "Zeltstädte" sind meines Wissens nach immer noch nicht geräumt und es wird immer kälter...
      Die Preise für Container sind wahnsinnig gestiegen...

      Hier hätte die Politik genauso eingreifen sollen wie bei der "Zwangsenteignung" von gewerblichen Immobilien.

      Ich weiß jetzt werden Steine fliegen, aber ich weiß auch ich bin nicht die Einzige , die darauf ärgerlich reagieren!

      Karna

      • Ja, es ist ärgerlich, wie mit fremden Eigentum umgegangen wird. Und ja, es wird erst der Anfang sein. Denn alle vernünftig unterbringen wird in nächster Zeit nicht zu schaffen sein.
        Und anstatt froh zu sein, in Sicherheit zu sein, ein Dach über dem Kopf zu haben, Essen und Trinken und Taschengeld wird sich geprügelt. Da habe ich kein Verständnis für und da sollte auch mit der gleichen Härte durchgegriffen werden, wie bei allen anderen auch in diesem Land.

          • Genau solche Sachen hatte ich eigentlich auch in meiner Diskussion gemeint.
            Der Helfende hat eine Anspruchshaltung an den HIlfebedürftigen.
            "Wir helfen euch, wenn.." wahlweise kann man das wenn durch ein "aber" ersetzen...

            Ich finde diese Einlassungen einfach nur schrecklich und eindimensional, aber das ist wohl momentan Konsens in der Diskussion unter uns Deutschen.

            Beste Grüße
            Tom

            • Ich frage dich hier nochmal, da du in deinem Thread bisher nicht geantwortet hast?

              Wie kommst du darauf, dass ein Staat an Hilfe keine Bedingungen knüpfen darf?

              Auf staatlicher Ebene und somit die Helfer und freiwilligen Helfer müssen sogar eine Anspruchshaltung haben.

              Warum? Um der Sicherheit willlen. Dafür hat der Staat zu sorgen.

              • #pro

                Wenn jemand an Leib und Leben bedroht ist, halte ich es schlicht für moralisch unmöglich, demjenigen nur dann zu helfen, wenn er in seinem Verhalten bestimmte Bedingungen erfüllt.
                Die Diskussion hier dazu, dass sich die Flüchtlinge doch dann auch noch so danebenbeneben, ohne sich Gedanken machen zu wollen, was zu deren Verhalten führen könnte, finde ich ebenso zynisch.

                Man möchte sich ja hier sogar noch die Flüchtlinge aussuchen, denen wir helfen, und klopfen uns auf die Schulter, wie hilfsbereit wir doch sind...
                Tut mit leid, aber da ist für mich eine Grenze überschritten, die ich persönlich nicht zu überschreiten bereit bin.

                Es fängt schon einmal damit an, wer an Leib und Leben bedroht ist und wie man das überhaupt definiert. Mal ganz unabhängig von unserer Gesetzeslage, die dahingehend nunmal sehr eindeutig ist.

                Zählen wir dazu auch wirtschaftliche Not beziehungsweise die Not in bereits "sicheren" (Anführungszeichen, weil: woran machen wir sicher fest) Flüchtlingslagern?

                Es gibt nun einmal kein Recht auf ein besseres Leben. Das kann man erstmal nüchtern festhalten. Was wir damit machen (können), steht auf einem anderen Blatt. Da habe ich keine Antwort drauf.

                Und die staatliche Verantwortung habe ich ja schon mehrmals andeutet.

                Moralisch hast du sicher einen sehr hochwertigen Standpunkt.

                Daraus kann man auf staatlicher Ebene, innerhalb derer eben mehr Verantwortungen getragen werden als für Menschen, die zu uns kommen, nur nicht so leicht eine Handlungsmaxime ableiten.

                "Tut mit leid, aber da ist für mich eine Grenze überschritten, die ich persönlich nicht zu überschreiten bereit bin. "

                Diesen Punkt kann ich nachvollziehen, allerdings finde eine differenzierte Betrachtungsweise, die nicht nur humanitär denkt, nicht zwingend zynisch.

                Da werden wir uns und müssen es ja auch nicht, wohl nicht mehr annähern.

            " Wie kommst du darauf, dass ein Staat an Hilfe keine Bedingungen knüpfen darf?"

            Natürlich darf der Staat Bedingungen stellen. Die müssen aber in Zusammenhang mit der Hilfe stehe. Wer sich prügelt oder straffällig, der soll sich dafür verantworten müssen. Dafür haben wir einen Rechtsstaat. Aber wir können nicht einfach hingehen und Arbeitslosen oder Harz4-Empfängern ihre Leistungen kürzen, nur weil sie die Geschwindigkeit übertreten haben, ihr Auto im Halteverbot abgestellt haben oder bei DM ein Deo geklaut haben.

        Das ist es keineswegs.

        Die Flüchtlinge haben ein Recht auf A0syl. Das hängt nicht von Wohlverhalten ab und sie sind auch niemandem Dank schuldig. 00

        • "Die Flüchtlinge haben ein Recht auf A0syl."

          Auch wenn du das wie eine kaputte Schallplatte immer und immer wieder abspulst, ist das in dieser Pauschaliät schlichtweg Unsinn.

          Bitte informiere dich einmal im Grundgesetz oder enstsprechenden Aufsätzen zum Asylgesetz, wer überhaupt rechtlich als Flüchtling gilt, wer asylberechtigt ist und wer nicht.

          • Jeder Mensch hat das Recht einen Asylantrag zu stellen. Der Antrag wird geprüft und dann entschieden. Wird er abgelehnt kann dagegen geklagt werden.

            Gerade bei den Syrern ist die Anerkennungsquote sehr hoch, ihre Verfolgung ist offensichtlich.

            Aber auch wer nur geringe Chancen hat - weil er z.B. aus dem Kosovo kommt - hat das Recht seinen Antrag individuell prüfen zu lassen.

            Wenn dem Asylantrag stattgegeben worden ist - was bei Syrern die Regel ist - kann man den Anspruch auf Asyl nicht mehr verlieren, wenn man gegen Gesetze verstößt.

            Ich habe den dringenden Verdacht, dass du das auch ganz genau weißt und man wieder pöbeln möchtest.

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