Zu den Folgen der Unterbringung

    • (1) 01.10.15 - 16:37

      Nachrichten über Gewalttätigkeiten unter dem sehr beengt untergebrachten Flüchtlingen beunruhigen uns seit Wochen immer wieder einmal.

      Hier ist ein Gespräch mit jemandem, der sich damit auskennt.

      http://www.evangelisch.de/inhalte/125375/01-10-2015/schlaegerei-fluechtlingsunterkunft-die-massenunterkuenfte-verstaerken-die-traumafolgen

      • Danke dir. Ich glaube, gegen Vorurteile - die jeder hat!!! - hilft Sachlichkeit und das Kennenlernen der Anderen...

        LG
        Nele

        Danke für diesen Beitrag

        Zitat aus dem Beitrag: "Die Gewerkschaft der Polizei hatte deshalb dafür plädiert, die Menschen nach ihrer Religion getrennt unterzubringen. Politiker halten den Vorschlag derzeit für nicht praktikabel."

        Und ich halte den Vorschlag der Polizei für falsch. Nicht die Trennung verschiedener Ethnien, Kulturen und Religionen macht eine Gesellschaft stark, sondern deren Zusammenhalt, deren gegenseitige Akzeptanz und Verbundenheit. Ich kann nur hoffen, dass sich hier ausnahmsweise mal Vernunft und Weitsicht durchsetzen und man keine unterschiedlichen Parallelgesellschaften entstehen lässt.

        Insofern ist mir Ilka Quindeau schon sehr sympathisch.

        • Grundsätzlich gebe ich Dir Recht, allerdings ist das ein stetiger Prozess der eines benötigt: Zeit.

          Die rinnt aber im Moment sowohl den Verantwortlichen- als auch den Betroffenen durch die Finger.

          Schnelle Hilfe soll her, aber trotzdem sollen alle Eventualitäten berücksichtigt werden?

          Das ist nicht machbar....schon gar nicht, wenn die betroffenen Personen selbst absolut uneinsichtig sind.

          Die Lösung, die Gruppen zu trennen ist also eine halbwegs praktikable schnelle Lösung....wenn auch keine, die auf Dauer erstrebenswert ist....da liegst Du absolut richtig.

          Du schreibst leider nur, dass Du es falsch findest....was wäre Deiner Meinung nach eine umsetzbare Lösung der Problematik?

          • "Du schreibst leider nur, dass Du es falsch findest....was wäre Deiner Meinung nach eine umsetzbare Lösung der Problematik?"

            Ich denke, dass das Grundgesetz hier bereits genug regelt (Würde des Menschen, Religionsfreiheit usw.). Ich würde die Anerkennung des Grundgesetzes ohne "wenn" und "aber" zur unumstößlichen Bedingung für die Anerkennung bei den Asylanträgen machen. Wer Probleme damit hat, unsere Werte zu akzeptieren und sich diesen unterzuordnen, darf gerne an anderen Stellen auf diesem Planeten eine neue Heimat suchen.

            • Das war nicht die Frage.

              In der Theorie und auf dem Papier sieht immer alles aus wie geleckt.....auf der Baustelle selbst macht man sich aber unweigerlich die Finger dreckig.

              Welche aktiven und praxistauglichen Sofortmaßnahmen würde das was Du hier umschreibst Deiner Meinung nach ermöglichen?

              • "Welche aktiven und praxistauglichen Sofortmaßnahmen würde das was Du hier umschreibst Deiner Meinung nach ermöglichen?"

                Genau das, was ich geschrieben habe: Die schriftliche Anerkennung unseres Grundgesetzes und unserer gesellschaftlichen und kulturellen Werte, ohne irgend welchen Ausnahmen als Voraussetzung dafür, hier überhaupt einen Antrag auf Asyl stellen zu dürfen. Wer damit Schwierigkeiten hat oder dagegen verstößt, hat damit automatisch seinen Anspruch auf Asyl verspielt... Lass das mal kurz sacken und denke darüber nach, welche Vorteile das mit sich brächte.

                • Darf ich mal nachfragen:

                  Wenn also ein traumatisierte Flüchtling in einer Notunterkunft austickt, weil ihn irgend etwas getriggert hat, soll er ... wohin?

                  Ins Auffanglager vor der Grenze des Kriegsgebietes? Weil dort ja - ähm - wie genau die Triggermomente besser verhindert werden können? #kratz

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