Sachliche Diskussion zum Thema Flüchtlinge

    • (1) 05.10.15 - 14:12

      Hallo,

      da der Thread unten leider geschlossen wurde, mich aber dieses Thema wirklich interessiert und es jeden Tag neue Meldungen gibt, möchte ich nun einen neuen Thread eröffnen. Ich hoffe es gilt nicht als Stimmungsmache oder Hetze oder sonst anders falsch. Alle Nachrichten sind heute voll davon.

      http://www.wiwo.de/politik/deutschland/zusammenbruch-der-versorgung-behoerden-rechnen-mit-bis-zu-1-5-millionen-asylbewerbern/12406990.html

      Bitte, sagt etwas dazu. An alle die dazu neigen alles positiv und easy going zu sehen, die gesagt haben 800.000 Flüchtlinge sind leicht zu wuppen. Sehr ihr das immer noch so? bei 1,5 Millionen in diesem Jahr? Was ist mit diesem Hilferuf der Landkreise? Panikmache?

      Und sagt nicht es hätte alles besser organisiert werden müssen, schneller gehen, alle haben versagt. Es ist wie es ist. Wie soll es weiter gehen? Wie wird es weiter gehen?

      Bitte beleidigt euch nicht, ich möchte wirklich ehrlich ein paar ernst gemeinte Antworten lesen und nicht, dass dieser Thread wieder geschlossen wird.

      LG
      Kylie

      "Bitte, sagt etwas dazu. An alle die dazu neigen alles positiv und easy going zu sehen, die gesagt haben 800.000 Flüchtlinge sind leicht zu wuppen. "

      Siehst du, allein schon aufgrund dieses Satzes ist eine sachliche Diskussion nicht möglich.
      Wer sagt denn, dass es easy going wird? Warum haben denn alle Angst vor Herausforderungen und Auseinandersetztungen? Es wird nicht einfach. Aber das ist doch nichts Negatives.

      • Doch, der Tenor hier im Forum war, dass es bis auf ein paar kleine Problemchen und Herausfoderungen wie du es so schön bezeichnest, keine gravierenden Schwierigkeiten geben wird. Nun, wenn es aber vielleicht doch vielleicht 1,5 Millionen werden, jetzt in den Wintermonaten und keine Container da sind und so schnell bereitgestellt werden, dann ist es mehr als eine Herausforderung. Dann haben wir ein Problem, dann haben die Flüchtlinge ein Problem, das sich in Unzufriedenheit entladen wird. Das ist nicht negativ? Das ist alles positiv?

        • Ich beantworte deine Fragen gern. Aber erst, wenn du mir die Aussagen, alles sei "easy going" und ohne gravierende Schwierigkeiten zu bewältigen, zeigst. Sonst fehlt mir hier ein bisschen die Geschäftsgrundlage. Du weißt schon: Fakten und so.

          • Was soll ich dir zeigen? Lies dir die gefühlt tausend antworten durch der letzten Tage. Dann siehst du es. Die Kernaussage ist doch deutlich. Bis auf ein paar kleine Herausforderungen wird es gut funktionieren. Und wenn es vielleicht nicht einmal genug Container in so kurzer Zeit geben wird bis der Winter kommt, halte ich das für mehr als kleine Herausfoderungen.

            • Du sollst mir einen, einen einzigen Post zeigen, in dem jemand gesagt hat "alles kein Problem. Bis auf kleine Schwierigkeiten: läuft." Und wenn du den gefunden hast, wäre ich auch dankbar für eine Verlinkung der Aussage: alle sollen kommen.
              Solange bestimmte Aussagen wirklich von niemandem getätigt wurden, macht es keinen Sinn, sie wortreich zu widerlegen.

        Ich finde die Antwort hier sehr gut.

        http://www.urbia.de/forum/64-politik-philosophie/4660397-sachliche-diskussion-zum-thema-fluechtlinge/30998252

huhu,

ich HOFFE sehr, dass wir das irgendwie schaffen....aber nach diesen 1,5 mio. ist ja nicht plötzlich schluss. dann würde ich sagen: klar schaffen wir das!

aber wie gesagt, es ist ja dann nicht schluss und die nächsten jahre geht das munter weiter so? das würde mich echt ängstigen, denn ohne die ganzen ehrenamtler und freiwilligen helfer sähe die lage komplett anders aus, dann hätten wir es noch nicht einmal bis hierhin "geschafft". was ist, wenn den freiwilligen die puste ausgeht, wenn sie keinen bock mehr haben?

da kann merkel sich lachend auf den kopf stellen und immer wieder vor sich hin posaunen "wir schaffen das"--dann werden wir es eben nicht schaffen, aber was dann?

wer vor dieser ungewissen zukunft keine angst hat, der ist zu beneiden--denn ich habe angst.
angst um meine kinder und angst um mich. ich bin im falle eines falles das letzte glied in der kette.

lg

  • Ich habe hier gelernt: Wir müssen schaffen egal wie, egal wie viele kommen werden, wir müssen es schaffen. Es bleibt nichts anderes übrig. Für mich ist dieses Thema beendet, weil es zu keiner Diskussion kommen kann. Leider.

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