Lasst uns um Lösungen ringen!

    • (1) 06.10.15 - 09:20

      Auflistung von Problemen und Lösungsvorschläge (ein Versuch?)
      1.Die Sprachkenntnisse der Fl. sind schlecht! Lösung: Sprachkurse schon im Flüchtlingsheim
      2.Keine Kenntnisse über das Grundgesetz,Rechte und Pflichten! Lösung: Grundgesetz- Übersetzung in Arabisch bzw. and. Sprachen. Ohne Unterschrift bzw. Zustimmung zum Grundgesetz kein Bleiberecht
      3.Übergriffe unter den Flüchtlingen bzw. sexuelle Gewalt. Lösung: Führt zur sofortigen Ausweisung.....sofern die Schuldfrage klar ist
      4.Unterbringung in Zelten (Winter). Lösung: Vorrübergehende Unterbringung in leeren Plattenbausiedlungen oder ein Chartern von Ausflugsschiffen, oder leerstehende Kasernen, oder die private Einquartierung bei Freiwilligen Helfern.
      5.Eingliederung in den Arbeitsmarkt Lösung: Gibt es Handwerker/ Betriebe welche geeignete Fl. benötigen bzw. diese auch ausbilden dann wird ein Asylverfahren sofort beschleunigt.
      6.Nachzug von Familien Lösung: Ist erst möglich wenn der Asylbewerber ein festes Einkommen hat (keine staaatlichen Transferleistungen)
      7. Ablehnung von zugewiesenen Aufenthaltsorten. Lösung: Nur dort wo die Registrierung erfolgt, kann das Asylverfahren durch- geführt werden.Jede Kommune hat eine Obergrenze und damit wird ein Umherziehen sanktioniert.

      So, das war mal ein Versuch. selbstverständlich könnte man die Liste erweitern.
      Vielleicht kommen wir hier mal dazu das man Ideen aufnimmt, verbessert und
      eigene Lösungen anbietet.
      Ich lade AUSDRÜCKLICH ALLE ein, Konservativ,Links, Rechts, Grün, Jung, Alt
      Mittelschicht, Unternehmer...........Los geht's!!

          • Inwiefern irre ich? Gibt keine freien Stellen oder ist nicht geeignet?

            • "da kann ich mir gut vorstellen, dass das auch gut für junge Menschen geeignet ist, die noch nicht so gut deutsch sprechen."

              Ein bißchen von beidem.
              Gutes Englisch ist Grundvoraussetzung. Ein Verständnis der deutschen Sprache und noch mehr der deutschen/europäischen Mentalität ist noch wichtiger.

              Gerade in der Gastronomie/Hotellerie hat man es, je nach Standort, mit vielen unterschiedlichen Nationen zu tun.

              Ich auch, was die Mitarbeiter betrifft.

              Die Nation, die nach meinen Erfahrungen die beste Integration bietet für viele Nationen und Glaubensrichtungen, ist Thailand (in Bezug auf Mitarbeiter in der Gastronomie).

      Ich hätte auch noch einen Vorschlag: Lasst uns die Fluchtursachen beseitigen.

      • Wie?

        • Da muss man unterscheiden, welche Ursachen es zur Flucht gibt.

          Ich habe hier in einem Beitrag bereits versucht darauf hinzuweisen, dass wir nicht eine Flüchtlingsgruppe haben, sondern vier:

          http://www.urbia.de/forum/64-politik-philosophie/4648629-wieviele-fluechtlinge-vertraegt-dieses-land/30884122

          Bei den Armutsflüchtlingen aus Afrika und Osteuropa muss man in den Ländern Investitionen tätigen und Wirtschaftswachstum fördern. Unser kapitalistisches System tut genau das Gegenteil. Beispiel Nestlé: Die kaufen billigst die Wasserquellen in Afrika auf und verkaufen dann das Wasser in Flaschen so teuer weiter, dass die Bevölkerung in Afrika sich nicht einmal das eigene Wasser leisten kann. Oder unsere Hühnerabfälle (die wir eigentlich wegwerfen oder hier unseren Schweinen verfüttern könnten) werden nach Afrika exportiert, damit eben nichts verschenkt wird, sondern noch Profit bringt. Das ist dann dort so billig, dass die Geflügelzüchter in Afrika nur schwer Umsatz machen können. Last but not least fischen wir die Küstenregionen vor Afrika leer. Das macht nicht nur afrikanische Fischer arbeitslos, sondern sorgt auch für Hunger und das Entstehen von Piraterie.

          In den osteuropäischen Ländern müsste massiv die Korruption bekämpft werden, damit dort auch wirklich ein Aufbau stattfinden kann. Wir dürfen denen die Fachkräfte nicht wegnehmen, denn die werden dort viel dringender gebraucht. Regierungen müssen unter Druck gesetzt werden, damit auch Sinti und Roma in ihren Ländern bleiben können und integriert werden.

          Die Kriegsflüchtlinge sind letztendlich auch mit unser Verschulden. Wer Waffen liefert, muss sich nicht wundern, wenn er Flüchtlinge bekommt. Und wenn man dann schon Bürgerkrieg in Syrien hat, warum gibt man den Menschen dort nicht die Möglichkeit, ganz legal mit dem Flieger in ein Land ihrer Wahl auszureisen? Wenn der Flieger in Frankfurt landet, kommen da pro Tag vielleicht nur 1000 und die kann man direkt am Flughafen registrieren. Flughäfen hätten wir genug und wer fliegt, hat mal zumindest kaum eine Waffe dabei, wohl aber gültige Dokumente.

          Regierungen müssen unter Druck gesetzt werden

          3. WELTKRIEG ich komme, wer gibt uns das Recht, andere Länder unter Druck zu setzen? Wenn das aufhört, komnen wir dem Weltfrieden einen riesig großen Schritt näher.

          • Mit "unter Druck setzen" meine ich das nicht militärisch. Man kann eine Regierung auch politisch unter Druck setzen, indem man zum Beispiel ein Embargo verhängt, indem man ihnen finanzielle Mittel in Aussicht stellt oder eben auch verweigert usw.

            Wie @ich.bin.wieder.da schon richtig geschrieben hat, wenn die Länder, die von D Hilfe erwarten, somit auch Geld, sollten davon ausgehen das D auch bestimmt wie die Gelder einzusetzen sind.
            Wirkungsvoll wäre es, wenn Regierungen und Kommunen das Geld erst gar nicht ausgehändigt bekommt. Also deutsche Beamte die Verteilung vor Ort übernehmen, bei Ausschreibungen ein Auge drauf halten und nur nach Abnahme der Arbeit die Rechnungen bezahlen.

            Dann sehe ich auch den 3. Weltkrieg gelassen entgegen.

            Und wer gibt uns das Recht andere Länder unter Druck zu setzen?

            WER ZAHLT-BESTIMMT. So einfach ist das.

        Bei Afrika und den Kriegsflüchtlingen bin ich der gleichen Meinung. Beim Thema Osteuropa/Balkan vergisst Du allerdings einige Dinge, die aus meiner Sicht wichtig zum Verständnis sind.

        In den ehemaligen jugoslawischen Staaten, insbesondere im Kosovo gab es vor nicht allzu langer Zeit einen Krieg mit Beteiligung der NATO und auch Deutschlands. Nach der Zerstörung der ohnehin nicht besonders wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstrukturen folgte eine auf fragwürdigen Ideologien basierende Wirtschaftspolitik, die auch und vor allem von der Europäischen Union diktiert wurde und die heute die Entwicklung dieser Länder extrem hemmt. Auch bei dieser Problematik stecken wir wieder mit drin. Mit ein wenig Korruptionsbekämpfung und moderater Entwicklungsförderung ist es nicht getan.

        Sinti und Roma sind hingegen ein sehr spezielles Thema. Es handelt sich bei Ihnen eigentlich um ein eigenes Volk mit eigener Geschichte, Kultur und eigenen Traditionen. Sie haben allerdings keinen Staat. Sie werden aber auch in keinem Land wirklich akzeptiert. Dieses Problem wird extrem schwer zu lösen sein.

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