Wie war das bei der letzten Flüchtlingswelle (Balkankrieg)?

    • (1) 18.10.15 - 18:27

      Moin Ihr Lieben,

      ich fände es total interessant, mal ausgewertet zu bekommen, wie es mit der Flüchtlingswelle während der Balkankriege hingehauen hat. Einfach um für jetzt draus zu lernen.

      Ich war in den frühen Neunzigern noch ein junges Mädchen und habe das nur am Rande mitbekommen.

      Vll gibt's hier Leute, die das aktiv mitbekommen haben oder sich damals engagiert haben?

      Ich frage mich:

      Wie würden die Flüchtlinge aufgenommen?

      Welche Befürchtungen gab es und haben sich diese bestätigt? Auch für euch persönlich...

      Was kann man aus dieser Zeit lernen? Also was wieder so machen und was lieber bleiben lassen...

      Auswirkungen dieser Flüchtlingswelle (es waren glaube ich 400.000?) spüre ich heute nicht, ihr?

      Was meint ihr dazu?

      LG
      Nele

      • (2) 18.10.15 - 18:28

        Wie WURDEN die Flüchtlinge aufgenommen, nicht würden...

        • Die Situation war ein bisschen einfacher, weil viele Kroaten und Bosnier schon Jahrzehnte zuvor als Gastarbeiter geholt worden sind. Gott sei Dank haben sich die jugoslawischen Konflikte hier kaum gespiegelt. Die Flüchtlinge fanden viele Anknüpfungspunkte. Im Grunde hat nach wenigen Jahren kein Mensch mehr von diesen Flüchtlingen gesprochen. Viele sind zurückgegangen als es möglich war, andere sind geblieben und haben sich hier integriert.

      Da gab es schon Unterschiede zwischen dem Bosnienkrieg und dem Kosovokrieg. Ich erzähle mal aus meinem unmittelbaren Umfeld. Bei uns im Ort lebten inklusive Kleinkindern vielleicht 20 bis 25 Leute. Die Hilfe lief großteils damals so ab, daß sich kirchliche oder karitative Organisationen um Dinge wie z.B. Organisieren von Möbeln, Kleidung, das Zurechtfinden hier usw. gekümmert haben. Einige konnten zumindest etwas Deutsch, was der Historie geschuldet war.

      Der Jetztstand ist: Einer hat meine Freundin geheiratet, der junge Arzt von damals und noch eine Familie ist immer noch hier, eine Familie ist nach Oberbayern gezogen und eine Tochter hat jemanden von hier geheiratet. Der Rest ist, soweit ich das verfolgen konnte, wieder daheim.

      E gab im Bezirk zwei größere und mehrere kleinere Schlägereien, die aber ziemlich alle von Alkohol beeinflusst waren. Ansonsten klappte alles ganz gut. Klar gab es und gibt es mentalitätsbedingte Unterschiede, eigentlich ausschließlich im Jobbereich, aber ansonsten kein Problem. Die Kunden und Geschäftspartner der Firma, in der ich gearbeitet habe, hat sehr viel mit Ausländern und Ausland zu tun.

      Etwas anders war es während des Kosovokrieges. Ich habe jetzt leider keine Zeit mehr, erzähle aber gerne weiter, falls es interessant ist.

      • Erzähl gern weiter, ich finde das total spannend!

        • Ok, gerne. Also, Menschen aus dem Kosovo wurden damals zentraler untergebracht, irgendwie kam es mir so vor. Das heißt, hier drei Familien in einem Mehrfamilienhaus, das die Gemeinde günstig erworben hat. Der Kontakt gestaltete sich schwieriger, was an ihnen lag. Ein Brennpunkt war eine ehemalige Pension, in der überwiegend Männer untergebracht waren. Da war die Polizei Stammgast, entweder weil sie untereinander aneinandergeraten sind oder wegen Ruhestörung oder um jemanden einzukassieren wegen Straftaten. Und das war wirklich schlimm. Auch dazu gerne mehr im Detail.

          Der Mann meiner Freundin (der aus Jugoslawien) bezeichnete Kosovo-Albaner mit nicht sehr schmeichelhaften Worten. Das weiß ich noch, damals bei der Feier, viele sagten, daß bestimmt nicht alle so sind. Er hat dann die Metapher vom Sack gebraucht: Stecke zehn Kosovo-Albaner in einen Sack, hau drauf, die Wahrscheinlichkeit, einen Unschuldigen zu erwischen ist gering. Ich muß sagen, danach habe ich die Erfahrung gemacht, es ist nicht an den Haaren herbeigezogen. Bei uns in der Firma waren zwei Kosovo-Albaner angestellt. Einer wurde entlassen wegen Diebstahl, der andere nach vier Tagen. Er war der größte Nazi, den ich je kennengelernt habe. Er war stolz darauf, daß sein Großvater im Krieg geholfen hat, Juden und Abschaum zu verschicken etc. Wir wussten erst gar nicht, was wir sagen sollten, weil wir so fassungslos waren.

          Es gab und gibt auch ganz normale Leute/Familien darunter, mit denen ich auch nach wie vor zu tun habe. Unter dem Strich kann ich sagen, es gab einen höheren Prozentsatz an schlechten Erfahrungen, als man vorher erwartet hätte.

    1992 kamen rund 450.000 Menschen aus Ex-Jugoslawien und nur weniger als 10% sind in Deutschland geblieben.

    Die Situation war insofern anders, da Westdeutschland ohnehin große Zahlen an legaler Zuwanderung aus der siechen DDR gewohnt war.

    1989 kamen rund 400.000 und 1990 nochmal rund die gleiche Anzahl an Menschen aus Ostdeutschland. Und in den beiden Folgejahren war es ebenfalls nochmal je rund eine viertel Million.

    Obwohl auch aus Ex-Jugoslawien fast ein Drittel der Flüchtlinge muslimischen Glaubens war, hat man sie weit weniger als Bedrohung wahrgenommen wie heute. Aber damals gab es auch medial noch nicht Al Quaida und den 11. September gleich gar nicht.

    In jedem Fall kamen innerhalb kurzer Zeiträume sehr viele Menschen, ähnlich wie heute. Da der Konflikt im ehemaligen Jugoslawien allerdings auf dem eigenen Kontinent stattfand und vielleicht sogar viele Bundesbürger das Land als ehemaligen Urlaubsort kannten, waren diese Menschen unserem Kulturkreis scheinbar näher.

    Außerdem hat die Angst vor dem Islam seither stark zugenommen und damit indirekt eine Wirkung bei den Ablehnern oder Skeptikern der jetzt kommenden Flüchtlinge.

    Aus der Retrospektive war der damalige Flüchtlingsstrom geräuschloser angekommen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass auch damals schon Ausländerunterkünfte brannten, in Hoyerswerda, in Solingen und in Rostock, die damals zum Fanal einer neuen Qualität an Ausländerhass wurden.

    Heute hat man sich fast schon daran gewöhnt, davon zu lesen, dass Behausungen in Brand gesteckt werden, ja, man äußert sogar öffentlich Verständnis für diese Taten und spielt sie als normale Reaktion herunter, wenn man Menschen in die Ecke treibt bzw. politisch alleine lässt. Brandstiftung als alltägliches Handwerkzeug der rechten APO. Davon hätte die RAF nicht einmal zu träumen gewagt.

    Heute haben wir Pegida und die AfD. Vor allem erstere organisiert Fremdhass heute strukturierter, wenn auch nur in sehr wenigen Teilen des Landes und ihnen lastet noch nicht der braune Muff der schon lange existenten NPD als rechtsradikale Organisation an.

    Insgesamt kann man attestieren, dass ein Großteil der Flüchtlinge nach Befriedung der Heimat wohl wieder zurückgehen wird. So wie damals auch die Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien. Allerdings muss man dazu betrachten, wie groß die Chancen des Einzelnen sind, in der Heimat auch wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Jemand, der hier einen guten Job gefunden hat und sich auch ansonsten gut assimiliert hat, wird sich wohl schwerer tun, trotz Heimweh. Außerdem sind 1000 km zurück in die Heimat ein kürzerer Weg als 4000 oder 5000 km. Wenn dann noch zu Hause alles in Schutt und Asche liegt, wird sich eine Rückkehr wohl verzögern.

    • Ja, stimmt, an die Flüchtlinge aus der DDR erinnere ich mich... wir bekamen einen Jungen in die Klasse, der wegen seiner komischen Klamotten kritisch beäugt wurde :-)

      Aber an "besorgte Bürger", wie es sie jetzt zuhauf gibt, kann ich mich jedoch überhaupt nicht erinnern... aber das mag an meinem Alter gelegen haben, ich fand damals Schminke und Lehrer ärgern spannender als Politik ;-)
      Und in meiner heutigen Umgebung sind kaum Leute aus dem Balkan etc. Die sind also entweder wieder weg oder es ist Zufall.

      Die kulturelle Nähe zum Balkan dürfte sich aber nur auf Slowenien und Kroatien beziehen??

      Zumindest werde ich noch heute für verrückt gehalten, wenn ich erzähle, dass ich nach Bosnien oder Montenegro fahre. Die Leute dort sind ja wahnsinnig gefährlich #gruebel
      Und als ich letztes Jahr in Albanien war und das auch noch ohne Mann, bekam ich mindestens 10 SMS mit "komm heil zurück", "geh abends nicht auf die Straße", "lass dich nicht ausrauben" (wahlweise belästigen, anquatschen etc...). Einer fragte, ob ich da die Burka tragen muss #kratz

      LG, Nele

      "Obwohl auch aus Ex-Jugoslawien fast ein Drittel der Flüchtlinge muslimischen Glaubens war, hat man sie weit weniger als Bedrohung wahrgenommen wie heute. Aber damals gab es auch medial noch nicht Al Quaida und den 11. September gleich gar nicht."
      Du musst aber auch zugeben, daß sehr viele keineswegs strenggläubige Muslime waren. Schweinefleischverbot, Alkoholverbot, strenges Einhalten des Ramadan oder gar Verschleierung...man hätte es sehr oft nicht auf den ersten oder zweiten Blick gemerkt, welchen Glaubens sie sind.

      Medial gab es Khomeini im Iran, Palästinenser, ein bißchen Algerienkrise rund um Frankreich, aber wir waren ja viel mit den USA, dem Eisernen Vorhang und dann ab Ende der 80er mit dem Zusammenbruch des Ostblocks beschäftigt. Wobei damals auch nur die Hälfte der Bevölkerung um die ethnische Zusammensetzung in der Sowjetunion wusste. Für das große Volk gab es zu Zeiten des Bosnienkrieges zum Beispiel "Nicht ohne meine Tochter", "Ich, Prinzessin aus dem Hause Al-Saud" und ähnliche Werke populärer Frauenliteratur. Es gab Gerhard Konzelmann, Peter Scholl-Latour und Konsorten. Tja, und dann war da noch der Einmarsch Iraks in Kuwait und der daraus folgende zweite Golfkrieg. Im letzten Jahrzehnt des 20. Jh. lernte man durchaus etwas "Bedrohliches" seitens des Islam, aber das war ja alles ganz weit, weit weg. Bis zum 11. September.

      "In jedem Fall kamen innerhalb kurzer Zeiträume sehr viele Menschen, ähnlich wie heute." Hier in Bayern war das so nicht zu merken. Viele kamen bei Verwandten unter und/oder sind nur ein halbes Jahr oder weniger geblieben. Von hier aus ist man viel schneller in Kroatien als in Kassel. Innerhalb eines Tages ist man leicht in Montenegro.

      " Allerdings darf man nicht vergessen, dass auch damals schon Ausländerunterkünfte brannten, in Hoyerswerda, in Solingen und in Rostock, die damals zum Fanal einer neuen Qualität an Ausländerhass wurden."
      Hoyerswerda und Rostock richteten sich meines Wissens gegen Vietnamesen, die noch zu DDR-Zeiten ins Land kamen und nach Zusammenbruch der DDR hier bleiben wollten. In Tschechien ist das nicht anders, nebenbei gesagt. Das Haus in Solingen wurde ganz normal bewohnt, nur daß die Bewohner Türken waren. Alles drei haben nichts, gar nichts mit Flüchtlingen zu tun. Jetzt vergleiche mal. Da wird mir noch mehr Angst.

      Bisher sind die meisten Anschläge in der jüngsten Vergangenheit wenigstens auf noch unbewohnte Unterkünfte gerichtet gewesen, aber wie schnell kann sich das ändern? Mir wird echt übel.

      • Der Islam an sich war wie Du sagst, weit weg und es wurde auch nicht die für uns scheinbare bedrohliche Seite betont, wohl aber die soziokulturellen Unterschiede wie z.B. in Scholl Latour's "Allah ist mit den Standhaften", was einen ähnliche journalistische Qualität wie "Tod im Reisfeld" hatte. Es ging weniger um Angstmacherei aber um den Versuch, dem Durchschnitts-Westeuropäer den Blick in eine für ihn andere Welt zu öffnen.

        Der Einmarsch des Iraks wurde, wie auch der 1. Golfkrieg zwischen Irak und Iran weniger als Akt religiöser Gewalt verstanden (obwohl die Religion als Alibi in der Kriegspropaganda), sondern als Krieg um Territorium eines aus der Kontrolle geratenen Diktators.

        Hollywood hat sich in den 80ern sogar nicht entblödet, mit dem, ich glaube, 3. Teil der "Rambo"-Reihe, die Mudschahedin in Afghanistan zu heroisieren, deren Kämpfer später auch in die Reihen der Taliban rekrutiert wurden.

        Alles in allem war alles weit weg, nicht alles erbaulich aber die islamistische Bedrohung addierte sich später und gipfelte in den Anschlägen von New York, London und Madrid und eskaliert aktuell erneut durch die IS-Miliz.

        "Hoyerswerda und Rostock richteten sich meines Wissens gegen Vietnamesen, die noch zu DDR-Zeiten ins Land kamen und nach Zusammenbruch der DDR hier bleiben wollten. In Tschechien ist das nicht anders, nebenbei gesagt. Das Haus in Solingen wurde ganz normal bewohnt, nur daß die Bewohner Türken waren. Alles drei haben nichts, gar nichts mit Flüchtlingen zu tun. Jetzt vergleiche mal. Da wird mir noch mehr Angst."

        Es hatte nichts mit Flüchtlingen aber mit Fremdenhass zu tun. Darauf zielte ich ab.

        "Bisher sind die meisten Anschläge in der jüngsten Vergangenheit wenigstens auf noch unbewohnte Unterkünfte gerichtet gewesen, aber wie schnell kann sich das ändern? "

        Ich denke, dass dies einfach die neue Taktik der Brandstifter ist. Weniger Mord aber dafür der gleiche Effekt: Abschreckung und Unbewohnbarkeit.

        Die Zustimmung bzw. das Verständnis beim Normalbürger ist hier eher zu erreichen. Denn wenn man Männer, Frauen und Kinder verbrennt, ist die Abschreckung doch größer. Für wütende Brandstifter bringen mehr Bürger zumindest so etwas wie heimliche Zustimmung auf als für Mörder. Vor allem wenn Kinder im Spiel sind. Dafür haben dann nur echte Hardcore-Extreme noch Zustimmung.

        • "aber um den Versuch, dem Durchschnitts-Westeuropäer den Blick in eine für ihn andere Welt zu öffnen."
          Richtig. Noch dazu gab es damals kein Internet, keine Handys, kein leicht abrufbares Wissen.

          "wie auch der 1. Golfkrieg zwischen Irak und Iran weniger als Akt religiöser Gewalt verstanden (obwohl die Religion als Alibi in der Kriegspropaganda)"

          Das hat man nur nicht mitbekommen. Was ist ein Sunnit und was ist ein Schiit? Kaum heute weiß das jemand. Im Grunde gehen Kriege um Geld bzw. Derivate und um Macht. Dem Fußvolk macht man vor, es geht um Religion bzw. Derivate, sonst wäre ja kaum jemand so blöd, dafür zu kämpfen.

          "Hollywood hat sich in den 80ern sogar nicht entblödet, mit dem, ich glaube, 3. Teil der "Rambo"-Reihe, die Mudschahedin in Afghanistan zu heroisieren, deren Kämpfer später auch in die Reihen der Taliban rekrutiert wurden."
          Das habe ich mir absichtlich gespart, aber Du hast recht. John Rambo hat an der Seite der braven Taliban gekämpft, um den bösen Sowjets eins auf die Glocke geben. Zu der Zeit hätte John Rambo auch an der Seite von tollwütigen Ratten gekämpft, wenn es ähnlich publikumswirksam gewesen wäre. Der Kalte Krieg. Nimm "Top Gun" und die Migs, die gar keine MiGs waren, und in zweifelhafte Lufträume eingedrungen sind.

          "aber die islamistische Bedrohung addierte sich später und gipfelte in den Anschlägen von New York, London und Madrid und eskaliert aktuell erneut durch die IS-Miliz."
          Nur daß heute kaum einer mehr von London und Madrid redet (Anschläge in anderen Staaten hat man gar nicht erst richtig zur Kenntnis genommen).

          Ein kurzes OT: Je mehr ich von Dir lese, desto mehr wächst in mir die Gewissheit, daß Du recht genau weißt, was Asperger ist.

          • "Ein kurzes OT: Je mehr ich von Dir lese, desto mehr wächst in mir die Gewissheit, daß Du recht genau weißt, was Asperger ist."

            Sollte ich aber ich weiß es nicht. Es gab mal Hinweise bei einem mir nahestehenden Menschen. Allerdings verliefen die Untersuchungen im Sande und ich habe mich nicht weiter mit dem Thema beschäftigt.

            Vermutest Du bei mir eine derartige Form der Informationsverarbeitung?

            • Es würde mich absolut nicht überraschen.

              Die nahestehende Person war schon im Erwachsenenalter?

              • Nein, die Person war noch ein menschlicher Zwerg. :-)

                Ich freu' mich aber immer über spontane Ferndiagnosen.

                Man hat mir persönlich schon fortgeschrittenen Schwachsinn, Kleptomanie, Pyromanie, Größenwahn und Alkoholismus angedichtet. Asperger war aber in der Fülle der mir angediehenen Anomalien noch nicht dabei.

                • Nun ja, es stimmt mich nachdenklich, wenn Du Asperger als Anomalie in eine Reihe stellst mit "fortgeschrittenen Schwachsinn, Kleptomanie, Pyromanie, Größenwahn und Alkoholismus". Da ist es wohl besser für den Zwerg, wenn die Diagnostik im Sande verlaufen ist. Eben, weil er Dir nahesteht.

                  Eine Ferndiagnose habe ich Dir übrigens nicht gestellt, nur eine Frage.

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