Wären die Flüchtlinge alle Nicht-Muslime

Wären die Flüchtlinge Christen bzw. Nicht-Muslime

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    • (1) 26.10.15 - 09:08

      Was glaubt ihr? Wären die Flüchtlinge keine Muslime, gebe es dann in Deutschland weniger Ausschreitungen und Widerstand oder spiel das keine Rolle?

      Wie empfindet ihr das persönlich? Dazu eine kleine Umfrage.

      • Das wäre mir bedeutend lieber, da die Integration dann sehr wahrscheinlich einfacher wäre.

        Wobei ich es jetzt nicht unbedingt nur auf den religiösen, sondern eher auf den kulturellen Hintergrund, der aber vielfach damit in Wechselwirkung steht, beziehen würde.

        Es ist aber ja nun kein Wunschkonzert, wer Hilfe braucht und die Probleme gibt es nunmal im Nahen Osten und nicht woanders.

        Die erste und zweite Antwort schließen sich übrigens nicht unbedingt aus.

        Wenn wir einen aufgeklärten Islam hätten, dann wäre es mir vollkommen gleich und ich hätte keine Bedenken. So habe ich mich für die erste Antwort entschieden.

        Dazu wüsste man wissen welchen Anteil die Flüchtlinge an den Ausschreitungen überhaupt haben.

        Dort baut man schließlich auch Galgen für Politiker, die man Volksverräter zu titulieren pflegt und man greift Journalisten tätlich an, die man inzwischen etwas seltener "Lügenpresse", dafür aber inzwischen "Judenpresse" nennt.

        Wer da mitläuft hat noch mehr Probleme mit einem westlichen Staat, dessen Parteiendemokratie er verachtet und dessen Freiheiten er ablehnt. Das hat mit dem Asylrecht erst einmal nichts zu tun.

        Hinzu kommt die Hetze gegen nichtmuslimische Minderheiten - dass die Polizei in diesem Land zuschaut, wenn ein Mob "Judensau" krakeelt hätte ich bis vor sehr kurzer Zeit nicht für möglich gehalten. Es ist aber so und es zeigt, dass die Polizei in einigen Regionen dringend Unterstützung braucht - um es höflich auszudrücken.

        Ein klein wenig freut mich diese Entwicklung übrigens. Solche Parolen und die Sympathie für Straftaten von der Brandstiftung bis zum politischen Mord verhindert gerade das Aufkommen einer rechtspopulistischen Partei, die tatsächlich Politik machen könnte.

      In irgendnem Thema hier gabs tolle Artikel ausm Spiegel. Als die Mauer fiel, gabs das Problem nämlich auch und da hatte das nix mit der Religion oder der Kultur zu tun.
      Wobei ich schon glaube, dass das auch ein kleines Kriterium ist.

      Verschiedene Kulturen haben wesentlich mehr Konfliktpotential wenn sie aufeinander treffen.

      "Wären die Flüchtlinge keine Muslime, gebe es dann in Deutschland weniger Ausschreitungen und Widerstand oder spiel das keine Rolle?"

      Jetzt habe ich deine Frage im Thread nicht gesehen.

      Die ist sehr schwer zu beantworten.

      Ich würde mal die Ausschreitungen vom Widerstand trennen.

      Der Widerstand, der sachliche, der auch und gerade politisch kommt und auf die wirklichen Probleme hinweist, hängt mitnichten nur von dem religiösen und kulturellen Hintergrund der Flüchtlinge ab, sondern bezieht sich vorrangig auf das Vorgehen Angela Merkels und die nunmal beschränkten Kapazitäten. In diese Kritik ist inkludiert der Hinweis auf Schwierigkeiten, die sich langfristig für die Integration ergeben (können), was mit dem religiösen und kulturellen Hintergrund in Zusammenhang steht. Das steht für mich aber nicht im Vordergrund. Sondern auch andere Fragen der Integration, wie der in Arbeitsmarkt etc.

      Die Ausschreitungen sind sehr schwer zu bewerten. Das weiß ich nicht, ob Fremdenfeindlichkeit von der Religion abhängt. Ich könnte mir leider vorstellen, dass es bei der gleichen Menge an afrikanischen Christen genauso wäre. Zumal unter den Flüchtlingen ja auch viele Nichtmuslime sind, was man nicht vergessen darf.

      Wie auch immer, die Ausschreitungen sind in keiner Weise zu dulden, während der Widerstand diskutiert werden muss.

      (9) 26.10.15 - 11:40

      Ich glaube nicht, dass das einen großen Unterschied machen würde. Irgend etwas Trennendes findet sich immer. Da muss man sich nur anschauen, wie die Deutschen aus den früheren Ostgebieten behandelt wurden, die nach dem Zweiten Weltkrieg kamen, auch die galten vielen als "kulturfremd".
      Ich denke, wenn relativ unverhofft eine große Masse an Menschen kommt und versorgt werden muss, dann wird es immer Bedenken geben, ob die Ressourcen ausreichen. Dann entsteht Neid und das Gefühl, für die eigene Bevölkerung werde nicht genug getan und das schlägt schlimmenfalls in Widerstand und Aggression um.
      Interessant ist, wenn man sich mal die Erhebungen von Religionssoziologen anschaut: Genauso unwohl, wie sich viele Deutsche gegenüber Muslimen fühlen, fühlen sie sich gegenüber Juden. Das setzt sich dann fort im Verhältnis von Christen und Atheisten - es kommt also immer der Punkt, an dem das andere stört. Menschen definieren ihre eigene und die Identität ihrer Gruppe immer sehr stark über die Ab- und Ausgrenzung von anderen.

      (10) 26.10.15 - 11:47

      Das wäre ein Punkt, der es einfacher machen würde in Bezug auf Integration.
      Damit wären aber die anderen Punkte (wer zahlt das ? wo kommen sie unter?..usw) immer noch offen und die Problematik wäre dieselbe.

      lg

      (11) 26.10.15 - 12:10

      Hallo,

      wären es keine

      Männer
      Frauen
      Kinder
      Afrikaner
      Juden
      Dicke
      Dünne

      Den Begriff nicht Muslime kann man x-beliebig ersetzen, die überdurchschnittlich minimal toleranten werden schon etwas finden, an dem man sich aufstacheln kann !!!

      Das Problem ist nicht die religiöse Besinnung, sondern einfach nur die Fremdenphobie die immer wieder Nährboden in Deutschland bekommt.

      Ich wohne im Rheinland, hier gibt es einem Ableger der Pagina, doch die Stimmen hier sind sehr sehr leise...........unsere Stadt setzt auf Aufklärung, offene Dialoge auf das Miteinander....ich muss niemanden mögen, was nicht auschließt respektvoll miteinander umzugehen.

      • " Das Problem ist nicht die religiöse Besinnung, sondern einfach nur die Fremdenphobie die immer wieder Nährboden in Deutschland bekommt. "

        Das ist ein Allerweltsproblem und kein Deutsches.
        Ich geb Brief und Siegel drauf, dass es in nahezu jedem Land der Erde so sein wird. Sieht man doch...Deine sogenannte Fremdenphobie ist in anderen Ländern sogar noch viel stärker ausgeprägt als hier, also bleib bei Deinen Leisten Schuster...

        • Erstmal ein freundliches HALLO,

          Getroffene Hunde bellen laut....????

          Wir reden über die FLÜCHTLINGSkrise in Deutschland.....dass es es in anderen Länder auch Fremdenphobie gibt, hab ich nie in Frage gestellt !!!!!!!

    (14) 26.10.15 - 12:21

    Ich frage mich gerade wieder, was diese Frage bezwecken soll. Es ist nunmal anders, wozu die Frage?

    (15) 26.10.15 - 12:52

    Noch mit dem Eindruck der Userin (Muslima), die im anderen Thread ganz offen die Todesstrafe für die "widerlichen" Homosexuellen begrüßt, wäre mir das lieber.

    In ihren ganzen Posts wird klar, dass DIESE Muslime keinerlei Integrationspotential haben, da sie den unabänderlichen Wünsche ihres "Schöpfers" folgen MÜSSEN. Das sehe ich als unüberwindbare Hürde.

    Selbst eine in meinen Augen eher gemäßigte Muslima (aber vielleicht täusche ich mich da) meint sie müssen sich verbiegen, würden sie ihren Glauben den europäischen Werten anpassen (Stichwort Euroislam)

    Vermutlich stehe ich noch etwas unter Schock, vor allem weil hier KEIN EINZIGER User an dieser menschenverachtenden Position wirklich Anstoß nimmt.

    Und meines Erachtens ist genau DAS das eigentliche Problem, was ich schon seit fast einem Jahrzehnt hier in D beobachte. Solche Dinge von Seiten dieser Kultur/Religion werden derart mit Samthandschuhen angefasst, dass die Menschen, die mit dieser Überzeugung hierherkommen keinerlei Anlass haben etwas zu ändern.

    So wird das nicht funktionieren und auch wenn ich nicht die Schuld bei den hier ankommenden muslimischen Flüchtingen sehe, wäre es mir lieber, es wären keine Muslime.

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