Gehts noch?

    • (1) 27.10.15 - 16:21

      Hallo, bin gerade zufällig darüber gestolpert, weiß nicht ob der Link funktioniert.

      http://www.gmx.net/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/tausende-deutsch-oesterreichischer-grenze-31021920

      Und jetzt?

      "Wir sind keine Tiere"...... keiner von uns will/wollte, dass sie wie Tiere irgendwo ausharren müssen. Wer hat das verschuldet?

      Wann ist eigentlich Schluss mit diesem Wahnsinn? Unsere Politiker sind doch absolut hilflos. Es ist ein einziges Chaos.

      Hat gestern jemand "Hart aber faier" gesehen? Menschen die mit der "Basis" nichts zu tun haben...... immer nur reden reden reden...... ich glaube nicht, dass ein Herr Altmeier, oder wie er heißt, die Nöte der Menschen kennt. Weder die der Flüchtlinge noch die unserer Polizisten und Helfer.

      Also ein bisschen mulmig kann einem da schon werden.......

      LG

      • Tja was soll man da noch zu sagen? kommt ja auch ständig im Radio..es läuft aus dem Ruder, und es wird schlimmer, viele Flüchtlinge werden auch einfach durchgewunken..es werden immer mehr..

        wir schaffen das .....nicht mehr..

        ich bin auch nur noch sprachlos und sehe absolut keine lösung! die menschenmassen WOLLEN nach deutschland und werden sich von nichts und niemanden abhalten lassen. da können gesetze beschlossen werden, zäune gebaut werden--nichts wird diese menschen von ihrem ziel abbringen-NICHTS!

        • Sie wollen ja nicht nach Dänemark zum Beispiel.

          Eine Maßnahme wäre es zum Beispiel das Nachzugsrecht einzuschränken oder zu streichen.

          Das wäre dann schon einmal eine Minimierung eines Pullfaktors.

          Dazu wäre nicht einmal eine Grundgesetzänderung nötig, da das, so habe ich gelesen, im Asylverfahrensgesetz bzw. Asylgesetz geregelt ist. Das konkretisiert das Grundrecht auf Asyl lediglich.

          Das würde den Anreiz, nach Deutschland zu kommen, verringern.

          • Wenn ich nicht irre, so wird das Nachzugsrecht bereits jetzt eingeschränkt. Wobei ich dazu im Netz nichts finde, mir aber eine befreundete Anwältin davon berichtete, das Asylrecht ist eigentlich ihr Thema.
            #gruebel
            Ich frage noch einmal nach.

            • Die Änderungen, die kürzlich beschlossen wurden, kenne ich leider nicht im Detail.

              Habe ich auch noch nicht gegoolet.

              Aber ich denke, eine solche gravierende Änderung, die das Nachzugsrecht drastisch einschränken oder streichen würde, wäre medial mehr diskutiert worden.

              Das hätte man mitkriegen müssen, oder?

              Wäre aber mal interessant, rauszufinden...

            • Hallo,

              heute war aber zu lesen, dass jeder, der angibt, aus Syrien zu kommen, ein Formular ausfüllen kann, das das Asylverfahren beschleunigt und nach der Anerkennung als Flüchtling auch das Nachzusgrecht beinhaltet.

              Und das ohne Nachweis von Wohnung und Arbeitsstelle.

              Hier würde ich ganz klar einen Riegel vorschieben.

              GLG

          Was würdest du tun, wenn du im Kriegsgebiet leben würdest und deine Familie nach erfolgreichem Asylantrag nicht nachholen könntest?

          Im Krieg bleiben oder mit der gesamten Familie fliehen?

          • Darum geht es überhaupt nicht. Auch nicht um mein persönliches Verständnis. Klar, kann ich das verstehen. Ich würde aber meine Familie vermutlich nicht alleine vom Tode bedroht im Kriegsgebiet lassen. Dann alle zusammen oder keiner.

            Ich verstehe den Hintergrund deiner Frage. Habe da aber eine andere Auffassung dazu.

            Ich gestehe jedem in der Flüchtlingspolitik eine wertegeleitete Politik bzw. Einstellung zu, vergleichbar der Haltung der Grünen in dieser Frage.

            Es gibt aber auch noch eine pragmatische Politik, die sich an unseren Gesetzen und den Bedürfnissen des Landes orientiert. Ein Mittelweg ist meistens richtig.

            Mit Fragen wie deiner alleine kann man keine politischen Entscheidungen treffen.

            Unser Asylrecht und der Schutz von Kriegsflüchtlingen sieht vor, dass Menschen, die einen per defintionem Fluchtgrund haben, Hilfe erhalten. Das trifft auf die nachziehende Familie erstmal nicht zu, es sei denn, sie kommen ebenfalls als Flüchtlinge her.

            Bei einer Änderung des Nachzugsrecht würde es um ein Signal gehen, dass man nicht im Rahmen des Asylrechts nach Deutschland kommen kann, sich eine Existenz aufbauen kann und dann die Familie nachholen kann.

            So ist das Asylrecht und der Flüchtlingsschutz im Grundgesetz auch nicht gedacht.

            • Ich habe ilvas Frage anders verstanden. Mag sein das ich mich irre. Jedenfalls verstehe ich das so, dass wir jetzt schon immense Probleme mit der Bewältigung der Flüchtlingsströme haben. Würden wir das Nachzugsrecht abschaffen, wären es vermutlich noch größere Menschenmassen, die auf einmal hierher kommen, weil sich gleich ganze Familien aufmachen würden.

              • Das habe ich dann falsch bzw. anders verstanden.

                Ich denke, es wird genau die andere Entwicklung einsetzen, dass dann nur diejenigen flüchten, die wirklich unmittelbar zusammen flüchten müssen bzw. können.

                Wie die Familien, die zusammen ankommen. Für die anderen wäre der Anreiz, sich auf den Weg zu machen, bedeutend geringer.

                • Das glaube ich nicht. Es sind jetzt schon viele Familien unter den Flüchtlingen.

                  • Der überwiegende Teil besteht doch aus Männern.

                    Und ich sehe das anders als du. Ich denke, der Anreiz, sich ausgerechnet auf den Weg nach Deutschland zu machen, würde verringert werden.

                    Darum geht es ja bei politischen Signalen.

                    Und diejenigen Männer, die kommen, lassen ihre Familien ja häufig bzw. nicht nur nicht im Kriegsgebiet zurück, sondern in Lagern in den Nachbarländern.

                    Und diese Menschen haben eigentlich ja sowieso kein Recht auf Asyl oder als Anerkennung als Kriegsflüchtling bei uns. Per definitionem des Grundgesetzes.

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