Markus Reiter bringt es auf den Punkt.

    • (1) 28.10.15 - 07:30

      http://www.deutschlandradiokultur.de/schulen-und-wohnungsbau-fluechtlinge-erzwingen-reformen.1005.de.html?dram:article_id=335182

      Ich stimme in allen Punkten zu. Danke dafür, Herr Reiter.

      Und weil ich finde, er hat das wirklich ganz wunderbar in Worte gefasst, wollte ich es hier teilen. Lest es, ich habe es mir gerade im Radio angehört.

      L G

      White #tasse

      • Guten Morgen White,

        Gut beschrieben, ich habe nur Angst das dass nur wieder Theorie bleiben wird.

        Was mich ebenfalls stolpern lies, war diese Passage;

        ,,Der Migrationsdruck zwingt uns zu Reformen. Hunderttausende Flüchtlingskinder dürfen nicht enttäuscht werden, weil unser Bildungssystem soziale Ungerechtigkeit verfestigt anstatt sie zu überwinden."

        Brauchten wir dafür erst Flüchtlinge, um auch für unsere hier jetzt schon lebenden ,,Kinder" , egal welcher Herkunft, bessere Bildungssysteme zu fordern?

        Ansonsten, guter Ansatz, mal sehen was die Realität zeigen wird, denn auch damals hieß es schon voller stolz ,, wir konnten positiv integrieren" ( siehe Neukölln, Berlin ).

        Lg. noni

        • Warum denn gleich wieder "ich habe Angst, dass das nur Theorie bleiben wird"?

          Angst essen Seele auf.

          Und: er ist Journalist, da werden keine Versprechen gemacht, es ist eine Aufforderung an ALLE Beteiligten, die Lage konstruktiv anzugehen, statt immer wieder "es geht nicht!" zu rufen. Es MUSS gehen, das ist alternativlos. Nur das WIE, das beeinflussen wir jetzt als Gesellschaft. Und die Politik muss die richtigen Schritte gehen, aus alten Fehlern lernen etc.

          So lese ich das.

          In meinen Augen nutzt es rein gar nichts, pessimistisch zu sagen, das klappt nie und nimmer. Denn dann klappt es auch nicht. Nur, wenn es nicht klappt, was ist dann die Alternative? es wird nichts mehr so, wie es war. Kann man vergessen den alten Traum vom Stillstand.

          Was auch gut so ist, denke ich.

          Und ja, es ist traurig, dass erst so eine Krise kommen muss, damit sich am Bildungssystem oder am sozialen Wohnungsbau etwas ändert. Aber es ist gut, wenn sich dann jetzt tatsächlich etwas ändert.

          Wie las ich hier kürzlich? Man könne ja keine Flüchtlinge in den wohlhabenden Vierteln der Städte einquartieren, das sei unzumutbar? Falsch. Das ist genau der Weg, um eine weitere Ghettoisierung der Neuankömmlinge zu verhindern. Das haben wir Jahrzehnte über falsch gemacht.

          Wir sollten wirklich lernen, auch wenn das meint, komplett neue Wege zu gehen.

          Und jetzt muss ich arbeiten.

          • ,,In meinen Augen nutzt es rein gar nichts, pessimistisch zu sagen, das klappt nie und nimmer."

            Wer sagt das denn hier ???

            Ist ja nicht so, dass wir schon mehrmals die Chance hatten, positiv zu integrieren.

            Oder?

            Und du meinst, Ängste, Sorgen und Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen sich so einfach abschalten?

            Wäre wirklich prima.

            So muss nun auch los.

            Lg.

          • >>Man könne ja keine Flüchtlinge in den wohlhabenden Vierteln der Städte einquartieren, das sei unzumutbar? Falsch. Das ist genau der Weg, um eine weitere Ghettoisierung der Neuankömmlinge zu verhindern.<<
            das stimmt. Die "wohlhabenden Viertel" werden sich aber wehren.

            >>Das haben wir Jahrzehnte über falsch gemacht.<<

            warum wurde es falsch gemacht?

            Antwort: Weil sich die "wohlhabenden Viertel" gewehrt haben

            • "Antwort: Weil sich die "wohlhabenden Viertel" gewehrt haben "

              Wobei unser Stadtteil zählt ohne Zweifel zu den wohlhabenden. Nächstes Jahr kommt auch ein Flüchtlingsheim vor Ort und hier hat sich sofort eine sehr große Truppe von Leute, die bereit sind mit anzupacken. Von Gegewehr kann nicht die Rede sein.

              LG,
              Natalia

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