Kriegsähnliche Zustände an der Grenze

    • (1) 29.10.15 - 13:12

      Hallo,
      Ich weiss, ich bin ein eher ängstlicher Mensch, sehe viele Sachen zu pessimistisch. Generell bin ich Pro Asyl, aber was ich am Wochenende an der Grenze zu Österreich gesehen ,habe als ich dort eine Freundin besuchte hat mich wirklich entsetzt.
      Aufgebrachte Menschenmassen, eine komplett hilflose Polizei, Geschrei, Elend.
      Haltet ihr das für einen vorübergehenden Zustand oder ist das nur die Spitze des Eisberges? In wie weit ist die Situation ausser Kontrolle?

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      • ja, an der deutsch-österreichischen grenze geht in der tat die post ab. bayern will eine sofortige kertwende von merkel erzwingen und österreich ist überfordert.
        gestern wurde eine politikerin aus österreich in der tagesschau interviewt und sie weist die vorwürfe von sich, die aus deutschland/bayern kommen. schließlich sei es merkel gewesen, die das dublin-abkommen für syrer außer kraft gesetzt habe ohne absprache mit den anderen eu-ländern. dann soll deutschland die suppe jetzt auch auslöffeln (sinngemäß).
        fakt ist, dass es immer kälter wird und die flüchtlinge nachts im nirgendwo an der deutschen grenze abgeliefert werden von den österreichern. so geht man mit menschen einfach nicht um.

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        • Ja, wie mit den Menschen umgegangen wird ist schlimm. Wir haben uns schon überlegt ob und wie wir helfen können. Wir sind aber gar nicht so weit rangekommen und haben nur einen deutschen Polizisten gefragt, ob wir helfen können. Da wurden wir recht unfreundlich darauf hingewiesen das Decken und heisse Getränke da " auch nicht mehr helfen!" Und das wir zu unserer eigenen Sicherheit nicht hin dürfen.

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          Da kann man den Deutschen aber nichts vowerfen. Die sind an der Grenze total überfordert. Die geben schon ihr Bestes.Österreich macht es sich einfach alle hierher zu schicken.

          Die Nächte werden immer kälter und die Menschen werden wohl weitere Nächte draußen verbringen müssen. So schnell lassen sich keine Unterkünfte schaffen. Und ich befürchte es wird noch schlimmer.

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          • Österreich macht es sich nicht unbedingt einfach, aber Österreich ist nunmal nur Transitland und lässt die Menschen nach Deutschland, die von Frau Merkel gerufen wurden. Wenn man die Flüchtlinge hier in Österreich fragt, was sie denn eigentlich in Österreich machen, dann sagen die unisono "Wollen nach Deutschland". Einsperren kann man sie nicht und die Verantwortung für die katastrophalen Zustände an den Grenzen trägt einzig und alleine Frau Merkel. Ihr Ruf nach Ungarn, die Flüchtlinge durchzuwinken, war menschlich verständlich, moralisch gut, aber politisch und organisatorisch eine einzige Katastrophe. Die Flüchtlinge müssen es nun ausbaden.

            Wohin das noch führt, bleibt abzuwarten. Vielleicht erwartet uns ein heißer Winter. In der Union knirscht es bereits und auch innerhalb der Bevölkerung in Deutschland und Österreich fängt es an zu brodeln. Noch schweigen die Medien sich über die Stimmung vornehmlich aus, aber es häufen sich Handyvideos von Augenzeugen auf Facebook und Youtube, die eine deutliche Sprache sprechen.

            In Österreich berichtet man übrigens offener als in Deutschland.
            https://www.youtube.com/watch?v=opSnU8EpKGg

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            • Merkel hat eben nicht nur humanitärer Hilfe den Weg geebnet, sondern auch massiver illegaler Migration.

              Da bleibt nur zu sagen:

              SO schafft man das nicht (mehr lange).

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          • Ja, das stimm. Merkel hat ohne nachzudenken gerufen, die Menschen folgen ihrem Ruf. Ihr Gerede von wir schaffen das, ist nicht mehr zu ertragen.Sie macht doch nicht. Sie kann sich bei ihren Bürgern bedanken. Was macht sie, wenn es keine freiwilligen mehr gibt? Keine Spenden? Die Leute ziehen sich immer mehr zurück. Und ich kann auch den Unmut, der sich breit macht, verstehen.

            Sie hat sich übernommen und macht keine Anstallten es zu beenden und zu sagen, Stop, wir nehmen keinen mehr auf. Denn dann verliert sie ihr Gesicht. Gott sei dank hat sie den Nobelpreis nicht bekommen, den verdient hätte sie es nicht. Was da im Moment passiert, geht gar nicht. Und ich denke, es werden mehr als 1,5 Mio kommen. Nur wo die Unterkommen und versorgt werden, das ist die andere Frage. Wenn es ein kalter Winter wird, dann Prost Mahlzeit.

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            • Und dann noch dieses Anspruchsdenken von den Flüchtlingen, die gespendete Designerklamotten verbrennen, weil es zu kalt ist, die Essen wegwerfen, weil es nicht ihrer Kultur entspricht und die Frauen nicht akzeptieren, weil die unrein sind.

              Was Merkel da losgetreten hat, kann man nur erahnen.

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              • Ich gebe nichts mehr. Hört sich hart an, aber ich habe nicht gerufen. Im Prinzip müsste Merkel alleine zusehen, wie sie das schafft. Es ist ihr Problem. Ausbaden müssen wir Bürger das, unsere Kinder und Enkel. Das wird einen Rattenschwanz hinter sich herziehen.
                Und es wird sich vieles hier ändern und nicht nur zum positiven

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                • Das ist es, was den Leuten zunehmend immer mehr Angst macht - "vieles wird sich hier ändern und nicht nur zum Positiven". Und gefragt hat sie niemand. Wie es zu schaffen ist, sagt auch keiner und was unsere Werte betrifft, wird man derart viele Zugeständnisse von uns allen erwarten, dass wir früher oder später unsere eigene Identität aufgeben.

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